Der Nebenfach-Bachelorstudiengang Erziehungswissenschaft ist ein grundständiger, wissenschaftlicher Studiengang, der in Kombination mit einem Hauptfach-Bachelorstudiengang zu einem ersten berufsqualifizierenden Abschluss führt. Warum, wie und unter welchen gesellschaftlichen Rahmenbedingungen lernen Kinder, Jugendliche und Erwachsene? Welche biographischen Hintergründe und individuellen Voraussetzungen bringen sie mit? Wie und in welchen Einrichtungen können sie in ihren Lern- und Bildungsbemühungen von professionellen Pädagog*innen unterstützt und begleitet werden? Welche pädagogischen Überlegungen und Konzepte bilden dabei die Grundlage? Und schließlich: wie lassen sich Lern- und Bildungsprozesse wissenschaftlich erforschen? Auf diese und andere Fragen gibt der Nebenfach-Bachelorstudiengang eine Antwort. In insgesamt 5 inhaltlich und zeitlich abgeschlossenen Lehreinheiten (Modulen) befasst er sich mit Erziehungs-, Lern- und Bildungsprozessen über die gesamte Lebensspanne hinweg. Die Module bilden gleichermaßen die Breite des Faches Erziehungswissenschaft wie ein spezifisches Frankfurter Profil ab. In der grundständigen Studienphase machen sich Studierende zunächst mit erziehungswissenschaftlichem Grundlagenwissen und Theorien vertraut. In der vertiefenden Studienphase beschäftigen sie sich mit pädagogisch-professionellem Handeln in verschiedenen Handlungsfeldern.
Das Frankfurter Profil zeigt sich in einem starken Forschungsbezug, der sich quer durch alle Lehrangebote zieht und in einem thematischen Schwerpunkt „Umgang mit Differenz“ (am Beispiel von sozialer Lage, Geschlecht, Migration und Behinderung). In einem Wahlpflichtbereich besteht die Möglichkeit, aus dem breiten Angebot des Fachbereichs zu wählen, um sich ein individuelles Profil, im Einklang mit dem jeweiligen Hauptfach, zu geben.