Job-Ticket


Wer kann das Job-Ticket bekommen?

Das Angebot des Job-Tickets können alle hauptberuflichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Fachbereiche 1 - 16, der zentralen Einrichtungen sowie der Zentralverwaltung mit unmittelbarem Dienstverhältnis mit der Universität und einer Beschäftigungsdauer von mindestens 3 Monaten wahrnehmen, sofern diese nicht Professorin oder Professor gemäß § 8 Abs. 3 Ziffer 1 HHG bzw. Studierende der Universität sind oder ein Beschäftigungsverhältnis auf Stundenbasis oder als Aushilfe haben. Zeitlich befristet Beschäftigte können ein Job-Ticket nur für die Dauer ihrer Tätigkeit an der Universität beantragen. Das Angebot besteht nicht für die im Universitätsklinikum tätigen Bediensteten der Universität. Dies bedeutet, dass Bedienstete, die ausschließlich im vorklinischen Bereich tätig sind (z.B. Institute des Fachbereichs 16), ein Jobticket erhalten können. Bedienstete, die - auch nur teilweise - auch Aufgaben im Bereich der Krankenversorgung zu erledigen haben, jedoch nicht. Ein verbindliche Auskunft, wer zum Kreis der Job-Ticket Berechtigten zählt, gibt die Personalabteilung.


Wo bekomme ich mein Job-Ticket?

Für das Job-Ticket sprechen Sie bitte in der Personalbteilung vor.

Wenn Sie eine Goethe-Card haben, sprechen Sie bitte Ihren Sachbearbeiter in der Personalabteilung an. Nach wenigen Tagen wird der Job-Ticket-Vermerk beim Revalidieren aufgebracht.

Wenn Sie noch keine Goethe-Card haben, geht es am schnellsten, wenn Sie in der HRZ Benutzerverwaltung vorbeikommen, sich fotografieren lassen und Ihre Karte gleich mitnehmen.

Goethe Cardplus Servicecenter des Hochschulrechenzentrums (HRZ) Campus Westend Lübecker Straße 3 (Containerbau), EG links (zwischen Hörsaalzentrum Westend und dem Gebäude des Exzellenzcluster Normative Ordnungen) Mo - Fr 9-12 und 13 - 16 Uhr

Ansonsten schicken Sie eine E-Mail an goethecard@uni-frankfurt.de, Sie erhalten dann die Unterlagen. Bitte beachten Sie, dass Karten für Neueingestellte erst einen Tag nach dem Eintrag aller Personaldaten durch die Personalabteilung ausgestellt werden können.


Kündigung

Das Job-Ticket kann während des laufenden Bezugsjahres (12 Monate nach Erstbezug) grundsätzlich nicht gekündigt werden. Eine Kündigung ist ausnahmsweise und auf Antrag möglich, insbesondere wenn die Mitarbeiterin/der Mitarbeiter den Arbeitgeber verlässt, die Beschäftigung für mehr als drei Monate unterbricht, die Dienststelle wechselt oder aus dem Berufsleben ausscheidet oder gravierend schwer erkrankt ist (z. B. bei stationärer Behandlung oder Bettlägerigkeit von zwei und mehr Monaten), die durch Bescheinigung eines Arztes/ eines Krankenhauses/einer Krankenkasse nachgewiesen wird.

Die Kündigung des Job-Tickets ist nach der Mindestbezugszeit von einem Jahr jeweils zum Ende des jeweils nächsten Monats möglich. Sie ist der Personalabteilung schriftlich mitzuteilen.

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Job-Ticket vergessen - und erwischt worden?

Auch wenn Sie ein gültiges Job-Ticket haben, dieses jedoch bei einer Überprüfung nicht vorzeigen können, müssen Sie das erhöhte Beförderungsentgelt zahlen, das z.Zt. 40 € beträgt.

Das erhöhte Beförderungsentgelt ermäßigt sich auf 7 €, wenn Sie innerhalb einer Woche ab dem Feststellungstag bei dem Verkehrsunternehmen, an das er/ sie das erhöhte Beförderungsentgelt bezahlt hat oder gegenüber dem er/sie zur Zahlung verpflichtet ist, durch Vorlage der gültigen Goethe-Card mit Job-Ticket nachweisen, dass Sie zum Zeitpunkt der Feststellung Inhaber/ Inhaberin einer gültigen Zeitkarte waren.

Gemeinsame Beförderungsbedingungen des RMV, § 8 (Erhöhtes Beförderungsentgelt) Abs. 1 und 5.

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Probleme mit Schaffnern bzw. Kontrolleuren

Der RMV hat die in ihm zusammengeschlossenen Verkehrsunternehmen über die Einführung des Job-Tickets der Universität informiert, es sind Muster der Karten verteilt worden.

Falls es dennoch Probleme geben sollte, beachten Sie bitte folgende Punkte:

  • Die Karte ist als Universitätsausweis Eigentum der Universität.
  • Geben Sie sie niemals aus der Hand, auch nicht gegen Quittung.
  • Kontrolleure sind nicht befugt, eine Goethe-Card einzuziehen: Bestehen Sie darauf, dass die Polizei bzw. Bundespolizei hinzugezogen wird.
  • Lassen Sie sich die Personalien / Dienstnummer geben

Melden Sie bitte Probleme aller Art zeitnah an das

Goethe Cardplus Helpdesk des Hochschulrechenzentrums (HRZ)
Lübecker Straße 3 (Container), EG links
60323 Frankfurt am Main
9 - 12 und 13 - 16 Uhr
E-Mail: goethecard@uni-frankfurt.de

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Schlecht lesbarer TRW-Streifen

Der wiederbeschreibbare TRW-Streifen dient als Fläche für den Druck des Job-Tickets. Er ist empfindlich gegen Reibung und Schweiß und muss pfleglich behandelt werden, damit Folgedrucke lesbar bleiben.

Bitte achten Sie darauf, dass der Streifen gut lesbar ist. So vermeiden Sie Missverständnisse mit den Kontrolleuren. 

Sollte der Streifen schlecht lesbar geworden sein, lassen Sie sich bitte im HRZ eine neue Goethe-Card ausstellen. Bei Abgabe der alten ist dies kostenlos.

Zur Aufbewahrung wird eine Hartplastikhülle empfohlen. Vermeiden Sie Hüllen aus weichem Plastik, da deren chemische Bestandteile häufig die empfindliche Oberschicht Ihrer Karte angreifen.

Sollte ein Kontrolleur das erhöhte Beförderungsentgelt von 40 € in Rechnung gestellt haben: Es ermäßigt sich, sofern es nicht komplett niedergeschlagen wird, in jedem Fall auf 7 €, wenn Sie innerhalb einer Woche ab dem Feststellungstag bei dem Verkehrsunternehmen, an das er/sie das erhöhte Beförderungsentgelt bezahlt hat oder gegenüber dem er/sie zur Zahlung verpflichtet ist, durch Vorlage der gültigen Goethe-Card mit Job-Ticket nachweisen, dass Sie zum Zeitpunkt der Feststellung Inhaber/ Inhaberin einer gültigen Zeitkarte waren. Gemeinsame Beförderungsbedingungen des RMV, § 8 (Erhöhtes Beförderungsentgelt) Abs. 1 und 5.

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Wieviel kostet des Job-Ticket? Wie sind die Bedingungen?

Tarifstufe Job-Ticket Regulär
Preisstufe 3   36,45 €   73,25 €
Preisstufe 4   53,70 € 111,50 €
Preisstufe 5   70,85 € 149,67 €
Preisstufe 6   87,90 € 187,50 €
Preisstufe 7 104,95 € 225,42 €
Preisstufe 17, Übergangstarif Weinheim, ohne Netzwirkung 104,95 € 225,42 €

Stand: Januar 2017

Bedingungen für das Job-Ticket (das Kleingedruckte)

Für die Nutzung der Goethe-Cardplus als Job-Ticket gelten folgende Bedingungen:

  • Personengebundenheit: Das Job-Ticket ist nicht übertragbar.
  • Geltungsbereich / Gültigkeitsraum: Das Job-Ticket ist nur innerhalb der darauf angegebenen Relation sowie den zugehörigen freigegebenen Tarifgebieten (Ausnahme Preisstufe 7 = Netzwirkung) gültig. Wenn Sie über den Gültigkeitsraum hinausfahren wollen, müssen Sie entsprechende Anschlussfahrkarten kaufen. Für einzelne Verbindungen sind weitere Bereiche freigegeben, d.h. ohne Aufpreis eingeschlossen: So gilt das Job-Ticket für die Verbindung zwischen den Tarifgebieten 2600 (Bad Vilbel) und Frankfurt (5000) auch im Tarifgebiet 5100 (Bad Homburg) sowie den Zielnummern 5090, 2934, 3570, 3670, 3675, 5241, 5251, 5252, 6636, 6648, 6649, 6664. Bitte lassen Sie sich ggf. einen Job-Ticket-Begleitbogen ausdrucken (Beispiel eines Job-Ticket-Begleitbogens).
  • Verkehrsmittel: Das Job-Ticket gilt in allen öffentlichen Verkehrsmitteln des RMV (nie im ICE), für die 2. Klasse; die Benutzung von IC und EC erfordert einen Aufpreis, der bei der DB AG zu erwerben ist.
  • Gültigkeit: Das Job-Ticket gilt an allen Tagen der Woche, zu allen Zeiten, auch für private Zwecke.
  • Bezugsdauer: Das Job-Ticket kann sowohl unbefristet als auch für einen bestimmten Zeitraum bestellt werden, mindestens aber für ein Jahr. Ein noch kürzerer Zeitraum ist nur bei Arbeitsverhältnissen möglich, bei denen die Beschäftigungszeit unter einem Jahr liegt.
  • Kosten: Der von den Bediensteten aufzubringende Eigenanteil an den Kosten beträgt 45 Prozent des Preises einer regulären Jahreskarte
  • Bezahlung: Die Kosten werden monatlich vom Gehalt abgezogen

Sonderregelung für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ehemaligen StUB

Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ehemaligen Stadt- und Universitätsbibliothek wird entsprechend den Vereinbarungen des Kulturvertrages weiterhin das Job-Ticket der Stadt Frankfurt am Main zur Verfügung gestellt.

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Direkte Strecke, „freigegebene Tarifgebiete” und erlaubte Umwege

Job-Tickets werden grundsätzlich nur für die direkte Verbindung zwischen Wohnort und Frankfurt (Tarifzone 5000) ausgegeben.

Ausnahme Oberursel: MitarbeiterInnen, die im Tarifgebiet 5100 wohnen, können ein Job-Ticket von 5100 nach 5100 erwerben, das bis zur Stadt- und Tarifgrenze (U-Bahn Station Niederursel) gilt. Hinweis: Die U-Bahn Station „Uni Campus Riedberg” liegt im Tarifgebiet 5000.

Freigegebene Tarifgebiete: Job-Tickets sind bei bestimmten Verbindungen für weitere Tarifgebiete „freigegeben”, so sind z.B. für die Verbindung zwischen Bad Vilbel (Tarifgebiet 2600 ) und Frankfurt (5000) (=Preisstufe 4), das Tarifgebiet 5100 (Bad Homburg) sowie die Tarifgebiete (Zielnummern) 2600, 5000, 5100, 2934, 3570, 3670, 3675, 5260,6636, 6648, 6649, 6664  „freigegeben”.  Bitte lassen sie sich ggf. den „Job-Ticket Begleitbogen" ausdrucken.

Erlaubte Umwege: Job-Tickets können auch für Umwege oder längere Strecken ausgestellt werden, sofern die RMV-Job-Ticket Software dies zulässt. So sind von Bad Vilbel 26 alternativ die teueren Strecken Weg über Friedberg oder Hanau Tarifgebiet tarifierbar. Bei gleichem Preis unterscheiden sich die freigegebenen Tarifgebiete:

Ebenfalls möglich sind kürzere Strecken, z.B. bei Nutzung eines Park & Ride Parkplatzes. Fragen Sie im Zweifel in der Personalabteilung nach.

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Wohnort außerhalb des RMV-Gebietes

Das Job-Ticket kann berechtigten Mitarbeiterinnen/Mitarbeitern nur für die Strecke zwischen dem Wohnort und der Arbeitsstätte in Frankfurt am Main ausgestellt werden, für „Übergangstarifgebiete” kann kein Job-Ticket ausgestellt werden. Bei Wohnorten außerhalb des RMV-Gebietes kann das Job-Ticket nur ab dem ersten RMV-Bahnhof ausgestellt werden.

Je nach Wohnort / Übergangsbahnhof gibt es unterschiedliche Lösungen:

Östlich von Hanau / Kahl (Richtung Aschaffenburg)

Die Verkehrsgemeinschaft am Bayerischen Untermain (VAB) gibt spezielle Job-Ticket Anschlussfahrscheine aus: Für Inhaber von RMV-Fahrscheinen, die bis zur Landesgrenze Hessen/Bayern gelten (u.a. RMV-Fahrkarten mit Gebietsfreischaltung in den der Landesgrenze angrenzenden RMV-Tarifgebieten 30 Hanau, 31 Gelnhausen, 41 Darmstadt, 36 Offenbach, 43 Bad König) wird vom letzten Ort auf hessischer Seite bis zum Ziel im VAB-Gebiet ein Anschlussticket des VAB-RMV-Übergangstarifes benötigt. Nähere Informationen zu den Anschlussregelungen im VAB-RMV Übergangstarifen.

Westlich von Mainz

Aus dem Verbundgebiet des Rhein-Nahe Nahverkehrsverbund (RNN) gibt es keine Anschlußfahrscheine für das Job-Ticket. In bestimmten Gebieten zwischen Rheinhessen-Nahe und Rhein-Main gilt der RMV/RNN-Übergangstarif: Mit nur einer Verbundfahrkarte können alle öffentlichen Verkehrsmittel in den jeweiligen Tarifgebieten nutzen.  Die Preise Job-Ticket ab Tarifzone 65 [Mainz] und Anschlussfahrschein des RNN nach Mainz und des „durchgehenden” Übergangsfahrscheins sind im Einzelfall zu vergleichen.

Andere Übergänge:

Südlich von Weinheim (Richtung Heidelberg / Mannheim)

Das Job-Ticket kann ab Weinheim ausgestellt werden (Tarifzone 4830), Preisstufe 17 (ohne Netzwirkung): Ab dort reguläre Monatskarte nach und von Weinheim.

Andere Gebiete jenseits der hessischen Landesgrenze sowie nördlich und östlich von Fulda

Keine speziellen Regelungen.

Einzelfahrten / Anschlussfahrkarten:

Bei der Fahrt zu Zielen außerhalb der Gültigkeit des Job-Ticket kann eine Anschlussfahrkarte erworben werden.

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Nutzung höherwertiger Züge (IC/EC bzw. ICE) und der ersten Klasse sowie Anschlussfahrkarten

1. Klasse

Die Nutzung der 1. Klasse mit dem Job-Ticket erfordert einen Zuschlag als Einzel-oder Zeitkarte.

DB-Kooperationsfahrkarten

IC-/EC-Züge

Mit dem DB-Aufpreis zur Nutzung von IC/EC-Zügen im RMV können RMV-Zeitkartennutzer im RMV-Verbundgebiet zusätzlich die IC-/EC-Züge der Deutschen Bahn AG nutzen. Es wird ausschließlich von den Vertriebsstellen der Deutschen Bahn verkauft.

ICE-Nutzung

Die Nutzung des ICE (Premium-Produkt) bleibt ausgeschlossen (Es gab zwar Bemühungen des RMV in diese Richtung, die von der Bahn aber abschlägig beschieden worden sind). Die vom RMV angebotenen Fernverkehrs-Ergänzungskarte, die nur ab dem Start- oder Zieleintrag der DB-Streckenzeitkarte mit ICE-Berechtigung ausgestellt werden, z. B. für die Fahrt innerhalb Frankfurts nach Anreise mit ICE-Streckenzeitkarte, ist nach heutigem Tarif nicht zu empfehlen, da sie teurer als das Job-Ticket ist.

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Beginn und Ende der Gültigkeit des Job-Tickets

Generell gilt:

  • Job-Tickets werden nur für ganze Monate ausgestellt.
  • Das Beginndatum ist immer der 1. eines Monats. Davon abweichend ausgestellte Job-Tickets werden von den Prüfdiensten der im RMV zusammenarbeitenden Verkehrsunternehmen eingezogen.

Bei einem vom Monatsersten bzw. Monatsletzten abweichenden Beginn bzw. Ende der Beschäftigung gilt folgende Regelung

  • Beginn der Beschäftigung im Monat --> Job-Ticket ab nächsten Ersten
  • Ende der Beschäftigung im Monat --> Job-Ticket bis Monatsende.

Konkret

  • Vertragsbeginn am 15. eines Monats --> Job-Ticket ab dem 1. des Folgemonats
  • Vertragsende am 15. eines Monats --> Job-Ticket bis zum Monatsende.

Bezugsdauer / Kündigung

Das Job-Ticket kann während des laufenden Bezugsjahres grundsätzlich nicht gekündigt werden. Eine Kündigung ist ausnahmsweise und auf Antrag möglich, insbesondere wenn die Mitarbeiterin/der Mitarbeiter den Arbeitgeber verlässt, die Beschäftigung für mehr als drei Monate unterbricht, die Dienststelle wechselt oder aus dem Berufsleben ausscheidet oder gravierend schwer erkrankt ist (z. B. bei stationärer Behandlung oder Bettlägerigkeit von zwei und mehr Monaten), die durch Bescheinigung eines Arztes / eines Krankenhauses / einer Krankenkasse nachgewiesen wird. Die Kündigung des Job-Tickets ist frühestens zum Ende des jeweils nächsten Monats möglich. Bitte teilen Sie Ihren Kündigungswunsch frühzeitig der Personalabteilung mit.

Änderungen / Wohnort und Tarif

Bei einem Wohnortwechsel, der zu Änderungen der Tarifzonen (Waben) führt, im Fall eines Wechsels der von Ihnen gewünschten Tarifzonen oder bei Ausstellungsfehlern wenden Sie sich bitte an den für Sie zuständigen Sachbearbeiter der Personalabteilung. Diese Änderungen werden erst nach Validierung wirksam.

Warum nur eine Gültigkeit von zwei Monaten?

Auch bei einer Bestellung eines Job-Tickets über 12 Monate gibt es auf der Karte nur einen Gültigkeitsvermerk von zwei bzw. drei Monaten.

Dies ist kein böser Wille der Universität, sondern Folge steuerrechtlicher Bestimmungen: Würde das Job-Ticket auf einer Karte für 12 Monate ausgestellt, entstünde ein „geldwerter” Vorteil. Dieser „Vorteil” wird bei einer „Stückelung” der Validierung vermieden. Die Gültigkeit der Karte in anderen Bereichen, z.B. für die Bibliothek bleibt dadurch unberührt.

Es kann schon im laufenden Monat für den/die Folgemonat(e) validiert werden

Beispiele (Bezug ab 1. August 2008; Antragstellung und Validierung am 21. Juli 2008)

  • Man validiert zwischen heute (21. Juli 2008) und dem 31. August 2008 Aufdruck: Gültig vom 1. August 2008 - 30. September 2008  
  • Man validiert zwischen 1. August bis dem 31. August Aufdruck: Gültig vom 1. August 2008 - 30. September 2008  
  • Man validiert zwischen 1. und dem 31. September Aufdruck: Gültig vom 1. September 2008 - 30. November 2008  
  • Man kann dann natürlich auch bis zum 30. Oktober warten dann kommt Gültig von 1. Oktober 2008 bis 31. Dezember 2008  
  • Ausnahme: Sollte der Aufdruck um einen Monat unterbrochen sein (z.B. ist die Karte bis 30. Oktober gültig wird erst am 3. November re-validiert, bekommt man aus steuerlichen Gründen nur einen zusätzlichen Monat ( (November und Dezember) und ab dem Folgemonat (Dezember) wieder Aufdruck für drei Monate.

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Probleme bei der Rückerstattung

Die Tarifbestimmungen des RMV über Jahreskarten bestimmen, dass der Umstieg auf ein Job-Ticket wie eine Tarifänderung einer Jahreskarte innerhalb ihres Gültigkeitszeitraums zu behandeln ist. Erstattungen sind immer auf Basis des Gesamtpreises vorzunehmen (Erstattung von 1/12 des Preises pro zurückgegebenen Monat), Abschläge sind nicht zulässig.

Im Wortlaut: ... 10. Änderungen durch den/ die Vertragspartner/-in

  1. Änderungen des Abonnements (zum Beispiel der Abonnementart, der benutzten Tarifgebiete/Tarifgebietskombinationen) sind jeweils zum Monatsersten des Folgemonats möglich. Hierzu zählt auch der Umstieg auf ein JobTicket oder die 9-Uhr-Jahreskarte.
  2. Alle Änderungen müssen dem das Abonnement abwickelnden Verkehrsunternehmen von dem Vertragspartner/ der Vertragspartnerin bis zum 10. des Vormonats schriftlich gemeldet werden.
  3. Die Änderung erfolgt in der Weise, dass ein neues Abonnement für 12 aufeinander folgende Kalendermonate zu dem ab dem gewünschten Änderungsmonat geltenden Tarif ausgestellt und zugesandt wird. Spätestens 3 Tage nach Beginn der Gültigkeit der neuen Abonnement-Jahreskarte muss die bisherige Jahreskarte an die ausgebende Stelle zurückgegeben werden. Solange die Abonnement-Jahreskarte dem Verkehrsunternehmen nicht vorliegt, hat der/ die Vertragspartner/-in den monatlichen Abonnementpreis weiterhin zu zahlen. Preisunterschiede aufgrund der gewünschten Änderungen werden gemäß Tarif ver-/ berechnet. Bei monatlicher Abbuchung bleibt das bereits erworbene anteilige Anrecht auf die beiden abbuchungsfreien Monate erhalten und wird beim nächsten Abbuchungstermin gutgeschrieben (2/12 des zuletzt gültigen Monatskartenfahrpreises je genutzten Monat). Bei einmaliger Abbuchung im voraus wird der nicht genutzte Zeitraum gutgeschrieben (1/12 je Monat des Jahresbetrages und der neue 12-Monats-Zeitraum belastet.

Bei Rückfragen und Problemen wenden sich die jeweiligen Verkaufsstellen bitte direkt an Herrn Rump oder Herrn Schramm, Rhein-Main-Verkehrsverbund GmbH, Tarif und Vertrieb, Telefonnummer: 06192/294-445 oder 447

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Häufig gestellte Fragen zur Goethe-Cardplus

Wer kann sie bekommen?

MitarbeiterInnen und Mitarbeiter der FB 1 - 16, der zentralen Einrichtungen sowie der Zentralverwaltung mit Arbeitssvertrag (hauptberuflich) mit der Universität, sofern diese nicht als Professorin oder Professor beschäftigt sind, bekommen das Job-Ticket.


Ich bin eine neue Mitarbeiterin / neuer Mitarbeiter. Wie bekomme ich die Goethe-Cardplus und Job-Ticket?

Am schnellsten geht es, wenn Sie in der HRZ-Benutzerverwaltung vorbeikommen, sich fotografieren lassen und Ihre Karte gleich mitnehmen.

Service-Team Goethe-Card
Lübecker Straße 3 (Container), EG links
60323 Frankfurt am Main
9 - 12 und 13 - 16 Uhr
Telefon: 069/798-77710
E-Mail: mitarbeiterkarte@uni-frankfurt.de

Bitte beachten Sie, dass Karten für Neueingestellte erst einen Tag nach dem Eintrag aller Personaldaten durch die Personalabteilung ausgestellt werden können.

Für das Job-Ticket sprechen Sie bitte anschließend in der Persoanalabteilung vor. 


Ich habe schon eine Goethe-Cardplus und noch kein Job-Ticket. Wie bekomme ich ein Job-Ticket?

Sprechen Sie in der Personalabteilung vor. Dort bekommen Sie einen Antrag. 


Wie wird die Karte verlängert?

Nach Einschieben der Karte in einen der Validatoren wird der Gültigkeitsvermerk aktualisiert d.h. verlängert.


Was passiert, wenn die Goethe-Cardplus defekt ist?

Sie kommen mit der defekten Karte zum Goethe-Cardplus Helpdesk des Hochschulrechenzentrums (HRZ) (s.o.) und bekommen dort unmittelbar eine neue Karte ausgestellt. Die Umbuchung des Guthabens der privaten Börse erfolgt durch das Studentenwerk. 


Was muss ich machen, wenn die Goethe-Card verloren geht oder gestohlen wird?

  1. Karte sperren - Internet (kartenservice.uni-frankfurt.de) oder nach Meldung/Vorsprache im Studien Service Center, Bibliothek oder HRZ.
  2. Beim Goethe-Cardplus Helpdesk des HRZ wird Ihnen eine neue Karte ausgestellt, während Sie darauf warten.

Für die Nutzung der Goethe-Cardplus als Job-Ticket gelten folgende Bedingungen:

  • Personengebundenheit: Das Job-Ticket ist nicht übertragbar, kann aber jederzeit auch für private Zwecke genutzt werden
  • Gültigkeit: In der Regel für ein Jahr gültig, an allen Tagen nutzbar.
  • Kosten / Bezahlung: Der von den Bediensteten aufzubringende Eigenanteil an den Kosten beträgt 45 Prozent des Preises einer regulären Jahreskarte, er wird monatlich vom Gehalt abgezogen. Details dazu finden Sie hier.
  • Steuern: Durch Bezug des Job-Ticket fällt kein „geldwerter Vorteil” an.

Sind Umwege oder längere Strecken erlaubt?

Job-Tickets werden in der Regel für die direkte Verbindung zwischen Wohnort und Frankfurt ausgegeben. Umwege sind erlaubt, sofern die „freigegebenen” Tarifgebiete nicht verlassen werden. Job-Tickets können auch für längere Strecken (z.B. von Tarifgebiet 3600 (u.a. Hainburg) über 3000 (Hanau) nach 5000 (=Preistufe 5) ausgestellt werden, sofern die RMV-Job-Ticket-Software dies zulässt. Regulär wäre 3600 nach 5000 (=Preistufe 4). Fragen Sie im Zweifel in der Personalabteilung nach.


Ich bin Professor. Warum kann ich kein Job-Ticket bekommen?

Die Konditionen des RMV fuer das Job-Ticket sehen vor, dass die die Universität für aller Personen, die das Job-Ticket potentiall nutzen können (z.B. alle Bediensteten) dem RMV einen Pauschalbetrag zahlt. Diese Kosten sind dann durch den Eigenanteil der effektiven RMV-Nutzer und den Zuschusss der Verwaltung zu refinanzieren. Damit das Job-Ticket intern „verkauft” werden kann, muss sich sein Preis von dem des regulären unterscheiden, schon deshalb, weil es weder übertragbar ist, noch zu bestimmten Zeiten eine Mitnahme erlaubt. Nach den vorliegenden Informationen liegt das Interesse der Professoren so deutlich unter dem der übrigen Mitglieder, dass bei Ihrer Berücksichtigung die 40% Grenze nicht mehr erreicht werden kann. Damit wäre die Refinanzierung nicht mehr darstellbar, die Relation von Eigenanteil und zentral finanziertem Zuschuss wäre nicht mehr vertretbar.


Ist das Job-Ticket ein „Muss”?

Nein. Das Job-Ticket ist ein Angebot, einen Abnahmezwang gibt es nicht.


Ich möchte nur ein Job-Ticket, aber keine Goethe-Cardplus. Geht das?

Das Job-Ticket erfordert zwingend die Karte. Der Vermerk über das Job-Ticket wird im unteren Bereich der Goethe-Cardplus mit Hilfe einer wieder beschreibbaren Folie aufgebracht.


Bindet mich meine Entscheidung für oder gegen das Job-Ticket auf Dauer?

Nein. Sie können das Job-Ticket auch noch nachträglich beantragen oder später kündigen. In jedem Fall wird sie für 12 Monate bzw., sofern kürzer, die Dauer der Beschäftigung ausgegeben.


Geht das Job-Ticket auch nur für einzelne Monate?

Nein. Es entspricht der Jahreskarte (12 Monate).


Bezugsdauer / Kündigung

Das Job-Ticket kann während des laufenden Bezugsjahres grundsätzlich nicht gekündigt werden. Eine Kündigung ist ausnahmsweise und auf Antrag möglich, insbesondere wenn die Mitarbeiterin / der Mitarbeiter den Arbeitgeber verlässt, die Beschäftigung für mehr als drei Monate unterbricht, die Dienststelle wechselt oder aus dem Berufsleben ausscheidet oder gravierend schwer erkrankt ist (z. B. bei stationärer Behandlung oder Bettlägerigkeit von zwei und mehr Monaten), die durch Bescheinigung eines Arztes / eines Krankenhauses / einer Krankenkasse nachgewiesen wird. Die Kündigung des Job-Tickets ist frühestens zum Ende des jeweils nächsten Monats möglich. Bitte teilen Sie Ihren Kündigungswunsch frühzeitig der Personalabteilung mit.


Änderungen / Wohnort und Tarif

Bei einem Wohnortwechsel, der zu Änderungen der Tarifzonen (Waben) führt, im Fall eines Wechsels der von Ihnen gewünschten Tarifzonen oder bei Ausstellungsfehlern wenden Sie sich bitte an den für Sie zuständigen Sachbearbeiter der Personalabteilung. Diese Änderungen werden erst nach Validierung wirksam.


Warum wird nur eine Gültigkeit von zwei Monaten aufgedruckt?

Auch bei der Bestellung eines Job-Tickets über 12 Monate gibt es auf der Karte nur einen Gültigkeitsvermerk von zwei bzw. drei Monaten.

Die ist kein böser Wille der Universität, sondern Folge steuerrechlicher Bestimmungen: Würde das Job-Ticket auf einer Karte für 12 Monate ausgestellt, entstünde ein „geldwerter” Vorteil, der zu versteuern wäre. Dieser „Vorteil” wird bei einer „Stückelung” der Validierung vermieden. Die Gültigkeit der Karte in anderen Bereichen, z.B. für die Bibliothek bleibt dadurch unberührt.

Es kann schon im laufenden Monat für den/die Folgemonat(e) validiert werden. Beispiele:

  • Validierung zwischen heute (21. Juli 2008) und dem 31. August 2008 Aufdruck: Gültig vom 1. August 2008 - 30. September 2008  
  • Validierung zwischen 1. August bis dem 31. August Aufdruck: Gültig vom 1. August 2008 - 30. September 2008  
  • Validierung zwischen 1. und dem 31. September Aufdruck: Gültig vom 1. September 2008 - 30. November 2008  
  • Es kann kann natürlich auch bis zum 30. Oktober gewartet werden, Gültig von 1. Oktober 2008 bis 31. Dezember 2008
  • Ausnahme: Sollte der Aufdruck um einen Monat unterbrochen sein (z.B. ist die Karte bis 30. Oktober gültig wird erst am 3. November re-validiert, bekommt man aus steuerlichen Gründen nur einen zusätzlichen Monat (November und Dezember) und ab dem Folgemonat (Dezember) wieder einen 3-monatigen Aufdruck.

Gibt es ein Job-Ticket mit eingegrenzter Gültigkeit (ab 9:00 Uhr oder nur für einzelne Tage)?

Nein.

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Häufig gestellte Fragen zum Job-Ticket - Einzelne Personengruppen

Gibt es das Job-Ticket gibt für Mitarbeiter des FB 16 und des Klinikums?

Nein. Das Job-Ticket gibt es nur für Mitarbeiter des FB 16, die durch den Personalrat der Universität (nicht den des Klinikums) vertreten werden. Ein Angebot für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Klinikums ist gegenwärtig nicht vorgesehen. Zu weiteren Einzelheiten der Abgrenzung der Berechtigten geben das Dekanat des FB 16 oder die Personalabteilung des FB 16 / dss Klinikums Auskunft.


Job-Ticket der Universitätsbibliothek - Rückkehrmöglichkeit: Können MitarbeiterInnen der ehemaligen Stadt- und Universitätsbibliothek zum städtischen Job-Ticket „zurück”, wenn dies für sie, z.B. bei einem Wechsel auf eine 3-Tage Woche, günstiger ist?

Hierfür gelten die Regelungen des Kulturvertrags bzw. der städtischen Dienstvereinbarung. Nach Aussage von Herrn Folter, UB gab es auch nach dem 1.1.2005 durchaus Kollegen/innen (z.B. aus Elternzeit kommend), die problemlos ein Job-Ticket von der Stadt bekommen haben, obwohl sie es am 31.12.2004 nicht hatten.


Ich bin bei einem anderen Arbeitgeber (z.B. Institut for Law and Finance, Akademie der Wissenschaften Mainz) beschäftigt, arbeite aber in der Universität. Kann ich das Job-Ticket bekommen?

Dieser Personenkreis wird nicht in das Job-Ticket einbezogen.


Ich bin Auszubildende. Gibt es ein besonders vergünstigtes Job-Ticket für die Azubis?

Nein.


Ich bin als Gärtner eine Saisonkraft, deren Vertrag jeweils über 8 Monate läuft. Kann ich ein Job-Ticket bekommen?

Ja.


Ich bin im Zentrum für Hochschulsport nebenamtliche Übungsleiter/in beschäftigt auf Stundenbasis. Kann ich ein Job-Ticket bekommen?

Nein.


Ich würde sehr gerne ein Job-Ticket beantragen. Allerdings bin ich voraussichtlich bis zum...in Elternzeit. Gibt es einen flexiblen Beginn des Job-Tickets?

Sie können auch noch nach Ende der Elternzeit in das Job-Ticket einsteigen.


Falls es das Job-Ticket nur für Nahverkehrs-Züge gibt, ist es möglich, es auf höherwertige Strecken aufzustocken (IC/ICE)?

Das Job-Ticket gilt in allen öffentlichen Verkehrsmitteln des RMV (nie im ICE), für die 2. Klasse; die Benutzung von IC und EC erfordert einen Aufpreis. Der Verkauf erfolgt ausschließlich über die  DB AG. Das Job-Ticket gilt nie im ICE, ICE-Züge können nur mit Fahrkarten der DB genutzt werden, das Job-Ticket, ist, auch mit Zuschlag, nicht gültig.


Ich komme aus Oberursel (Tarifgebeit 5100) und fahre nur bis zur U-Bahnstation „Niederusel” (Tarifgrenze). Muss ich das Job-Ticket für die Tarifzonen 5100 und 5000 (Frankfurt) lösen?

Nein. MitarbeiterInnen, die in der Tarifzone 5100 wohnen, können ein Job-Ticket von 5100 nach 5100 erwerben. Hinweis: Die U-Bahn Station „Uni Campus Riedberg” liegt in der Tarifzone 5000.


Wie ist das mit den Übergangsgebieten? Ich komme aus ... (NVV-Bereich)

Sie benötigen zusätzlich ein NVV-Ticket bis zu RMV-Tarifgrenze. Generelle Informationen finden Sie auf dieser Seite.


Was ist mit Emiritii, Pensionären und vergleichbaren Personen?

Eine Ausgabe des Job-Tickets an diesen Personenkreis ist nicht vorgesehen.

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