Elternsein heute - Erziehung, Bildung und Förderung von Eltern und durch Eltern angesichts zunehmender gesellschaftlicher Ungleichheitsverhältnisse.

 Internationale wissenschaftliche Konferenz vom 26.-28. Juni 2014, Schloss Herrenhausen, Hannover.

Education, child-rearing and promotion of children and parenting education in western societies with increasing inequalities
Scientific, interdisciplinary and international conference June 26th-28th, 2014 at Castle Herrenhausen in Hannover (Germany)
Goethe-University, Frankfurt, Faculty for Educational Science / IDeA-Research Center
Funding: Volkswagen Foundation

Organisationsteam
Tanja Betz & Sabine Andresen
Lina Jochim & Anastassija Kostan
Goethe-Universität Frankfurt am Main,
Forschungsverbund Individual Development and Adaptive Education of Children at Risk (IDeA)


Konferenzübersicht / Zusammenfassung

Ausgehend von der Diagnose zunehmender gesellschaftlicher Ungleichheitsverhältnisse und einer damit einhergehenden veränderten Perspektive auf Eltern und ihre (gesellschaftliche) Rolle sowie eine veränderte Sicht von Eltern hinsichtlich ihrer Aufgaben und Verantwortlichkeiten, hat die internationale Konferenz

„Elternsein heute: Erziehung, Bildung und Förderung von Eltern und durch Eltern angesichts zunehmender gesellschaftlicher Ungleichheitsverhältnisse“

zum Ziel, zentrale Diskussionslinien in Politik, Öffentlichkeit und Fachpraxis aufzugreifen und diese aus sozial- und erziehungswissenschaftlicher Perspektive zu betrachten. Dabei soll es sowohl darum gehen die Aufgabenzuweisungen und Zuschreibungen an Eltern bezüglich der Erziehung, Bildung und Förderung ihrer Kinder zum Thema zu machen, als auch über Modelle und Initiativen der Erziehung, Bildung und Förderung von Eltern wissenschaftlich zu reflektieren und empirische, quantitative und qualitative Forschungsprojekte zu diskutieren.
Die Konferenz baut auf drei inhaltlichen Säulen auf, die darauf bezogene Forschung wird über eine Kombination aus Fachvorträgen, Kommentaren und Postern auf der Konferenz bearbeitet:

1. Politische und Pädagogische Modelle von Elternschaft, Familie und Eltern und ihre Implikationen

2. Elterliche Selbstkonzepte und Familien zwischen Re-Produktion und Überwindung (sozialer) Ungleichheiten

3. Herausforderung Familienbildung – Professionalisierung von Fach- und Lehrkräften

Dabei zielt die Konferenz auf Diskussionen mit internationaler Perspektive bzw. deren Anschlussfähigkeit für ‚deutsche Verhältnisse‘ und lädt Expertinnen und Experten aus Erziehungswissenschaft, Soziologie, Ökonomie, Psychologie, Politikwissenschaft und Sozialwissenschaften aus dem In- und Ausland dazu ein, über Eltern, Elternschaft und Elternsein heute zu diskutieren. Der wissenschaftliche Nachwuchs wird dabei prominent in die Konferenz eingebunden.
Die Konfernzsprache ist Englisch.