Externe Veranstaltungen

29.02.2024

Equal Care Day: Frauen fordern auch 2024 bessere Bedingungen für geschlechtergerechte Verteilung und Bezahlung von Carearbeit 

Ob Haushalts- und Pflegearbeiten, Kinder-betreuung oder familiäre Unterstützung: Nach wie vor übernehmen Frauen in erheblichem Maß anfallende Fürsorgearbeiten und halten mit dieser unbezahlten und wenig wertge-schätzten Arbeit die Familie am Laufen.

Unbezahlte Fürsorgearbeit oder schlecht entlohnte Care-Berufe führen zu einer Lohnlücke, die Frauen lebenslang benachteiligt. Die Folgen sind prekäre Lebensverhältnisse, Abhängigkeiten von erwerbstätigen Partner:innen sowie Altersarmut. Anlässlich des "Equal Care Day" am 29.02.2024 finden in diesem Schaltjahr deutschlandweit Aktionen statt, die eine faire und bessere Verteilung der Care-Arbeit einfordern. Mehr Infos über bundesweite Veranstaltungen zum Equal Care Day gibt der Verein klische*esc e.V, der die übergreifende Öffentlichkeitsarbeit für den Equal Care Day koordiniert. 


Food for Thought - Lunch Lectures

Gleichstellungspolitik der Diversität im Spannungsverhältnis von Rassismuskritik und dekolonialer Kritik - das EU-Projekt BRIDGES

7. Februar | digital

mit María Cárdenas, Cuso Ehrich, Prof.in Dr. Encarnación Gutiérrez-Rodríguez


Wintersemester 2023/24

gFFZ Ringvorlesungsreihe: Gender und Nachhaltigkeit im Wintersemester 2023/24

Do it yourself! Was bedeuten Degrowth-Strategien für die Geschlechterverhältnisse im privaten Care-Alltag?

Im Fokus der Ringvorlesungsreihe steht die Frage, wie sich Geschlechterverhältnisse in der wachstumskritischen Degrowth-Bewegung herstellen. Dabei wird das Hauptaugenmerk auf das Leitbild und exemplarische Praktiken des „Do it Yourself“ im privaten Alltag der Care-Arbeiten gerichtet.  Die Beiträge der Veranstaltungsreihe werden sich mit dem Medienboom um die Handarbeit, dem häuslichen Kochen, dem Reparieren von defekten Haushaltsgeräten statt Neukaufen und der Renaissance der Stoffwindeln beschäftigen. Sie sollen als Grundlage dafür dienen, um kritisch zu diskutieren, inwiefern mit der Forderung des Selbermachens im Sinne der Ressourcenschonung vergeschlechtlichte Anrufungen an Sorgearbeit verbunden sind, die Geschlechterhierarchien unter dem Deckmantel der Nachhaltigkeit verschleiern bzw. fortschreiben. Darüber hinaus wollen wir auch gemeinsam darüber nachdenken, wie sich diese Mechanismen aufbrechen lassen.

Programm:

Montag - 19.02.2024, 17:00-19:00 Uhr - online
„Aber bitte mit Stoff – Anspruch und Wirklichkeit ökologischer Wickelpraxis im Familien- und Kindergartenpraxis“ - Dr. Hanna Haag  (gFFZ), Prof. Dr. Sabrina Schmitt (Frankfurt University of Applied Sciences)

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Fax: 069/798-763-15137
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