Prof. Dr. Daniela Philippi

Raum: 04.B114, SKW, Campus Westend
Mail: philippi@em.uni-frankfurt.de
Tel. 069/798-22161
Sprechstunde: nach Vereinbarung


Vertretungsprofessur Historische Musikwissenschaft (SoSe 2025 bis WiSe 2026/27)


Vita

2011–2024 Inhaberin der Akademieprofessur am Institut für Musikwissenschaft (FB 09), basierend auf einer Kooperation der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt a.M. mit der Akademie der Wissenschaften und der Literatur | Mainz
2009–2010 Vertretung der Professur für Historische Musikwissenschaft (W2) am Institut für Musikwissenschaft der Goethe-Universität Frankfurt a.M.
2009, 2010/11 Lehraufträge am Musikwissenschaftlichen Seminar der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg sowie am Institut für Musikwissenschaft der Goethe-Universität Frankfurt a.M.
2006–2010 Research Fellow bei der New Dvořák Edition (NDE) der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik, Prag / Akademie vĕd České republiky, Praha
2003–2005 Lehrbeauftragte an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf
2001–2007 Privatdozentin am Musikwissenschaftlichen Institut der Universität Mainz und im Juni 2007 Ernennung zur außerplanmäßigen Professorin dieser Universität
2000

Habilitation und damit Erlangung der venia legendi für das Fach Musikwissenschaft

1994–2000 Lehrbeauftragte des Musikwissenschaftlichen Instituts der Universität Mainz
1992 Promotion
seit 1991 verschiedene Tätigkeiten in Lehre und Forschung (insbes. an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, der Goethe-Universität Frankfurt a.M. sowie der Akademie der Wissenschaften und der Literatur | Mainz, Gluck-Gesamtausgabe)
bis 1991 Musikpraktische Ausbildung (Schwerpunkt Klavier und Orgel) und Studium der Fächer Musikwissenschaft (Hauptfach), Allgemeine und vergleichende Literaturwissenschaft (Nebenfach) und Publizistik (Nebenfach) an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz; daneben Kirchenmusik C am Bischöflichen Institut für Kirchemusik des Bistums Mainz


Mitglied in den Editorial Boards der New Dvořák Edition (NDE, 2005–2018) und der Bohuslav Martinů-Gesamtausgabe sowie im Herausgeber-Gremium der Gluck-Gesamtausgabe.

Seit 2019 1. Vorsitzende im Vorstand der Frankfurter Telemann-Gesellschaft e.V., zuvor seit 2016 Mitglied im erweiterten Vorstand der Gesellschaft
Seit 2013 1. Vorsitzende im Vorstand von Musica Judaica e.V.

​Lehre

Forschungsschwerpunkte

  Musik des 20. und 21. Jahrhunderts (insbes. sinfonische Musik und Musik für Orgel)
  Chormusik des 19. Jahrhunderts
  Kunstmusik in Europa (nationale Prägungen und internationale Standards), insbes. Musikgeschichte Tschechiens
  Wissenschaftliche Edition von Musikwerken
  Entwicklung der Musikphilologie (Musikergesamtausgaben im Vergleich, Methoden der Musikphilologie, Schriftlichkeit der Musik, Schriftliche Musiküberlieferung im europäischen Kulturraum)
 einzelne, schwerpunktmäßig behandelte Komponisten:
Christoph Willibald Gluck
Antonín Dvořák  
Bohuslav Martinů

Ausgewählte Publikationen


TBAThematisch-systematisches Verzeichnis der Werke von Christoph Willibald Gluck (GluckWV), in: Christoph Willibald Gluck.      Sämtliche Werke, Abteilung VII: Supplement, Bd. 2, hrsg. gemeinsam mit Yuliya Shein, Bärenreiter, Kassel usw., in Herstellung beim Verlag.
2023Bernhard Sekles. Musikpädagoge und Komponist (= Jüdische Miniaturen 310), hrsg. gemeinsam mit Sefana Sabin, Hentrich & Hentrich, Berlin – Leipzig 2023.
2018»Die Leute singen mit so viel Feuer…« Der Cäcilienchor Frankfurt am Main 1818 bis 2018, gemeinsam hrsg. mit Ralf-Olivier Schwarz und in Verbindung mit dem Cäcilien-Verein Frankfurt a.M., Frankfurt a.M. 2018.  
2002Neue Orgelmusik. Werke und Kompositionstechniken von der Avantgarde bis zur pluralistischen Moderne, Bärenreiter, Kassel 2002.
1993Antonín Dvořák – „Die Geisterbraut / Svatební košile“ op. 69 und „Die heilige Ludmilla / Svatá Lumila“ op. 71. Studien zur großen Vokalform im 19. Jahrhundert, Schneider, Tutzing 1993.
Wissenschaftliche Notenausgaben:
2019Christoph Willibald Gluck, Cythère assiégée (Paris 1775), Opéra-ballet in drei Akten von Charles Simon Favart, in: Christoph Willibald Gluck. Sämtliche Werke, Abteilung IV: Französische komische Opern, Bd. 9, Bärenreiter ‒ Kassel usw. 2019.
2011Christoph Willibald Gluck, Oden und Lieder, in: Christoph Willibald Gluck. Sämtliche Werke, Abteilung VI: Vokalmusik, Bd. 2, Bärenreiter – Kassel usw. 2011.