Frankfurter Wissenschaftsrunde

Die Frankfurter Wissenschaftsrunde ist ein loser Zusammenschluss aller wissenschaftlichen Institutionen, die in Frankfurt oder im allernächsten Umfeld beheimatet sind. Sie ist 2017 auf Initiative der PräsidentInnen der Frankfurt University of Applied Sciences, der Goethe-Universität sowie der Frankfurt School of Finance and Management entstanden.

An den beiden ersten Zusammenkünften hatten neben den InitiatorInnen VertreterInnen der Präsidien folgender Institutionen teilgenommen: Deutsches Archäologisches Institut - Römisch-Germanische Kommission, Stiftung Georg-Speyer-Haus - Institut für Tumorbiologie und experimentelle Therapie, Freies Deutsches Hochstift - Frankfurter Goethe Museum, Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main, Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung, Paul-Ehrlich-Institut, Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung, Frobenius Institut an der Goethe-Universität Frankfurt, Institut für sozial-ökologische Forschung, Dechema Forschungsinstitut, Provadis School of International Management & Technology, Max-Planck-Institut für Europäische Rechtsgeschichte, FOM Hochschule für Ökonomie & Management, Philosophisch-Theologische Hochschule Sankt Georgen.

Die Frankfurter Wissenschaftsrunde versteht sich als Netzwerk, um als städtische Adressatin zu agieren, wenn es darum geht, als Sprachrohr über die Diversität der einzelnen Institutionen hinaus Anliegen in Richtung Stadtpolitik und Stadtgesellschaft zu kommunizieren. Gleichzeitig versteht sich die Frankfurter Wissenschaftsrunde als Adresse für die Politik und die gesellschaftlichen Anliegen der Stadt, wenn es darum gehen soll, das Wissens- und Leistungspotential diesen zur Verfügung zu stellen. Die Frankfurter Wissenschaftsrunde bietet an, Sparringpartner in allen zukunftsorientierten Fragen zu sein. Schließlich geht es der Frankfurter Wissenschaftsrunde intern darum, Optionen und konkrete Maßnahmen für die gegenseitige Weiterentwicklung, wie z. B. gemeinsame Personalentwicklungskonzepte zu entwerfen.

Ein zentrales Anliegen der Frankfurter Wissenschaftsrunde ist es, zur weiteren Profilierung der Stadt Frankfurt eben auch und gerade als Wissenschafts- und Bildungsstandort beizutragen. So verfügt Frankfurt über mehr als 70.000 Studierende und rund 10.000 MitarbeiterInnen, die in den Wissenschaftsorganisationen beschäftigt sind. Gemessen an der Einwohnerzahl Frankfurts stellt das ca. 10% der Bevölkerung dar – ein enormer kultureller Wissens- und Wirtschaftsfaktor gleichermaßen. Um das darin liegende Potential zu stärken und auszubauen, hat sich die Frankfurter Wissenschaftsrunde formiert, und sich als „Ermöglicher“ für die Stadt Frankfurt positioniert. Es findet ein mittlerweile etablierter Austausch mit DezernentInnen der Stadt Frankfurt statt.

Erste gemeinschaftliche Aktivitäten waren u.a. die Erstellung von Wahlprüfsteinen für die Oberbürgermeister-Wahl der Stadt Frankfurt am Main im Februar 2018 sowie die inhaltliche Positionierung zu Fragen einer „Smart City“ im Juli 2018.

Neben den oben genannten haben auch die folgenden Institutionen ihr Engagement in der Frankfurter Wissenschaftsrunde zugesagt: Hessische Berufsakademie, Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main, International School of Management, Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung, Fritz-Bauer-Institut - Geschichte und Wirkung des Holocaust, Institut für Sozialforschung, Max-Planck-Institut für Biophysik, Staatliche Hochschule für Bildende Künste – Städelschule, Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik.