Prof'in. Dr. Marília Jöhnk

Marília Jöhnk vertritt im Wintersemester 2025/26 die W3-Professur von Achim Geisenhanslüke. Sie ist seit 10/2020 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft und erhielt mit der Monografie „Sapphos Töchter. Mehrsprachigkeit und Geschlecht in der Aufklärung“ die venia legendi für Romanistik und Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft.
Gemeinsam mit Prof. Dr. Isabelle Deflers (Universität der Bundeswehr, München) und Dr. Anna Axtner-Borsutzky (LMU München) leitet sie das BMFTR-Verbundprojekt „Lost in Archives“, das nach vergessenen Dramatikerinnen, Kritikerinnen und Übersetzerinnen im 18. und frühen 19. Jahrhundert sucht. 
Nach ihrer Promotion (Prädikat: summa cum laude) an der Humboldt-Universität führten Forschungsaufenthalte nach Lissabon und ans Interdisziplinäre Zentrum für die Erforschung der Europäischen Aufklärung an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Die Dissertationsschrift wurde unter dem Titel „Poetik des Kolibris. Lateinamerikanische Reiseprosa bei Gabriela Mistral, Mário de Andrade und Henri Michaux“ publiziert. 
Marília Jöhnk ist Mitglied im DFG-Netzwerk „Brazilian-Italian Cultural Contact: Transatlantic Interaction and Knowledge Circulation“ und forscht zu Mehrsprachigkeit, Übersetzungsliteratur, Dekolonialismus und Geschlechterstudien (Literatur von Autorinnen und Queer Theory).