Third Mission an der Goethe-Universität

Was ist Third Mission?

Der Auftrag ihrer Dritten Mission – Wissenschaft mit der und für die Gesellschaft zu betreiben – erwächst für die Goethe-Universität, die 1914 als Stiftungsuniversität von Frankfurter Bürgern für Bürger ins Leben gerufen wurde, unmittelbar aus ihrer Gründungsgeschichte. Gemeinsame Aktivitäten und Projekte von Wissenschaftlern der Goethe-Universität mit Partnern und Einrichtungen aus allen gesellschaftlichen Teilbereichen verstärken den intensiven gesellschaftlichen Bezug, den Wissenschaft für sich genommen bereits hat. Die im Leitbild der Goethe-Universität von 2014 verankerte Verantwortung, der Öffentlichkeit mit Offenheit zu begegnen und dies im Rahmen kooperativer Vorhaben fruchtbar zu machen, wurde mit der Rückumwandlung der Goethe-Universität zur Stiftungsuniversität 2008 erneuert.

Mit der Stadt Frankfurt und der Rhein-Main-Region ist die Goethe-Universität in ein Umfeld eingebettet, das für gesellschaftliche Kooperationen ideale Voraussetzungen bietet: Sie liegt in einer der wirtschaftlich erfolgreichsten Regionen Europas, die gleichzeitig eine hohe Dichte kultureller Einrichtungen sowie politischer Institutionen bis auf europäische Ebene aufzuweisen hat.

Die Goethe-Universität und ihre Wissenschaftler betreiben Third-Mission-Aktivitäten in größter Vielfalt. Es handelt sich um Engagement, das aus Forschung und Lehre schöpft und diese beiden Missionen im Rahmen der wissenschaftsexternen Vernetzung seinerseits befruchtet, sich also komplementär und synergetisch zu Forschung und Lehre verhält. Es erfolgt gemeinsam mit konkreten Praxispartnern oder richtet sich an die Öffentlichkeit als Zielgruppe. Oft greift es gesellschaftliche, technologische und politische Fragestellungen auf, um diese in disziplinärer Vielfalt und kooperativ Lösungen zuzuführen. Die Universität setzt hierbei Agenden im Namen von Unabhängigkeit und Freiheit und greift Ideen, Wissen und Problembewusstsein auf. Als Stiftungsuniversität generiert sie auch private Fonds, die zukunftsorientierten Themen der Wissenschaft besonders flexibel zugeführt werden können.

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