Informationsdienst Wissenschaft: Wolken und Klima in der vorindustriellen Zeit

Die durch den Menschen verursachten Aerosolpartikel wirken der Erwärmung der Erdatmosphäre durch Treibhausgase entgegen. Doch ist dieser Effekt vielleicht kleiner als gedacht, da auch schon in vorindustrieller Zeit durch die Ausdünstungen von Bäumen viele Partikel entstanden. Das folgt aus einer Untersuchung am internationalen CLOUD-Experiment, an dem Atmosphärenforscher der Goethe-Universität maßgeblich beteiligt waren. Die Ergebnisse erscheinen heute in Form von drei Publikationen in den renommierten Fachzeitschriften „Science“ und „Nature“.

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Welt der Physik Podcast Folge 181: Wolkenkammer CLOUD

Schwerpunkt: Joachim Curtius und Andreas Kürten von der Universität Frankfurt über Experimente im Wolkenlabor CLOUD

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UniReport (Seite 11):  Komplexe Atmosphäre

„Vor ein paar Jahren dachte man, Wolken entstehen in der Atmosphäre, wenn Wassermoleküle auf Partikel aus Sulfat treffen und zu Flüssigkeit kondensieren, und dass ein großer Teil dieser Sulfatpartikel sich in der Atmosphäre neu gebildet hat, in dem Schwefelsäure und Wassermoleküle sich zusammenlagern. Heute wissen wir, dass das Szenario viel komplexer ist“, sagt Joachim Curtius, Professor für experimentelle Atmosphärenforschung an der Goethe-Universit [Mehr]


FAZ:  Vorwürfe nach Sprengung des Uni-Turms: „Wir lassen uns nicht erpressen“

"Inzwischen liegen auch erste Ergebnisse des Instituts für Atmosphäre und Umwelt der Goethe-Universität vor, das die Staubwolke nach der Sprengung untersucht hat. Zwar steht das Ergebnis der chemischen Analyse der Staubwolke erst in einigen Wochen fest. Der Tageshöchstwert für die Feinstaubbelastung sei aber nur geringfügig überschritten worden: „Die Staubwolke war heftig, aber kurz“, sagte die wissenschaftliche Mitarbeiterin Andrea Wagner. [Mehr]


JOURNAL FRANKFURT Der Feinstaub des Turms

"Das Institut für Atmosphäre und Umwelt hat vor, während und nach der Turmsprengung die Luft in Bockenheim untersucht. Vorläufiges Ergebnis: Eine Silvesternacht ist gesundheitsschädlicher."[Mehr]


rheinmaintv: Kaum Feinstaubbelastung durch Sprengung des Frankfurter Uni-Turms

"Gut eine Woche ist es jetzt her, dass das einstmals höchste Gebäude der Stadt Frankfurt, der AfE-Turm auf dem Uni-Gelände in Bockenheim, mit einem gewaltigen Schlag dem Erdboden gleichgemacht wurde. Bei der Sprengung mitten in der Innenstadt wurde natürlich auch jede Menge Staub aufgewirbelt. Was wiederum die Frage nach der Feinstaubbelastung aufwirft. Genau die hat das Frankfurter Institut für Atmosphäre und Umwelt vor, während und nach der Turmsprengung untersucht -- mit erfreulichem Ergebnis." Video


CyINewsletter: Unmanned Airplanes: A New Tool in Environmental Observations and Monitoring in Cyprus

"The inaugural scientific mission of The Cyprus Institute’s unmanned research airplanes took place recently, in a project that is jointly undertaken by the University of Frankfurt - Germany, the Tel Aviv University - Israel, the Weizmann Institute - Israel and CyI’s Energy, Environment and Water Research Center (EEWRC). The core objective of this project is to gain a better understanding of atmospheric dust concentrations, a common, though usually unwanted phenomenon in Cyprus, and the role
it plays in interactions with clouds that may ultimately result in rain. The mission not only provides valuable information on the vertical size distribution of the dust particles, but has also resulted in extensive sampling of these particles at various altitudes by employing a highly sophisticated sampling device, which was developed by scientists at the University of Frankfurt." [Mehr]


Innovations Report: Start des neuen Forschungsflugzeugs / TACTS-Mission untersucht Treibhausgase

"Die Frankfurter Goethe-Universität koordiniert die Mission TACTS. Zwischen den einzelnen Messflügen und nach den TACTS-Flügen wird HALO von Spitzbergen über verschiedene Stationen bis zum Südpol fliegen. Diese Route ist ein Teil des vom DLR koordinierten Projektes ESMVal (Erdsystem-Modell-Validierung), bei dem ebenfalls die Jülicher Instrumente zum Einsatz kommen..." [Mehr]


Die Zeit: Halo-Forschungsflugzeug startet zur erster Mission

"Die erste Atmosphärenforschungsmission namens Tacts führt Halo bis zu den Kapverdischen Inseln..." [Mehr]


FrankfurterRundschau: Chronik eines bewegten Planeten

"Seit seinem Bestehen gehört auch die Erforschung atmosphärischer Zustände zu den Aufgaben des Instituts. Temperaturen, Feuchte und Druck der Luft werden ständig gemessen und fließen in die aktuelle Wetterkartierung ein. „Verlässliche Vorhersagen umfassen höchstens drei Tage...“ [Mehr]


FAZ: Was macht die Sonne mit unserem Klima?

"Am europäischen Kernforschungszentrum Cern fanden Ende 2009 die ersten erfolgreichen Messungen mit dem „Cloud“-Experiment statt. In einem großen Spezialtank wird dabei eine künstliche Atmosphäre mit Teilchen aus einem Beschleuniger beschossen. „Wir haben jetzt alle technischen Schwierigkeiten im Griff. Das Experiment hat hervorragende Daten geliefert“, sagt der Projektleiter Joachim Curtius von der Universität Frankfurt..." [Mehr]


WELT ONLINE: Sonnenwinde befördern womöglich den Klimawandel

Jasper Kirkby und der Atmosphärenforscher Joachim Curtius von der Universität Frankfurt am Main untersuchen dies mit ihren Doktoranden im Projekt "Cloud" - erste Ergebnisse präsentieren sie jetzt in "Nature". Es geht um die Frage, welche Rolle die Sonne in unserem Klimageschehen spielt... [Mehr]


Frankfurter Neue Presse: Sie erforschen die Taunus-Luft

Unter Leitung von Dr. Heniz Bingemer von der Uni Frankfurt und Dr. John Crowley vom Max-Planck-Institut für Chemie (Abteilung Luftchemie) in Mainz erforschen bis zu 70 Wissenschaftler und wissenschaftliche Mitarbeiter die Zusammensetzung der Luft in den Höhen des Taunus... [Mehr]


Zur Geschichte der Meteorologie in Frankfurt a.M.

Vortrag von Prof. Schönwiese über die Geschichte der Meteorologie in Frankfurt a.M. gehalten am DMG-ZVF-Fortbildungstag (6.10.2011) [Mehr]