Antidiskriminierungsstelle

Vor dem Hintergrund einer zunehmend heterogenen Studierendenschaft und Diskriminierungserfahrungen berät die Projektstelle „Antidiskriminierung“ Studierende im Fall von Diskriminierung. Sie erarbeitet Konzepte und Instrumente, die alle Hochschulmitglieder und -angehörigen unterstützen, Diskriminierungen an der Goethe-Universität wahrzunehmen und entgegenzuwirken. 

Wann sollten Sie Kontakt aufnehmen?

Suchen Sie Beratung und Unterstützung, wenn Sie sich diskriminiert fühlen, beispielsweise aufgrund von Zuschreibungen rassistischer, antisemitischer, sexistischer, heterosexistischer bzw. heteronormativer, nationalistischer Art, bezogen auf zugeschriebene oder tatsächliche Eigenschaften wie Lebensalter, Behinderung, soziale Herkunft und andere soziale Stigmatisierungen.

Ebenso können Sie sich an die Antidiskriminierungsstelle wenden, wenn Sie Diskriminierung beobachten und behindernde Strukturen wahrnehmen oder Informationen zu (Anti)Diskriminierung suchen.

Die Beratung erfolgt in jedem Fall vertraulich!

Was ist Diskriminierung?

Diskriminierung bezeichnet Formen von Herabwürdigung, Benachteiligung, Abwertung, Stigmatisierung oder Ausschluss aufgrund von

  • rassistischen Zuschreibungen
  • Geschlecht bzw. Geschlechtszuschreibungen
  • (vermuteter) sexueller Orientierung und/oder Identität
  • Nichtberücksichtigung oder Abwertung körperlicher/geistiger Leistungsfähigkeit oder Erscheinungsbild
  • Lebensalter
  • (vermuteter) sozialer Herkunft bzw. sozialem Status
  • Religion

Die Antidiskriminierungsstelle versteht sich als Fach-, Beratungs- und Vermittlungsstelle. Im Vordergrund unserer Arbeit steht, Menschen in Konfliktsituationen und im Umgang mit Diskriminierungserfahrungen zu unterstützen. Des Weiteren bieten wir Menschen, die Diskriminierungserfahrungen gemacht haben, die Vermittlung und Begleitung zu Beratungs- und Selbsthilfeorganisationen an.