Seminar für Judaistik

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Aktuelles

ASHKENAZ II - TAGUNG AM 28.-30. NOVEMBER 2016

Wir laden herzlich ein zur internationalen Tagung „Ashkenaz at the Crossroads of Cultural Transfer II: Tradition and Identity“. Nach der erfolgreichen Tagung im Jahre 2012 folgt nun die Fortsetzung mit dem Schwerpunkt: Cultural Transfer over Time: the Reception of Jewish Traditions and its Ramifications for Ashkenazic Identity in the Middle Ages and in Early Modern times.

Hier finden Sie das Programm.

Externe Besucher melden sich bitte an bis zum 23.11.2016 unter: sekr-judaistik@uni-frankfurt.de.


FORSCHUNGSPREISE 2016

Das Seminar für Judaistik freut sich über die Würdigung der wissenschaftlichen Arbeiten und Forschungsprojekte zweier (ehemaliger) Seminarangehöriger und gratuliert den PreisträgerInnen:

An Rahel Blum M.A. (Wissenschaftliche Mitarbeiterin) geht der Johann-Philipp-von-Bethmann-Preis für ihr laufendes Dissertationsprojekt „An der Schwelle zur Moderne: Organisation, Selbstverständnis und Repräsentation der Frankfurter jüdischen Gemeinde im 17. und 18. Jahrhundert“. Der Preis ist dotiert mit 5000,- Euro und wird durch die Frankfurter Historische Kommission für Projekte zur Erforschung der Frankfurter Stadtgeschichte verliehen.

An Dr. David Schnur (ehemaliger Wissenschaftlicher Projektmitarbeiter) geht der Arno Lustiger-Förderpreis im Rahmen des Rosl und Paul Arnsberg-Preises für seine an der Universität Trier abgeschlossene Dissertation „Studien zur Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Juden in Frankfurt a.M. und der Wetterau während des 14. Jahrhunderts“. Verliehen durch die Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main wird der Preis für herausragende Arbeiten zur Geschichte jüdischer Bürger Frankfurts vergeben und ist mit 3000,- Euro dotiert.


KOMMENTIERTES VORLESUNGSVERZEICHNIS WS 2017

Ab sofort ist das neue kommentierte Vorlesungsverzeichnis für das WS 2016/17 verfügbar. Bitte beachten Sie, dass es in den nächsten Wochen noch zu Änderungen kommen kann.


THE TSADDIK AS PERFORMER-ÖFFENTLICHER VORTRAG

Am Dienstag, 24.01.17, 16-18 Uhr, lädt das Seminar für Judaistik zusammen mit der Martin-Buber-Professur für Jüdische Religionsphilosophie zu einem öffentlichen Vortrag ein:

Gadi Sagiv (Open University of Israel): The Tsaddik as Performer: Ritual and Ritual Theory in Eastern European Hasidism

Seminarraum der Judaistik, Juridicum 463


TRACKING THE TRAFFIC -EIN BERTHA PAPPENHEIM ABEND 

Am 7. Juni 2016 fand im Museum Judengasse ein Bertha Pappenheim-Abend statt. Der Abend näherte sich Bertha Pappenheim mit verschiedenen Medien an: Elizabeth Loentz und Gudrun Maierhof stellten in Vorträgen Pappenheims Leben und Werk sowie den Rahmen jüdischer Sozialarbeit in Deutschland vor. Rebekka Voß und Elianna Renner präsentierten im Film ihr Kunst-Wissenschafts-Projekt zur Entwicklung einer Bertha Pappenheim App. Willy Schwarz sang jiddische Lieder über die bittere Armut im osteuropäischen Shtetl und Versprechen und Realität eines besseren Lebens im Ausland.

Zum Flyer


FREIMANN-LECTURES 2016

Am Dienstag, den 17. Mai 2016, fand erneut die Aron Freimann Lecture of Jewish Cultural History statt:

Philip S. Alexander (University of Manchester)

Judaism and the Christian Mystical Tradition

Di, 17. Mai 2016

18 - 21Uhr

Cas 1.801, Campus Westend, Casino Gebäude

Den Flyer zur Veranstaltung finden Sie hier. 

Der Vortrag wurde aufgezeichnet. Hier gelangen Sie zur Aufzeichnung.


EXKURSIONSBERICHT AMSTERDAM

Vom 16.-19.2.2016 begaben sich 16 Studierende unter der Leitung von Prof. Dr. Rebekka Voß und Dr. Annelies Kuyt auf den Spuren jüdischer Geschichte und Kultur nach Amsterdam.

Ehemalige und aktive Synagogen, das jüdische Museum, das Anne Frank-Haus, Straßennamen und koschere Cafés zeugen ebenso von der reichen jüdischen Vergangenheit wie dem lebendigen jüdischen Leben der Stadt heute. Nach der Vertreibung der Juden aus Spanien und Portugal Ende des 15. Jahrhunderts entwickelte sich „das Jerusalem des Westens“ in der Frühen Neuzeit zu einem Zentrum der europäischen Diaspora. Die kulturell und wirtschaftlich aufblühenden sefardischen („spanisch-portugiesischen“) und ashkenazischen („deutsch-polnischen“) Gemeinden wurden zum wichtigen Bestandteil der Stadt, ihre Mitglieder zu bedeutenden Mitgestaltern ihrer Entwicklung. Doch während der nationalsozialistischen Besatzung 1940-45 wurden auch aus Amsterdam zehntausende Juden deportiert und in Konzentrationslagern ermordet.

Die Exkursion führte nach einer thematischen Vorbereitung durch die Stadt und machte dabei die facettenreiche Geschichte und Gegenwart der Amsterdamer Juden mittels Museums-, Bibliotheks-, Synagogen- und Friedholfsbesuchen, Stadtführungen und Expertengesprächen greifbar. An einzelnen historischen Orten hielten Studierende Referate zu jüdischen Persönlichkeiten der Stadt.

Die Exkursion wurde gefördert vom Förderfonds Lehre und dem Preis für Exzellente Lehre 2012 (Kuyt).

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FÜR NEUE STUDIERENDE

Ab Wintersemester 2015/2016 gelten für neu eingeschriebene Studierende neue Studienordnungen. Diese finden Sie hier.


LEITFADEN WISSENSCHAFTLICHES ARBEITEN IN DER JUDAISTIK

Ab dem Sommersemester 2013 gibt es einen neuen Leitfaden zum wissenschaftlichen Arbeiten in der Judaistik, der fortan für alle im Seminar für Judaistik einzureichenden Hausarbeiten verbindlich ist. Er gibt  u.a. Hilfestellung bei der Gestaltung von Referaten, bei der Literatursuche und dem Verfassen von Hausarbeiten. Sie finden den Leitfaden unter der Rubrik "Studium" - "Hilfsmittel".

Bitte beachten Sie, dass es eine neue Version des Leitfadens gibt, die ab Februar 2015 für alle Haus- und Seminararbeiten verbindlich ist. 


ARCHES Preis

   

Rebekka Voß aus dem Seminar für Judaistik erhält zusammen mit Maoz Kahana von der Tel Aviv University den Arches Award 2014 for Research Cooperation and High Excellence in Science für das gemeinsame Projektvorhaben „Beyond Borderlands: Wandering Concepts and the Emergence of the Jewish/Christian Self in Early Modern Europe“. Der Preis für deutsch-israelische Forschungskooperation junger Wissenschaftler wird durch das BMWF vergeben, Ministerin Wanka gratulierte den Preisträgern am 11. Februar 2015 in Rechovot (Israel). Rebekka Voß und Maoz Kahana werden mit diesem Preis in den nächsten fünf Jahren gemeinsame Vorhaben umsetzen können, darunter auch eine Tagung in Frankfurt.


1822-UNIVERSITÄTSPREIS FÜR EXELLENTE LEHRE  - DR. ANNELIES KUYT GEWINNT ERSTEN PREIS

Das Seminar für Judaistik möchte sehr herzlich Dr. Annelies Kuyt zum Gewinn des 1. Preises - dotiert mit 15.ooo Euro - des diesjährigen 1822-Universitätspreises für exzellente Lehre  gratulieren!

Dieser Preis wurde dieses Jahr zum elften Mal vergeben und ehrt ein besonderes Engagement in der grundständigen Lehre. Besonders ist das Vorschlagsrecht der Studierenden eines Kandidaten. So ist es nicht zuletzt unserer Fachschaft zu verdanken, dass Dr. Annelies Kuyt durch diesen Preis geehrt wurde.

     

Weitere Informationen finden Sie hier: 

Pressemitteilung vom 12. Juli 2012 [externer Link]

Auch ist in der Frankfurter Rundschau ein Artikel über den Preisgewinn erschienen:

Artikel in FR vom 24. Juli 2012 [externer Link]

Bild: Dr. Annelies Kuyt und VertreterInnen der Fachschaft. (Quelle: Uwe Dettmar).