...ein Teilprojekt des Schwerpunktprogramms SPP 2130: „Übersetzungskulturen der Frühen Neuzeit".
Seine Forschungsschwerpunkte sind jüdische Geschichte der Frühen Neuzeit, Religionsgeschichte, Translation Studies, jüdisch-christliche Beziehungen und Kulturtransfer sowie pietistische Judenmission. Aktuell forscht er zu Übersetzungspraktiken, Kulturkontakt und gegenseitiger Beeinflussung zwischen Judentum und Christentum im Kontext der pietistischen Judenmission. Zu seinen Veröffentlichungen gehören die Monografie Die Juden im politischen System des Alten Reichs. Jüdische Politik und ihre Organisation im Zeitalter der Reichsreform (Berlin: de Gruyter 2021), die Edition Quellen zur jüdischen Geschichte. Jüdische Sprachen 16. bis 20. Jahrhundert (zusammen mit Dieter und Luise Hecht, Kerstin Mayerhofer und Stephan Wendehorst) (Wien: Böhlau ²2023) sowie diverse Aufsätze in Sammelbänden und Zeitschriften. Er war an die kritische Edition Libes briv (1748/49). Isaak Wetzlars pietistisches Erneuerungsprogramm des Judentums. Textedition, Übersetzung, Kommentar und historische Beiträge (Hamburg: Buske 2021) als Mitarbeiter beteiligt. Avi Siluk lehrt im Bereich der jüdischen und Religionsgeschichte in der Frühen Neuzeit. Aktuell unterrichtet er über die jüdischen Feiertage und Lebenszyklen.
Okt. 2013–Dez. 2018
Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Seminar für Judaistik an der Goethe-Universität Frankfurt am Main
DFG Projekt: Jiddisch, die Sprache der Liebe: Isaak Wetzlars Libes briv (1748/49) im Kontext von Pietismus, Frühaufklärung und Moralliteratur
2013–22
Dozent an der Sommerakademie des Forschungsclusters „Jüdisches Heiliges Römisches Reich“
regelmäßige Lehraufträge zur jüdischen Geschichte und Leitung von Paläographiekursen zu frühneuzeitlichem Deutsch, Hebräisch und Jiddisch
2019-2025
Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Seminar für Judaistik an der Goethe-Universität Frankfurt am Main
DFG Projekt: Jüdisch-christliche Übersetzungskulturen im Kontext der pietistischen Judenmission des 18. Jahrhunderts