Seminar für Judaistik

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Aktuelles

HEBREW CLINIC – Annelies Kuyt

Di und Do, den 11. und 13. Oktober von 13.00-16.00, Raum 463 Juridicum

Fast vergessen, wie das AlefBet ging? Oder wie man ein Pi’el erkennt? Oder unvokalisiert lesen soll? Auch bei nicht so schlimmen Fällen: eine kleine „Kur“ wird wohl nicht schaden! Gedacht für Studierende nach dem Hebraicum, aber auch Interessenten aus höheren Semestern sind herzlich willkommen. Ihr sagt, wo es zwickt und ich werde versuchen, meine ärztlichen Künste anzuwenden.


OBLIGATORISCHE BA-ERSTSEMESTER-BERATUNG


Die Beratung für BA-Studierende im ersten Studiensemester findet am 17.10. von 10-12 in Hörsaal H7 statt (Zeit und Ort wie der Hebräisch-Kurs für Judaistik-Studierende im ersten Studiensemester). Wir stellen Ihnen den Ablauf des Studiums in Haupt- und Nebenfachvor, die Wahlmöglichkeiten, vor allem aber auch den Ablauf des ersten Studiensemesters. Die Teilnahme ist verpflichtend für alle Studierenden im ersten Fachsemester Judaistik.


TRACKING THE TRAFFIC -EIN BERTHA PAPPENHEIM ABEND

Am 30. September findet auf dem Pop Up Boat des Jüdischen Museums am Schaumainkai (Höhe Eiserner Steg) zu eine weiteren Veranstaltung im Rahmen des Projekts Tracking the Traffic: Bertha Pappenheim App statt:

The Casting: Wer war Bertha Pappenheim?

Die Veranstaltung ist Teil des Projekts Tracking the Traffic: Bertha Pappenheim App. Mehr Informationen unter: https://trackingthetraffic.org. Das Projekt ist ein Projekt der Jungen Akademie, Berlin unter der Leitung von Rebekka Voß, Professorin für Jüdische Geschichte in Frankfurt, und Elianna Renner, in Kooperation mit dem Jüdischen Museum, dem Kulturamt sowie dem Frauenreferat der Stadt Frankfurt, der Bertha Seminar- und Gedenkstätte, Neu-Isenburg, und dem Cornelia Goethe Centrum für Frauenstudien an der Goethe-Universität. Der Eintritt kostet 6 Euro, ermäßigt 3 Euro.


WEIN UND PIZZA ZUM SEMESTERBEGINN


Wie schon in vergangenen Jahren möchten wir das neue Semester mit einer informellen Informationsveranstaltung beginnen.

Am 25. Oktober, 18 Uhr, treffen wir uns zum Austausch von Neuigkeiten bei Wein und Pizza im Veranstaltungsraum des Seminars für Judaistk (Jur 463). Aktive und weniger aktive Studierende sind herzlich eingeladen!


KOMMENTIERTES VORLESUNGSVERZEICHNIS WS 2017

Ab sofort ist das neue kommentierte Vorlesungsverzeichnis für das WS 2016/17 verfügbar. Bitte beachten Sie, dass es in den nächsten Wochen noch zu Änderungen kommen kann.


STELLENAUSSCHREIBUNG

An der Goethe-Universität Frankfurt wurde vom HMWK Hessen ein neuer LOEWE-Forschungsschwerpunkt mit dem Titel „Religiöse Positionierung: Modalitäten und Konstellationen in jüdischen, christlichen und islamischen Kontexten“ eingerichtet. Der interdisziplinäre LOEWE-Schwerpunkt konzentriert sich in seinen beiden historisch-systematischen und empirisch-systematischen Projektteilen auf die geschichtliche Erfahrung und die religiösen Ressourcen von Judentum, Christentum und Islam hinsichtlich des Umgangs mit religiöser Vielfalt und Differenz, einschließlich der daraus erwachsenden politischen Chancen und Gefahren in der Gegenwart.

Am Fachbereich Evangelische Theologie der Goethe-Universität ist vorbehaltlich der endgültigen Bewilligung durch das HMWK zum 01.01.2017 oder später u.a. eine Stelle als

Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (PostDoc)
(E13 TV-G-U, 100%)

im Teilprojekt „Religiöse Positionierung im Kontext endzeitlicher Heilserwartung“ (Prof. Dr. Rebekka Voß, Judaistik, FB 09) befristet zunächst bis zum 31.12.2019 zu besetzen (Verlängerung um ein weiteres Jahr möglich).

Aufgabengebiet und Spezifizierung:

Das Teilprojekt unternimmt am Beispiel endzeitlicher Heilsvorstellungen eine differenzierende Neuinterpretation der Beziehungen zwischen Juden und Christen im frühneuzeitlichen Ost- und Mitteleuropa (17./18. Jh.) unter dem Aspekt der dort zu beobachtenden Modalitäten und Konstellationen wechselseitiger religiöser Positionierungen. Ein inhaltlicher Schwerpunkt soll auf dem Raum Frankfurt und Hessen sowie jüdisch-christlichen Begegnungen im Kontext pietistischer Mission liegen. Eigene Schwerpunktsetzungen im Sinne des bewilligten Schwerpunktes und im Rahmen der thematischen Ausrichtung des Teilprojekts sind darüber hinaus möglich.

Zu den Aufgaben des Stelleninhabers gehören die selbstständige Publikation der Projektergebnisse in einer monografischen Darstellung sowie mehreren Aufsätzen, die Organisation von Gastvorträgen und Workshops sowie die Unterstützung bei der Einwerbung von Drittmitteln.

Details zum LOEWE-Schwerpunkt sowie der Profilierung des Teilprojekts (Projekt-Antrag) entnehmen Sie bitte der Homepage http://www.uni-frankfurt.de/63167025/LOEWE

Einstellungsvoraussetzungen:

Gesucht werden Forscherpersönlichkeiten mit herausragenden Promotionen und einem Forschungsschwerpunkt im Fach Judaistik, Jüdische Studien, Jüdische Geschichte oder verwandter Fachgebiete. Besondere Einstellungsvoraussetzungen: Sehr gute passive Hebräisch- und Deutschkenntnisse; Jiddischkenntnisse wünschenswert; möglichst Schwerpunkt im Bereich des frühneuzeitlichen Judentums und Erfahrung mit Archivalien und Paläographie des 18. Jahrhunderts (Hebräisch, Deutsch, Jiddisch); aktive Deutschkenntnisse sind erwünscht.

Vorausgesetzt werden die Bereitschaft zu interdisziplinärer Zusammenarbeit, gute Team- und Kommunikationsfähigkeit und ein starkes Engagement bei der Betreuung der am Schwerpunkt angesiedelten Doktorand/innen. Innerhalb des LOEWE-Projekts wird von den Doktoranden/innen und PostDocs eine interdisziplinäre, kollegartige Zusammenarbeit erwartet.

Bewerbungen mit aussagekräftigen Unterlagen (CV, Zeugnisse, Publikationsverzeichnis, Skizze eines PostDoc-Projekts) sind in elektronischer Form in deutscher oder englischer Sprache bis zum 25.10.2016 an den Dekan des Fachbereichs Evangelische Theologie, Prof. Dr. Christian Wiese, Norbert-Wollheim-Platz 1, 60323 Frankfurt am Main zu richten (per Email: dekanat.evtheol@em.uni-frankfurt.de). Bei Fragen zu der ausgeschriebenen Stelle und dem Teilprojekt wenden Sie sich bitte direkt an Prof. Dr. Rebekka Voß (voss@em.uni-frankfurt.de).

Die Universität tritt für die Gleichberechtigung von Frauen und Männern ein und fordert deshalb nachdrücklich Frauen zur Bewerbung auf. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Qualifikation vorrangig berücksichtigt.


TRACKING THE TRAFFIC -EIN BERTHA PAPPENHEIM ABEND 

Am 7. Juni 2016 fand im Museum Judengasse ein Bertha Pappenheim-Abend statt. Der Abend näherte sich Bertha Pappenheim mit verschiedenen Medien an: Elizabeth Loentz und Gudrun Maierhof stellten in Vorträgen Pappenheims Leben und Werk sowie den Rahmen jüdischer Sozialarbeit in Deutschland vor. Rebekka Voß und Elianna Renner präsentierten im Film ihr Kunst-Wissenschafts-Projekt zur Entwicklung einer Bertha Pappenheim App. Willy Schwarz sang jiddische Lieder über die bittere Armut im osteuropäischen Shtetl und Versprechen und Realität eines besseren Lebens im Ausland.

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FREIMANN-LECTURES 2016

Am Dienstag, den 17. Mai 2016, fand erneut die Aron Freimann Lecture of Jewish Cultural History statt:

Philip S. Alexander (University of Manchester)

Judaism and the Christian Mystical Tradition

Di, 17. Mai 2016

18 - 21Uhr

Cas 1.801, Campus Westend, Casino Gebäude

Den Flyer zur Veranstaltung finden Sie hier. 

Der Vortrag wurde aufgezeichnet. Hier gelangen Sie zur Aufzeichnung.


EXKURSIONSBERICHT AMSTERDAM

Vom 16.-19.2.2016 begaben sich 16 Studierende unter der Leitung von Prof. Dr. Rebekka Voß und Dr. Annelies Kuyt auf den Spuren jüdischer Geschichte und Kultur nach Amsterdam.

Ehemalige und aktive Synagogen, das jüdische Museum, das Anne Frank-Haus, Straßennamen und koschere Cafés zeugen ebenso von der reichen jüdischen Vergangenheit wie dem lebendigen jüdischen Leben der Stadt heute. Nach der Vertreibung der Juden aus Spanien und Portugal Ende des 15. Jahrhunderts entwickelte sich „das Jerusalem des Westens“ in der Frühen Neuzeit zu einem Zentrum der europäischen Diaspora. Die kulturell und wirtschaftlich aufblühenden sefardischen („spanisch-portugiesischen“) und ashkenazischen („deutsch-polnischen“) Gemeinden wurden zum wichtigen Bestandteil der Stadt, ihre Mitglieder zu bedeutenden Mitgestaltern ihrer Entwicklung. Doch während der nationalsozialistischen Besatzung 1940-45 wurden auch aus Amsterdam zehntausende Juden deportiert und in Konzentrationslagern ermordet.

Die Exkursion führte nach einer thematischen Vorbereitung durch die Stadt und machte dabei die facettenreiche Geschichte und Gegenwart der Amsterdamer Juden mittels Museums-, Bibliotheks-, Synagogen- und Friedholfsbesuchen, Stadtführungen und Expertengesprächen greifbar. An einzelnen historischen Orten hielten Studierende Referate zu jüdischen Persönlichkeiten der Stadt.

Die Exkursion wurde gefördert vom Förderfonds Lehre und dem Preis für Exzellente Lehre 2012 (Kuyt).

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FÜR NEUE STUDIERENDE

Ab Wintersemester 2015/2016 gelten für neu eingeschriebene Studierende neue Studienordnungen. Diese finden Sie hier.


LEITFADEN WISSENSCHAFTLICHES ARBEITEN IN DER JUDAISTIK

Ab dem Sommersemester 2013 gibt es einen neuen Leitfaden zum wissenschaftlichen Arbeiten in der Judaistik, der fortan für alle im Seminar für Judaistik einzureichenden Hausarbeiten verbindlich ist. Er gibt  u.a. Hilfestellung bei der Gestaltung von Referaten, bei der Literatursuche und dem Verfassen von Hausarbeiten. Sie finden den Leitfaden unter der Rubrik "Studium" - "Hilfsmittel".

Bitte beachten Sie, dass es eine neue Version des Leitfadens gibt, die ab Februar 2015 für alle Haus- und Seminararbeiten verbindlich ist. 


ARCHES Preis

   

Rebekka Voß aus dem Seminar für Judaistik erhält zusammen mit Maoz Kahana von der Tel Aviv University den Arches Award 2014 for Research Cooperation and High Excellence in Science für das gemeinsame Projektvorhaben „Beyond Borderlands: Wandering Concepts and the Emergence of the Jewish/Christian Self in Early Modern Europe“. Der Preis für deutsch-israelische Forschungskooperation junger Wissenschaftler wird durch das BMWF vergeben, Ministerin Wanka gratulierte den Preisträgern am 11. Februar 2015 in Rechovot (Israel). Rebekka Voß und Maoz Kahana werden mit diesem Preis in den nächsten fünf Jahren gemeinsame Vorhaben umsetzen können, darunter auch eine Tagung in Frankfurt.


1822-UNIVERSITÄTSPREIS FÜR EXELLENTE LEHRE  - DR. ANNELIES KUYT GEWINNT ERSTEN PREIS

Das Seminar für Judaistik möchte sehr herzlich Dr. Annelies Kuyt zum Gewinn des 1. Preises - dotiert mit 15.ooo Euro - des diesjährigen 1822-Universitätspreises für exzellente Lehre  gratulieren!

Dieser Preis wurde dieses Jahr zum elften Mal vergeben und ehrt ein besonderes Engagement in der grundständigen Lehre. Besonders ist das Vorschlagsrecht der Studierenden eines Kandidaten. So ist es nicht zuletzt unserer Fachschaft zu verdanken, dass Dr. Annelies Kuyt durch diesen Preis geehrt wurde.

     

Weitere Informationen finden Sie hier: 

Pressemitteilung vom 12. Juli 2012 [externer Link]

Auch ist in der Frankfurter Rundschau ein Artikel über den Preisgewinn erschienen:

Artikel in FR vom 24. Juli 2012 [externer Link]

Bild: Dr. Annelies Kuyt und VertreterInnen der Fachschaft. (Quelle: Uwe Dettmar).