Wie leben alte Menschen heute? Wie gestalten sie ihren Alltag und wie blicken sie auf ihr Leben zurück? Aus welchen Quellen schöpfen sie Kraft und Wohlbefinden und was hilft ihnen, mit schwierigen Situationen umzugehen? Welche Rolle spielen dabei Erfahrungen und Errungenschaften aus dem Lebensverlauf?
Im Wintersemester 2025/26 richtet die Projektgruppe „Die Alten Europas. Spurensuche im Dialog.“ ihren Fokus darauf, die Ergebnisse ihrer Interviews, die im Sommersemester 2025 in einem Bericht dokumentiert wurden, stärker in die U3L-Öffentlichkeit und darüber hinaus zu kommunizieren und in den Austausch zu bringen. Zudem beschäftigt sich die Gruppe mit der Frage, ob und in welcher Form die bisherige Forschungsarbeit fortgeführt werden soll. Interessierte, die gerne in der Projektgruppe mitwirken möchten, können sich über OLAT an Thomas Brand wenden.
Darüber hinaus plant die Projektgruppe gemeinsam mit der U3L eine interaktive Veranstaltung zum aktuellen Stand der Alternsforschung. Wissenschaftliche Vertreterinnen und Vertreter werden dort mit Impulsreferaten Einblicke in die neuesten Entwicklungen geben (u. a. Dr. Anna Wanka, Prof. Frank Oswald). Zudem stellt die Projektgruppe die Ergebnisse ihrer 21 Gespräche mit Menschen ab 60 Jahren vor.
Die Veranstaltung soll dokumentieren, dass die U3L künftig den Schwerpunkt darauf legt, Studierende als Co-Forschende aktiv in die Alternsforschung einzubinden – und könnte zugleich den Auftakt dafür markieren. Weitere Informationen folgen online.
Start: Donnerstag, 16.10., 14:00 – 16:00 Uhr, 14-täglich
Ansprechperson: Thomas Brand
Format: Onlineveranstaltung
Kontakt: über OLAT: Seite
Über diese Themen wurden im Sommersemester 2025 mit ganz unterschiedlichen Menschen im Alter ab 60 Jahren Gespräche geführt, die Einblicke in die Vielfalt von Lebenswegen und Lebenssituationen ermöglichen. Aus den Gesprächen haben sich drei zentrale Kompetenzen
herauskristallisiert, die älteren Menschen helfen, ihr Leben gut zu bewältigen. Sie lauten: Soziale
Beziehungen, Selbstfürsorge und Selbstwirksamkeit – und decken sich mit
den aktuellen Erkenntnissen aus der empirischen Altersforschung.
Hier gehts zur Dokumentation!
Die Projektgruppe freut sich auf Ihr Feedback an frank.schabel@gmx.net.