Doppeldecker-Toolkit III

Doppeldecker-Toolkit III


Zielsetzung für den Rollout

Hauptziel für das Rollout war die Entwicklung bzw. Finalisierung und Veröffentlichung von fächerübergreifenden Handreichungen zu allen sieben im Partnership entwickelten Learning Designs als Open Educational Ressources. Die Roll-Out Phase fügte sich dabei harmonisch in das Gesamtkonzept ein (siehe Grafik).









Grafik: Doppeldecker-Toolkit III, Dr. Jules Bündgens-Kosten & Karoline Thorbecke


Kernmeilensteine in dieser Projektphase waren:

  • Unsere Learning Designs wurden zu sieben fächerübergreifenden, kontextunabhängigen Handreichungen generalisiert bzw. finalisiert. 
  • Die fächerübergreifenden Handreichungen wurden auf drei OER-Repositorien veröffentlicht (Twillo, Oersi, Hessenhub).
  • Es wurden zwei technische Schulungen für Dozierende der Goethe-Universität angeboten, um ihnen die selbstständige Durchführung der Learning Designs auch ohne Anwesenheit der Projektmitarbeiterin in ihren Lehrveranstaltungen zu ermöglichen.

Zum Ende der dritten Projektphase hatten unsere Learning Designs circa 600 Studierende an der Goethe-Universität (Fachdidaktik des Englischen sowie ein weiteres Fach) und  an der Universität Hamburg erreicht. Insgesamt waren circa 15 Lehrende involviert.

Bei Interesse an Erfahrungsberichten und Austausch melden Sie sich gerne bei buendgens-kosten@em.uni-frankfurt.de oder thorbecke@em.uni-frankfurt.de


Voraussetzungen

Wir haben uns, wie in früheren Projektphasen auch, kontinuierlich mit den anderen DigiTeLL-Partnerships, mit interessierten Lehrenden innerhalb und außerhalb der Fachdidaktik Englisch und mit den DigiTeLL Unterstützungsstrukturen ausgetauscht. Über die Goethe Universität hinaus gab es Austausch und Kooperation mit Kolleginnen aus den Fachdidaktiken an der Universität Hamburg, welche DigiTeLL-Materialien in ihren Lehrveranstaltungen einsetzten, sowie informellen Austausch mit interessierten Kolleg*innen anderer Universitäten allgemein.

Das Doppeldecker-Toolkit dankt allen kollaborierenden Dozierenden, Studierenden sowie den Unterstützungsstrukturen herzlich für ihre Offenheit sowie ihre wertvollen Rückmeldungen, die maßgeblich zur Qualitätssteigerung unserer Materialien beigetragen haben!

Das Projekt ist abgeschlossen. Wir stehen aber weiterhin gerne für informellen Austausch und bei Fragen zum Projekt zur Verfügung.


"Happy Lessons Learned"
1. Gründliche Bedarfsanalyse als Grundlage der Materialentwicklung

Die gründliche Bedarfsanalyse war ein Kernbaustein unseres Vorgehens, um Learning Designs zu entwickeln, die in verschiedenen Kontexten der fachdidaktischen Lehre flexibel einsetzbar sind und den Bedürfnissen der Zielgruppe entgegenkommen. Dafür führten wir Interviews und Umfragen durch zu geeigneten Themen für die Learning Designs sowie zu digitalen und fachlichen Kompetenzen, die für förderungswürdig gehalten werden. Darüber hinaus befragten wir Studierende und Dozierende zu  digitalen Tools, die sie gerne einmal ausprobieren würden.

Die Ergebnisse der Bedarfsanalyse nutzten wir für die Konzeption unserer Learning Designs: So behandelt beispielsweise unser Erklärfilm Learning Design das Thema Qualitätskriterien von Assessment, welches von den Dozierenden gewünscht wurde, anhand des Mediums Erklärfilm, über welches die Studierenden mehr erfahren wollten. Zudem fördert es die in der Bedarfsanalyse benannte digitalisierungsbezogene Kompetenz „Inhalte produzieren und präsentieren“.

Die Berücksichtigung von Wünschen und Bedarfen bei der Materialkonzeption führte zu einer breiten Akzeptanz unserer Learning Designs bei Studierenden und Dozierenden, wie sich z.B. auch in den positiven Studierendenstimmen zeigt, auf welche weiter unten eingegangen wird.


2. Barrieren für die Lehrenden senken

Um Lehrende durch die Kollaboration mit unserem Partnership zu entlasten, entschieden wir uns dafür, die erste Pilotierung unserer Learning Designs durch die Projektmitarbeiterin durchführen zu lassen. Die Entlastung, die dadurch für die Lehrenden geschaffen wurde, gab diesen den Energiepuffer, Absprachen zu treffen, Wünsche zu formulieren und Feedback zu geben. Dadurch, dass die Lehrenden selbst auch immer anwesend waren, erlebten sie aus erster Hand den Erfolg des Learning Designs, was sie motivierte, die Designs auch einmal in Abwesenheit der Projektmitarbeiterin selbst durchzuführen.


Stimmen von Studierenden, die am Erklärfilm-Design teilgenommen haben

„Man konnte eigene Erfahrungen machen, die einem später helfen, Explainer-Videos effizient in den Unterricht mit einzubauen. Man weiß jetzt, was man beachten muss.“

„Durch das eigenständige Ausprobieren hat man eine gute Vorstellung von den Potentialen und Grenzen bekommen, die man auf andere Weise nicht bekommen hätte (z.B. durch das einfache Lesen eines Textes dazu)“.

„Es war hilfreich zu sehen, wie komplexe Inhalte vereinfacht dargestellt werden. Zudem hat es mir ermöglicht, zu realisieren, ob die Inhalte vorher verstanden wurden, da das Verständnis notwendig ist für die Vereinfachung. Außerdem können Inhalte besser veranschaulicht werden. Es hilft auch, den Unterricht multimodal zu gestalten.“

Neuigkeiten

Link zu den sieben im Rahmen des Projekts entstandenen OER:
https://www.twillo.de/oer/web/suche/?search=%22didaktischer+doppeldecker%22

Team

Dr. Jules Bündgens-Kosten
Projektleitung

FB 10 Neuere Philologien | Institut für England- und Amerikastudien 


Telefon: +49 (0)69 798 32510

E-Mailbuendgens-kosten@em.uni-frankfurt.de 

Karoline Thorbecke

Projektmitarbeiterin

FB 10 Neuere Philologien | Institut für England- und Amerikastudien