Evaluation & weitere Daten

Die Qualitätssicherung der Goethe-Universität basiert auf einer Verzahnung quantitativer und qualitativer Evaluationsinstrumente, die sich in lehrendenbezogene und studiengangbezogene Instrumente unterscheiden lassen. Zur lehrendenbezogenen Qualitätssicherung zählt die Lehrveranstaltungsevaluation, zur studiengangbezogenen Qualitätssicherung zählen die Studiengangevaluation, die Kennzahlen in Studium und Lehre sowie Befragungsergebnisse. Ergänzend werden weitere Evaluationen mit spezifischem Verwendungszweck durchgeführt. Die zentralen studiengangbezogenen Evaluationsverfahren sind mit den internen Akkreditierungsverfahren synchronisiert, sodass Fachbereiche ihre Studiengänge in einem kontinuierlichen Reflexions- und Diskussionsprozess verbessern können. Im Rahmen der internen Akkreditierung bzw. Reakkreditierung werden die Ergebnisse der verschiedenen Datenquellen zusammengeführt und in einem ergebnisgeleiteten Qualitätssicherungsprozess kontextbezogen betrachtet. 

Darüber hinaus ist die Verteilung von Studierenden auf Studiengänge als Verfahren zur Vermittlung von Lehrangebot und Lehrnachfrage ein entscheidender Faktor für die wahrgenommene Studiensituation vor Ort. Hier gilt es, den Anliegen von Studieninteressierten und Lehreinheiten in Abgleich zu bringen und Grundbedingungen guter Lehre sicherzustellen.

  • Die direkte Interaktion zwischen Lehrenden und Studierenden wird in der Lehrveranstaltungsevaluation transparent gemacht. Sie gibt den Lehrenden Rückmeldung zur studentischen Wahrnehmung der Unterrichtssituation und trägt dadurch im Dialog zur Verbesserung der Lehre bei. Gleichzeitig gibt sie Studiendekaninnen und -dekanen Einblick in die Situation vor Ort und ermöglich es Ihnen, übergreifende Maßnahmen zur Verbesserung der Lehre zu treffen.

  • Die Studiengangevaluation an der Goethe-Universität Frankfurt bietet einen Raum für den Dialog über die Studiengänge und deren Studierbarkeit. Im Rahmen einer "Halbzeitbewertung" zwischen den Reakkreditierungen alle acht Jahre konzentriert sie sich auf die Bewertungen und Überlegungen der Beteiligten im Fach, insbesondere der Studierenden und Lehrenden.
  • Ein rechtssicherer Interessenausgleich zwischen Studieninteressierten und Hochschule sichert die Grundbedingungen erfolgreichen Lehrens und Lernens. Lehrangebot, Lehrnachfrage und Lehraufwand werden dabei in regelmäßigen Abständen ermittelt, um studiengangspezifisch die vorhandenen Kapazitäten im optimal auszuschöpfen. Darüber hinaus werden inhaltliche Maßnahmen jenseits von Zulassungsbeschränkungen berücksichtigt, die die inhaltliche Passung von Studiengängen zu Studieninteressierten stetig verbessern.

  • Die Goethe-Universität erhebt in Studium und Lehre Statistiken zu Studierenden und Studienabschlüssen, zu Promotionen und Habilitationen, um möglichst viele Zielgruppen universitärer Dienstleistungen beschreiben zu können. Aus diesen Statistiken werden Kennzahlen abgeleitet und berichtet, die auf eine kontinuierliche Reflexion in den Fachbereichen hinwirken.
    Diese Statistiken und Kennzahlen werden den Fachbereichen sowohl im Self-Service als auch in Berichtsform zur Verfügung gestellt, um die zentrale wie dezentrale Entscheidungsfindung bei der Weiterentwicklung von Studiengängen sowie Studienangeboten zu unterstützen. So können z. B. Studienverläufe ebenso wie spezifische Prüfungen detailliert ausgewertet werden, um Curriculum und Studienpraxis wechselseitig in Abgleich zu bringen.