Edirom homepage1

OPERA hat die kritische Edition 16 musikdramatischer Kompositionen, die in länder-, epochen- und gattungsspezifischer Hinsicht repräsentativ sind, zum Ziel. → www.opera.adwmainz.de

Die Werkauswahl orientiert sich neben der historischen Bedeutung der Kompositionen vor allem an der Bandbreite der durch sie aufgeworfenen editorischen Problemfelder. An den jeweiligen Korpora werden somit neue, gegenstandsspezifische und fachübergreifende Editionskonzepte entwickelt. Zudem werden gezielt Gattungen wie Ballett, Schauspielmusik und Melodram einbezogen, denn gerade diese spiegeln editorische Probleme des Musiktheaters wider, die über diejenigen ‘normaler’ Opern weit hinausgehen.

Das Projekt nimmt die vertonten Texte ebenso wie die gesprochenen Dialoge, Szenarien und Choreographien als gleichwertige Bestandteile neben dem Notentext in die kritische Edition auf. Für die Textedition wird auf den von der Text Encoding Initiative (TEI) entwickelten Verfahren zurückgegriffen. Die Ergebnisse erscheinen in Hybrid-Ausgaben - die Partituren werden als Notenband, die Textbücher und Kritischen Berichte in elektronischer Form veröffentlicht. Dabei kooperiert OPERA eng mit dem Projekt "Edirom" (Universität Paderborn), welches seit 2003 digitale Editionsformen für Musik entwickelt. 

OPERA greift neuere Tendenzen der Musiktheater-Forschung, vornehmlich die Fokussierung auf Aufführungstexte und medientheoretische Ansätze, auf und entwickelt auf dieser Grundlage neue Standards für die Edition der Bühnenwerke.

Träger Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz
Projektleitung Prof. Dr. Thomas Betzwieser
Arbeitsstellenleitung Dr. Matthew Gardner
Wiss. Mitarbeiter Janine Droese M.A.Tina Köth-Kley M.A., Christin Seidenberg M.A.Janette Seuffert M.A.
Akademische Hilfskräfte Marc Dinges, Andreas Mourão dos SantosSilke Reich M.A.Markus Schneider M.A.

Verbundstelle Digitale Musikedition  

Nikolas Beer, M.A.
Verlag Bärenreiter-Verlag, Kassel