Diese Events planen wir im Jahr 2025 im Rahmen unserer Sensibilisierungsreihe: Bei manchen Events ist eine Anmeldung erforderlich - ansonsten einfach vorbeikommen!
Willkommen zu unserer Sensibilisierungsreihe, die sich dem Ziel verschrieben hat, empfindliche und ernste Themen (wie Depression im Studienalltag oder sexualisierte Gewalt) auf eine innovative Weise sichtbar zu machen. Anstatt uns auf traditionelle Vortrags- und Workshopformate zu verlassen, erkunden wir alternative Wege, um diese wichtigen Anliegen zu behandeln.
Unser Ansatz besteht darin, künstlerisch-ästhetische Formen der Problematisierung einzusetzen, um die Themen auf eine neue und fesselnde Art und Weise zur Geltung zu bringen. Indem wir uns von der herkömmlichen Formatierung lösen, ermöglichen wir eine differenziertere Betrachtung der Themen und Phänomene, die sich oft einer rein rationalen Erklärung entziehen.
Vorankündigung: Erstes Event der neuen Sensibilisierungsreihe steht fest
Freitag, 25. April 2025 von 19:00 bis 22:00
Museum für Kommunikation Frankfurt
Donnerstag, 15. Mai 2025 um 19 Uhr
Campus Westend HZ3
Jan Cönig aus Frankfurt ist mehrfacher Hessenmeister und Finalteilnehmer der deutschsprachigen Meisterschaften im Poetry Slam, Schildkrötenhalter und Sozialarbeiter aus Leidenschaft. Mit seinen meist lustigen Texten schafft er es, zu unterhalten, ohne ernste Themen auszulassen. Seit mehr als zehn Jahren ist der gebürtige Frankfurter in- und außerhalb Deutschlands auf Slambühnen zu finden, es sind inzwischen mehr als 800 Auftritte und eigene Shows, sowie unzählige Workshops.
Auch dieses Jahr bringt Jan Cönig bekannte Poetry-Slammer:innen an die Goethe-Universität, die sich in ihren Werken dem Thema Sexualität widmen. Ergänzt wird das Programm durch PowerPoint-Karaoke – spontane Vorträge zu unbekannten Präsentationen, bei denen selbst die Vortragenden nicht wissen, was als Nächstes kommt. Die unterschiedlichen Formate bieten Raum, das Thema Sexualität aus unterschiedlichen Perspektiven zu beleuchten.
Freitag, 04. Juli 2025 um 19:30 Uhr
IG Raum 311
Vortrag Aaron Lahl: "Warum haben wir Sex? Psychoanalytische und sexualwissenschaftliche Perspektiven"
Auf die Frage, warum wir Sex haben (wollen), gibt es eine einfache und immer noch populäre Antwort: Weil ein natürlicher Trieb uns dazu drängt. Doch sowohl in der Sexualwissenschaft als auch in der Psychoanalyse ist das Konzept des Sexualtriebes in den vergangenen Jahrzehnten in die Kritik geraten. Die Vorstellung eines Sexualtriebes verdeckt in den Augen der Kritiker:innen die verschiedenen nicht-sexuellen Funktionen, die Sex haben kann, z.B. die Herstellung von Intimität, die Selbstwertregulation oder die Validierung der eigenen Geschlechtsidentität. Zudem sei der Trieb in Zeiten der sexuellen Liberalisierung einfach nicht mehr zeitgemäß: Jetzt, wo wir uns deutlich freier sexuell ausdrücken könnten, habe Sex nicht mehr die triebhaft-explosive Qualität wie noch im viktorianischen Zeitalter. Doch haben wir den Trieb wirklich hinter uns gelassen? Und was wollen wir eigentlich, wenn wir Sex wollen? Der Vortrag wird diesen Fragen unter Berücksichtigung verschiedener zeitgenössischer psychoanalytischer Theorien und im Rückgriff auf Befunde aus einem eigenen Forschungsprojekt zur gegenwärtigen Bedeutung der Masturbation nachgehen.
Donnerstag, 07. August 2025 um 19 Uhr
IG NG Raum 1.741b
Vorträge
Mittwoch, 12. November um 18 Uhr
Mal Seh'n Kino Frankfurt
Filmvorführung und Filmbesprechung: Zusammen mit dem Mal Seh'n Kino Frankfurt werden wir uns den Film "Juli bleibt still" des Regiseurs Leonardo Van Dijl ansehen. Im Anschluss wird die belgisch-niederländische Produktion in einer Podiumsdiskussion besprochen.
Hier geht es zur Anmeldung zur Filmvorführung "Juli bleibt still" am 12. Novemeber 2025.
Der Eintritt ist nach Voranmeldung kostenfrei. Im Falle von Nichterscheinen behalten wir uns vor, einen Verbindlichkeitseuro in Höhe des Kinotickets (7€ für Studierende) einzubehalten. Dementsprechend bitten wir bei Verhinderung um eine fristgerechte Abmeldung bis 09.11.2025 um 23:59.
Im Rahmen des Projekts zur studentischen Gesundheit
Willkommen zu unserer Sensibilisierungsreihe, die sich dem Ziel verschrieben hat, empfindliche und ernste Themen (wie Depression im Studienalltag oder sexualisierte Gewalt) auf eine innovative Weise sichtbar zu machen. Anstatt uns auf traditionelle Vortrags- und Workshopformate zu verlassen, erkunden wir alternative Wege, um diese wichtigen Anliegen zu behandeln.
Unser Ansatz besteht darin, künstlerisch-ästhetische Formen der Problematisierung einzusetzen, um die Themen auf eine neue und fesselnde Art und Weise zur Geltung zu bringen. Indem wir uns von der herkömmlichen Formatierung lösen, ermöglichen wir eine differenziertere Betrachtung der Themen und Phänomene, die sich oft einer rein rationalen Erklärung entziehen.
Der Wert dieses Vorhabens liegt darin, dass es uns erlaubt, neue Perspektiven zu entwickeln und ein tieferes Verständnis für komplexe Themen zu fördern. Durch die jährliche Neuwahl eines Themenschwerpunktes für einen Zeitraum von drei Jahren bleiben wir flexibel und können uns kontinuierlich an aktuelle Herausforderungen anpassen.
Wir streben nach vielfältigen Kooperationen sowohl im universitären Kontext als auch darüber hinaus an, um eine breite Palette von Stimmen und Expertisen einzubeziehen. Indem wir verschiedene Perspektiven zusammenbringen, möchten wir einen Raum schaffen, der zum Dialog, zur Reflexion und letztendlich zum Wandel beiträgt.
Die Studierenden erwartet im Jahr 2025 eine Sensibilisierungsreihe zum Schwerpunktthema Sexualität. Die Veranstaltungen werden wieder überwiegend kostenfrei für Studierende angeboten.