|
|
Seiteninhalt
Forschung
Projekte im Fokus:
Verlängert – Graduiertenkolleg BiologicalsUnter den neu zugelassenen Arzneimitteln wächst in den vergangenen Jahren der Anteil der biologisch hergestellten Medikamente (Biologicals). Dazu gehören beispielsweise innerhalb der Zelle wirksame Proteine, therapeutische RNAs und die Gentherapie. Für ihre Entwicklung benötigt man Kenntnisse nicht nur in der Pharmazie, sondern auch in den Naturwissenschaften, der Medizin und der Biotechnologie. Diesem Umstand trägt das seit 4,5 Jahren erfolgreiche Graduierten-Kolleg ‚Biologicals‘ Rechnung. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) würdigte die interdisziplinäre Doktoranden-Ausbildung vom Labor bis zum Krankenbett nun mit einer Verlängerung des Graduiertenkollegs um weitere 4,5 Jahre. Wie der Bewilligungsausschuss jetzt entschied, werden dafür Mittel in Höhe von 3,7 Millionen Euro bereit gestellt. Neubewilligt – Graduiertenkolleg „Wert und Äquivalent“In Kunstkammern, Museen und Kuriositätenkabinetten lagern Keramikgefäße, Skulpturen, Schmuck- und Kleidungsstücke, Werkzeuge und Münzen - doch was steckt hinter diesen materiellen Hinterlassenschaften vergangener Zeiten? Was sagen diese authentischen Zeugnisse aus über Zusammenleben und Alltag verschiedenster Gesellschaften, über ihre Wertvorstellungen, über Werte, die Gegenstände erst durch kulturelle Praktiken und im Tauschhandel erhalten? Mit solchen Fragen werden sich elf Doktoranden in den kommenden viereinhalb Jahren im Graduiertenkolleg ‚Wert und Äquivalent. Über Entstehung und Umwandlung von Werten aus archäologischer und ethnologischer Sicht' beschäftigen können. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat die Einrichtung des Graduiertenkollegs an der Goethe-Universität bewilligt. Jetzt kann die Auswahl der interdisziplinär ausgerichteten Nachwuchswissenschaftler beginnen. Sie werden für ihre Dissertationen in Indonesien, im Vorderen Orient, in verschiedenen europäischen Ländern sowie in Afrika und Nordamerika forschen. Die geplanten Projekte befassen sich mit Fallstudien, die vom 4. Jahrtausend v. Chr. bis in die Gegenwart reichen.“
ForschungslandschaftDie Goethe-Universität ist eine der größten deutschen Universitäten. Ungefähr 2.500 Professoren und wissenschaftliche Mitarbeiter/innen lehren und forschen in 16 Fachbereichen. Zu den Forschungsschwerpunkten der Universität zählen unter anderem folgende Bereiche: Recht, Finanzen, Geld und Währung; "Life Sciences" (besonders im Bereich der Membranproteine, der RNA-Forschung und der Biomolekularen Resonanzspektroskopie); Arzneimittelforschung; Neurowissenschaften; Schwerionenphysik und interdisziplinäre Afrikaforschung. Die Forschung in den Geisteswissenschaften belegte in einem Ranking der Deutschen Forschungsgemeinschaft einen sehr guten zweiten Platz. Das im Aufbau befindliche Frankfurt Institute for Advanced Studies (FIAS) widmet sich der Grundlagenforschung im Bereich der theoretischen Naturwissenschaften. Die Forschungsaktiviäten in den Bereichen Recht, Finanzen, Geld und Währung sollen in den nächsten Jahren im "House of Finance" gebündelt werden.
geändert am 13. November 2009 E-Mail: Webmasterpresse@uni-frankfurt.de | | Zur Navigationshilfe
|
Druckversion: 13. November 2009, 13:42
http://www.uni-frankfurt.de/forschung/index.html