Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen am Schnittpunkt von Literatur und Theologie, insbesondere im jüdischen Denken, europäisch-jüdischer Literatur sowie Literaturtheorie, Übersetzung und Übersetzungstheorie. Sie ist Autorin einer Monographie über Walter Benjamins Übersetzungsphilosophie (Die virtuelle Interlinearversion, 2014) und zahlreicher wissenschaftlicher Aufsätze, Mitherausgeberin mehrerer Sammelbände sowie gemeinsam mit Esther von der Osten Übersetzerin von Jacques Derridas „Was ist eine ‚relevante' Übersetzung?“.
Sie war Feodor Lynen-Forschungsstipendiatin der Alexander von Humboldt-Stiftung an der Harvard University (2017/18), außerdem wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsprojekt „Text- und Religionskulturen“ am ZfL Berlin (2014-17) und am Institut für AVL der Goethe-Universität Frankfurt a.M. (2011-14; 2018-24). Zuletzt hat sie das Manuskript Sprache und Liebe: Literatur – Theologie – Theorie fertiggestellt, in dem sie das Problem der sprachlichen Ausdrückbarkeit von Liebe und Begehren untersucht. Davon handelt auch ein Vortrag, den sie im April 2025 an der Universität Antwerpen hielt und den man hier nachverfolgen kann.