Im Jahr 2025 wurde der vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) gestiftete Preis für internationale Studierende mit herausragenden akademischen Leistungen und sozialem, gesellschaftlichem Engagement an Frau Terán Niño vergeben. Die Verleihung des mit 1.000 Euro dotierten Preises fand am 25. September 2025 statt. Dr. Rebekka Göhring, Leiterin des Bereichs Studium Lehre Internationales, überreichte im feierlichen Rahmen die Urkunde an die Preisträgerin. Foto: Jürgen Lecher
Im Jahr 2025 wurde der vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) gestiftete Preis für internationale Studierende mit herausragenden akademischen Leistungen und sozialem, gesellschaftlichem Engagement an Frau Terán Niño vergeben. Die Verleihung des mit 1.000 Euro dotierten Preises fand am 25. September 2025 statt. Dr. Rebekka Göhring, Leiterin des Bereichs Studium Lehre Internationales, überreichte im feierlichen Rahmen die Urkunde an die Preisträgerin. Foto: Jürgen Lecher
Im Jahr 2025 wurde der vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) gestiftete Preis für internationale Studierende mit herausragenden akademischen Leistungen und sozialem, gesellschaftlichem Engagement an Frau Terán Niño vergeben. Die Verleihung des mit 1.000 Euro dotierten Preises fand am 25. September 2025 statt. Dr. Rebekka Göhring, Leiterin des Bereichs Studium Lehre Internationales, überreichte im feierlichen Rahmen die Urkunde an die Preisträgerin. Foto: Jürgen Lecher
Im Jahr 2025 wurde der vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) gestiftete Preis für internationale Studierende mit herausragenden akademischen Leistungen und sozialem, gesellschaftlichem Engagement an Frau Terán Niño vergeben. Die Verleihung des mit 1.000 Euro dotierten Preises fand am 25. September 2025 statt. Dr. Rebekka Göhring, Leiterin des Bereichs Studium Lehre Internationales, überreichte im feierlichen Rahmen die Urkunde an die Preisträgerin. Foto: Jürgen Lecher
Seit 2002 zeichnet die Goethe-Universität internationale Studierende, die herausragende akademische Leistungen sowie ausgeprägtes soziales, gesellschaftliches und/ oder interkulturelles Engagement aufweisen, mit einem durch den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) in Höhe von 1.000 Euro geförderten Preis aus. Neben der fachlichen Exzellenz der Studierenden soll damit besonders die Bereicherung, die sie für das Leben an der Universität und in Frankfurt darstellen, gewürdigt werden. Der Preis wird regelmäßig im Sommersemester ausgeschrieben.
Der DAAD-Preis für internationale Studierende wurde am 25. September 2024 an Isabella Terán Niño (Venezuela) überreicht.
Frau Terán Niño studiert seit 2022 Theater- und Filmwissenschaften sowie Romanistik und engagiert sich auf vielfältige Weise innerhalb und außerhalb der Universität ehrenamtlich. Sie ist aktiv in kulturellen und medienpraktischen Projekten und nimmt an der studentischen Initiative „Goethe speaks out“ teil (mit Medienpräsenz auf unterschiedlichen Kanälen). Als Mitglied der Fachschaft Romanistik organisiert sie nicht nur Veranstaltungen und Sprachtreffen, sondern begleitet auch andere internationale Studierende bei der Orientierung im Studium. Sie verbindet sichtbar akademische Arbeit mit persönlichem und sozialem Engagement: Sie unterstützt die Bekanntmachung lateinamerikanischer Literatur in Deutschland, wie z. B. auf der Frankfurter Buchmesse 2024, wo sie auch das Institut für Romanistik vertreten konnte, oder wirkt beim Filmfestival Días de Cine tatkräftig mit. Terán erhielt zweimal das Deutschlandstipendium (2023, 2024). Ihre akademischen Leistungen in der Regelstudienzeit sind durchweg herausragend.
In der Laudatio wird sie gewürdigt als vielfältige, leistungsstarke internationale Studentin, ein Role Model für andere; sie verkörpere die Werte des internationalen Austauschs und der gesellschaftlichen Verantwortung vorbildlich.
Foto: Jürgen Lecher
Am 1. Oktober 2024 wurde der Preis an den Masterstudenten im Fach Dramaturgie, Herrn Aria Baghestani aus Teheran (Iran) vergeben.
Herr Baghestani
wurde nach seinem Bachelorabschluss in Dramatic Literature an der Universität
Teheran als internationaler Student das Studium im selektiven
Double-Degree-Masterprogramm für Comparative Dramaturgy and Performance
Research am Fachbereich 10, Neuere Philologien an der Goethe-Universität
aufgenommen. Im Januar 2024 schloss er sein Studium mit Bestnote ab und
befindet sich derzeit in der Vorbereitung seiner Promotion.
Der nominierende Prof. Dr. Nikolaus Müller-Schöll (Institut für
Theater-, Film- und Medienwissenschaft (TFM)) würdigt Herrn Baghestanis Fachkompetenz
und sein Talent ebenso wie sein umfassendes soziales und künstlerisches
Engagement: So zeige der Preisträger herausragende Fähigkeiten als Künstler,
Schriftsteller, Dramaturg und Wissenschaftler. Akademisch befasst sich Herr
Baghestani in seiner Abschlussarbeit auf einer hochtheoretischen Ebene mit
gegenwärtiger Praktiken im Bereich der Darstellenden Künste. Praktische
Erfahrungen in Bezug auf sein Studium sammelte er am renommierten
Maxim-Gorki-Theater, wo er seine dramaturgischen Kenntnisse vertiefte.
Doch nicht nur bei der Bearbeitung wissenschaftlicher Fragen zeigt der Preisträger besonderes Talent, er ist auch ein Mensch, der etwas bewegen möchte: In mehreren Projekten beweist er seine organisatorische Begabung und hohe soziale Kompetenz, darunter die Organisation von Festivals wie "Work in Progress" (WIP), einem Experimentierraum, in dem Arbeiten von Studierenden im Bereich Theater diskutiert und analysiert werden können. Zudem engagiert er sich ehrenamtlich für benachteiligte Kinder im Iran und setzt sich in Deutschland für die Rechte von Geflüchteten und die Emanzipation der Roma-Gemeinschaft ein. Seine Aktivitäten, insbesondere in internationalen Workshops und Projekten wie während der "Ruhrtriennale", zeugen von seiner sozialen, sprachlichen und fachlichen Kompetenz. Diese setzt er auch professionell bei seiner ehrenamtlichen Tätigkeit ein, wobei er dabei eine hohe Awareness bei inter- und transkulturellen Aspekten zeigt. Inzwischen strahlen Herr Baghestanis Fähigkeiten über die Goethe-Universität hinaus: Für seine geplante Promotion hat er kürzlich ein Stipendium der Hans-Böckler-Stiftung erhalten. Der Erhalt des DAAD-Preises kann in dieser Hinsicht erheblich zur Sichtbarkeit seiner Leistungen beigetragen haben.
Foto: Jürgen Lecher
Farbod Eslami Khouzani
Am 5. Oktober verlieh die Goethe-Universität den DAAD-Preis an Farbod Eslami Khouzani, Masterstudent im Fach Linguistik. Herr Kohouzani ist als studentische Hilfskraft am Lehrstuhl und Tutor am Institut für Linguistik tätig, thematisch befasst er sich mit der Entwicklung von Negative Polarity Items in historischen Sprachstufen des Deutschen.
Herr Farbod wird als fachlich herausragend beschrieben und zeigt großes soziales und politisches Engagement u.a. setzt er sich mit unterschiedlichen Aktivitäten für Frauenrechte im Iran ein. Darüber hinaus bezeugen seine vielfältigen ehrenamtlichen Tätigkeiten, insbesondere seine Arbeit als Sprach- und Nachhilfelehrer für Deutsch, eine sehr große Sprachkompetenz mit gesellschaftlich-integrativem Charakter.
Foto: Jürgen Lecher
Vera Boitcova
Am 29. September verlieh die Goethe-Universität den DAAD-Preis an Vera Boitcova, Studentin im Double Degree-Masterstudiengang Comparative Dramaturgy and Performance Research (CDPR), ein hochschulübergreifender Masterstudiengang der an fünf Universitäten angeboten wird: Université libre de Bruxelles, Université Paris Nanterre, Kunsthøgskolen i Oslo, University of the Arts Helsinki und der Goethe-Universität Frankfurt.
Frau Boitcova, die von Helsinki nach Frankfurt kam, überzeugte die Auswahlkommission mit ihrer herausragenden wissenschaftlichen Leistung und ihrem außergewöhnlichen und mutigen gesellschaftlichen Engagement in schwierigen Zeiten und politischen Kontexten, das in besonderer Weise auf den internationalen Austausch ausgerichtet ist.
Unter dem Titel „Personal as Political: Activist Dramaturgy of Documentary Narratives“ untersucht die Preisträgerin im Rahmen des von Prof. Müller-Schöll geleiteten Master-Forschungsprojekts die Frage, wie ein aktivistisches politisches Theater in Russland aussehen könnte, das unter den gegebenen homophoben und autoritären Verhältnissen in Staat und Gesellschaft zu einem Ort der Selbstverständigung für Menschen mit einem queeren oder queer-feministischen Hintergrund werden könnte.
Vera Boitcova studierte von 2006 – 2011 Musiktheaterregie in St. Petersburg und war im Anschluss in verschiedenen Theaterproduktionen tätig. Von 2014 – 2015 absolvierte sie das Masterstudium Theatre and Performance in London. Neben ihren herausragenden fachlichen Leistungen weist Frau Boitcova ein vielfältiges und umfangreiches soziales, gesellschaftliches und interkulturelles Engagement auf. Ambitioniert engagiert sie sich mit einer den internationalen Austausch suchenden Arbeit in Kulturvermittlung u.a. im Rahmen der von ihr gegründeten Organisation „Eve's Rib“ mit Partnern in Finnland, Schweden, der Niederlande und Deutschland.
Chijioke Kizito Onah - Master Anglophone Literatures, Cultures and Mediaft
Der Gewinner des DAAD-Preises 2016 Amine Taktak stammt aus Tunesien und überzeugte die Auswahlkommission vor allem durch seine sehr guten Studienleistungen im Masterstudiengang Informatik. Er schloss den Studiengang mit einer doppelten Spezialisierung in System Engineering und Physik ab und zeigte sich im Bereich des Wissens- und Forschungstransfers sehr engagiert. Die Masterarbeit erstellte er zu einem aktuellen Thema der Informatik in Kooperation mit einer hessischen Firma, bei der er auch als Werkstudent tätig gewesen war. Sein Bachelor-Studium an der Goethe-Universität begann Herr Taktak im Wintersemester 2008, nachdem er an der Universität Karthago bereits einen Bachelor-Abschluss in Wirtschaftswissenschaften erlangt hatte. Während seines Studiums an der Goethe-Universität war er als studentischer Mitarbeiter des Goethe-Zentrums für wissenschaftliches Rechnen tätig und zeichnete sich durch sein Engagement beim studentischen „Joint Robotics Lab“ (JRL) der Fachbereiche Informatik und Mathematik und als Tutor für Bachelor- und ausländische Studierende aus.