Kurzportrait
Dr. Elisabeth Wagner, 1963 in Frankfurt am Main geboren, ist
seit 1992 an der Universität des 3. Lebensalters (U3L) tätig und übernahm ab
1999 zusätzlich Aufgaben als wissenschaftliche Mitarbeiterin. Nach ihrem Diplom
in Sozialwissenschaften an der Goethe-Universität Frankfurt (1995) absolvierte
sie 2002 eine Fortbildung zur „Expertin für neue Lerntechnologien“ (ENLT) in
Furtwangen. Im Jahr 2014 schloss sie ihre Promotion am Fachbereich
Gesellschaftswissenschaften der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am
Main ab.
Im Mittelpunkt ihrer aktuellen Arbeit stehen Nachhaltigkeit,
Onlinelehre sowie der didaktische und technische Einsatz von OLAT. Darüber
hinaus ist sie zentrale Ansprechpartnerin für studentische Gruppen und
verantwortet Bereiche wie Qualitätsforschung und Evaluation, IT-Organisation
und Datenschutz.
Ihre Lehrtätigkeit an der U3L umfasst seit vielen Jahren Veranstaltungen zu
kulturellen, gesellschaftlichen und sprachlichen Perspektiven auf Sexualität
und Geschlecht, darunter Seminare wie „Sexualität im Wandel der Zeit“ (WS
2014/15), „Sexuelle Vielfalt – sexuelle Kulturen“ (SS 2015) oder „Die Erfindung
der modernen Sexualität – Ein Lektüreseminar zu Michel Foucault“ (WS 2018/19).
Weitere Kurse widmeten sich visuellen und metaphorischen Aushandlungen sozialer
Themen, zuletzt etwa „Klimawandel, Naturbeherrschung, Wolfsattacken –
Sprachbilder in Umweltdebatten“ (WS 2019/20).
Veröffentlichungen:
- Pouvoir et sexe comme exemples d'une culture : le débat à propos du BDSM.
Traduction de l'allemand par Jean-Louis Georget, Dans Allemagne d'aujourd'hui 2022/2 (N° 240), pages 225 à 238 - Nicht zeigen und nicht verstecken. Metaphern des Going-public von BDSM. In: Thorsten Benkel, Sven Lewandowski (Hg.): Kampfplatz Sexualität. Normalisierung – Widerstand – Anerkennung. Bielefeld 2021, S. 243-268
- Zusammen mit Lechner, Doris; Lutz, Kathrin: Wer sind und was wollen ältere Studierende an den Universitäten? Ergebnisse von Studierendenbefragungen an drei Standorten. In: ZHWB - Zeitschrift Hochschule und Weiterbildung 2020/2, S. 34-43. Kassel 2020
- Arbeit an Grenzen: SM-Praktiken im Konflikt mit Normalitätsvorstellungen:
In: Ada Borkenhagen, Elmar Brähler (Hrsg.): Wer liebt, der straft? SM-
und BDSM-Erotik zwischen Pathologisierung und Anerkennung. Gießen 2016
- Grenzbewusster Sadomasochismus. SM-Sexualität zwischen Normbruch und Normbestätigung: Bielefeld: Transcript, 2014
- Strukturiertes
Lernen im selbstbestimmten Studium: Forschungsergebnisse zur Nutzung
des strukturierten Studiengangs Mythos in Geschichte und Gegenwart.
Frankfurt am Main 2010 / U3L-Schriftenreihe
- Lehrevaluation
an der Universität des 3. Lebensalters an der Johann Wolfgang
Goethe-Universität Frankfurt am Main. In: Felizitas Sagebiel (Hrsg.):
Flügel wachsen: wissenschaftliche Weiterbildung im Alter zwischen
Hochschulreform und demografischem Wandel / Berlin Münster 2009, S.
123-130
- Neue Medien - Neue Herausforderungen für die Bildung im
Alter In: Böhme, Günther; Dabo-Cruz, Silvia (Hrsg.): Gerontologie in
Bildungstheorie und Praxis 20 Jahre Frankfurter Universität des 3.
Lebensalters. Idstein 2003, S. 135-152