Fachbereich 07 - Katholische Theologie

Lernunterstützung für mündliche Abi-Prüfungen

Für alle Abiturient*innen, die sich in katholischer Religion mündlich oder mit einer Präsentationsprüfung im Abi prüfen lassen wollen, hat der Fachbereich Katholische Theologie wie jedes Jahr ein besonderes Angebot:

Bei Fragen zum Stoff, Problemen beim Lernen oder dem Bedürfnis, nochmal über die Prüfungsthemen zu sprechen, können Prüflinge sich an ein Team von Theologiestudierenden wenden und bekommen Lernunterstützung für ihre Prüfung. Wir beantworten Fragen per Mail, machen aber auch gerne einen Termin für eine Videocallsprechstunde aus. Das Angebot ist kostenlos und wird selbstverständlich diskret behandelt. 


Kontakt zum Abisupport-Team kann unter abisupportfb07@dlist.uni-frankfurt.de aufgenommen werden.

Alle weiteren Infos finden Sie hier.

Interdisziplinärer Austausch zur Triage

Mit seinem Beschluss vom 16. Dezember 2021 hat das Bundesverfassungsgericht dem Gesetzgeber auferlegt, unverzüglich geeignete Vorkehrungen zu treffen, um im Fall einer Triage jede Benachteiligung wegen einer Behinderung hinreichend wirksam zu verhindern. Dabei ist mit Triage eine Situation gemeint, in der intensivmedizinische Ressourcen nicht für alle Behandlungsbedürftigen ausreichen, sodass über deren Verteilung entschieden werden muss.

Im Rahmen eines interdisziplinären Austausches am 2. und 23. Juni 2022, ausgerichtet von der juristischen Fakultät der Ruhr-Universität Bochum, finden Vorträge und Diskussionen zu der Thematik statt. Unter anderem wird auch Prof. Dr. Christof Mandry, Professor für Moraltheologie und Sozialethik am Fachbereich Katholische Theologie, über die theologische Perspektive sprechen.

Das Programm und weitere Informationen finden Sie auf dem Flyer zur Veranstaltung.

Abendvortrag des IRF-Fellows Michael A. Rosenthal 

Das IRF lädt gemeinsam mit dem Fachbereich Philosophie und dem Forschungskolleg Humanwissenschaften zum öffentlichen Abendvortrag „Spinoza's quasi-fictionalist account of religion“ des IRF-Fellows Michael A. Rosenthal (Grafstein-Professor für Jüdische Philosophie, University of Toronto) am 7. Juni 2022, 18 Uhr ein.

"Spinoza wird häufig entweder als radikaler Atheist portraitiert, der den metaphysischen Naturalismus betont, oder als Romantiker, für den Gott die Natur durchdringt. Im Gegensatz dazu möchte ich den Ansätzen jüngerer Wissenschaftler:innen folgen und zeigen, dass Religion nach Spinoza – wenngleich letztlich in der rationalen Ordnung der Natur verankert – vor allem Ausdruck der Vorstellungskraft ist, die aus dem existentiellen Bedürfnis hervorgeht, jene Gegebenheiten zu beherrschen, die unser Leben formen."

Veranstaltungsort: Renate von Metzler-Saal (Casino 1.801, Campus Westend der Goethe-Universität Frankfurt). Der Eintritt ist frei. 

Veranstaltungssprache: Englisch

Den offiziellen Flyer zur Veranstaltung können Sie in English | auf Deutsch herunterladen.

Workshop: Ideological Turn in Theology

Wie lassen sich religiöse Vorstellungswelten in säkularen Demokratien angemessen verorten? In der Debatte über diese Frage hat es sich eingebürgert, diese Frage als einen Konflikt zwischen Überzeugungen mit religiösem bzw. säkularem Gehalt zu diskutieren. Im Horizont global vernetzter Gesellschaften wird allerdings deutlich, dass die Konfliktlinien womöglich nicht primär durch die Differenz religiös vs. säkular gekennzeichnet sind. Häufig verlaufen sie stattdessen – weitgehend unabhängig vom jeweils vorgetragenen Gehalt –  zwischen solchen Positionen, die mit ideologischen Begründungsmustern verbunden werden und solche, die mit der Offenheit für einen kritischen Diskurs einhergehen.

Vom 09.-11. Juni 2022 fragen Wissenschaftler:innen aus Religionssoziologie und Politischer Philosophie, Sozialanthropologie und Theologie auf dem Campus Westend gemeinsam danach, wie die gängigen rationalitäts- und verfahrenstheoretischen Maßstäbe für die Organisation demokratischer Diskurse um eine dezidiert ideologiekritische Leitperspektive ergänzt werden können. Alle Studierenden und Lehrenden sind sehr herzlich eingeladen, bei diesem internationalen Austausch dabei zu sein – egal, ob Sie durchgehend teilnehmen können oder einfach mal reinschauen wollen. Bitte melden Sie sich bei Interesse im Vorfeld an bei langner-pitschmann@uni-frankfurt.de. Einzelheiten zum Programm finden Sie im Programmflyer.

Tag der Religionslehre

Am 30. Juni 2022 veranstaltet der Fachbereich Katholische Theologie den Tag der Religionslehre, der sich an alle Lehrkräfte mit dem Fach Katholische Religion richtet.

Unter dem Titel „‘Gefährliche Gottesnähe‘ – christliche und jüdische Perspektiven“ geben Rabbiner Alexander Grodensky und der alttestamentliche Exeget Dr. Martin Nitsche Impulse für den Religionsunterricht, Einblicke in die aktuelle Forschung sowie die Möglichkeit zur Diskussion und Austausch über die thematische Einbindung in den Religionsunterricht aller Klassenstufen. Zudem gibt es eine Materialbörse.

Die Fortbildung ist für Lehrkräfte akkreditiert und wird über das Pädagogische Zentrum der Bistümer im Land Hessen angeboten.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Die Anmeldung erfolgt hier.

Interne Schulung zu Antidiskriminierung und Vermeiden von Grenzverletzungen

Der Fachbereich Katholische Theologie hat am Mittwoch, den 27. April 2022 eine fachbereichsinterne Schulung für alle Mitarbeitenden zum Thema Antidiskriminierung und Vermeiden von Grenzverletzungen im Hochschulkontext angeboten.

Der Schulungstag umfasste verschiedene Segmente, die sich auch speziell an das Professorium bzw. den akademischen Mittelbau richteten und von Frau Dr. Sabine Blackmore, Coach im Bereich Wissenschaft und Gleichstellung, begleitet wurden. In den geschützten Räumen konnten die Mitglieder der Statusgruppen sich mit der Verantwortung als Lehrpersonen in Seminar- oder Prüfungskontexten auseinandersetzen und sich untereinander über Prüfungs-, Lehr- und Lernsituationen austauschen.

Auf Grundlage der Ergebnisse der Diskussionen und Erkenntnisse aus dem Schulungstag werden die Mitglieder des Fachbereichs in den kommenden Wochen Punkte für eine fachbereichsweite Leitlinie zum diskriminierungsfreien Lehren erarbeiten.

Netzwerktreffen

Am 8. und 9. April fand das erste Treffen in Präsenz des von der DFG geförderten wissenschaftlichen Netzwerks "Grenzgänger im „Paraquarischen Blumengarten“. Jesuiten zentraleuropäischer Provenienz und die Reduktionen Paraguays im 17. und 18. Jahrhundert" an der Philosophisch-Theologischen Hochschule St. Georgen in Frankfurt statt. Das von Johannes Meier (Mainz), Niccolo Steiner SJ (PTH St. Georgen) und Christoph Nebgen (Goethe-Universität) organisierte Netzwerk vereinigt insgesamt 20 Wissenschaftler verschiedenster kulturwissenschaftlicher Disziplinen aus Deutschland, Italien und der Schweiz, die aktuell zur Thematik arbeiten. Zur Gruppe gehören etwa auch Prof. Dr. Birgit Emich (FB 08) und PD DR. Christiane Birr vom Frankfurter MPI für Rechtsgeschichte. Ziele des Netzwerks sind die Stärkung des interdisziplinären Austauschs, Reaktivierung bestehender Forschungsinfrastruktur, Konzeption und Erarbeitung zweier Monographien  und die Organisation einer internationalen Tagung für den Herbst 2024. Schwerpunkt der ersten Sitzung war die Quellenproblematik, die durch einen medizinhistorischen Abendvortrag am Freitag von Dr. Michael M. Schulte (Merck/Darmstadt) zum Thema "Pulvis Jesuiticus - Ein Wundermittel gegen die Malaria-Pandemie des 17.Jahrhunderts" beispielhaft vertieft werden konnte. Auf einer eigenen Homepage wird das Projekt mit seinen aktuellen Forschungen bald vorgestellt werden.

Herzlich willkommen, Herr Prof. Dr. Christoph Nebgen!

Der Fachbereich Katholische Theologie heißt Herrn Prof. Dr. Christoph Nebgen ganz herzlich in seinen Reihen willkommen!
Ab dem 1. April ist Herr Prof. Dr. Nebgen Professor für Kirchengeschichte am Fachbereich und hat damit auch die Leitung der Forschungsstelle der Geschichte des Bistums Limburg inne.

Wir freuen uns sehr, Herrn Prof. Dr. Nebgen bei uns begrüßen zu dürfen und wünschen ihm eine schöne und erfolgreiche Zeit an der Goethe-Universität Frankfurt!

Forschungsschwerpunkt Macht und Missbrauch