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Kolumne zum Beginn des Wintersemesters 2025/26

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kommilitoninnen und Kommilitonen,

In den letzten Tagen hat der Herbst Einzug gehalten und damit auch das Wintersemester sich angekündigt. Die Veranstaltungen der U3L beginnen am 13. Oktober; andere Anfangszeiten sind im Vorlesungsverzeichnis genannt. Erneut finden sich mehr als 110 Veranstaltungsangebote von über 80 Lehrenden, darunter auch erneut zwei Ringvorlesungen. Wie in jedem Semester sind wir intensiv darum bemüht, Ihre Wünsche und Anregungen umzusetzen. Das gelingt nicht immer. Gleichwohl können wir auf ein stattliches Angebot, das seinesgleichen sucht, blicken. 

Ich habe den Wunsch und die Bitte, dass das gute, fruchtbare, vor allem aber wertschätzende Kommunikationsklima in unserer Einrichtung erhalten und weiter gepflegt wird. Zuweilen erreichen uns „ruppige“ Klagen und Vorwürfe, die nicht selten auf Missverständnisse zurückgehen. Das belastet die Mitarbeitenden in der Geschäftsstelle, aber auch den Vorstand. 

Wir befinden uns gerade in einer intensiven Umbruchphase der U3L. In den nächsten Tagen soll der Kooperationsvertrag mit der Goethe-Universität finalisiert und unterschrieben werden. Ich werde darüber bei nächster Gelegenheit berichten. Weiterhin revidieren wir die Vereinssatzung, um darin die Anforderungen der neueren Zeit zu berücksichtigen. Dafür ist eine Rechtsanwaltskanzlei beauftragt. Auch über diese Entwicklungen werde ich zeitnah informieren. 

Es ist deutlich geworden, dass wir zwar das Bewährte bewahren wollen, aber notwendige Anpassungen an die Herausforderungen unserer Zeit vornehmen müssen. Hierzu sind, nicht zuletzt aus den Initiativen der Studierenden wertvolle Anregungen gemacht worden, die wir behutsam weiterverfolgen. Anregungen von Ihnen, den Studierenden, sind zahlreich eingegangen. Wir sind insbesondere mit Blick auf die interne Kommunikation darum bemüht, hier transparente und verlässliche Strukturen zu schaffen. Das ist alles im Werden und bedarf noch etlicher kleiner Schritte, bis die Bemühungen u.a. auf der Website des Vereins sichtbar werden. Für Ihre Anliegen werden feste Ansprechpartner benannt, mit denen Sie künftig direkt in Kontakt treten können.

Die Website der U3L wird ständig weiter überarbeitet und aktualisiert. Aktuelle Veränderungen, Angebote und Ausfälle werden dort ebenso notiert, wie Informationen zur Lehre und zum Verein. Das insgesamt sehr positive und vielfältige Presseecho auf unsere Arbeit kann dort ebenfalls eingesehen werden.

Schon jetzt freuen wir uns darauf, Sie ab dem 13. Oktober 2025 wieder in Präsenz oder vor dem Bildschirm begrüßen zu können.


Mit besten Grüßen

Prof. Dr. Markus Wried



Kolumne zum Ende des Sommersemesters 2025

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kommilitoninnen und Kommilitonen,

auch wenn das Semester noch drei Wochen andauert, sehen wir dessen Ende entgegen und sind bereits intensiv mit der Planung des Wintersemesters 2025/26 befasst. Erneut finden sich mehr als 110 Veranstaltungsangebote von über 80 Lehrenden, darunter auch erneut zwei Ringvorlesungen. Auch für die sog. MINT-Fächer suchen wir weiterhin eine stärkere Präsenz. Doch heute will ich nicht vorausblicken, sondern zurück. Trotz mancherlei Belastungen – insbesondere die Hitze Ende Juni/Anfang Juli – hat allen Mitwirkenden, vor allem denen der Geschäftsstelle, viel abverlangt. Aus Gründen der Gesundheitsfürsorge haben wir erstmalig eine Veranstaltung der Ringvorlesung absagen müssen - schweren Herzens. Die digitale Lehre bietet, soweit möglich, hier Erleichterung.


Wie immer erreichen uns in der Geschäftsstelle und über die eingerichteten Mail-Accounts zahlreiche Anregungen und Rückmeldungen zum Angebot der U3L. Dafür sind wir sehr dankbar, bitten aber um Verständnis, dass wir nicht alle Anregungen „gleich und sofort“ umsetzen können. Eine will ich aber aufnehmen: die „Netiquette“, d. h. das Verhalten bei digitalen Lehrangeboten. Es ist für die Dozierenden der Seminarformate schwierig, eine gemeinsame Arbeitsatmosphäre herzustellen, wenn sie die Teilnehmenden nicht sehen können. Daher bitten wir Sie – und es ist klar: Ein Zwang kann dies niemals sein –, an den Onlineseminaren möglichst mit eingeschalteter Kamera teilzunehmen. Wir werden immer wieder auch mit Vorbehalten gegen den digitalen Raum konfrontiert, gerade was Aspekte des Sozialen und das Gefühl der Verbundenheit betrifft. Sie werden feststellen, dass wir allein schon über die wechselseitige Sichtbarkeit hier viel verändern können. Zugleich geht das Einschalten der Kamera mit einer höheren CO₂-Bilanz der Zoomkonferenz einher. Daher ist unser Vorschlag, in den Vorlesungsformaten darauf zu verzichten. Bei Wortmeldungen und Debattenbeiträgen ist freilich die Sichtbarkeit der Redenden unverzichtbar.

Damit verbinde ich eine grundsätzliche Bitte, in allen Lehrveranstaltungen wertschätzende und respektvolle Kommunikationsformen zu wählen. Die große Anzahl von Studierenden mit sehr unterschiedlichen Lebensverläufen macht es notwendig, Rücksicht walten zu lassen und andere Meinungen nicht zu verdrängen oder abzutun. Das kann auch einmal mit der Zurückstellung eines eigenen Anliegens verbunden sein. Hermeneutik, so hat es der berühmte Philosoph Hans Georg Gadamer (1900 – 2002) einmal formuliert, ist die Kunst, dass am Ende der Andere Recht behält.

Es ist deutlich geworden, dass wir zwar das Bewährte bewahren wollen, aber notwendige Anpassungen an die Herausforderungen unserer Zeit vornehmen müssen. Hierzu sind nicht zuletzt aus den Initiativen der Studierenden wertvolle Anregungen hervorgegangen, die wir behutsam weiterverfolgen. Es wurde auch erkennbar, dass es von Seiten des Vorstandes noch zu wenig kommunikativen Austausch mit den Hörenden und Vereinsmitgliedern gibt. Dadurch entsteht der Eindruck von Intransparenz. Dem wollen wir entgegenwirken. Bitte wenden Sie sich, wenn Sie ein Anliegen haben, doch noch stärker an die vier studentischen Vertreterinnen im Vorstand. Weiterhin arbeiten wir an Formen des wechselseitigen Gesprächs, um noch stärker Ihre Wünsche und Anliegen aufgreifen zu können bzw. Entscheidungen des Vorstands zu erläutern.

Das Verhältnis von Studium und Vereinsmitgliedschaft bedarf einer sorgsamen Überlegung. Der Verein, die Universität des 3. Lebensalters e. V., ist der Träger des gesamten Lehrangebots. Er ist mithin unverzichtbar, bedarf aber weiterhin Ihrer Unterstützung. Bitte werben Sie für diese gemeinnützige Einrichtung, damit wir weiterhin ein starkes und gutes Angebot umsetzen können. Als Vereinsmitglieder können sie Einfluss auf Organisation und Lehre nehmen sowie ihre eigenen Interessen stärker einbringen.

Die Website der U3L ist überarbeitet und wird weiter ausgestaltet. Aktuelle Veränderungen, Angebote und Ausfälle werden dort ebenso notiert wie Informationen zur Lehre und zum Verein. Das insgesamt sehr positive und vielfältige Presseecho auf unsere Arbeit kann dort ebenfalls eingesehen werden.

Die Gespräche mit der Vizepräsidentin der Goethe-Universität, Prof. Dr. Sabine Andresen, über die vertragliche Vereinbarung mit der U3L befinden sich jetzt in der Endphase. Es müssen noch fiskalische Probleme gelöst werden, dann kann die Vereinbarung unterzeichnet werden.

In Verbindung mit diesen Gesprächen wurde auch die juristische Überarbeitung der Vereinssatzung angemahnt. Das nehmen wir noch in diesem Sommer in Angriff. Zu beiden Aspekten berichten wir auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung im Wintersemester 2025/26.

Schon jetzt freuen wir uns darauf, Sie dann Mitte Oktober 2025 wieder in Präsenz oder vor dem Bildschirm begrüßen zu können.


Mit besten Grüßen

Prof. Dr. Markus Wriedt



Grußwort zu Beginn des Sommersemesters 2025

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kommilitoninnen und Kommilitonen,

am 1. April - kein Scherz - hat das Sommersemester begonnen. Der Lehrbetrieb wird traditionsgemäß nach Ostern aufgenommen. Ihre Veranstaltungen beginnen also ab dem 22. April. bis Mitte Juli erwarten Sie zahlreiche Veranstaltungen, mit welchen wir das breite Spektrum universitärer Lehre abzubilden versuchen. Engagierte und hochmotivierte Lehrende sind darum bemüht, Ihnen aus ihrem Fach Wissen zu vermitteln und auf neure Entwicklungen in der Forschung hinzuweisen. Wir setzen also die seit über 40 Jahren bewährte Arbeit der Universität des dritten Lebensalters fort.

Dabei wollen wir Bewährtes bewahren, aber auch notwendige Anpassungen an die Herausforderungen unserer Zeit vornehmen. Dazu gehört ein ausgewogenes Verhältnis von präsentischer Lehre vor Ort – meist auf dem Campus Bockenheim – und digitalen Angeboten. Darüber informiert verlässlich die neu strukturierte Web-Seite der U3L, die seit März freigeschaltet ist. Bitte machen Sie davon reichlich Gebrauch. Aktuelle Nachrichten, aber auch Entwicklungen im Lehrangebot sowie im Kreise der Dozierenden werden hier sichtbar.

Dankbar sind wir weiterhin für zahlreiche Anregungen aus Ihrem Kreis, die wir gern aufnehmen. Allerdings bitten wir auch um Geduld, denn nicht alle Ideen lassen sich sofort umsetzen. Mehrere Arbeitsgruppen haben sich gebildet, die Initiativen mit Blick auf die Zukunft der U3L in Absprache mit dem Vorstand gestartet haben. Auch wurden und werden vermehrt Angebote zum wechselseitigen Austausch, wie regelmäßige Treffen mit den Lehrenden oder Begegnungsformate mit Ihnen, den Studierenden, entwickelt.

Die Gespräche über eine vertragliche Vereinbarung mit der Goethe-Universität mit der Vizepräsidentin der Universität, Frau Prof. Dr. Susanne Andresen, entwickeln sich derzeit positiv. Die Aufgabe des Campus Bockenheim durch die GU ist derzeit zum Jahr 2027/28 geplant. Das heißt für uns, dass die U3L mit ihren Präsenzveranstaltungen auf den Campus Westend umziehen wird. Einzelne, weitere Veranstaltungsorte auf dem Campus Riedberg, dem Sportcampus und in Niederrad werden bleiben. Wegen der beschränkten Raumressourcen auf dem Campus Westend wird es unvermeidbar sein, verstärkt digitale Lehre anzubieten. Wir sind aber mit Ihnen daran interessiert auch weiterhin ein attraktives Campusleben im Westend zu ermöglichen.

Bereits im März konnten Sie das neue Vorlesungsverzeichnis für das Sommersemester in die Hand nehmen. Es ist wieder prall gefüllt mit 100 Lehrangeboten von 70 Lehrenden inkl. der U3L-Projektgruppen.

Die Ringvorlesung wird das Thema "Chancen und Grenzen des Möglichen - zur Frage der Technologiefolgenabschätzung in Wissenschaft und Gesellschaft"
 in 13 Vorträgen behandeln.

Etliche weitere, seit einigen Semestern höchst erfolgreich wahrgenommene Lehrangebote können fortgesetzt werden. Dazu zählen die bereits etablierten Veranstaltungen am „Kunstfreitag“. Besonders hinweisen möchte ich aber auf das verstärkt wahrgenommene Angebot zum Thema „Nachhaltigkeit“ und die Veranstaltungen der Arbeitsgruppe „Planetare Grenzen“. Neue Themen wie Demokratie und Bildung, Tendenzen der Altersdiskriminierung, Gendergerechtigkeit und Inklusion sowie intergenerationelle Partizipation werden wir verstärkt berücksichtigen. Wir erhoffen und wünschen uns, dass Sie davon reichlich Gebrauch machen.

Schon jetzt freuen wir uns darauf, Sie dann nach Ostern 2025 wieder in Präsenz oder vor dem Bildschirm begrüßen können.

Mit besten Grüßen

Prof. Dr. Markus Wriedt


Februar 2025

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kommilitoninnen und Kommilitonen,

im Februar geht das erste Halbjahr zu Ende, in dem ich als neuer Vorsitzender gemeinsam mit der ebenfalls neuen Frau Dr. Mayte Zimmermann, die Geschäfte des Vorstandes und der Leitung der U3L übernommen habe. In den ersten Monaten haben wir uns zunächst kundig gemacht, wie der Stand der Dinge ist und vorsichtig begonnen, allfällige Modernisierungen vorzunehmen. Dabei erwies sich die Zusammenarbeit mit den Mitarbeitenden der Geschäftsstelle als außerordentlicher Glücksfall, weil wir hier auf zum Teil jahrzehntelange Erfahrung zurückgreifen durften. Wir übernahmen insgesamt ein gut bestelltes Feld, sehen aber auch Bedarf, die Entwicklungen der letzten Jahre aufzunehmen und bei der Gestaltung der Webseite, bestimmten Verwaltungsabläufen und der Koordination zahlreicher Arbeitsfelder nachzujustieren.

Dankbar sind wir hier für zahlreiche Anregungen aus dem Kreis der Studierenden, die wir gern aufnehmen, aber nicht alle sofort umsetzen können. Um diese Zusammenarbeit fortzusetzen und zu intensivieren, sind mehrere Arbeitsgruppen entstanden, die Initiativen mit Blick auf die Zukunft der U3L in Absprache mit dem Vorstand gestartet haben. Auch werden vermehrt Angebote zum wechselseitigen Austausch, wie regelmäßige Treffen mit den Lehrenden oder Begegnungsformate mit Ihnen, den Studierenden, entwickelt.

Gehemmt wird der vielgestaltige Tatendrang vor allem durch die noch nicht erfolgte vertragliche Vereinbarung mit der Goethe-Universität, die wir gleich nach Amtsantritt mit der neuen Vizepräsidentin der Universität, Frau Prof. Dr. Susanne Andresen, zu verhandeln begonnen haben. Damit verbindet sich ein weiterer, großer Problembereich: der geplanten Aufgabe des Campus Bockenheim durch die GU zum Jahr 2027/28. Das heißt für uns, dass die U3L auf den Campus Westend umziehen wird. Einzelne, weitere Veranstaltungsorte auf dem Campus Riedberg, dem Sportcampus und in Niederrad werden bleiben. Angesichts der knappen Raumressourcen auf dem Campus Westend wird es kreative Lösungen geben müssen, um das attraktive Angebot der U3L beibehalten zu können.
Wir werden dafür verstärkt digitale, internet-basierte Veranstaltungen aufnehmen und streben dafür einen Anteil von ca. 50% an. Dafür bitten wir schon jetzt um Verständnis. Sobald Klarheit über die Umzugsbedingungen herrscht, werden wir Sie dazu informieren.

Leider mussten wir auch die Konzertreihe in der Kirche auf dem Campus Bockenheim einstellen, da wegen der hochkomplexen Eigentumsverhältnisse dieses Raums kein mittelfristiger Betrieb mehr möglich ist. Wir sind bemüht, hierfür Alternativen - auch in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst - zu finden.

Trotz dieser dunklen Wolken am Horizont liegt ein prall gefülltes Semester mit 97 Lehrangeboten von 70 Lehrenden inkl. der U3L-Projektgruppen hinter uns. Auch für das kommende Sommersemester 2025 ist das neue Vorlesungsverzeichnis bereits im Druck und verspricht ein ähnlich umfassendes und attraktives Lehrangebot aus zahlreichen Disziplinen der universitären Wissenschaft. Die nächste Ringvorlesung zum Thema: "Chancen und Grenzen des Möglichen - zur Frage der Technologiefolgenabschätzung in Wissenschaft und Gesellschaft" ist vorbereitet worden. Etliche weitere, seit einigen Semestern höchst erfolgreich wahrgenommene Lehrangebote können fortgesetzt sowie neue Themen aufgenommen werden. Wir erhoffen und wünschen uns, dass Sie davon reichlich Gebrauch machen.

Für die Semesterferien wünschen wir Ihnen eine gute Zeit und hoffen, dass wir Sie dann nach Ostern 2025 wieder in Präsenz oder vor dem Bildschirm begrüßen können.

Mit besten Grüßen

Prof. Dr. Markus Wriedt