Seminar für Judaistik

Gegenstand des Faches Judaistik sind Sprachen, Geschichte, Religion und Kultur der Jüd*innen von den Anfängen bis zur Gegenwart. Konkret bedeutet dies eine Beschäftigung mit den vielfältigen Erscheinungsformen des Judentums, seinen Kontinuitäten und Wandlungen (einschließlich seiner Verflechtungen mit anderen Kulturen) in den verschiedenen Epochen und geographischen Räumen.

Besondere Schwerpunkte bestehen im Frankfurter Seminar für Judaistik im Bereich der Kulturgeschichte der europäischen Juden vom Mittelalter bis in die Neuzeit. 

Neben der Möglichkeit, Judaistik im Haupt- und Nebenfach auf Bachelor und Master zu studieren, gibt es in Frankfurt den Studiengang Jüdische Geschichte und Kultur. Dieser vermittelt Grundwissen über das Judentum als Kultur und Religion, Kenntnisse der jüdischen Geschichte, insbesondere in Europa, sowie grundlegende Sprachkenntnisse in Hebräisch und einer weiteren jüdischen Sprache. Der Studiengang richtet sich vor allem an Historiker*innen, aber auch an Studierende anderer geisteswissenschaftlicher und sozialwissenschaftlicher Fächer mit kultur-historischem Interesse, die sich thematisch mit dem Judentum auseinandersetzen möchten.

Studium


Aktuelles

VORLESUNGSVERZEICHNIS

VORLESUNGSVERZEICHNIS

Das kommentierte Vorlesungsverzeichnis für das Wintersemester 2021/22 ist jetzt hier online.

GRATULATION

GRATULATION

  • Das Seminar für Judaistik gratuliert seiner Mitarbeiterin Anna Busa zur erfolgreichen Einreichung und Verteidigung (am 28.06.21) ihrer Doktorarbeit „Midrash Pirqa de-Rabbenu ha-Qadosh in popular anthologies from the Cairo Geniza“. Die Arbeit wurde in einem Cotutelle-Verfahren am Seminar für Judaistik der Goethe-Universität Frankfurt sowie der École Pratique des Hautes Études Paris eingereicht. 
  • Am 01.07.2020 hat unser Mitarbeiter Avi Siluk erfolgreich seine Doktorarbeit „Die Juden im politischen System des Alten Reichs. Jüdische Politik und ihre Organisation im 16. Jahrhundert“ an der Uni Marburg verteidigt. Wir gratulieren ihm herzlich zu erfolgreicher Abgabe und Disputation!

ARON FREIMANN LECTURE 2021

ARON FREIMANN LECTURE 2021

Failure, East European Jewish Immigrants and American Finance, 1914-1930

Prof. Rebecca Kobrin (Columbia University, New York)

07.07.2021

18.00 Uhr c.t.

Online-Vortrag

Interessent*innen werden gebeten sich per E-Mail unter FZHG@em.uni-frankfurt.de anzumelden.

CORONA-UPDATES

CORONA-UPDATES

WS 2021/22

PRÄSENZLEHRE! ABER ...

 

3G UND KONTROLLE:

Seit dem 1. Oktober gilt für den Zugang zu den Gebäuden der Goethe-Universität das 3G-Zugangsmodell mit Kontrolle des Negativnachweises gemäß §3 CoSchuV (geimpft, genesen oder getestet). 

Der Zugang zu den Gebäuden ist auf den Personenkreis (Mitglieder und Angehörige) der Universität beschränkt, die über eine Goethe-Card, einen Studierendenausweis etc. verfügen. An den Gebäudeeingängen findet eine Kontrolle dieser Ausweise statt.

MASKENPFLICHT:

Gemäß der aktuellen Corona-Verordnung des Landes Hessen besteht eine generelle Pflicht zum Tragen von medizinischen Masken (OP-Masken oder Schutzmasken der Standards FFP2, KN95, N95 oder vergleichbar ohne Ausatemventil) in allen Gebäuden der Goethe-Universität.

LEHRVERANSTALTUNGEN:

In den Gebäuden der Goethe-Universität und während der Lehrveranstaltungen gilt zusätzlich eine allgemeine Maskenpflicht. Ausnahmen von der Maskenpflicht sind nur dort möglich, wo die Abstände entsprechend der RKI-Empfehlungen eingehalten werden können.

ANFANGSZEITEN DER LEHRVERANSTALTUNGEN:

Alle Veranstaltungen müssen s.t. beginnen und 15 min vor Ende des Buchungszeitraumes beendet werden, um die Personenanströme und den Begegnungsverkehr in den Gebäuden zu reduzieren.

SCHLIEßUNG SEMINARBIBLIOTHEK JUDAISTIK: 

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Corona-Krise schließt die Universität im Rahmen der Maßnahmen zum Arbeits- und Gesundheitsschutz alle Präsenzbibliotheken bis auf Weiteres.

NEUE PUBLIKATIONEN

NEUE PUBLIKATIONEN

2018 würdigte Dr. Rachel Heuberger im Rahmen der jährlichen Aron Freimann Lectures of Jewish Cultural History des Seminar für Judaistik den Frankfurter Bibliographen, Historiker, Bibliothekar und Gemeindevorsitzenden Aron Freimann. Ausgehend von diesem Vortrag veröffentlichte sie nun eine populäre Darstellung über sein Leben und Wirken. Zu seinen Lebzeiten war Dr. Aron Freimann (1871-1948) international als "größte lebende Autorität auf dem Gebiet der jüdischen Bibliographie" anerkannt, er hatte als Initiator von Forschungsvorhabden entscheidenden Einfluss auf die Entwicklung der Wissenschaft des Judentums, und entwickelte die Hebraica- und Judaica-Sammlung der Frankfurter Universitätsbibliothek JCS zu einer der bedeutendsten ihrer Art. Dr. Rachel Heuberger leitete bis 2019 die Judaica Abteilung der Frankfurter Universitätsbibliothek JCS und trug durch zahlreiche Digitalisierungsprojekte wesentlich dazu bei, die von Freimann geschaffene Tradition zu bewahren und erfolgreich ins 21. Jahrhundert zu bringen.

EAJS

Eajs logo

EAJS

Auf dem 11. EAJS Kongress, der vom 15.-19. Juli 2018 in Krakau stattfand, wurden Prof. Elisabeth Hollender als Präsidentin der EAJS und Dr. Annelies Kuyt als Treasurer der EAJS gewählt.

Die EAJS (European Association for Jewish Studies, https://www.eurojewishstudies.org) ist der europäische Dachverband für Judaistik/Jüdische Studien. Ihre Ziele sind die Stärkung und Unterstützung von Forschung und Lehre von Judaistik/Jüdischen Studien an Universitäten in ganz Europa. Die Vereinigung wurde 1981 gegründet, inzwischen hat sie über 1200 Mitglieder aus mehr als 30 Ländern. Prof. Elisabeth Hollender gehört seit 2014 dem Executive Committee der EAJS an und bemüht sich in dieser Funktion um internationale Nachwuchsförderung und die Kooperation zwischen Studiengängen in Europa.

Am 16.-20. Juli 2023 wird der 12. Kongress der EAJS in Frankfurt stattfinden.

BA NFJÜDISCHE GESCHICHTE UND KULTUR

BA NFJÜDISCHE GESCHICHTE UND KULTUR

AB OKTOBER 2019

Der Studiengang Jüdische Geschichte und Kultur vermittelt Grundwissen über das Judentum als Kultur und Religion, Kenntnisse der jüdischen Geschichte, insbesondere in Europa, sowie grundlegende Sprachkenntnisse in Hebräisch und einer weiteren jüdischen Sprache. Konkret bedeutet dies eine Beschäftigung mit den vielfältigen Erscheinungsformen des Judentums, seinen Kontinuitäten und Wandlungen (einschließlich seiner Verflechtungen mit anderen Kulturen) in den verschiedenen Epochen und geographischen Räumen.

Der Studiengang richtet sich vor allem an Historikerinnen und Historiker, aber auch an Studierende anderer geisteswissenschaftlicher und sozialwissenschaftlicher Fächer mit kultur-historischem Interesse, die sich thematisch mit dem Judentum auseinandersetzen möchten.