abgeschlossene Projekte

abgeschlossene Projekte


Das Projekt war eine Fortsetzung des vormaligen FFM-Projektes unter veränderter Schwerpunktsetzung. Es bestand weiter in Kooperation mit der Peter Fuld-Stiftung, der Crespo Foundation, der ranstad stiftung, der Metzler Stiftung, der Stiftung Citoyen, dem Staatlichen Schulamt Frankfurt und der Stadt Frankfurt.
Im Projektseminar arbeiteten die Studierenden nach einem lebenslagen- und sozialraumorientierten Ansatz als Mentorinnen und Mentoren zur Klärung persönlicher Problemlagen. Sie boten Rückhalt bei der Verwirklichung und Verfolgung konkreter persönlicher Ziele und trugen bei zur Entschärfung von Konflikten. Die Zusammenarbeit mit Jugendlichen aus marginalisierten Statusgruppen und/oder von unbegleiteten Kindern und Jugendlichen aus Kriegs- und Krisengebieten boten authentische Zugänge zu deren Lebenswelten und trugen zur Überwindung sozialer- und kultureller Distanz bei. Durch finanzielle Förderung verschiedener Stiftungen sowie durch die Goethe-Universität Frankfurt/Main war die Durchführung dieses Pilotprojektes seit 2004 bis 2022 möglich.

Ansprechpartner
Dr. Robert Bernhardt
Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Leitung der Praxisprojekte
r.bernhardt@em.uni-frankfurt.de

Unterstützte Kommunikation (UK) ist der Oberbegriff für pädagogische und therapeutische Maßnahmen, die eine Erweiterung der kommunikativen Möglichkeiten von Menschen bezwecken, die sich nicht ausreichend über Lautsprache verständigen können. Im Förderschwerpunkte geistige bzw. körperliche und motorische Entwicklung ist UK eine wichtige Querschnittsaufgabe, weil ein Großteil der Schülerinnen und Schüler auf Unterstützung angewiesen ist, um in den Dialog zu kommen und am Unterricht zu partizipieren.

Das UK-Praxisprojekt konnte von Studierenden des Lehramts an Förderschulen im Anschluss an das Seminar Einführung in die Unterstützte Kommunikation belegt werden. Die Teilnehmer*innen begleiteten und förderten über ein Schuljahr einmal wöchentlich unterstützt kommunizierende Schüler*innen  im Klassenunterricht bzw. in der Einzelförderung.

In projektbegleitenden Seminarsitzungen wurden Aspekte der UK-Diagnostik, Unterrichtsstrategien, die Vokabularauswahl, der Einsatz elektronischer Kommunikationshilfen und die Gestaltung des Fördersettings thematisiert. Ziel war es dabei, die eigene Praxis theoriegeleitet zu reflektieren und weiterzuentwickeln.

Die Erfahrung in den bisherigen Durchläufen zeigte, dass das UK-Projekt zu einer intensiven Lernerfahrung für die Teilnehmer*innen wurde und die kontinuierliche Arbeit der Studierenden sowohl für die Schüler*innen  als auch für die Schulen zum Gewinn wird.

Das UK-Praxisprojekt wurde vom Staatlichen Schulamt für den Landkreis Offenbach und die Stadt Offenbach am Main sowie durch die Dr. Marschner Stiftung gefördert.

Ansprechpartnerin
Johanna Kohlstock
Pädagogischer Mitarbeiter
kohlstock@em.uni-frankfurt.de


In einem Kooperationsprojekt von Rotary Clubs des Kreises und der Stadt Offenbach, dem Staatlichen Schulamt Offenbach und der Arbeitsstelle werden im Projekt „Unterstützung von ausländischen Jugendlichen beim Erwerb des Hauptschulabschlusses“  Schüler*innen  von Studierenden der Universität Frankfurt mit jeweils vier Unterrichtsstunden pro Woche intensiv, vorwiegend in den Schwerpunkten Deutsch und Mathematik gefördert. Die Anleitung der Studierenden erfolgte im Rahmen einer begleitenden Seminarveranstaltung der Goethe-Universität. 

Für die Förderung mussten sich die Schüler*innen persönlich bewerben. Es wurden Fördergruppen an verschiedenen Schulen im Kreis und in der Stadt Offenbach eingerichtet. Ziel der Förderung war die Vorbereitung auf den Hauptschulabschluss inklusive der dazugehörenden Projektprüfung.

Die Förderung erfolgte in der Regel an zwei Wochentagen zu jeweils zwei Stunden.

Ansprechpartner
Dr. Robert Bernhardt
Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Leitung der Praxisprojekte
r.bernhardt@em.uni-frankfurt.de

Das Projekt „Lesetaskforce Frankfurt“ wurde in Kooperation mit dem Staatlichen Schulamt Frankfurt entwickelt und fand seit dem Schuljahr 2012/2013 bis 2023/ 2024 statt. Studierende aller Lehrämter und des BA-Studienganges Erziehungswissenschaften förderten Schüler*innen des 2. Schuljahrs im Bereich Lesen in sechs verschiedenen Grundschulen der Stadt Frankfurt. Der Förderunterricht wurde zweimal pro Woche in kleinen Gruppen mit bis zu vier Schüler*innen in Absprache mit den Klassenlehrkräften nach einem Konzept durchgeführt, das die Förderung der Lesetechnik und des Leseverständnisses miteinander verbindet.
Finanziert wurde das Praxisprojekt durch die Dr. Marschner Stiftung

Veröffentlichungen
Lehker, Marianne (2010): Flüssig lesen lernen mit Speedy. Aufbau und Sicherung der Lesekompetenz mit Silben- und Wörterteppichen. Augsburg: Brigg 
Lenhard, W / Wolfgang Schneider (2006): ELFE 1-6. Ein Leseverständnistest für Erst- bis Sechstklässler. Göttingen: Hogrefe  Nix, Daniel (2006): Das Lesetheater. Integrative Leseförderung durch das szenische Vorlesen literarischer Texte. In: Didaktik Deutsch 199, S. 23-29
Rosebrock, Cornelia / Nix, Daniel / Rieckmann, Carola / Gold, Andreas (2011b): Leseflüssigkeit fördern. Lautleseverfahren für die Primar- und Sekundarstufe. Seelze: Kallmeyer

Ansprechpartner
Dr. Robert Bernhardt
Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Leitung der Praxisprojekte
r.bernhardt@em.uni-frankfurt.de


In Kooperation mit dem Bildungsdezernat der Stadt Frankfurt fand das Praxisprojekt zur Lernbegleitung in individualisierten Fachbüros an der IGS Süd, Frankfurt am Main von Oktober 2017 bis Juli 2023 . An der integrativen Gesamtschule unterstützten und begleiteten bis zu 8 Studierende zweimal wöchentlich Schüler*innen bei ihren individuellen Vorhaben im eigenverantwortlichen Arbeiten in den Fachbüros Mathe, Deutsch und Englisch. Die Unterstützung diente der Förderung im Bereich der Basiskompetenzen sowie in den fachlichen Anforderungen.

Die Studierenden wurden durch ein projektbegleitendes Seminar auf ihre Aufgabe vorbereitet und reflektierten während des gesamten Förderzeitraumes von einem Schuljahr den Verlauf ihrer Unterstützung und Förderung. 


Ansprechpartnerin
Constanze Fuchs
Geschäftsführerin der Arbeitsstelle für Diversität und Unterrichtsentwicklung – Didaktische Werkstatt
c.fuchs@em.uni-frankfurt.de


Das Praxisprojekt Mathematik in der Primarstufe fand in Kooperation mit der Dr. Marschner-Stiftung bis zum Juli 2023 statt.
Das Mathematikprojekt wurde an drei Grundschulen in Frankfurt/Main, Offenbach und im Main Taunus Kreis durchgeführt. Die Zielgruppe waren Kinder mit besonderen Schwierigkeiten im Rechnen aus den Klassen 1 bis 4.

Aufgaben der Studierenden:

  • In  den Klassen 1 - 4  wurden  Fördermaßnahmen im Bereich Rechnen in Kleinstgruppen (3  SuS) durchgeführt.
  • Jeder/e Studierende förderte 2 Gruppen.
  • Die Förderung fand zweimal wöchentlich statt.

Die Studierenden wurden durch ein projektbegleitendes Seminar auf ihre Aufgabe vorbereitet und reflektierten während des gesamten Förderzeitraumes von einem Schuljahr den Verlauf ihrer Förderung.



Dr. Robert Bernhard
Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Leitung der Praxisprojekte
r.bernhardt@em.uni-frankfurt.de

Das Projekt war eine Fortsetzung des vormaligen FFM-Projektes unter veränderter Schwerpunktsetzung. Es bestand weiter in Kooperation mit der Peter Fuld-Stiftung, der Crespo Foundation, der ranstad stiftung, der Metzler Stiftung, der Stiftung Citoyen, dem Staatlichen Schulamt Frankfurt und der Stadt Frankfurt.

Schüler*innen, die nicht zu den „Guten“ in der Klasse gehören stehen der Schule häufig mit Anspannung, Ungewissheit und Versagensangst gegenüber. Mit dem Eintritt in das junge Erwachsenenalter rückt dann, für viele sehr plötzlich, der erhoffte Übergang von der Schule in die Arbeitswelt oder der befürchtete Übergang in die Arbeitslosigkeit in unmittelbare Nähe. Die Frage, wie man doch noch zu einem guten Abschluss kommen kann, was man macht, wenn es nicht klappt oder noch mehr, wenn es klappt, bedarf dann bei vielen Schüler*innen u einer zugewandten Begleitung, die Potentiale und Ressourcen der Schülerinnen und Schüler erkennt und (mit-) aktiviert.

In der Regel war die praktische, prüfungsbezogene Vorbereitung auf den Schulabschluss ein Kernthema dieser Begleitung. Aber auch der Informationsaustausch oder die Recherche vorhandener Möglichkeiten zur Überbrückung möglicher Freiräume nach dem Schulabschluss (freiwilliges soziales Jahr) konnten sinnvoll sein. Die Abwägung, ob eine Ausbildung realistisch ist, wie man Bewerbungen schreibt, wie man zielgerichtete Berufspraktika findet oder wie man überhaupt Struktur in Arbeitsprozesse bekommt sind nur einige Inhalte die eine Begleitung erfordern konnten.

Ansprechpartner
Dr. Robert Bernhardt
Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Leitung der Praxisprojekte
r.bernhardt@em.uni-frankfurt.de


In Kooperation mit dem Staatlichen Schulamt Offenbach führt die Arbeitsstelle bereits seit 2004 eine Einzelfördermaßnahme für Kiinder im Grundschulalter mit Lern-, Leistungs- und Sozialproblemen durch. 8 Studierende förderten an 4 Grundschulen Kinder in einem zeitlichen Rahmen von vier Stunden pro Woche.

In der Begleitveranstaltung,  die von Herrn Dr. Bernhardt (Universität Frankfurt) in Kooperation mit Herrn Wähle (Abt. Erziehungshilfe, Ludwig Dern Schule Offenbach) durchgeführt wurde, wurden sowohl didaktisch-methodische Themen als auch eine Praxisreflexion sowie Fallarbeit angeboten. Darüber hinaus wurden in den Seminarsitzungen übergeordnete Themenbereiche wie Elternarbeit, Arbeit mit Förderplänen, Teamarbeit und Umgang mit Konflikten behandelt. 

Ansprechpartner
Dr. Robert Bernhardt
Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Leitung der Praxisprojekte
r.bernhardt@em.uni-frankfurt.de


Das Projekt war ist eine Fortsetzung des vormaligen FFM-Projektes unter veränderter Schwerpunktsetzung. Es bestand weiter in Kooperation mit der Peter Fuld-Stiftung, der Crespo Foundation, der ranstad stiftung, der Metzler Stiftung, der Stiftung Citoyen, dem Staatlichen Schulamt Frankfurt und der Stadt Frankfurt.

Der Übergang von der Grundschule in die Sekundarstufe I war für Kinder eine große Herausforderung. Der Verlauf der Trennungen von der Grundschule und den sozialen Kontakten einerseits sowie das Ankommen und Gründen neuer Kontakte in der Sekundarstufe I andererseits können sich nachhaltig auf Bildungsverläufe auswirken. Im Projekt der Übergangsbegleitung stellten sich Studierende als Mentor*innrn zur Verfügung um die Herausforderung des Übergangs zu begleiten.

In Einzelförderung und in Kleingruppen (max. 3 Personen) wurden Schüler*innen  unterschiedlicher Schulformen (Grund-, Haupt-, Real-, und Gesamtschulen) unterstützt. Die Förderung umfasste 4 Wochenstunden und erfolgte in der Regel an zwei Wochentagen zu jeweils zwei Stunden. 

Die Studierenden wurden durch die Universität Frankfurt ausgewählt, für ihre Aufgabe fachlich vorbereitet und geschult. Sie wurden während ihrer Tätigkeit von der Projektleitung in regelmäßigen Seminarveranstaltungen begleitet.

Die Studierenden lernten im Kontext der universitären Begleitung, individuelle Förderpläne zu entwickeln und sich mit Fragen der Erziehung und Bildung kritisch auseinander zu setzen.

Ansprechpartner
Dr. Robert Bernhardt
Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Leitung der Praxisprojekte
r.bernhardt@em.uni-frankfurt.de


Im Laufe des Jahres 2015 sind die Zahlen von Kindern und Jugendlichen, vor allem mit Fluchthintergrund, massiv gestiegen. Die gesellschaftliche Erwartung besteht darin, diese Kinder so in den Schulbetrieb zu integrieren, dass sie möglichst schnell in Regelklassen wechseln können und Anschluss an Gleichaltrige finden.

Erste Erkundungen ergaben, dass diese Kinder über besondere sprachlichen Ressourcen (z.B. Erstalphabetisierung im Arabischen, eigene Bildungs- und z.T. auch Schulerfahrungen) verfügen, die bei der Integration in das deutsche Schulsystem genutzt werden sollten. In Frankfurt werden diese Schülerinnen und Schüler überwiegend in Intensiv- bzw. Alphaklassen gefördert, in Offenbach nehmen sie mehrheitlich an Sprachförderunterricht teil und besuchen direkt die Regelklasse.

Das Projekt unterstützte Schüler*innen in Alpha- und Intensivklassen bzw. in Intensivkursen an Grundschulen, die aus arabischsprachigen Ländern stammen, selbst eine Varietät des Arabischen sprechen und/oder in arabischer Schrift alphabetisiert wurden, bei der Aneignung des deutschen Schriftsystems und der basalen Lesefähigkeit. Die Studierenden setzten Materialien für Seiteneinsteiger*innen ein und entwickelten diese in Kooperation mit dem Arbeitsbereich "Literalität und einwanderungsbedingte Mehrsprachigkeit" am Institut für Pädagogik der Elementar- und Primarstufe weiter. Das Projekt wurde an Schulen in Frankfurt und Offenbach durchgeführt und von der Dr.-Marschner-Stiftung finanziell unterstützt. Es wurde vom Schuljahr 2016-17 bis 2022/2023 als Pilotprojekt durchgeführt.


Ansprechpartner
Dr. Robert Bernhardt
Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Leitung der Praxisprojekte
r.bernhardt@em.uni-frankfurt.de


In den Projektseminaren „BildungsTeilhabe und pädagogische Professionalität“ setzten Studierende des Lehramts und der Erziehungswissenschaften Engagement-Projekte fort, die von Kommiliton*innen in Kooperation mit außeruniversitären Partner*innen in vergangenen Semestern entwickelt wurden. Dabei setzten sie in Absprache mit den Kooperationspartner*innen eigene und neue Akzente (vgl. aktuelle Kooperationsprojekte). Herausforderungen, die während der praktischen Erfahrung auftraten, wurden mit Bezug auf wissenschaftliche Erkenntnisse reflektiert. Leitend ist dabei nicht die Idee eines Wissenstransfers, sondern die u.a. von Dewe entwickelte Figur der „reflexiven Professionalität“ (Dewe 2009, 2014). Das Seminarkonzept orientierte sich an dem Ansatz des Service-Learning: Einer Lehr- Lernform, bei der Studierende gesellschaftliche Verantwortung übernehmen und Seminarinhalte mit dieser Erfahrung in Beziehung setzen (vgl. Reinders 2016).


Ansprechpartner
Dr. Robert Bernhardt
Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Leitung der Praxisprojekte
r.bernhardt@em.uni-frankfurt.de