Hinweise

Regelung des Zutritts zu den Räumlichkeiten der Forschungsstelle

Die Universitätsgebäude sind weiterhin für den Publikumsverkehr geschlossen, können jedoch von Universitätsangehörigen unter strikter Einhaltung der RKI-Standards genutzt werden. Für die Forschungsstelle im Juridicum (Campus Bockenheim) bedeutet dies, dass keine Gäste empfangen werden können.

Studierende und andere Universitätsangehörige, die nicht an der Professur für Kirchengeschichte arbeiten, werden gebeten, ihren Besuch wenigstens 24 Stunden zuvor anzumelden, weil über die Hausverwaltung eine nur für diesen einen Termin gültige Zutrittsgenehmigung erwirkt werden muss.
© Barbara Wieland

Nutzung der Forschungsbibliothek für Wissenschaft und Studium

Die Forschungsbibliothek ist aufgrund der für die gesamte Goethe-Universität ergriffenen Schutzmaßnahmen zur Eindämmung der Verbreitung des Corona-Virus weiterhin nicht zugänglich.
Für Studierende, die eine Staatsexamens-, Bachelor- oder Masterarbeit schreiben bzw. Studienleistungen erbringen müssen (Proseminar, Hauptseminar, Oberseminar), gilt eine Sonderregelung.
Bitte melden Sie sich unter der Mailadresse: bistumsgeschichte_limburg@em.uni-frankfurt.de an.


Aktuelles


© Hauptstaatsarchiv Stuttgart (E 100 Nr. 489)

200 Jahre Bulle "Provida solersque" | 16. August 2021

Mit der Bulle "Provida solersque" vom 16. August 1821 nahm Papst Pius VII. nach jahrelangen Verhandlungen die kirchliche Neugliederung in den Territorien von Württemberg, Baden, Hessen-Kassel, Hessen-Darmstadt, Nassau und der Freien Stadt Frankfurt vor. Es entstand die Oberrheinische Kirchenprovinz mit dem Metropolitansitz Freiburg, die bis heute besteht. Auch das Bistum Limburg gehörte bis 1930 zur Oberrheinischen Kirchenprovinz.

"Die bischöfliche Kirche in Limburg wird zu ihrem Diöcesan-Sprengel haben das ganze Herzogthum
Nassau, worin sich acht und fünfzig Pfarreien befinden, welche zum alten Metropolitan-Sprengel von
Regensburg, und zwei und fünfzig, welche zum alten Metropolitan-Sprengel von Trier gehörten, und
vier und zwanzig Pfarreien in der Provinz Dillenburg und Weilburg, und zugleich das Gebiet der
freien Stadt Frankfurt, worinn eine einzige Pfarrkirche unter der Anrufung des heiligen Bartholomäus
mit drei Filialkirchen besteht, zu welcher von dem oben benannten Metropolitan-Sprengel von Re-
gensburg bisher abhängigen Pfarrei alle katholischen Einwohner der benannten Stadt und ihres Ge-
bietes gehören."

Bis zur Gründung des Bistums Limburg 1827 vergingen noch sechs Jahre, deshalb wird das 200jährige Bistumsjubiläum im Jahr 2027 begangen.


Vorlesungsschluss Sommersemester 2021 | 30. Juli 2021

Vor zwei Wochen hat die vorlesungsfreie Zeit eines erneut ausschließlich digitalen Semesters begonnen. Auch in pandemischen Zeiten wurden Abschlussarbeiten zu regionalhistorischen Themen durch Prof. M. Kloft betreut:

  • "Vom Kriegsschrecken bis zum Grundgesetz - Kirchliche Entwicklungen im Bistum Limburg von 1941 - 1949" (L3-Staatsexamensarbeit)
  • "Liturgiereform und das Bistum Fulda. Gottesdienstliche Erneuerung während und nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil" (Bachelorarbeit)

Allen Studierenden wünschen wir eine Zeit der Erholung und denen, die noch Prüfungen abzulegen haben, viel Erfolg!


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Jahrestagung der Gesellschaft für mittelrheinische Kirchengeschichte 2021 | 20. Juli 2021

Am Mittwoch, den 1. September 2021 findet ab 18:00 Uhr im Dom zu Speyer die Jahrestagung der Gesellschaft für mittelrheinische Kirchengeschichte statt.

Professor Andreas Odenthal, Bonn, hält den Festvortrag „Gottesdienst an der Saliergrablege. Zur Liturgie am Speyerer Dom im späten Mittelalter“. Im Anschluss verleiht Präsident Prof. Dr. Bernhard Schneider die Ehrengabe der Gesellschaft. Die musikalische Gestaltung übernimmt Domorganist Markus Eichenlaub.

Das gesamte Programm entnehme Sie bitte der Einladung.

Während der Veranstaltung sind die aktuellen Corona-Regeln einzuhalten. Bitte beachten Sie, dass Sie sich zur Veranstaltung mit Ihren Kontaktdaten beim Bistumsarchiv Speyer anmelden müssen.

Telefon: 06232 / 102-388
E-Mail: bistumsarchiv@bistum-speyer.de


ARD Sendefolge "Gott in der Krise" | 12. Juli 2021

Wie reagieren Menschen auf Pandemien: früher und heute? Und was macht die Corona-Krise mit dem eigenen Glauben?

Der Kirchenhistoriker Prof. Dr. Andreas Holzem (Sonderforschungsbereich "Bedrohte Ordnungen" der Uni Tübingen), Magdalena Knöller (SWR Studio Tübingen) und Peter Kottlorz (Katholische Rundfunkarbeit am SWR) sind diesen Fragen nachgegangen. In der ARD-Audiothek sind die Beiträge nachzuhören:

Folge 1: Pandemie und Glaube
Folge 2: Initiative und Kraft
Folge 3: Kreativität und Bewältigung
Folge 4: Reflexion und Neuanfang


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Diözesanarchiv Limburg wieder zugänglich | 1. Juli 2021

Ab dem 1. Juli 2021 öffnet das Diözesanarchiv Limburg wieder seinen Lesesaal. Somit können Forschende nach langen Monaten wieder das Archivmaterial nutzen.

Noch gibt es aufgrund der Pandemie Auflagen:

  • Nur zwei Nutzer pro Zeitfenster (Vormittag/ Nachmittag)
  • Tragen einer Maske
  • Wer nicht geimpft oder genesen ist, muss ein negatives PCR-Testergebnis vorlegen oder unmittelbar vor Ort einen Schnelltest (selbst mitbringen!) durchführen.

Zuvor ist ein Termin zu vereinbaren: telefonisch unter 06431/295-849 oder archiv@bistumlimburg.de


Wiedereröffnung des Diözesanmuseums Limburg | 22. Juni 2021

Nach der coronabedingten Schließung öffnet das Diözesanmuseum wieder ab Dienstag, den 22. Juni 2021. Die Zeit ohne Besucher hat einen Umbau ermöglicht. Der Tresorraum ist neu gestaltet!

Die jeweils geltenden Corona-Bestimmungen sind beim Besuch einzuhalten.



© Bistum Limburg


Leopold Schmid (1808–1869), Professor für Dogmatik in Gießen © Bildarchiv Universitätsbibliothek und Universitätsarchiv Gießen

Vortrag zur Mainzer Priesterausbildung im 19. Jahrhundert | 11. Juni 2021

„Tatsächlich ... Gießen. Unverstellte Blicke auf die Mainzer Priesterausbildung im 19. Jahrhundert“

Referent: Domkapitular Dr. Uwe Scharfenecker (Rottenburg)

Für das Bistum Mainz war die Bulle "Provida Solersque" (1821) nur eine Etappe auf einem langen Weg von 1792 bis 1830, der vom alten Erzbistum und seinem schrittweisen Untergang über das französische Departmentsbistum hin zum hessen-darmstädtischen Landesbistum führte.

Eine der Folgen dieser Entwicklung war die Verlegung des Theologiestudiums vom Mainzer Priesterseminar an die neue Katholisch-Theologische Fakultät an der hessen-darmstädtischen Landesuniversität Gießen (1830). Dieser Schritt hat in Mainz verständlicherweise wenig Sympathie gefunden. Der Vortrag von Uwe Scharfenecker, der in seiner Promotionsschrift eine umfassende Geschichte der Fakultät vorgelegt hat, wird unverstellte Blicke auf den Studienort Gießen eröffnen.

Weitere Hinweise finden sich im Tagungsflyer.


ÖKT Gedenken zu Beginn online | 14. Mai 2021

Die Gedenkveranstaltung "Schaut hin - Jüdisches Leben in Frankfurt" wurde im Vorfeld des 3. ÖKT aufgezeichnet und ist nun unter https://vimeo.com/548453756 abrufbar.



© ÖKT/ Wilson

Luther auf dem Reichstag in Worms (kolorierter Holzschnitt, 1556)

Tagung: Reichstag - Reichsstadt - Konfession. Worms 1521 | 2. Mai 2021

Im Jahr 2021 jährt sich der berühmte Wormser Reichstag zum 500. Mal, auf dem Martin Luther unter Berufung auf sein Gewissen vor Kaiser und Reichsständen den kirchlich geforderten Widerruf seiner Reformschriften verweigerte. Auch das antilutherische Wormser Edikt konnte den Siegeszug der Reformation im Reich nicht aufhalten.

Das Jubiläumsjahr nimmt die Gesellschaft für mittelrheinische Kirchengeschichte zum Anlass, auf den Reichstag von 1521 und die nachfolgende Ausbildung diverser Konfessionskulturen in Worms zu schauen. Im Zentrum stehen zum einen die rechtliche Institution und die zeremonielle Ausgestaltung des Reichstags sowie die Situation der Reichsstadt Worms. Zum anderen wird das konfessionelle Mit- und Nebeneinander in Worms bis zum „Wormser Memorandum“ im Jahr 1971 in den Blick genommen.

Die Tagung (Programm und Anmeldung) findet ausschließlich digital statt.

Nachtrag: Der öffentlichen Abendvortrag „Der Wormser Reichstag 1521, die causa Lutheri und der Anfang vom Ende der Einheit der Kirche“ von Professor Dr. Volker Leppin, Tübingen/Yale, im Wormser Dom auf youtube nachgehört werden.


35. Tagung des Schwerter Arbeitskreises Katholizismusforschung | 8. April 2021

Vom 19.-21. November 2021 findet die Jahrestagung des Schwerter Arbeitskreises statt. Sie steht unter dem Thema:

"Ich bin ein Fremder gewesen und ihr habt mich aufgenommen" (Mt 23,35) - Katholizismus und Geflüchtete in historischer wie gegenwärtiger Perspektive

Im Mittelpunkt stehen wie gewohnt die Vorstellung und Diskussion laufender Arbeiten zur historischen Katholizismusforschung vom 19. bis ins 21. Jahrhundert. Besonders diejenigen, die im Kontext von Qualifikationsarbeiten (Master-, Diplom-, Magisterarbeiten, Dissertationen und Habilitationen) forschen, sind herzlich eingeladen, ihre Projekte vorzustellen und Themenvorschläge einzureichen. Bewerbungen in Form eines halbseitigen Abstracts und eines kurzen Lebenslaufes sind bis zum 30. Juni 2021 an Sarah Thieme (sarah.thieme@uni-muenster) und Martin Belz (martin.belz@bistum-mainz.de) zu senden (CfP 2021 als PDF)

© Sudetendeutsche Stiftung, CC BY-SA 1.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=820812

© EOM, Archiv des Erzbistums München und Freising

200 Jahre Erzbistum München und Freising | 22. März 2021

Die Erzdiözese München und Freising gedenkt in diesem Jahr der 1821 erfolgten Neuordnung der bayerischen (Erz-)Bistümer nach der Säkularisation von 1803 und begeht damit ihr 200-jähriges Bestehen.

Den Auftakt des Jubiläums bildet eine digitale Ausstellung „Vom Bistum Freising zum Erzbistum München und Freising. Das Bayerische Konkordat von 1817 und seine Umsetzung 1821“, konzipiert von Archiv und Bibliothek des Erzbistums.

Weiter geplant ist eine wissenschaftliche Online-Tagung „200 Jahre Erzbistum München und Freising 1821–2021“ von Donnerstag, 22. April, bis Freitag, 23. April. Veranstaltet wird sie vom Lehrstuhl für Kirchengeschichte des Mittelalters und der Neuzeit der Katholisch-Theologischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München in Zusammenarbeit mit dem Verein für Diözesangeschichte von München und Freising, dem Archiv und der Bibliothek des Erzbistums sowie der Domberg-Akademie (Anmeldung auf der Webseite der Akademie).


Neue Homepage der AGKG | 10. März 2021

Die Arbeitsgemeinschaft der Kirchenhistoriker und Kirchenhistorikerinnen im deutschen Sprachraum ist ein Zusammenschluss katholischer Kirchenhistoriker und Kirchenhistorikerinnen, die mehrheitlich in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Südtirol forschen und lehren.

Sie umfasst mehr als hundert Hochschullehrer und Hochschullehrerinnen. Angeschlossen ist eine Nachwuchsgruppe aus Habilitanden und Promovenden.

Auf der neu gestalteten Homepage finden sich neben Mitteilungen aktuelle Tagungsankündigungen und Hinweise auf einschlägige Stellenangebote.

© EOM, Archiv des Erzbistums München und Freising

​​Aufgaben und Organisation

Die Forschungsstelle dient der wissenschaftlichen Erforschung der Geschichte des Bistums Limburg und der Gewinnung neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse.


Der Schwerpunkt der Forschung liegt auf dem Zeitraum von 1945 bis 2016.

Gerade die Geschichte des Bistums Limburg unmittelbar vor und nach dem zweiten Vatikanischen Konzil (1962-1965) ist weit über die Grenzen der Diözese hinaus von akademischem Interesse, weil besonders im Rhein-Main-Gebiet Phänomene vergleichsweise früh aufgetaucht sind (z.B. Säkularisierung, Kirche und Urbanität) und mittels zahlreicher Pilotprojekte Problemlösungen erprobt wurden, die wenige Jahre später für den gesamtdeutschen Katholizismus prägend werden sollten. Weltweite Beachtung in den Massenmedien und erstmals auch in den Sozialen Netzwerken (Social Media) fand das Bistum Limburg in den Jahren 2000-2014.

Aufgrund der Singularität der Ereignisse gerade der jüngeren und jüngsten Geschichte des Bistums Limburg ist es unabdingbar, für die Bearbeitung neue kirchenhistorische Methoden zu entwickeln und in Anwendung zu bringen.

Erstmals sollen für ein bistumsgeschichtliches Projekt im Bereich der katholischen Theologie die Forschungszusammenarbeit mit Disziplinen wie z.B. der Medienwissenschaft oder der Kulturwissenschaften eingegangen werden.

Angestrebt ist der wissenschaftliche Austausch mit regional- und bistumsgeschichtlich arbeitenden Institutionen und Vereinen, u.a. der Gesellschaft für mittelrheinische Kirchengeschichte

Die Forschungsergebnisse werden anlässlich des 200jährigen Bistumsjubiläum im Jahr 2027 in Buchform vorgelegt.

Im Rahmen des Forschungsprojekts sollen zu Einzelthemen wissenschaftliche Qualifikationsschriften (u.a. Masterarbeiten, Promotionen) angeregt und das Entstehen unterstützt werden. Möglich ist dies an der Goethe-Universität, ferner durch vertragliche Vereinbarung über gemeinsame Promotionen des Fachbereichs Katholische Theologie mit der Phil.-theol. Hochschule Sankt Georgen.


Weitere Tätigkeiten im  Bereich des Forschungsfelds:

  • Für Institutionen, die ihrerseits kirchenhistorische Projekte im Bereich der Diözesangeschichte verfolgen (v.a. Jubiläumsschriften von Pfarreien, Feier von Jahrestagen) stehen die Mitarbeiter der Forschungsstelle nach ihren Möglichkeiten beratend mit der entsprechenden Expertise zur Verfügung.
  • Auf Anfrage von Einrichtungen zur Aus- und Fortbildung in Trägerschaft des Bistums ist geplant, jährlich eine Tagesveranstaltung für hauptamtliche Mitarbeiter des Bistums inhaltlich durchzuführen. 
  • Zur Förderung der Geschichtskultur im Bistum Limburg sollen auf Anfrage von Bildungseinrichtungen der Diözese wissenschaftliche Vorträge aus dem engen Forschungsbereich übernommen werden.
  • Bei der Planung von Ausstellungen durch Bistumseinrichtungen zur Diözesangeschichte kann die Forschungsstelle um wissenschaftliche Beratung angefragt werden.



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Kommissarischer Leiter der Forschungsstelle seit März 2020

Prof. Dr. Matthias Theodor Kloft


Telefon
069 / 798 - 32934

Fax
069 / 798 – 33354

Mail
kloft@em.uni-frankfurt.de


Büro

Juridicum Raum 106, Campus Bockenheim

Sprechzeiten
Nach Vereinbarung


Telefon
069 / 798 - 32934

Fax
069 / 798 – 33354

Mail
kloft@em.uni-frankfurt.de


Büro

Juridicum Raum 106, Campus Bockenheim

Sprechzeiten
Nach Vereinbarung

Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Forschungsstelle seit Februar 2019

Dr. Barbara Wieland


Telefon
069 / 798 - 32934

Fax
069 / 798 - 33354

Mail
b.wieland@em.uni-frankfurt.de


Büro
Juridicum Raum 105, Campus Bockenheim

Sprechzeiten
Telefonisch zu den üblichen Arbeitszeiten
Vor Ort nach Vereinbarung


Telefon
069 / 798 - 32934

Fax
069 / 798 - 33354

Mail
b.wieland@em.uni-frankfurt.de


Büro
Juridicum Raum 105, Campus Bockenheim

Sprechzeiten
Telefonisch zu den üblichen Arbeitszeiten
Vor Ort nach Vereinbarung

Leiter der Forschungsstelle Juli 2018 - Februar 2020

Prof.  Dr.  Günther Wassilowsky

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Kommissarischer Leiter der Forschungsstelle seit März 2020

Prof. Dr. Matthias Theodor Kloft


Telefon
069 / 798 - 32934

Fax
069 / 798 – 33354

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kloft@em.uni-frankfurt.de


Büro

Juridicum Raum 106, Campus Bockenheim

Sprechzeiten
Nach Vereinbarung


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Juridicum Raum 106, Campus Bockenheim

Sprechzeiten
Nach Vereinbarung

Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Forschungsstelle seit Februar 2019

Dr. Barbara Wieland


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069 / 798 - 33354

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b.wieland@em.uni-frankfurt.de


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Vor Ort nach Vereinbarung


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069 / 798 - 33354

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b.wieland@em.uni-frankfurt.de


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Juridicum Raum 105, Campus Bockenheim

Sprechzeiten
Telefonisch zu den üblichen Arbeitszeiten
Vor Ort nach Vereinbarung

Leiter der Forschungsstelle Juli 2018 - Februar 2020

Prof.  Dr.  Günther Wassilowsky

Ein Wissenschaftlicher Beirat begleitet die Arbeit der Forschungsstelle. Er stellt die Einhaltung wissenschaftlicher Standards sicher und evaluiert das Forschungsprojekt in Abständen von drei Jahren.

Dem Beirat, gehören an:

  • Prof. Dr. Christoph Cornelißen (Professur für Neueste Geschichte, Fachbereich Philosphie und Geschichtswissenschaften, Historisches Seminar)
  • Prof. Dr. Johannes Arnold (Lehrstuhl für Patristik und Antikes Christentum, Phil.-theol. Hochschule St. Georgen)
  • Prof. Dr. Matthias Theodor Kloft (Honorarprofessor für Kirchengeschichte, Fachbereich Katholische Theologie und Direktor des Diözesanmuseums Limburg)
    [ruhendes Stimmrecht wg. kommissarischer Leitung der Forschungsstelle]
  • Domkapituar Dr. Christof May (Vertreter des Bistums Limburg)
  • Martina Wagner M.A. (Leiterin des Diözesanarchivs Limburg)
  • N.N. (Ev. Kirchengeschichte)

​Forschung und Kooperation


Die Forschungsstelle für die Geschichte des Bistums Limburg ist der Satzung der Johann Wolfgang Goethe-Universität zur Sicherung guter wissenschaflicher Praxis verpflichtet.

Die Forschungsstelle ist damit beauftragt, zum 200jährigen Jubiläum des Bistums Limburg im Jahr 2027 eine Monographie vorzulegen, die den Zeitraum 1945-2016 umfasst. Auf dem Weg dorthin werden in unregelmäßiger Reihenfolge wissenschaftliche Beiträge und weitere Publikationen zu einzelnen Aspekten der Bistumsgeschichte erscheinen.



Matthias Theodor Kloft/ Dominik Müller/ Oliver Teufer (Hg.)
Alles Pallotti - Gut gebrüllt Löwe
Die Pallottiner und Pallottinerinnen in Limburg und die Kamerunmission
Katalog zur Ausstellung
Limburg 2019



Beiträge:

Pallottiner von der Gründung in Rom bis zum Eintreffen in Limburg (Barbara Wieland)
Faszination Afrika (Matthias Theodor Kloft)
Die Entstehung des deutschen Kolonialreiches (Oliver Teufer)
Der Beginn der katholischen Mission in den deutschen Überseegebieten (Oliver Teufer)
Kamerun - Afrika im Kleinen. Land und Leute damals und heute (Dominik Müller)
Pallottinerinnen und Pallottiner in Limburg. Aufgaben und Tätigkeiten (Barbara Wieland)
Heinrich Vieter (1853-1914). Gründer der Kirche Kameruns (Oliver Teufer)
Richard Henkes. Leben - Sterben - Seligsprechung (Barbara Wieland)











Eva Knöllinger-Acker/ Barbara Wieland
Heilige Maria Katharina Kasper
Katalog zur Ausstellung

Frankfurt 2019

ISBN 978 30006 29242

Die Forschungsstelle arbeitet u.a. mit diesen Institutionen und Einrichtungen zusammen:

  • Diözesanmuseum Limburg
  • Gesellschaft für mittelrheinische Kirchengeschichte
  • Forschungsstelle für Mainzer Bistumsgeschichte
  • Diözesanbildungswerk Limburg
  • Akademie Rabanus Maurus
  • Gesamtverband der Katholischen Kirchengemeinden Frankfurt


Als assoziierte Mitglieder wurden aufgenommen:

  • Oktober 2019 durch Prof. Dr. Günther Wassilowsky: Dr. Joachim Werz (zuvor Mitarbeiter am Sonderforschungsbereich 923 „Bedrohte Ordnungen“ an der Eberhard Karls Universität Tübingen) mit einem Projekt zu Bischof Dr. Wilhelm Kempf und der sog. „Bafile-Affäre“


Eine Mitarbeit ist in der Anfangsphase der Forschungsstelle insbesondere auf zwei Weisen möglich:

  • als Zeitzeugin oder Zeitzeuge.
    Für die Bearbeitung der neueren und neuesten Geschichte des Bistums Limburg ist die Zusammenarbeit mit Zeitzeugen und die Anfertigung von Zeitzeugeninterviews unabdingbar. Bei Interesse bitten wir Sie um einen Anruf, eine Mail oder eine schriftliche Kontaktaufnahme! Wir sind gespannt auf Ihre Wahrnehmungen.
  • als Interessierte oder Interessierter an wissenschaftlicher Zusammenarbeit.
    Es besteht die Möglichkeit der Bearbeitung eines Teilaspekts der Diözesangeschichte, z.B. in einer Bachelor- oder Masterarbeit, einer Promotion oder einer zweiten Qualifikationsschrift, in wissenschaftlichen Aufsätzen .... Nehmen Sie bitte mit der Forschungsstelle Kontakt auf! Wir freuen uns auf Ihre Vorschläge.


Die Forschungsstelle für die Bistumsgeschichte baut eine Fachbibliothek als Handbibliothek auf. Sie enthält einschlägige Titel und Zeitschriften zum Forschungsschwerpunkt (1945-2016).

  • Diözeangeschichten aus dem deutschsprachigen Raum (Monographien und Sammelbände)
  • Literatur zur Geschichte des Bistums Limburg
  • Publikationen von Autoren des Bistums und aus dem Bistum (u.a. Promotionsschriften, Veröffentlichungen der Bischöfe)
  • Regionalhistorische Zeitschriften aus dem Bereich des Bistums Limburg (Hessen und Rheinland-Pfalz)
  • Amtsblatt des Bistums Limburg (noch nicht vollständig)
  • Kirchenzeitung "Der Sonntag" für den gesamten Forschungszeitraum


Die Nutzung der Bestände ist nach Anmeldung vor Ort möglich (bistumsgeschichte_limburg@em.uni-frankfurt.de).

Team

Prof. Dr. Matthias Th. Kloft
Komm. Leiter der Forschungsstelle

Dr. Barbara Wieland

Dr. Barbara Wieland
Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Daniel Botros
Studentischer Mitarbeiter

Ann-Kathrin Weber
Studentische Mitarbeiterin

Rückblick

Ökumenischer Kirchentag 2021 digital, kompakt und dezentral |12. Februar 2021

Bedingt durch die Coronapandemie muss der Ökumenische Kirchentag 2021 ganz neu aufgestellt werden. Präsenzveranstaltungen in Frankfurt sind nicht möglich. Die Veranstaltungen des ÖKT in Frankfurt werden ohne Publikum geplant und digital oder im öffentlich-rechtlichen Fernsehen übertragen. 

Das "Gedenken zu Beginn", an dessen Vorbereitung die Forschungsstelle beteiligt ist, gehört zu den wenigen Veranstaltungen, die nun in Fernsehqualität produziert werden sollen.


© 3. Ökumenischer Kirchentag

© Bistum Limburg

Segenswünsche zum Neuen Jahr | 6. Januar 2021

Wir wünschen den Studierenden, Mitarbeitenden, Lehrenden und unseren Kooperationspartnern ein gesegnetes und gesundes Neues Jahr 2021!

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit in der kommenden Zeit - und vor allen Dingen nach Ende der coronabedingten Einschränkungen wieder auf persönliche Begegnungen, nicht zuletzt mit den Zeitzeugen der Bistumsgeschichte.

Prof. Dr. Matthias Th. Kloft
Dr. Barbara Wieland


Die Darstellung zeigt die Krippe im Hohen Dom zu Limburg am Fest Erscheinung des Herrn. Dazu können Sie das Lied "Drei Kön`ge wandern aus Morgenland" von Peter Cornelius (1824-1874) [Weihnachtslieder op. 8 Nr. 3], gesungen und gespielt von den Zisterziensern aus Neuzelle, hören.


Konstituierende Sitzung des Beirats der Forschungsstelle |15. Dezember 2020

Aufgrund der Corona-Pandemie wurde die Konstituierung des Beirats der Forschungsstelle mehrfach verschoben, um die erste Sitzung in Präsenz durchführen zu können. Da dies absehbar nicht möglich ist, fand die konstituierende Sitzung am 15. Dezember 2020 in einer Videokonferenz statt.

Die Beiratsmitglieder wurden durch den kommissarischen Leiter der Forschungsstelle, Prof. Dr. Matthias Th. Kloft, über die bisherige Arbeit der Forschungsstelle informiert, die wissenschaftliche Mitarbeiterin, Dr. Barbara Wieland, stellte die anstehenden Aufgaben dar. Bedingt durch die Pandemie sind eine Reihe von kooperativen Forschungsvorhaben fest vereinbart, konnten aber noch nicht umgesetzt werden. In der Diskussion wurde deutlich, dass aufgrund der wissenschaftlichen Herausforderungen eine breitere Aufstellung des Beirats von Vorteil sein könnte.

Die Zusammenarbeit mit dem Beirat verspricht für die Forschungsstelle zu einer großen Bereicherung zu werden.


© Pixabay.com

Vortrag Dr. Joachim Werz: Ein Vor der Bafile-Affaire im Bistum Limburg | 28. November 2020

In der Sektion II der Tagung "Vor dem Skandal. Faktoren für die Skandalisierung" wurde unter dem Aspekt "Emotion, Moral, Norm und Geschichte - Einflussreiche Faktoren" auf das Tagungsthema geschaut.
Dr. Joachim Werz hat sich mit der "Bafile-Affaire" (1973) einem der skandalträchtigsten Ereignisse der Limburger Bistumsgeschichte nach dem II. Vatikanischen Konzil zugewandt. Nicht der Skandal selbst, sondern das "Vor" war Gegenstand seiner Ausführungen. Ein Ereignis, das hier eine bedeutende Rolle spielt, ist das "Hofheimer Mess-Festival" 1971. Der Vortrag ist über den Youtube abrufbar!


Abschluss-Sitzung des Hauptseminars Kirchengeschichte im Sommersemester 2020  | 12. November 2020

Das kirchenhistorische Hauptseminar fand im vergangenen Sommersemester an der Goethe-Universität unter der Leitung von Dr. Joachim Werz (Professur für Kirchengeschichte) und Dr. Barbara Wieland (Forschungsstelle für die Geschichte des Bistums Limburg) statt. Dabei sollte der gewöhnliche Rahmen eines universitären Seminars verlassen werden und nach einführenden Sitzungen zur Bistumsgeschichte, zur Quellenkunde und Archivarbeit im Diözesanarchiv Limburg geforscht und gearbeitet werden. Erst nach dem Lock-Down im Frühjahr konnten die Studierenden die Quellen im Archiv einsehen und ihre Arbeit aufnehmen.

Die Ergebnisse wurden zu Beginn des Wintersemester 2020/2021 im Kreise der dreizehn Seminarteilnehmer*innen vorgestellt, diskutiert und reflektiert.

Interessante und neue Erkenntnisse wurden zu folgenden vier Themen präsentiert:

  • Die Synodalordnung(en) des Bistums 
  • Das Hofheimer Mess-Festival 
  • Die Bafile-Affäre 
  • Die Schwangerschaftskonfliktberatung 

Dabei untersuchten die einzelnen Studierenden die verschiedenen Wahrnehmungen im jeweiligen Konflikt: Wie positionierte sich Rom und wie Limburg? Wie wurde der Konflikt zwischen Lahn und Tiber in der Öffentlichkeit und in den Medien wahrgenommen und verarbeitet? Diese und weitere Aspekte fanden Berücksichtigung. 

Die Ergebnisse werden als Studienbuch derzeit zusammengetragen und erscheinen im Frühjahr 2021 im Aschendorff Verlag Münster. Einleitungen zu den vier Themenbereichen stammen von Prof. Dr. Jürgen Bärsch (Eichstätt), Prof.'in Dr.'in Kerstin Schlögl-Flierl (Augsburg), Prof. Dr. Joachim Schmiedl (Vallendar) und Dr. Joachim Werz (Frankfurt). Das Studienbuch wird die Bistumsgeschichte in Schul- und Hochschulunterricht präsent machen.

Das Studienbuch soll im Frühjahr in Limburg vorgestellt werden.

Weitere Informationen finden sich unter https://www.aschendorff-buchverlag.de/detailview?no=24693


Tagung: Vor dem Skandal. Faktoren für die Skandalisierung 28./29. November 2020 | 10. November 2020

Es ist wohl eine gewisse Ironie der Geschichte, dass gerade jene Institution, deren oberstes praktisches Dogma lautet “bisogna evitare lo scandalo!“, selbst zu den großen Skandalproduzenten in der Geschichte gehört. Auch in der Geschichte der Politik und Gesellschaft wimmelt es nur so von Skandalen, sodass sich in den Medien- und Kommunikationswissenschaften seit einigen Jahren ein eigener Forschungszweig, die sogenannte Skandalogie, etabliert hat. Diese Methode und Theorie soll nach einigen Überlegungen, Modifikationen und Erweiterungen auch für die kirchenhistorische Forschung fruchtbar gemacht machen. 

Herzliche Einladung zur kirchenhistorischen Tagung „Vor dem Skandal. Faktoren für die Skandalisierung“, die am aufgrund der Pandemie vom 28.-29.11.2020 am Fachbereich Katholische Theologie der Goethe-Universität in Frankfurt am Main stattfindet. 

Das Programm zum Download.


Die Tagung wird als Hybrid-Tagung stattfinden: Angehörige der Goethe-Universität können nach vorheriger Anmeldung teilnehmen. Andernfalls ist es möglich über den Live-Stream auf YouTube die gesamte Tagung zu verfolgen: YouTube


Ringvorlesung der Professur für Kirchengeschichte Wintersemester 2020/2021 | 15. Oktober 2020

Die Geschichte des Bistums Limburg ist eng mit der Frage nach der "Erblast 'Mission'" verbunden. Der Kongregation der Pallottiner mit Sitz in Limburg wurde 1892 die Mission in der deutschen Kolonie Kamerun übertragen. In Limburg war die Ausbildungsstätte für ihre missionarische Tätigkeit, die sich 1901 nach Australien, 1922 nach Südafrika, 1925 nach Argentinien und Chile ausweitete. Die Missionspallottinerinnen, ebenfalls mit Sitz in Limburg, folgten dem männlichen Ordenszweig. Bis heute ist das Bistum Limburg in besonderer Weise weltkirchlich engagiert, mit der Diözese Kumbo in Kamerun besteht eine Bistumspartnerschaft.

Unter dem Titel „Erblast ‚Mission'? Interdisziplinäre Perspektiven auf gegenwärtige Herausforderungen“ befasst sich eine Ringvorlesung an der Goethe-Universität mit der Geschichte und den Folgen der Missionstätigkeit europäischer Christen in fernen Ländern. Den Auftakt macht am Dienstag, 20. Oktober, 18 Uhr c.t. im Hörsaal 3 im Hörsaalzentrum (Campus Westend) Prof. Dr. Thomas Söding von der Ruhr-Universität Bochum. Der Neutestamentler spricht über das Thema „Mitgift Mission. Die Dynamik des Anfangs und die Dialektik der Glaubenskommunikation“.

Mission war in allen Epochen der Christentumsgeschichte ein zentraler Auftrag, der mit den neutestamentlichen Schriften legitimiert wurde: „Geht hinaus in die ganze Welt und verkündet das Evangelium der ganzen Schöpfung!“ heißt es im Markus-Evangelium (Mk 16,15). Zahlreiche religiöse Gemeinschaften und Orden verschrieben sich ganz der Missionstätigkeit in fernen Ländern. Jedoch weist die Geschichte der Mission zahlreiche Veränderungen und Missbräuche auf, die nicht selten zu Deformationen der christlichen Glaubensverkündigung führten: Aus der Frohbotschaft wurde eine Drohbotschaft; die Freiheit eines Christenmenschen wurde durch Zwang eingeschränkt; anstatt der Nächstenliebe herrschte nicht selten das Gebot der Intoleranz und Macht. Die Verwobenheit von Politik, wirtschaftlichen Interessen und missionarischem Tun verkehrten die Botschaft des Evangeliums häufig zu deren Gegenteil.

Mit Blick auf diese ambivalente Geschichte stellt sich die Frage, ob die Mission der Kirchen und damit vor allem das Wirken der Missionsorden und -gemeinschaften nicht eine Erblast für die eigentliche Botschaft des Christentums im 21. Jahrhundert darstellt, von der man sich notwendigerweise befreien muss. Renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Geschichts- und Rechtswissenschaft, Soziologie, Kulturanthropologie und Theologie gehen diesen Fragen in einer Ringvorlesung im Wintersemester 2020/2021 an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main nach. In ihren Vorträgen hinterfragen sie diese These, suchen nach Beispielen für diese „Erblast“, erläutern deren Schwere und benennen die Herausforderungen für Wissenschaft, Gesellschaft und Kirche in Gegenwart und Zukunft.

Wer nicht persönlich auf dem Campus anwesend sein kann oder will, kann die Ringvorlesung auch über Youtube-Kanal des Fachbereichs 07 live verfolgen oder als Aufzeichnung nachschauen.

Im Sommer werden die Vorträge in der Reihe „Klosterwelten. Religiöses Leben seit der Frühen Neuzeit“ im Aschendorff Verlag publiziert.


Weihnachtsmarke 2020 mit einer Arbeit von  Johannes Beeck | 10. Oktober 2020

Das Motiv des Sonderpostwertzeichens zu Weihnachten 2020 zeigt einen Ausschnitt aus dem Portalfenster der Pfarrkirche St. Katharina in Bad Soden am Taunus. Das Fenster ist ein frühes Werk von Johannes Beeck (*1927 + 2010). Er schuf im Bistum Limburg allein in den Jahren 1951-1965 Bleiglasbilder in 36 Kirchen.
Das Fenster in Bad Soden wurde von der Firma Kunst- und Glasmalerei Gustav Schröder in Frankfurt hergestellt. Es ist Teil eines 120 qm großen Kunstwerks. Das Motiv der Wohlfahrtsmarke mit der Geburt Christi befindet sich in der ersten Bogenreihe, es ist der Beginn des neutestamentlichen Bilderzyklus, dem dann Johannes der Täufer, Maria, die Bergpredigt, Kreuzigung und Auferstehung folgen. Eine genaue Beschreibung des Gesamtwerks findet sich auf der Homepage der Pfarrei St. Katharina.
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Nutzung der Forschungsbibliothek | 1. September 2020

Die Forschungsbibliothek ist aufgrund der für die gesamte Goethe-Universität ergriffenen Schutzmaßnahmen zur Eindämmung der Verbreitung des Corona-Virus weiterhin nicht zugänglich.
Für Studierende, die im Sommersemester 2020 an den Lehrveranstaltungen der Professur für Kirchengeschichte teilnehmen, gilt eine Sonderregelung. Bitte melden Sie sich unter der Mailadresse: bistumsgeschichte_limburg@em.uni-frankfurt.de an.


Aufbau einer Forschungsstelle "Ordensgeschichte seit der frühen Neuzeit" |15. August 2020 - 22. Februar 2021 (Ergänzung)

An der Professur für Kirchengeschichte des Fachbereichs Katholische Theologie der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt wird eine Forschungsstelle für die Ordensgeschichte aufgebaut. Die Eröffnung soll im Frühjahr 2021 stattfinden.

Ergänzung 22. Februar 2021: Die Forschungsstelle wird nicht an die Universität Frankfurt angebunden, sondern ist unter https://forschungsstelle-ordensgeschichte.de/ zu erreichen.

Die Forschung wird in Kooperation mit der Forschungsstelle für die Geschichte des Bistums Limburg durchgeführt.

Von Seiten der Bistumsgeschichte sind u.a. diese Themen von Interesse:

  • Ordensgründungen im Bistum Limburg (Arme Dienstmägde Jesu Christi, Barmherzige Brüder von Montabaur, Opus Spiritus Sancti)
  • Verbindung von Ordensgeschichte und Missionsgeschichte (Pallottiner, Pallottinerinnen)
  • Vertreibung von Ordenskonventen nach dem II. Weltkrieg (u.a. Stift Tepl/ Kloster Schönau)
  • Bendiktinerinnen von Eibingen (Erhebung der Hl. Hildegard zur Kirchenlehrerin)
  • Selig- und Heiligsprechungsverfahren von Ordenschristen (u.a. Hl. Maria Katharina Kasper ADJC, Sel. Richard Henkes SAC, Sr. Aloysia Löwenfels ADJC)
  • Ausländische Ordensgemeinschaften im Bistum Limburg (u.a. Zisterzienser der südvietnamesischen Abtei Chau Son Don Duong im Kloster Nothgottes)

Es wurden mit den Ordensgemeinschaften durch die Forschungsstelle für Bistumsgeschichte bereits erste Gespräche geführt und Schritte zur Bearbeitung angebahnt.

Studierende, die Interesse haben, im Bereich der Ordensgeschichte Abschlussarbeiten anzufertigen, können sich an die Professur für Kirchengeschichte oder die Forschungsstelle für die Bistumsgeschichte wenden.


  www.bundesfinanzministerium.de © Jens Müller

Interview anlässlich des 200. Geburtstags der Heiligen Maria Katharina Kasper | 26. Mai 2020

Die KEB im Bistum Limburg hat anlässlich des 200. Geburtstags von Maria Katharina Kasper ein Interview mit der Wissenschaftlichen Mitarbeiterin der Forschungsstelle geführt. Das Gespräch zwischen Annette Krumpholz und Dr. Barbara Wieland über das Leben und Wirken der Heiligen ist auf dem Youtube-Kanal der KEB nachzuhören.

Aufgrund der Corona-Pandemie mussten die geplanten Feierlichkeiten in Dernbach ausfallen.

Die Abbildung zeigt die Sonderbriefmarke für die im Oktober 2018 Heiliggesprochene. Nähere Informationen darüber finden Sie auf der Webseite des Bundesministeriums der Finanzen.


Sonderausstellung im Diözesanmuseum Limburg eröffnet | 15. Mai 2020

Mit sechswöchiger Verzögerung konnte das Diözesanmuseum nach der Winterpause wieder geöffnet und die Sonderausstellung erstmalig präsentiert werden.

Mit Zigaretten und Kaffee für die Kunst
Das Künstlerehepaar
Arnold Hensler (1891-1935)
Annie Hensler-Möring (1892-1978)
und ihr Wirken für das Bistum Limburg

Die Werke des Künstlers Arnold Hensler sind im Bistum Limburg weithin bekannt, darunter die Kreuzigungsgruppe auf dem Domherrenfriedhof oder die Darstellung des Heiligen Georg über dem Eingang zum Bischöflichen Ordinariat. Der Künstler selber, der häufig mit dem Architekten Martin Weber zusammenarbeitete, und das Zusammenwirken mit seiner Frau Annie Hensler-Möring sind hingegen fast unbekannt.

Die Sonderausstellung zeigt das gemeinsame Werk des Künstlerehepaars anhand zahlreicher Bau- und Denkmalplastiken, die im Bistum Limburg entstanden sind: die Pietà für Heilg-Kreuz Frankfurt-Bornheim, der Hl. Josef in der Josefskirche Frankfurt-Höchst, der Hl. Josef an der Außenwand von St. Josef Frankfurt-Bornheim aber auch Gegenstände, wie die Bronzeplakette von Bischof Antonius Hilfrich.

Ein Besuch des Museums ist unter den coronabedingten Vorgaben möglich, Führungen und Vorträge müssen leider entfallen. Weitere Hinweise finden sie hier.

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Bericht über das Hauptseminar "Konflikte zwischen Lahn und Tiber"
in der Kirchenzeitung "Der Sonntag" | 3. Mai 2020

Die Kirchenzeitung "Der Sonntag" hat in ihrer aktuellen Ausgabe unter dem Titel "Zoff zwischen Lahn und Tiber" über das Hauptseminar Kirchengeschichte berichtet. Die Redakteurin Heike Kaiser hebt hervor, dass Studierende sich spannenden Themen der Bistumsgeschichte zuwenden und neben der durch die Dozenten angeleiteten Archivarbeit auch Zeitzeugengespräche führen werden.

Die Ergebnisse erscheinen in einem Studienbuch des Aschendorff-Verlags. Möglich ist dies alles nur durch die finanzielle Unterstützung durch den "Kleinen Förderfonds Lehre" der Goethe-Universität.

Der Artikel steht hier zur Verfügung, weitere Informationen weiter unten auf dieser Webseite (3. Februar 2020).



Vorlesungsbeginn im Sommersemester | 20. April 2020

Das Sommersemester beginnt an der gesamten GU als Ausnahmesemester. Die Lehre findet ausnahmslos digital statt. Das gilt auch für das Hauptseminar "Zwischen Lahn und Tiber. Limburger Bistumsgeschichte im 20. Jahrhundert", das gemeinsam mit der Professur für Kirchengeschichte veranstaltet wird. Die erste Sitzung wird als Zoom-Seminar stattfinden, die Materialien und alle weiteren Hinweise sind auf der Lernplattform Moodle zu finden.

Sprechstunden im Juridicum können derzeit nicht angeboten werden. Sie erreichen die Mitarbeiter der Forschungsstelle per Mail unter bistumsgeschichte_limburg@em.uni-frankfurt.de . Gerne können Termine für die telefonische Beratung vereinbart werden.

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Absagen und Terminverschiebungen | Stand 20. April 2020 mit Aktualisierungen bis 24. Juli 2020

Bedingt durch die Corona-Pandemie sind einige Veranstaltungen, an denen Mitarbeiter der Forschungsstelle mitwirken bzw. teilnehmen wollten, abgesagt worden, u.a.:

1. April 2020: Wiedereröffnung des Diözesanmuseums Limburg und Präsentation der neuen Sonderausstellung [verschoben auf 15. Mai 2020]

16.-19. April 2020: Mitgliederversammlung und Jahrestagung der Gesellschaft für mittelrheinische Kirchengeschichte in Frankfurt ("800 Jahre Kirche Sankt Leonhard. Ein Wahrzeichen Frankfurts im Wandel der Zeit") [gestrichen]

1.-3. Juni 2020: Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft der Kirchenhistoriker und Kirchenhistorikerinnen im deutschen Sprachraum in Aachen ("Missionsgeschichte") [verschoben auf 11.-13. Juni 2021]

8.-11. September 2020: Deutscher Historikertag in München ("Deutungskämpfe") [verschoben auf 5.-8. Oktober 2021]

25.-27. September 2020: Jahrestagung der Görresgesellschaft in Regensburg ("Toleranz") [verschoben auf 24.-26. September 2021]

Bereits vereinbarte Vorträge werden nach Rücksprache mit den Veranstaltern und unter Einhaltung der Vorgaben der Universität Frankfurt gehalten. Sobald die nötigen Informationen vorliegen, werden die aktualisierten Ankündigungen auf der Webseite veröffentlicht.


Lehrstuhlvertretung der Professur für Kirchengeschichte | 1. April 2020

Mit dem Weggang von Prof. Dr. Günther Wassilowsky an die HU Berlin ist nicht nur ein Wechsel in der Leitung der Forschungsstelle erfolgt. Auch die Professur für Kirchengeschichte, der die Forschungsstelle zugeordnet wurde, ist seit dem 1. März 2020 vakant. Zum 1. April 2020 hat die Universitätspräsidentin Dr. Joachim Werz  mit der Lehrstuhlvertretung beauftragt. Die Mitarbeiter der Forschungsstelle freuen sich auf die Zusammenarbeit in Forschung und Lehre!


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Berufung in die Projektkommission "Gedenken zu Beginn" | 27. März 2020

Die wissenschaftliche Mitarbeiterin der Forschungsstelle, Dr. Barbara Wieland, ist durch das Gemeinsame Präsidium des ÖKT 2021 zur Mitwirkung in die Projektkommission "Gedenken zu Beginn" berufen worden. Im Anschreiben heißt es:

"Das 'Gedenken zu Beginn' ist eine einstündige Auftaktveranstaltung am Mittwochnachmittag, vor den Eröffnungsgottesdiensten. Es erinnert an die Zeit des Nationalsozialismus und die Geschichte der jüdischen Bevölkerung in Frankfurt am Main und kann für Orte und Themen sensibilisieren, die in der öffentlichen Wahrnehmung weniger bekannt sind. Dabei ist das Gedenken an die Opfer so wichtig wie die konkrete Frage nach der Verantwortung der Täter und der Bezug zur Gegenwart. [...]

Aufgabe der Projektkommission ist es, sich auf einen Ort für die Veranstaltung zu verständigen und ein inhaltlich-gestalterisches Konzept zu erarbeiten, in dem sowohl historische als auch aktuelle Bezüge herausgearbeitet wer-den. Während der Durchführung begleiten die Mitglieder der Projektkommission die Veranstaltung."

In der Projektkommission sind u.a. der Vorstand der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Frankfurt e.V., das Fritz-Bauer-Institut, der Vorstand der jüdischen Gemeinde Frankfurt, die Bildungsstätte Anne Frank, die Martin-Buber-Professur für Jüdische Religionsphilosophie am Fachbereich Evangelische Theologie der GU und das Jüdische Museum Frankfurt vertreten.


Corona-Pandemie: Notbetrieb der Goethe-Universität | 22. März 2020


Waren die Einschränkungen im Universitätsbetrieb schon seit dem 16. März 2020 sehr einschneidend, so befindet sich die Universität seit dem 22. März 2020 bis auf Weiteres im Notbetrieb. Das bedeutet, dass alle öffentlich zugänglichen Einrichtungen grundsätzlich geschlossen sind (Bürogebäude, Mensen, Bibliotheken...). Sämtliche Veranstaltungen sind zunächst bis zum 20. April 2020 abgesagt, viele weitere vorgreifend schon bis in den Sommer. Die aktuellen Informationen finden Sie unter www.uni-frankfurt.de/corona .

Die Forschungsstelle ist von diesen Einschränkungen selbstverständlich auch betroffen, nicht aber in ihrer Arbeitsfähigkeit: Werktags, zu den üblichen Arbeitszeiten, ist die telefonische Erreichbarkeit durch Rufumleitung gesichert, per Mail jederzeit. Und im Homeoffice lässt sich manche wissenschaftliche Publikation in hoher Konzentration voranbringen!

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© Bistum Limburg

Kommissarische Leitung der Forschungsstelle durch Prof. Dr. Matthias Th. Kloft | 1. März 2020

Prof. Dr. Matthias Theodor Kloft, Honorarprofessor für Kirchengeschichte des Fachbereichs Katholische Theologie, übermimmt ab dem 1. März 2020 kommissarisch bis zur Wiederbesetzung der Professur für Kirchengeschichte die Leitung der Forschungsstelle.


Ankündigung Hauptseminar Kirchengeschichte im Sommersemester 2020  | 3. Februar 2020

Dr. Joachim Werz, Wissenschaftlicher Assistent an der Professur für Kirchengeschichte am Fachbereich Katholische Theologie der Goethe-Universität Frankfurt am Main, sowie Dr. Barbara Wieland, Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Forschungsstelle für die Geschichte des Bistums Limburg, werden im kommenden Sommersemester ein Forschungsseminar zur Limburger Bistumsgeschichte im 20. Jahrhundert anbieten. Hierbei werden die Studierenden selbst als Forscherinnen und Forscher im Limburger Diözesanarchiv sowie weiteren einschlägigen Archiven tätig. Die Lehrveranstaltung steht Studierenden der Fachbereiche Katholische Theologie, Evangelische Theologie und Geschichtswissenschaften offen.


Portrait G. Wassilowsky (08-2016) - sw - Hint ergrund verschwommen - komprimiert für Web

Wechsel des Leiters der Forschungsstelle an die HU Berlin zum 1. März 2020 | 26. Januar 2020

Prof. Dr. Günther Wassilowsky, Leiter der Forschungsstelle für die Geschichte des Bistums Limburg, wird zum 1. März 2020 an die Humboldt-Universität nach Berlin wechseln.

Das Land Berlin hat mit der Humboldt-Universität einen Hochschulvertrag abgeschlossen, in dem vereinbart wurde, dass das Seminar für Katholische Theologie, das bislang an der Freien Universität verortet war, an die Humboldt-Universität verlagert und zu einem größeren Institut ausgebaut wird. Die künftigen fünf Professuren sind auf das Profil einer theologischen Anthropologie mit globaler bzw. globalgeschichtlicher Perspektive ausgerichtet.

Prof. Wassilowsky hält bereits Lehrveranstaltungen in Berlin und wird die Professur für "Historische Theologie" übernehmen.



Podiumsdiskussion 22. Januar 2020 | 9. Januar 2020

Das Konzil, die Diözese Limburg und die Synoden.
Nachkonziliare Chance von Synodalität

Moderation: Joachim Frank
Impulse: Dr. Barbara Wieland, Prof. Dr. Joachim Schmiedl ISch

Campus Westend, Seminarhaus, SH 3.103
20.00-22.00 Uhr


Öffentliche Abendveranstaltung während des des Symposiums

DAS ZWEITE VATIKANUM (1962-1965) IM EUROPA DES KALTEN KRIEGES
Kontext, Vorgeschichte und Rezeption in Osteuropa, im deutschen Sprachraum
und in den romanischen Ländern zwischen dem Zweiten Weltkrieg und heute


Campus Westend
22.-23. Januar 2020

Weitere Informationen können dem Flyer entnommen werden.












© kfd Bundesverband

Elisabethenfeier 18. November 2019 | 2. November 2019

Lebensbild des Seligen P. Richard Henkes SAC

Dr. Barbara Wieland
Pfarrei Maria Himmelfahrt im Taunus Königstein/Kronberg

Eine Veranstaltung der kfd Kronberg-Schönberg


© Katholische Erwachsenenbildung Wiesbaden

Vortrag 12. November 2019 | 20. Oktober 2029

Leben und Wirken von Katharina Kasper

Dr. Barbara Wieland
Katholische Pfarrei St. Birgid Wiesbaden

Eine Veranstaltung der KEB Wiesbaden




Neuerscheinung Oktober 2019


Matthias Theodor Kloft/ Dominik Müller/ Oliver Teufer (Hg.)
Alles Pallotti - Gut gebrüllt Löwe
Die Pallottiner und Pallottinerinnen in Limburg und die Kamerunmission
Katalog zur Ausstellung
Limburg 2019




Beiträge:

Pallottiner von der Gründung in Rom bis zum Eintreffen in Limburg (Barbara Wieland)
Faszination Afrika (Matthias Theodor Kloft)
Die Entstehung des deutschen Kolonialreiches (Oliver Teufer)
Der Beginn der katholischen Mission in den deutschen Überseegebieten (Oliver Teufer)
Kamerun - Afrika im Kleinen. Land und Leute damals und heute (Dominik Müller)
Pallottinerinnen und Pallottiner in Limburg. Aufgaben und Tätigkeiten (Barbara Wieland)
Heinrich Vieter (1853-1914). Gründer der Kirche Kameruns (Oliver Teufer)
Richard Henkes. Leben - Sterben - Seligsprechung (Barbara Wieland)

© Bistum Limburg

© Bistum Limburg

Ausstellung 14. August - 24. November 2019 | 5. August 2019

Alles Pallotti -  Gut gebrüllt Löwe
Pallottiner und Pallottinerinnen in Limburg und die Kamerunmission


Anlässlich der Seligsprechung von P. Richard Henkes SAC am 15. September 2019 im Hohen Dom zu Limburg zeigt das Diözesanmuseum eine Sonderausstellung zur Missionsgemeinschaft der Pallottiner. P. Henkes gehörte dieser Gemeinschaft an und er war von frühester Kindheit im Westerwald geprägt durch die Pallottinermissionare und ihr Verständnis der Kamerunmission.

Für die Präsentation stehen u.a. zahlreiche Objekte aus dem früheren Missionsmuseum der Pallottiner zur Verfügung, darunter auch der ausgestopfte Löwe, den P. Henkes in der Pallottinerhochschule in Vallendar bereits täglich betrachten konnte. Die Pallottinerinnen haben zudem bislang öffentlich noch nie gezeigte Exponate beigesteuert.



Die Ausstellung schlägt den Bogen

  • von den historischen Hintergründen der Kongregation wie des Kolonialismus,
  • der Ansiedlung der Pallottiner (1892) und Pallottinerinnen (1895) in Limburg,
  • der Aussendung der Patres, Brüder und Schwestern nach Kamerun,
  • der Expansion der Missionsgemeinschaften in der Stadt an der Lahn,
  • dem Ende der deutschen Kolonien,
  • der missionarischen Neuausrichtung,
  • dem Märtyrertod von P. Henkes im KZ Dachau
  • bis zur Seligsprechung 2019.


Dr. Barbara Wieland hat Texte für einzelne Ausstellungstafeln beigesteuert (Geschichte der Pallottiner, Tätigkeiten der Pallottinerinnen und Pallottiner in Limburg, Vita P. Richard Henkes). Zu dieser Sonderausstellung wird in Kürze ein Katalog erscheinen.

Hier geht es zu weiteren Informationen und zu Berichten über die Ausstellung und die Ausstellungseröffnung.

Zur Seligsprechung von P. Henkes SAC haben sowohl die Kongregation der Pallottiner als auch das Bistum Limburg eigene Webseiten veröffentlicht.

© Pallottiner Archiv

Neuerscheinung Juli 2019


Eva Knöllinger-Acker/ Barbara Wieland
Heilige Maria Katharina Kasper
Katalog zur Ausstellung
Frankfurt 2019


Mutter Maria Katharina Kasper ADJC wurde 1975 zur ersten Seligen des Bistums Limburg erhoben. Die Heiligsprechung, deren Prozess 2012 begann, wurde am 18. Oktober 2018 durch Papst Franziskus vollzogen. Maria Katharina Kasper war die Gründerin der Kongregation der Armen Dienstmägde Jesu Christi (ADJC) in Dernbach/ Westerwald.


Anlässlich der Heiligsprechung wurde im Auftrag des Bistums Limburg von den Autorinnen des Katalogs eine Wanderausstellung für das Diözesanbildungswerk Limburg erstellt, die auf 17 Rollups Informationen zur Vita der Heiligen, der Geschichte und Gegenwart des Ordens, zu den historischen Hintergründen und zum Selig- und Heiligsprechungsverfahren bietet.

Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen, der auf mehr als 200 Seiten Aufsätze mit Hintergrundinformationen, Dokumente (z.T. erstmals im Druck vorliegend) sowie zahlreiche Fotografien und künstlerische Darstellungen der Heiligen zusammenführt. Er kann in Ergänzung der Ausstellung aber auch ganz eigenständig genutzt werden.

Der Katalog kann zu einem Unkostenbeitrag von 10 € über das Diözesanbildungswerk (Haus am Dom/ Frankfurt) bezogen werden (Verwaltung der Katholischen Erwachsenenbildung im Bistum Limburg, e.priester@bistumlimburg.de). Hier sind auch Informationen zur Entleihung der Ausstellung erhältlich.



Eröffung der Forschungsstelle für die Geschichte des Bistums Limburg | 29. April 2019

Am 29. April 2019 wurde die Forschungsstelle für die Geschichte des Bistums Limburg im "Trude Simonsohn und Irmgard Heydorn-Saal" (Campus Westend/ Casino) unter Beteiligung des Fachbereichs Katholische Theologie, des Bistums Limburg und zahlreicher Gäste aus dem weiten Bereich der Interessierten an der Bistumsforschung feierlich eröffnet.


Einleitende Worte und Grußworte sprachen:

  • Prof. Dr. Thomas M. Schmidt (Dekan des Fachbereichs)
  • Prof. Dr. Günter Wassilowsky (Leiter der Forschungsstelle)
  • Prof. Dr. Simone Fulda (Vizepräsidentin der Universität Frankfurt)
  • Domkapitular Wolfgang Rösch (Generalvikar des Bistums Limburg)

Die wissenschaftlichen Herausforderungen skizzierten

  • Prof. Dr. Günther Wassilowsky in seinem Vortrag "Wozu regionale Kirchengeschichte

und

  • Prof. Dr. Matthias Theodor Kloft (Honorarprofessor für Kirchengeschichte) gemeinsam mit
    Dr. Barbara Wieland (Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Forschungsstelle)


In den unterschiedlichen Redebeiträgen kam zum Ausdruck, dass für die Erforschung der Kirchengeschichte des Bistums Limburg (Schwerpunkt 1945-2016) mit ihren singulären Ereignissen neue Methoden der wissenschaftlichen Bearbeitung entwickelt werden müssen. Dazu werden Forschende u.a. aus dem Bereich der Kulturwissenschaften, der Medienwissenschaften und der Geschichtswissenschaft eingebunden. 

Um möglichen Befangenheiten durch die Bearbeiter vorzubeugen, wird gerade die Erforschung der jüngsten Bistumsgeschichte (ab 1982) in die Hände von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern gelegt, die unabhängig sind und mit größter Distanz auf das Bistum blicken. Ein wissenschaftlicher Beirat begleitet die Arbeit der Forschungsstelle und stellt die Einhaltung wissenschaftlicher Standards sicher.

Ökumenischer Kirchentag 2021 digital, kompakt und dezentral |12. Februar 2021

Bedingt durch die Coronapandemie muss der Ökumenische Kirchentag 2021 ganz neu aufgestellt werden. Präsenzveranstaltungen in Frankfurt sind nicht möglich. Die Veranstaltungen des ÖKT in Frankfurt werden ohne Publikum geplant und digital oder im öffentlich-rechtlichen Fernsehen übertragen. 

Das "Gedenken zu Beginn", an dessen Vorbereitung die Forschungsstelle beteiligt ist, gehört zu den wenigen Veranstaltungen, die nun in Fernsehqualität produziert werden sollen.


© 3. Ökumenischer Kirchentag

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Segenswünsche zum Neuen Jahr | 6. Januar 2021

Wir wünschen den Studierenden, Mitarbeitenden, Lehrenden und unseren Kooperationspartnern ein gesegnetes und gesundes Neues Jahr 2021!

Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit in der kommenden Zeit - und vor allen Dingen nach Ende der coronabedingten Einschränkungen wieder auf persönliche Begegnungen, nicht zuletzt mit den Zeitzeugen der Bistumsgeschichte.

Prof. Dr. Matthias Th. Kloft
Dr. Barbara Wieland


Die Darstellung zeigt die Krippe im Hohen Dom zu Limburg am Fest Erscheinung des Herrn. Dazu können Sie das Lied "Drei Kön`ge wandern aus Morgenland" von Peter Cornelius (1824-1874) [Weihnachtslieder op. 8 Nr. 3], gesungen und gespielt von den Zisterziensern aus Neuzelle, hören.


Konstituierende Sitzung des Beirats der Forschungsstelle |15. Dezember 2020

Aufgrund der Corona-Pandemie wurde die Konstituierung des Beirats der Forschungsstelle mehrfach verschoben, um die erste Sitzung in Präsenz durchführen zu können. Da dies absehbar nicht möglich ist, fand die konstituierende Sitzung am 15. Dezember 2020 in einer Videokonferenz statt.

Die Beiratsmitglieder wurden durch den kommissarischen Leiter der Forschungsstelle, Prof. Dr. Matthias Th. Kloft, über die bisherige Arbeit der Forschungsstelle informiert, die wissenschaftliche Mitarbeiterin, Dr. Barbara Wieland, stellte die anstehenden Aufgaben dar. Bedingt durch die Pandemie sind eine Reihe von kooperativen Forschungsvorhaben fest vereinbart, konnten aber noch nicht umgesetzt werden. In der Diskussion wurde deutlich, dass aufgrund der wissenschaftlichen Herausforderungen eine breitere Aufstellung des Beirats von Vorteil sein könnte.

Die Zusammenarbeit mit dem Beirat verspricht für die Forschungsstelle zu einer großen Bereicherung zu werden.


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Vortrag Dr. Joachim Werz: Ein Vor der Bafile-Affaire im Bistum Limburg | 28. November 2020

In der Sektion II der Tagung "Vor dem Skandal. Faktoren für die Skandalisierung" wurde unter dem Aspekt "Emotion, Moral, Norm und Geschichte - Einflussreiche Faktoren" auf das Tagungsthema geschaut.
Dr. Joachim Werz hat sich mit der "Bafile-Affaire" (1973) einem der skandalträchtigsten Ereignisse der Limburger Bistumsgeschichte nach dem II. Vatikanischen Konzil zugewandt. Nicht der Skandal selbst, sondern das "Vor" war Gegenstand seiner Ausführungen. Ein Ereignis, das hier eine bedeutende Rolle spielt, ist das "Hofheimer Mess-Festival" 1971. Der Vortrag ist über den Youtube abrufbar!


Abschluss-Sitzung des Hauptseminars Kirchengeschichte im Sommersemester 2020  | 12. November 2020

Das kirchenhistorische Hauptseminar fand im vergangenen Sommersemester an der Goethe-Universität unter der Leitung von Dr. Joachim Werz (Professur für Kirchengeschichte) und Dr. Barbara Wieland (Forschungsstelle für die Geschichte des Bistums Limburg) statt. Dabei sollte der gewöhnliche Rahmen eines universitären Seminars verlassen werden und nach einführenden Sitzungen zur Bistumsgeschichte, zur Quellenkunde und Archivarbeit im Diözesanarchiv Limburg geforscht und gearbeitet werden. Erst nach dem Lock-Down im Frühjahr konnten die Studierenden die Quellen im Archiv einsehen und ihre Arbeit aufnehmen.

Die Ergebnisse wurden zu Beginn des Wintersemester 2020/2021 im Kreise der dreizehn Seminarteilnehmer*innen vorgestellt, diskutiert und reflektiert.

Interessante und neue Erkenntnisse wurden zu folgenden vier Themen präsentiert:

  • Die Synodalordnung(en) des Bistums 
  • Das Hofheimer Mess-Festival 
  • Die Bafile-Affäre 
  • Die Schwangerschaftskonfliktberatung 

Dabei untersuchten die einzelnen Studierenden die verschiedenen Wahrnehmungen im jeweiligen Konflikt: Wie positionierte sich Rom und wie Limburg? Wie wurde der Konflikt zwischen Lahn und Tiber in der Öffentlichkeit und in den Medien wahrgenommen und verarbeitet? Diese und weitere Aspekte fanden Berücksichtigung. 

Die Ergebnisse werden als Studienbuch derzeit zusammengetragen und erscheinen im Frühjahr 2021 im Aschendorff Verlag Münster. Einleitungen zu den vier Themenbereichen stammen von Prof. Dr. Jürgen Bärsch (Eichstätt), Prof.'in Dr.'in Kerstin Schlögl-Flierl (Augsburg), Prof. Dr. Joachim Schmiedl (Vallendar) und Dr. Joachim Werz (Frankfurt). Das Studienbuch wird die Bistumsgeschichte in Schul- und Hochschulunterricht präsent machen.

Das Studienbuch soll im Frühjahr in Limburg vorgestellt werden.

Weitere Informationen finden sich unter https://www.aschendorff-buchverlag.de/detailview?no=24693


Tagung: Vor dem Skandal. Faktoren für die Skandalisierung 28./29. November 2020 | 10. November 2020

Es ist wohl eine gewisse Ironie der Geschichte, dass gerade jene Institution, deren oberstes praktisches Dogma lautet “bisogna evitare lo scandalo!“, selbst zu den großen Skandalproduzenten in der Geschichte gehört. Auch in der Geschichte der Politik und Gesellschaft wimmelt es nur so von Skandalen, sodass sich in den Medien- und Kommunikationswissenschaften seit einigen Jahren ein eigener Forschungszweig, die sogenannte Skandalogie, etabliert hat. Diese Methode und Theorie soll nach einigen Überlegungen, Modifikationen und Erweiterungen auch für die kirchenhistorische Forschung fruchtbar gemacht machen. 

Herzliche Einladung zur kirchenhistorischen Tagung „Vor dem Skandal. Faktoren für die Skandalisierung“, die am aufgrund der Pandemie vom 28.-29.11.2020 am Fachbereich Katholische Theologie der Goethe-Universität in Frankfurt am Main stattfindet. 

Das Programm zum Download.


Die Tagung wird als Hybrid-Tagung stattfinden: Angehörige der Goethe-Universität können nach vorheriger Anmeldung teilnehmen. Andernfalls ist es möglich über den Live-Stream auf YouTube die gesamte Tagung zu verfolgen: YouTube


Ringvorlesung der Professur für Kirchengeschichte Wintersemester 2020/2021 | 15. Oktober 2020

Die Geschichte des Bistums Limburg ist eng mit der Frage nach der "Erblast 'Mission'" verbunden. Der Kongregation der Pallottiner mit Sitz in Limburg wurde 1892 die Mission in der deutschen Kolonie Kamerun übertragen. In Limburg war die Ausbildungsstätte für ihre missionarische Tätigkeit, die sich 1901 nach Australien, 1922 nach Südafrika, 1925 nach Argentinien und Chile ausweitete. Die Missionspallottinerinnen, ebenfalls mit Sitz in Limburg, folgten dem männlichen Ordenszweig. Bis heute ist das Bistum Limburg in besonderer Weise weltkirchlich engagiert, mit der Diözese Kumbo in Kamerun besteht eine Bistumspartnerschaft.

Unter dem Titel „Erblast ‚Mission'? Interdisziplinäre Perspektiven auf gegenwärtige Herausforderungen“ befasst sich eine Ringvorlesung an der Goethe-Universität mit der Geschichte und den Folgen der Missionstätigkeit europäischer Christen in fernen Ländern. Den Auftakt macht am Dienstag, 20. Oktober, 18 Uhr c.t. im Hörsaal 3 im Hörsaalzentrum (Campus Westend) Prof. Dr. Thomas Söding von der Ruhr-Universität Bochum. Der Neutestamentler spricht über das Thema „Mitgift Mission. Die Dynamik des Anfangs und die Dialektik der Glaubenskommunikation“.

Mission war in allen Epochen der Christentumsgeschichte ein zentraler Auftrag, der mit den neutestamentlichen Schriften legitimiert wurde: „Geht hinaus in die ganze Welt und verkündet das Evangelium der ganzen Schöpfung!“ heißt es im Markus-Evangelium (Mk 16,15). Zahlreiche religiöse Gemeinschaften und Orden verschrieben sich ganz der Missionstätigkeit in fernen Ländern. Jedoch weist die Geschichte der Mission zahlreiche Veränderungen und Missbräuche auf, die nicht selten zu Deformationen der christlichen Glaubensverkündigung führten: Aus der Frohbotschaft wurde eine Drohbotschaft; die Freiheit eines Christenmenschen wurde durch Zwang eingeschränkt; anstatt der Nächstenliebe herrschte nicht selten das Gebot der Intoleranz und Macht. Die Verwobenheit von Politik, wirtschaftlichen Interessen und missionarischem Tun verkehrten die Botschaft des Evangeliums häufig zu deren Gegenteil.

Mit Blick auf diese ambivalente Geschichte stellt sich die Frage, ob die Mission der Kirchen und damit vor allem das Wirken der Missionsorden und -gemeinschaften nicht eine Erblast für die eigentliche Botschaft des Christentums im 21. Jahrhundert darstellt, von der man sich notwendigerweise befreien muss. Renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Geschichts- und Rechtswissenschaft, Soziologie, Kulturanthropologie und Theologie gehen diesen Fragen in einer Ringvorlesung im Wintersemester 2020/2021 an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main nach. In ihren Vorträgen hinterfragen sie diese These, suchen nach Beispielen für diese „Erblast“, erläutern deren Schwere und benennen die Herausforderungen für Wissenschaft, Gesellschaft und Kirche in Gegenwart und Zukunft.

Wer nicht persönlich auf dem Campus anwesend sein kann oder will, kann die Ringvorlesung auch über Youtube-Kanal des Fachbereichs 07 live verfolgen oder als Aufzeichnung nachschauen.

Im Sommer werden die Vorträge in der Reihe „Klosterwelten. Religiöses Leben seit der Frühen Neuzeit“ im Aschendorff Verlag publiziert.


Weihnachtsmarke 2020 mit einer Arbeit von  Johannes Beeck | 10. Oktober 2020

Das Motiv des Sonderpostwertzeichens zu Weihnachten 2020 zeigt einen Ausschnitt aus dem Portalfenster der Pfarrkirche St. Katharina in Bad Soden am Taunus. Das Fenster ist ein frühes Werk von Johannes Beeck (*1927 + 2010). Er schuf im Bistum Limburg allein in den Jahren 1951-1965 Bleiglasbilder in 36 Kirchen.
Das Fenster in Bad Soden wurde von der Firma Kunst- und Glasmalerei Gustav Schröder in Frankfurt hergestellt. Es ist Teil eines 120 qm großen Kunstwerks. Das Motiv der Wohlfahrtsmarke mit der Geburt Christi befindet sich in der ersten Bogenreihe, es ist der Beginn des neutestamentlichen Bilderzyklus, dem dann Johannes der Täufer, Maria, die Bergpredigt, Kreuzigung und Auferstehung folgen. Eine genaue Beschreibung des Gesamtwerks findet sich auf der Homepage der Pfarrei St. Katharina.
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© Barbara Wieland

Nutzung der Forschungsbibliothek | 1. September 2020

Die Forschungsbibliothek ist aufgrund der für die gesamte Goethe-Universität ergriffenen Schutzmaßnahmen zur Eindämmung der Verbreitung des Corona-Virus weiterhin nicht zugänglich.
Für Studierende, die im Sommersemester 2020 an den Lehrveranstaltungen der Professur für Kirchengeschichte teilnehmen, gilt eine Sonderregelung. Bitte melden Sie sich unter der Mailadresse: bistumsgeschichte_limburg@em.uni-frankfurt.de an.