Thomas Emmrich ist seit 2014 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Johann Wolfgang Goethe-Universität und seit 2025 wissenschaftlicher Mitarbeiter am dort angesiedelten DFG-Projekt
Poetik des Rhythmus.Er übernahm Gastdozenturen an den Universitäten Bern (2019) und Luxemburg (2019, 2023) sowie 2022 eine Professurvertretung an der Universität Bochum. Von 2012 bis 2014 war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Seminar für Klassische Philologie an der Universität Heidelberg tätig. Er studierte Germanistik, Latinistik, Philosophie und Erziehungswissenschaften an der Universität Regensburg. Promoviert wurde er 2018 im Fach Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Goethe-Universität mit der Dissertation
Ästhetische Monsterpolitiken. Das Monströse als Figuration des eingeschlossenen Ausgeschlossenen (2020). 2022 erschien seine Monographie
Friedrich Hölderlin. Habilitiert wurde er 2025 mit der Arbeit
Literatur und Pest. Zur Poetogenität einer ikonischen Seuche (Doppel-Venia Legendi in den Fächern Allgemeine und Vergleichende sowie Neuere deutsche Literaturwissenschaft). Für sein Habilitationsprojekt warb er ein zweijähriges Feodor Lynen-Forschungsstipendium ein, das er an der Universität Fribourg wahrnahm (2023–2025).
Thomas Emmrich ist Mitglied des Forschungsnetzwerks
Topographien der Globalisierung. Er ist Gründer und Mitherausgeber der Schriftenreihe
Medical Philologies/Medizinische Philologien im Franz Steiner-Verlag (
Download Flyer der Schriftenreihe). Zu seinen Forschungsinteressen gehören die Literatur- und Philologietheorie, die Medical Humanities, insbesondere das Verhältnis von Literatur und Medizin, sowie die Interkulturalität und die Weltliteratur.