Zum Inhalt des Vortrags: Die Rezeption der Philosophie der neuen Musik ist von einem stark polarisierten Bild geprägt, wonach Arnold Schönbergs frühes Werk, dem Ideal einer neuen Musik entspricht, während seine zwölftönigen Werke sowie das gesamte Werk Igor Strawinskys einer vernichtenden Kritik unterliegt und nicht zum Wesen der neuen Musik gehöre. In meinem Vortrag möchte ich das Bild, das Max Paddison zu Recht als „crude simplification“ zurückgewiesen hat, kritisch hinterfragen. Dem gegenüber möchte ich eine eigene Lesart dieses Textes vorschlagen, wonach die auf Benjamin zurückgehende Methode eines negativ dialektischen Geschichtsbildes im Fokus des Buches steht.
Prof. Dr. Cosima Linke hält am 9. Dezember 2025 im Rahmen des Forschungskolloquiums des Instituts für Musikwissenschaft einen Vortrag zum Thema »Zur Geschichte der musikalischen Subjektivität und Expressivität aus musikanalytischer und diskurshistorischer Sicht«. Der Vortrag findet um 16:15 Uhr in Raum HZ 8 (Hörsaalzentrum, Campus Westend) statt.
Der Vortrag versteht sich als ein Beitrag zur Geschichte und Methodik der musikalischen Analyse mit besonderem Fokus auf der Geschichte musikalischer Subjektivität und Expressivität seit dem ausgehenden 18. Jahrhundert bis hin zum frühen 20. Jahrhundert. Obwohl in der aktuellen Musikphilosophie verschiedene Theorien musikalischer Subjektivität und Expressivität diskutiert werden, fehlt es bislang meist noch an Ansätzen, die musikphilosophische, musikhistorische und musiktheoretisch-analytische Herangehensweisen enger zusammenführen. Hier kann eine Verknüpfung diskurshistorischer Perspektiven mit jüngeren hermeneutisch orientierten Methoden in der Musikanalyse ansetzen, auch im Sinne einer ›historisch informierten‹ Analyse. Dementsprechend sollen, neben der Einbeziehung von ausgewählten Quellen zur Instrumentalmusikästhetik, Beispiele von C.P.E. Bach, Ludwig v. Beethoven, Fanny Hensel sowie Gustav Mahler exemplarische Schlaglichter auf die Geschichte der musikalischen Subjektivität und Expressivität werfen.
Prof. Dr. Thomas Betzwieser hält am 4. November 2025 im Rahmen des Forschungskolloquiums des Instituts für Musikwissenschaft einen Vortrag zum Thema »Ein syrischer Reisender in der Pariser Oper 1709«. Der Vortrag findet um 16:15 Uhr in Raum HZ 8 (Hörsaalzentrum, Campus Westend) statt.
Zwischen dem 07. und 10. Oktober veranstaltet die Fachschaft mehrere Veranstaltungen zur Begrüßung und Orientierung der Erstis des kommenden Semesters. Schaut gerne vorbei, wenn ihr nach einer Möglichkeit sucht, entspannt in den Studienalltag hineinzufinden!
Für mehr Infos, siehe die unten verlinkte PDF-Datei.
Die Seminare von Herrn Hensel zur Symphonik Gustav Mahlers und zu Elvis Presley können donnerstags nicht wie geplant stattfinden und entfallen. Bitte besuchen Sie für das Modul M3-S das Seminar "Der Komponist Hanns Eisler" von Viola Großbach (Fr 14-16) und für das Modul M5-S das Seminar "Das DJ-Set: Theorie, Geschichte und Ästhetik einer medienmusikalischen Performance" von Dr. Lorenz Gilli (Sa 10-18 Blockseminar) oder “Notenrollen digital: Vom Objekt zum Datensatz (und darüber hinaus)" (Do 12-14) von Silke Reich und Daniel Kneer.
Lydia Goehr rereads the thesis she promoted in her first book, The Imaginary Museum of Musical Works (1992). Focusing on her controversial claim that “Bach did not intend to compose musical works," she considers what Adorno would have made of such a claim. She re-presents an Adornian movement in the negative dialectic: how the elasticity in the (pre-)work-concept aligned to Bach was used in the light of Schoenberg's compositional innovations to rescue the tradition of work-performance from the “Beethoven" paradigm that had come in between Bach and Schoenberg to over-regulate the norms of the tradition. What does it mean to rescue a tradition from its tendency to traditionalism? What does it mean for Schoenberg's “paradigmata of possibility" to release a too-realized or too-administered “paradigm" from itself? What do we learn from these questions about immanent critique, the sort of critique that could make the workings of music's history relevant [aktuell] to the workings of politics: a century ago and now again today?
Wednesday, June 18, 2025, 6-9 PM, Room SKW 4B-112 (Goethe Universität, Campus Westend, SKW-Building, Musicology Dept., Rostocker Straße 2, 60323 Frankfurt), contact: Jim Igor Kallenberg (J.I.Kallenberg@em.uni-frankfurt.de)
Read in advance: 2021. Lydia Goehr. Did Bach Compose Musical Works? Thinking with Adorno through Paradigms of Possibility. New German Critique 142, 48:1. (Download here)
Download Flyer (PDF)
Jakob Schwall bietet dieses Sommersemester eine Einführungsveranstaltung zur Vermittlung grundsätzlicher Kenntnisse in der Musiktheorie an. Diese findet statt am:

Workshop auf den Donaueschinger Musiktagen. Foto: privat
Die aktuelle Ausgabe berichtet über das QSL-geförderte Lehrprojekt am Institut für Musikwissenschasft: Jim Igor Kallenberg unternahm mit Studierenden des Instituts sowie der Kompositionsklasse der HfMDK eine Exkursion zu den Donaueschinger Tagen für Neue Musik, bei der die Studierenden auf partisan-notes.de publizieren konnten. Die volle Ausgabe ist unter dem oben hinterlegten Link zu lesen; alternativ können Sie hier die Seite, auf der es über das Lehrprojekt geht, separat als PDF herunterladen.
[Flyer links für Großansicht und/oder Download klicken]
Am 06. März 2025 um 18 Uhr findet die Veranstaltung unter dem Titel „‚Gottes Wort! Was ist das vor ein Schatz?' Telemanns Kantaten des ‚Französischen Jahrgangs'" als Begleitprogramm zum später stattfindenden Konzert „Kantaten aus dem Französischen Jahrgang" (09.03.2025) statt.
Mehr Informationen hier: https://www.uni-frankfurt.de/43266429/Forschungsprojekte
Di, 5. November 2024, 16.15-17.45, Raum 04.B112, Campus Westend:
„The Correlation of Competition Triumphs and Career Achievement: A Statistical Exploration“
Am Mittwoch, 6. November 2024, findet um 18 Uhr c.t. die Antrittsvorlesung des Privatdozenten Dr. Adrian Kuhl mit dem Titel: „Möglichkeiten zum Mitleiden. ‚Romeo und Julie' von Friedrich Wilhelm Gotter und Georg Anton Benda im Spannungsfeld deutschsprachiger Oper um 1770“ statt.
Raum: HZ 08 (Hörsaalzentrum, Campus Westend)
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!
Die Erasmus-Infoveranstaltung für das kommende Studienjahr 2024/25 findet am Dienstag, den 19. November 2024, um 12 Uhr im Raum 04B112 (SKW) statt. Bitte melden Sie sich bei Viola Großbach (grossbach@em.uni-frankfurt.de) an, wenn Sie daran teilnehmen möchten.
Die Korngold-Werkausgabe veranstaltet im November eine Tagung und einen
Workshop zum Thema "Edition von Filmmusik. Herausforderungen der
Multimedialität" an der Goethe-Universität. Für weitere Informationen
beachten Sie bitte die unten verlinkten Flyer:
Do. 28.11.2024, 19.00 Uhr
Campus Westend, Lobby des
PA-Gebäudes
Werke von Hindemith, Zabel, Humperdinck, Bach, Canat de Chizy, Walter-Kühne
Lea Maria Löffler, Harfe
Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.
Eine Veranstaltung des Hindemith Institut Frankfurt in Kooperation mit dem Institut für Musikwissenschaft der Goethe-Universität Frankfurt
Informationen
unter: hindemith.info/de/institut/aktuelles/

Bei der Tagung "undiszipliniert" kommen die Studierenden der unterschiedlichen Fächer – vom Dirigat über Instrumentalfächer und Schauspiel bis zum Lehramt – zusammen und entwickeln gemeinsam interdisziplinäre Scores, die am Abend präsentiert werden. Auch Studierende der Musikwissenschaft an der Goethe-Universität sind herzlich eingeladen. Sie müssen nichts vorbereiten und kein Vorwissen mitbringen. Weitere Informationen sowie das Anmeldeformular finden Sie hier.
Weitere Informationen zur Kooperation mit der HfMDK auf der Unterseite des Lehrdialogs.
Beitrag mit Prof. Dr. Barbara Alge und Sarah Müller in DIE ZEIT Nr. 45 vom 24.10.2024

Am 30. Oktober 2024 war PD Dr. Ulrike Kienzle zu Gast im Seminar "Musikwelten in Frankfurt" (Alge/Richter-Ibanez) und gab sehr interessante und äußerst aufschlussreiche Einblicke in die Musikgeschichte der Stadt Frankfurt
Wir begrüßen Humberto Sánchez als wissenschaftlichen Mitarbeiter in Vertretung von Dr. Lisa-Maria Brusius im Wintersemester 2024/25. Herzlich Willkommen am Institut für Musikwissenschaft!
Auch in diesem Semester bietet das Collegium Musicum mehrere musikalische Veranstaltungen an:
1. Vorstellung von Peteris Vasks' Dona nobis pacem und Joseph Haydns Stabat Mater am 22.06.2024
2. Brahms' Schicksalslied und Schostakowitschs Sinfonie Nr. 5 am 10.07.2024
3. 'Emotionen in Klangfarben' - Konzert im Rahmen der Sensibilisierungsreihe Depression des Hochschulsports am 16.07.2024

Wir gratulieren Dr. Sebastian Rose zur Veröffentlichung seines Buches „Die Wiederentdeckung des Kunstspielklaviers: Kulturwissenschaftliche Perspektiven auf ein vergessenes Instrument“, das im Juli 2024 beim Transcript-Verlag erschienen ist.
Am 14. Mai um 16.15 Uhr findet ein Vortrag von Dr. Lee Watkins (Direktor der International Library of African Music, Rhodes University, Südafrika) am Institut für Musikwissenschaft mit dem Titel ‚The politics of analysing South African rap music style: Methods, methodologies, and doing the right thing as a music archivist' statt.
Raum: HZ 08 (Hörsaalzentrum, Campus Westend)
Am 28. Mai findet ein Vortrag von Prof. Dr. Melanie Wald-Fuhrmann und Tetiana Tuchynska mit dem Titel ‚Musicking during the War in Ukraine' statt. Raum: HZ 08 (Hörsaalzentrum, Campus Westend).
Dr. Oladele Ayorinde ist im Mai 2024 als ZIAF-Fellow von Prof. Dr. Barbara Alge zu Gast am Institut für Musikwissenschaft. Am 15. Mai hält er um 12.15 Uhr einen Vortrag zu „Afropolitan Sonic Loops: Notes on Jazz Atlantic in and out of Lagos“ in Raum SH 2.106 (Seminarhaus, Campus Westend).
Oladele Ayorinde ist Research Fellow am Africa Open Institute for Music, Research and Innovation (AOI) der Stellenbosch University (Südafrika) und Visiting Scholar am Department of Music, Mountain Top University, Ibafo, Nigeria. Seine Forschung liegt im Bereich Ethnomusicology/Musicology, Sound Studies, African and African Diasporic Studies und Anthropology. Er beschäftigt sich mit politischer Ökonomie und Musik sowie Musik im Alltag von afrikanischen und Black-Diaspora-Gemeinschaften.
Weitere Informationen zum Vortrag finden Sie hier: https://afrikaforschung-rheinmain.de/2024/04/29/ziaf-fellowship-lecture-afropolitan-sonic-loops-notes-on-jazz-atlantic-in-and-out-of-lagos/

Am 22. Mai 2024 besuchten 14 Studierende und der nigerianische Gastwissenchaftler Oladele Ayorinde im Rahmen eines Seminars von Prof. Dr. Barbara Alge das Jazzinstitut Darmstadt, um dort unter Anleitung von Marie Härtling (Jazzinstitut) in Archivalien zu recherchieren, die Aufschluss über Jazz-Verbindungen zwischen Deutschland und afrikanischen Ländern geben.
Dr. Oladele Ayorinde (ZIAF-Fellow at the Institut für Musikwissenschaft of Goethe Universität/Frankfurt // University of Stellenbosch/RSA // Mountaintop University/Nigeria) was special guest at the Globalwize radio program to present Nigerian Fuji music. Listen to the podcast here.
Die Fachschaft bietet im kommenden Sommersemester diverse Begrüßungsveranstaltungen für Erstis an. Dies ist eine gute Möglichkeit für Studienanfänger*innen, geschmeidig in den Studienalltag hineinzufinden!
Im Rahmen unseres Forschungskolloquiums wird Humberto Sanchez am 16.4.24 um 16:15 Uhr in Raum 04B.112 (SKW-Gebäude) sein musikethnologisches Doktoratsprojekt zum Thema „Indigenous Hip-Hop in Latin America: A Social Media Ethnography of Musical Performance and its Political Implications" vorstellen.
Das Collegium Musicum bietet zum Anfang des neuen Jahres folgende Veranstaltungen an:
Sinfonie Nr. 4, Es-Dur: „Romantische“ (2. Fassung) von A. Bruckner am 25.01.2024 um 20:00 Uhr [Flyer]
„Ein Konzert in Bildern“ (Sinfonisches Blasorchester, Leitung: Lisa Bodem) am 30.01.2024 um 20:00 Uhr [Flyer]
Johannes-Passion von J.S. Bach am 08.02.2024 um 20:00 Uhr [Flyer]
Bereits im Sommersemester 2023 kam es zu einer Kooperation zwischen dem Institut für Musikwissenschaft und dem Frankfurter Weltkulturen Museum. Studierende hatten die Möglichkeit im Rahmen des Seminars „Klangquellen. Everything is music! Musikethnologie und Ausstellungspraxis“ hinter die Kulissen eines ethnologischen Museums zu schauen und kuratorisch am Ausstellungsprojekt „Klangquellen“ mitzuwirken. Unter Leitung von Prof. Dr. Barbara Alge und Museumskuratorin Vanessa von Gliszczynski setzten sich die Studierenden mit Fallbeispielen auseinander und verfassten Ausstellungstexte.
Zunächst besuchte das Seminar gemeinsam mit Vanessa von Gliszczynski das Magazin, um einen Eindruck von den Sammlungsobjekten zu gewinnen. Anschließend wählten alle Studierenden ein eigenes Thema, das individuell oder in Gruppen bearbeitet wurde. Dabei mussten sich die Texte für die Vermittlung im Ausstellungskontext eignen. Die Ergebnisse des Seminars sind ab 11.11.2023 in der Ausstellung „Klangquellen. Everything is music!“ im Raum „Klang, materielle Kultur, Musik“ zu besichtigen. Anhand von fünf Beispielen – von Charangos, über polynesische Popmusik bis hin zur Soundscape des Webens – zeigen die Studierende verschiedene kuratorische Zugänge zum Thema Klang und Musik. Noch bis 1.9.2024 können Sie die Ergebnisse des Seminars im Weltkulturen Museum bestaunen.
Klangquellen. Everything is music!
11.11.2023 – 01.09.2024
Weltkulturen Museum
Schaumainkai 29-37, 60594 Frankfurt am Main
Mi, 18.00 s.t.–19.30, Hörsaalzentrum HZ 8, Campus Westend
Am 25.10.2023 beginnt die Ringvorlesung „My favorite performance“ anlässlich der Verabschiedung von Prof. Dr. Thomas Betzwieser aus dem universitären Alltag am Institut für Musikwissenschaft der Goethe-Universität Frankfurt.
Die Vortragenden stellen im Laufe des Semesters von ihnen wertgeschätzte Performances vor und sprechen über ersehnte, in Zukunft zu realisierende Aufführungskonzepte. Von verschiedenen methodischen Standpunkten aus greifen die Beiträge zentrale Fragestellungen der Musikgeschichte und Musikethnologie, der Aufführungspraxis und Ästhetik auf. Das Spektrum reicht von Live-Aufführungen bis hin zu Tonträgern und beinhaltet unterschiedliche Gattungen, von Instrumentalmusik und Oper über Musik zu Bildern und Schauspielmusik bis hin zur Performance aus der lusophonen Welt. Weitere Details finden Sie hier. Alle Interessierten sind herzlich willkommen!
Wir begrüßen Daniel Kneer, M.A., als Wissenschaftlichen Mitarbeiter am Institut für Musikwissenschaft und freuen uns auf die künftige Zusammenarbeit. In erster Linie koordiniert er das QSL-Projekt „Data Literacy Education in den Geisteswissenschaften“ des Instituts für Musikwissenschaft in Kooperation mit dem Institut für Jugendbuchforschung der Goethe-Universität. Sein Schwerpunkt in Forschung und Lehre liegt im Bereich der Digital Humanities.
Wir begrüßen Viola Großbach, M.A. als Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Musikwissenschaft und freuen uns auf die künftige Zusammenarbeit. Sie wird für die Kooperation in der Lehre zwischen dem Institut für Musikwissenschaft der Goethe-Universität Frankfurt am Main und der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main verantwortlich sein. Ihre Schwerpunkte in Forschung und Lehre liegen auf der Musik Hanns Eislers, Musiktheater und Musikästhetik.
Das Collegium Musicum des Instituts für Musikwissenschaft lädt Dich herzlich zu einem Konzert (Titel: "Wasserwelten") am 5. Juli um 20 Uhr im Casino-Festsaal ein! (siehe Flyer für weitere Details)
(Hier klicken, um das Plakat zu vergrößern)
Sehr geehrte Mitarbeitende,
liebe Studierende,
liebe Absolvent*innen des musikwissenschaftlichen Instituts,
Das Muwi-Sommerfest findet am 13. Juli ab 19:00 Uhr im Festsaal des Studierendenhauses auf dem Campus Bockenheim statt!, und alle sind herzlich eingeladen!
Lasst uns den Semesterabschluss gemeinsam mit anderen Musikwissenschaftler*innen und viel Musik feiern!
Wie letztes Jahr, freuen wir uns über alle, die sich mit Fingerfood oder anderen Leckereien an dem Buffet beteiligen möchten.
Wir freuen uns auf einen schönen musikalischen Abend!
Am kommenden Dienstag, den 30. Mai, wollen wir den letztes Jahr wegen Regens abgesagten Telemann-Flashmob veranstalten. Auf Initiative der Frankfurter Telemann-Gesellschaft werden Musiker aus dem Orchester des Collequium Musicum unter Leitung von UMD Jan Schumacher musizieren. Beginn ca. 15.45 Uhr auf dem Campus Westend, Vorplatz des PEG.
Am Institut für Musik-wissenschaft finden in den kommenden Wochen folgende Gastvorträge statt:
Silke Reich und Johannes Gall (GU Frankfurt): „Hollywood-Filmmusik edieren – Einblicke in die Werkstatt der EWK-WA“, 2. Mai 2023, 18.15-19.45 Uhr, Raum: SH 2.105 (Seminarhaus Campus Westend)
Matthew Gardner (Universität Tübingen): „Die Macht der Sänger/innen – künstlerische Strategien in Händels Arbeitsprozess“, 16. Mai 2023, 18.15-19.45 Uhr, Raum: SH 2.105 (Seminarhaus Campus Westend)
Natasha Loges (Universität Freiburg): „Anmerkungen zu einer ethischen Musikwissenschaft: der Fall Johannes Brahms“, 27. Juni 2023, 18.15-19.45 Uhr, Raum: SH 2.105 (Seminarhaus Campus Westend)
Von Richard Wagner grenzte sich die musikalische Avantgarde ab. Er galt als Vertreter der Tradition und Lieblingskomponist Hitlers. Doch bei den Darmstädter Ferienkursen, dem "Bayreuth" der Nachkriegsavantgarde, nisteten sich manche seiner Ideen im Unbewussten und Bewusstsein der Neuen Musik ein.
Jim Igor Kallenberg hat Teile seiner Forschung zu "Richard Wagner in Darmstadt" in einer Radiosendung verarbeitet. Sie wurde am 4.5. bei hr2-kultur gesendet und ist zum Streaming auf der Webseite des hr2 zu hören.
Am 10. Mai 2023 war Jean Trouillet zu Gast im Proseminar zu Methoden der Musikethnologie von Prof. Dr. Barbara Alge.

Jean Trouillet begann Ende der siebziger Jahre über Musik zu schreiben, Platten aufzulegen, Konzerte zu organisieren und Künstler zu produzieren.
1989, Herausgeber von "WeltBeat", dem ersten deutschen Buch über Weltmusik. Gründungsmitglied von Radio X Frankfurt und seit 1997 auf Sendung mit "Globalwize". Mitarbeit und Geschäftsführung bei Labels wie Network Medien, Essay Recordings und Greedy for Best Music.
Wir durften mit ihm über den Begriff "Weltmusik" und multikulturelle Musikwelten, allen voran Musikfestivals, sprechen.
Die Institutsgruppe für Musikwissenschaft lädt Dich herzlich zum Berufsorientierungsabend am 15. Mai um 18 Uhr im Raum SKW 04B.112 ein!
Drei ehemalige Master-Studentinnen der Musikwissenschaft berichten von ihren Erfahrungen und Karrierewegen in der Musikbranche und zeigen, welche vielfältigen Karrieremöglichkeiten sich mit einem MuWi Abschluss bieten.
Du erhältst wertvolle Einblicke in die Bereiche Tour-management bei einem Majorlabel, Musikwirtschaft bei der Gema und Musikvermittlung beim HR. Zudem kannst Du Dich auf Tipps und Empfeh-lungen für den Einstieg in die Branche freuen. Nutze die Chance, um Deine Fragen zu stellen und Dich mit anderen auszutauschen.
Wir freuen uns auf Deine Teilnahme!
Gastvortrag von Prof. Dr. Alejandro L. Madrid (Harvard University) “Listening through the Colonial Noise: Things, Sound Objects, and Legacy at the Berliner Phonogramm-Archiv’s Konrad T. Preuss Collection", 25. April 2023, 18.15-19.45 Uhr, Raum: SH 2.105 (Seminarhaus Campus Westend)
Der Abend widmet sich dem Werk "String III - Branes" von Michael Quell. Um in das klangliche und strukturelle Innenleben vorzudringen, wird es zweimal gespielt, dazwischen öffnet Michael Quell das Stück auf dem analytischen Seziertisch und anschließend folgt eine offene Diskussion, die Gelegenheit gibt, Fragen an das Werk und den Komponisten zu richten, einzelne Stellen wiederzuhören und musikalische Erfahrung auszutauschen.
Mittwoch, 19.4., 19 h, Seilerbahn Frankfurt (Offenbacher Landstraße 190)
Das Collegium Musicum lädt diesen Sommer wieder herzlich zu mehreren anstehenden Konzert-veranstaltungen ein.
Für weitere Informationen zu den einzelnen Veranstaltung-en, beachten Sie den hier verlinkten Flyer.
Am Freitag, den 3. März, findet in der Evangelischen Akademie Frankfurt ein Vortragsabend mit Musik statt, der Schlaglichter auf das
Musikleben in Frankfurt im 18. Jahrhundert und auf Telemanns Musik damals und heute wirft. Es handelt sich um eine
Kooperationsveranstaltung mit dem Institut für Musikwissenschaft, der Frankfurter Telemann-Gesellschaft e.V., der HfMDK, der Ev. Akademie
Frankfurt sowie den Pfarrstellen für Stadtkirchenarbeit Alte Nicolaikirche/St. Paulsgemeinde und St. Katharinen.
Siehe weitere Informationen und zur Anmeldung.
Diesen Februar veranstaltet das Collegium Musicum mehrere Konzerte:
Nicola Campograndes Sinfonie Nr. 2 "Un mondo nuovo" (Deutsche Erstaufführung) und Peter I. Tschaikowskys Sinfonie Nr. 5 am 02.02.2023 um 20 Uhr, Casino-Festsaal, Campus Westend,
das Semester-Abschluss-Konzert des Sinfonischen Blasorchesters am 06. Februar 2023 um 20 Uhr, Casino-Festsaal, Campus Westend.
einen Kammermusikabend, u.a. mit dem Eliot-Quartett und Werken von Christian Ridil am 07.02.2023 um 19 Uhr, PA-Gebäude (Lobby), Campus Westend,
und zuletzt Wolfgang Amadeus Mozarts Requiem (Klavierfassung von Carl Czerny) am 09.02.2023 um 20 Uhr, Casino-Festsaal, Campus Westend.
Im Februar findet die Cresc…-Biennale für aktuelle Musik mit vielen Konzerten in Frankfurt statt: https://www.cresc-biennale.de/de. Die Frankfurter Gesellschaft für Neue Musik, der AK Kritische Musikwissenschaft und das Kollektiv Partisan Notes organisieren begleitend Gesprächsrunden, um die Konzerte in einem freien Rahmen zu diskutieren. Dafür werden Ticketstipendien zum Besuch der Konzerte und Workshops vergeben. Sie finden die Ausschreibung unter https://www.partisan-notes.com/post/visite-critique-cresc-biennale-frankfurt. Auch ohne Stipendium können Sie selbstverständlich die Konzerte und Kurse besuchen.
Am 26. Jaunar 2023 findet ein Vortragsabend zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus statt, bei dem Prof. Dr. Daniela Philippi über "Bernhard Sekles (1872-1934) - Netzwerke des Frankfurter Komponisten, Musikpädagogen und Direktors von Dr. Hoch´s Konservatorium" spricht und Susanne Müller-Hornbach und Martin Schmalz die Sonate op.28 für Violoncello und Klavier von Sekles interpretieren. Die Veranstaltung findet in der Lobby des Gebäudes Präsidium und Adminstration (PA) am Campus Westend statt; Beginn 19.30 Uhr.
Am 17. Januar 2023 hält Dr. Rebecca Wolf, Direktorin des Staatlichen Instituts für Musikforschung Preußischer Kulturbesitz, einen Vortrag im Forschungskolloquium des Instituts für Musikwissenschaft zum Thema »Maschinenräume: Fantasie, Musik und Wissen bei Johann Nepomuk Mälzel und E.T.A. Hoffmann«. Der Vortrag findet um 18 Uhr c.t. in Raum SH 2.105 (Seminarhaus am Campus Westend) statt. Alle Interessierten sind herzlich willkommen!
Im Rahmen der Vorlesung »Skizze, Fragment, Torso – Das Unvollendete der Musik« findet im Januar 2023 eine Reihe an Gastvorträgen statt, zu denen alle Interessierten herzlich eingeladen sind.
10.01.23: Dr. Susanne Cox, Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Editionsprojekt »Beethovens Werkstatt«, spricht über Beethovens Engelmann-Skizzenbuch.
17.01.23: Dr. Johannes C. Gall, Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Erich Wolfgang Korngold Werkausgabe an der Goethe-Universität, legt den Fokus auf Skizzen zu Korngolds Filmmusik.
31.01.23: Der Frankfurter Komponist Rolf Riehm spricht über ungezielte und sich ihrer fragmentarischen Natur erfreuenden kompositorischen Einfälle.
Die Vorlesung findet jeweils dienstags, 12 Uhr c.t., in Hörsaal B des Gebäudes für Sprach- und Kulturwissenschaften am Campus Westend (SKW B) statt.
Am 13. Dezember hält Prof. Dr. Bettina Varwig (Faculty of Music, University of Cambridge) einen Vortrag im Forschungskolloquium des Instituts für Musikwissenschaft zum Thema »What a Body Can Do: Early Modern Musical Notation as Somatic Script«. Der Vortrag findet um 18 Uhr c.t. in Raum SH 2.105 (Seminarhaus, Campus Westend) statt.
Der für den 13. Dezember angekündigte Gastvortrag von Dr. Susanne Schaal-Gotthardt muss leider entfallen.
Die Institutsgruppe Musikwissenschaft lädt zusammen mit dem Arbeitskreis Kritische Musikwissenschaft Frankfurt herzlich ein zum Gastvortrag von Adrian Alban, unter dem Titel: »Der erste Satz von Mahlers Sechster Symphonie und die bürgerliche Ideologie.« Der Vortrag findet am 16.12 um 19 Uhr im Seminarhaus, Raum SH 2.106 statt. Für zusätzliche Informationen zu dieser Veranstaltung beachten Sie bitte den Flyer.
Prof. Dr. Barbara Alge war im Dezember 2022 zu Gast beim musikwissenschaftlichen Podcast „Musikgespräch“ von Daniel Siebert und Sean Prieske. Nachzuhören unter „Música Lusófona, World Music, Womex Experience feat. Barbara Alge“.
Am 15. November hält Prof. Dr. Thomas Hilder einen Vortrag im Forschungskolloquium des Instituts für Musikwissenschaft zum Thema »LGBTQ+ Choirs, Autoethnographic Experiments, Queer Europe«. Der Vortrag findet um 18 Uhr c.t. in Raum SH 2.105 statt. Herr Hilder lehrt im Wintersemester 2022/23 an unserem Institut im Rahmen des internationalen Gastdozentenprogrammes.
Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Studierende,
liebe Freundinnen und Freunde von Marion,
wir laden Sie/Euch herzlich zum Gedenkkonzert für Marion Saxer ein.
Das Konzert findet am 5. Oktober 2022 um 18.00 Uhr
in der Lobby des PA-Gebäudes am Campus Westend statt,
mit Werken u.a. von Nicolaus Huber, Luciano Berio und John Cage. (Dauer ca. 75 Minuten)
Die mitwirkenden Künstler:innen sind Carola Schlüter, Rei Nakamura und
Paul Hübner, denen wir zu großem Dank verpflichtet sind, dass sie diese Veranstaltung ermöglichen.
Hier der Link zum Programm
Wir würden uns sehr freuen, Sie bei diesem Konzert begrüßen zu dürfen.
Wir begrüßen Jim Igor Kallenberg, M.A. als Wissenschaftlichen Mitarbeiter am Institut für Musikwissenschaft und freuen uns auf die künftige Zusammenarbeit. Seine Schwerpunkte in Forschung und Lehre liegen in zeitgenössischer Musik, Musik des 20. und 21 Jahrhunderts und Musikästhetik.
Im Wintersemester 2022/23 begrüßen wir herzlichst Prof. Dr. Thomas Hilder an unserem Institut im Rahmen des internationalen Gastdozentenprogrammes. Herr Hilder wird Seminare im Bereich der Musikethnologie anbieten. Hinweise zur Anmeldung finden Sie unten auf der Startseite ("Für Studierende").
Die Institute des Fachbereichs 09 Sprach-und Kulturwissenschaften ziehen im Laufe des kommenden Septembers aus dem Juridicum Gebäude, Campus Bockenheim, in den Neubau der Sprach-und Kulturwissenschaften (SKW) des Westend-Campus.
Das Institut für Musikwissenschaft ist am 19. September 2022 in den Neubau SKW umgezogen. Die Räumlichkeiten befinden sich dort im 4. Obergeschoss Baukomplex B.
Bitte beachten Sie die neue Adresse:
Goethe-Universität
Institut für Musikwissenschaft
Rostocker Straße 2
D-60323 Frankfurt/Main
Die Bibliothek des Instituts für Musikwissenschaft ist Mitte September auf den Westend-Campus in die neue Bereichsbibliothek Sprach- und Kulturwissenschaften (BSKW) umgezogen.
Am 27.09.2022 öffnet die neue Bibliothek Sprach- und Kulturwissenschaften auf dem Campus Westend.
Wir laden alle Interessierten herzlich ein zum Gastvortrag von Frau Prof. Dr. Cristina Urchueguía (Universität Bern) zum Thema "Schweizer Musikgeschichte: Großes Fragezeichen oder schwarzes Loch?".
Der Vortrag findet am 5. Juli im Hörsaal H3, Campus Bockenheim statt, Beginn: 18:15.
Prof. Dr. Barbara Alge war am 7. Juni 2022 zu Gast beim Pfingstprogramm des hr2.
Tagung: Possibilities and Limitations of Digital Annotation Tools for Audio-Visual Material with a Focus on Sound and Music, VW-Workshop am 2.-4. Mai 2022 in Mainz, JGU Mainz in Kooperation mit der GU Frankfurt, Mehr Informationen im Flyer und auf dieser Webseite.
Gastvortrag: Wir laden alle Interessierten herzlich ein zum Gastvortrag von Bianca Schumann (Universität Wien) zum Thema "Umstrittene Tongemälde – Franz Liszts symphonische Programmmusik im Kreuzfeuer der Wiener Zeitungskritik (1857–1900)". Der Vortrag findet am 10. Mai im Rahmen des Institutskolloquiums im Hörsaal H3 statt, Beginn: 18:15.
Vom 16. bis 18. März findet die virtuelle Tagung Musical Topographies of the Mediterranean statt. Die Anmeldung erfolgt per Mail an muwi-jwg@kunst.uni-frankfurt.de. Für das Tagungsprogramm siehe den Flyer.
Wir machen auf zwei spannende Gastvorträge aufmerksam:
a) den Vortrag von Esma Cerkonvik (Zürich) zum Thema "Musik und Ritual − Zu einem musikgeschichtlichen Problemfeld der Zwischenkriegszeit" am 1. Februar im Rahmen des Kolloquiums. Weitere Informationen, Zugangslink bitte bei Fr. Philippi erfragen.
b) den Vortrag von Helena Simonett (Luzern), zum Thema "Mensch-Tier-Transformation jenseits von Natur und Kultur: Schlussfolgerungen aus einer musikethnologischen Betrachtung indigener Kosmologien" aufmerksam. Der Vortrag findet virtuell am 9. Februar um 18.00 Uhr statt. Zugangsdaten und weitere Infos siehe hier.
Sebastian Biesold und Christine Siegert (Hg.), 2021
Joseph Haydn, Bearbeitungen von Arien und Ensembles anderer Komponisten

Thomas Betzwieser, Martina Falletta und Eric F. Fiedler (Hg.) 2021
Der Komponist als Chronist
Telemanns Gelegenheitsmusiken als musikalisches Tagebuch

Wir laden herzlich ein zum Gastvortrag von Marina Forell, M.A., Universität Leipzig, zum Thema: "Helene Fischer als Symbol postfeministischer Leistungsethik". Der Vortrag findet am 7. Dezember ab 18.15 Uhr im Rahmen des Institutskolloquiums statt. Zugangsdaten bitte bei Daniela Philippi erfragen.
Schillernde Kostüme, durchchoreographierte Tänze und Schlager, die kopfüber an einem Seil hängend gesungen werden – Helene Fischer zog in den letzten Jahren insbesondere mithilfe ihrer aufwändigen Live-Shows das angestaubte Genre Schlager aus der Mottenkiste. In einer Zeit, in der weibliche Selbstoptimierung in der Gesellschaft stark belohnt wird und besonders "perfekte" und leistungsbereite Pop-Künstlerinnen wie Beyoncé ausgesprochen erfolgreich sind, macht Helene Fischer den Schlager wieder für eine jüngere Zielgruppe interessant. Wie sich Schlager und Pop ästhetisch-performativ vermischen und wie sich postfeministische Weiblichkeit in der Performanz Helene Fischers zeigt, soll im Rahmen dieses Vortrags beleuchtet werden.