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Afrikanische Sprachen, Medien und Kommunikation

Hauptfach

Wichtige Informationen auf einen Blick

Abschluss: Bachelor of ArtsUnterrichtssprache: DeutschStudienbeginn: WintersemesterZulassung: ZulassungsfreiFachkombination: Kombi-Bachelor (Hauptfach)Regelstudienzeit: 6 SemesterAuslandssemester: Empfohlen

Aufbau und Inhalte

Afrikanische Sprachen, Medien und Kommunikation kann als Hauptfach und als Nebenfach studiert werden.

Mobilität und Migration zwischen Afrika und Europa, Praktiken digitaler Kommunikation und vermehrte Medienberichterstattung verlangen heute in Europa nach einer Afrikaexpertise in vielen Berufsfeldern, die diesen neuen Anforderungen inhaltlich, sprachlich und methodisch gerecht wird. Der Studiengang “Afrikanische Sprachen, Medien und Kommunikation” (Asmek) verfolgt die Leitidee einer soziolinguistischen, medienlinguistischen und strukturlinguistischen Grundausbildung mit Bezug auf afrikanische Sprachen. Zentrale Komponente dieses Studiengangs ist die praktische Sprachausbildung in zwei Sprachen, davon eine afrikanische Sprache über einen Zeitraum von zwei Jahren, um grundlegende Kommunikationskompetenz zu vermitteln, sowie der Erwerb wichtiger Überblickskenntnisse in verschiedenen relevanten Bereichen sprachkultureller Produktion in Afrika und in der afrikanischen Diaspora. Hierzu zählt das Wissen um die Sprachenvielfalt, grundlegende kultur- und sprachhistorische Leitlinien, sowie v.a. aktuelle gesellschaftliche und technologisch-mediale Rahmenbedingungen der (Offline- und Online-) Kommunikation in afrikanischen Sprachen. Der Studiengang verfolgt das Ziel der Vermittlung grundlegender afrikalinguistischer Analysemethoden von Transkriptionstechniken und der Auswertung ethnografischer Daten über die sprachsoziologische Beschreibung menschlichen Kommunikationsverhaltens bis zu diskursanalytischer und interkultureller Interpretation. Das übergeordnete Ziel des breit gefächerten inhaltlichen Angebots besteht kombinatorisch in der Vernetzung afrikanistischer linguistischer Praxis mit relevanten Inhalten der Soziolinguistik, der digitalen und interkulturellen Kommunikation.

Dieser Studiengang, der moderne gesellschaftliche Themenbereiche wie digitale Medien und interkulturelle Kommunikation in Afrika aufgreift und diese mit strukturlinguistischer Ausbildung und dem Erwerb von Sprachkenntnissen afrikanischer Sprachen kombiniert, wurde in Kooperation mit dem Institut für Ethnologie und Afrikastudien (IfEAS) der Johannes Gutenberg Universität Mainz konzipiert. Studierende belegen Veranstaltungen und erhalten Leistungsnachweise an beiden durch die erprobte RMU-Kooperation verbundenen Universitäten.

Studienverlauf

Modul 1

Basisphase
  • M1: Einführung

Module 2 – 5

Konsolidierung
  • M2: Mechanismen und Kontexte der Wissensproduktion
  • M3: Theoretische Grundlagen
  • M4: Grundkurs Sprache A
  • M5: Grundkurs Sprache B

Module 6 – 10

Spezialisierung
  • M6:Sprache A oder B
  • M7: Kulturelle Praxis, Medien und Kommunikation
  • M8: Wahlpflichtmodul „Methoden"
  • M9: Wissenschaft und Forschung in der Praxis
  • M10: Freies Modul

Abschluss

Abschlussphase
  • BA-Seminar und Bachelorarbeit

Afrikanische Praktiken der Kommunikation, des Umgangs mit Sprache, der Mediatisierung von Sprache und des sprachbasierten Kulturschaffens spielen eine zentrale Rolle in den Lehrinhalten, begleitet vom praktischen Erwerb zweier afrikanischer Fremdsprachen.

Das Hauptfach „Afrikanische Sprachen, Medien und Kommunikation“ hat einen Umfang von 120 Leistungspunkten. Ein interdisziplinäres Einstiegsmodul führt in fachliche Forschungsschwerpunkte und -methoden ein und vermittelt Techniken des wissenschaftlichen Arbeitens. Die Module 2 und 3 sind Grundlagenmodule der Wissensproduktion und Theoriebildung. Die Wahlpflichtmodulgruppen 4 und 5 beinhalten die Grundkurse zweier zu erlernender Sprachen. Modul 6 gilt der Vertiefung einer wählbaren afrikanischen Sprache. Modul 7 („Kulturelle Praxis, Medien und Kommunikation“) enthält unterschiedliche Wahlangebote und dient der Spezialisierung, wobei unterschiedliche und komplementäre Angebote an der GU und der JGU wahrgenommen werden können. Modul 8 zielt auf den Erwerb von Methodenkenntnissen. Modul 9 ermöglicht Studierenden forschungs- oder berufsorientierte Projektarbeit oder Praktika. Modul 10, als freies Modul, ermöglicht Studierenden ihr Profil durch frei wählbare zusätzliche Lehrangebote aus benachbarten Fächern zu erweitern, aber es erlaubt auch, weitere zuvor nicht belegte Lehrveranstaltungen aus dem Angebot der Afrikanistik beider Universitäten (zum Beispiel Komponenten aus den Modulen 3 und 7 zu wählen und die Ausbildung hierdurch zu intensivieren. Das Studium schließt mit Modul 11 als Bachelormodul in Form eines Bachelorkolloquiums und der schriftlichen Abschlussarbeit ab.

Weitere Informationen zum Hauptfach Afrikanische Sprachen, Medien und Kommunikation finden Sie auf der Seite des Fachbereichs.

Studienordnung

Die Studienordnung regelt Aufbau, Struktur und Inhalt des Studiengangs sowie das Prüfungswesen. Sie ist Grundlage Ihres Studiums an der Goethe-Universität.