Tagungen, Workshops und Ringvorlesungen

Virtuelle Tagung

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International conference jointly organized by Goethe-Universität Frankfurt (Thomas Betzwieser) and Orient-Institut Istanbul (Judith I. Haug) in cooperation with Deutsches Historisches Institut Rom (Sabine Ehrmann-Herfort)

March 16-18, 2022, Online

The Mediterranean always has been and still is one of the most important cultural ‘trading places’, a venue of diverse processes of exchange and transfer. These processes took place also in the immaterial realm of music, resulting in a web of relationships across times and spaces. Musicological research has been exploring those intercultural processes for a long time, albeit mostly focusing on isolated phenomena. While historical musicology mainly engaged with the Medieval Mediterranean, ethnomusicology has taken interest in the region as a ‘space’. Mediterranean studies questioning multicultural and multiethnic phenomena are today an integral part of ethnomusicological research. However, in spite of various research activities, the question of “Mediterranean Music” is still pressing – or is it just a ‘mirage’?

The methodological gap between ethnomusicology and historical musicology is conspicuous, and it is especially important to sensitize historical musicology for the Mediterranean as a cultural phenomenon. It is one of the aims of the conference to motivate in this direction by proposing topics and areas relevant to both disciplines, inspiring the development of new figures of thought concerning categories of region and space and switching traditional perspectives.

Flyer

JGU Mainz in Kooperation mit der GU Frankfurt

Organisiert von Prof. Stefanie Acquavella-Rauch (JGU Mainz), Prof. Dr. Barbara Alge (Goethe Universität Frankfurt/Main) und Dr. Christoph Günther (JGU Mainz).       

vom 02.-04.05.2022 in der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

The workshop focuses on the possibilities and limitations of digital annotation tools for research in the Humanities interpreting sound and music in audio-visual material. Although tools for audio-visual data are a broad field in the Digital Humanities in general, the multi-perspective analysis of audio phenomena has only played a minor role so far. Among the software solutions currently being used in various disciplines, three characteristics can be noted: First, tools were developed to suit rather universal questions without addressing topics pertaining specifically to auditory data. Second, in other cases audio-visual data and means of sound and music analysis were not considered, because textual approaches had been prioritized as the main method of inquiry. Third, digital annotation software is limited in the ways in which it enables certain kinds of transcription, coding or description of meta data.

Based on these observations the key questions of the workshop are: How do researchers approach the analysis of acoustic data? How can digital annotation tools be used to account for the complexity of audio-visual data? Considering the different methodologies, what ways of exploring music and sound are important for future research? What role can new developments in the Computational Sciences play and how can current discussions about (meta)data standards and FAIR data principles be taken into consideration? To discuss these theoretical and methodological questions the workshop will bring together fifteen experienced DH specialists and international researchers from five countries (Germany, France, UK, Australia and USA) and various disciplines of the Humanities spectrum such as Musicology, Ethnomusicology, Music Theory, Art History, Anthropology, Islamic Studies, Linguistics and Information Technology.

Mehr Informationen im Flyer und auf dieser Webseite.

Tagung im Freien Deutschen Hochstift, Frankfurt am Main, 30.10.-1.11. 2019

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Die Frau ohne Schatten – Hugo von Hofmannsthals und Richard Strauss' „Schmerzenskind“

Veranstalter: Goethe-Universität Frankfurt; Prof Dr. Thomas Betzwieser (Institut für Musikwissenschaft) und Apl. Prof. Dr. Bernd Zegowitz (Institut für Deutsche Literatur und ihre Didaktik)

Am 10. Oktober 2019 jährt sich die Uraufführung der Frau ohne Schatten zum einhundertsten Mal. Das schlicht als „Oper“ bezeichnete Werk bildet den Höhepunkt der annähernd drei Jahrzehnte dauernden Zusammenarbeit von Hugo von Hofmannsthal und Richard Strauss. Einen Ausnahmerang nimmt das Stück in jeder Hinsicht ein: Die äußerst aufwendige Bühnentechnik, der riesige Orchesterapparat, die fünf vokalen Hauptpartien stellen auch heute noch eine besondere Herausforderung für jedes Opernhaus dar. Das von Strauss als „letzte romantische Oper“ bezeichnete Werk, wobei das Romantische auf die luxurierende Symbolwelt des Märchens zielt, wurzelt tief im 19. Jahrhundert – die Vorbilder von Mozarts „Zauberflöte“, Goethes „Faust“ und Wagners „Ring des Nibelungen“ sind nicht zu übersehen – und versteht sich gleichzeitig als Entwurf eines Welttheaters für das 20. Jahrhundert. In der Fülle der Kontrastbildungen, den multiperspektivischen Verknüpfungen, der märchenhaften Symbolwelt und deren Mehrdeutigkeiten liegen die Schwierigkeiten sowohl der wissenschaftlichen Analyse als auch der künstlerischen Interpretation des Stückes.

Die musik-, literatur- und theaterwissenschaftliche Tagung nähert sich dem Hauptwerk von Hofmannsthal und Strauss auf unterschiedlichen Wegen, wobei die Zusammenarbeit von Dichter und Komponist im Zentrum stehen wird. Entstehungsgeschichtliche Aspekte sollen dabei ebenso zur Sprache kommen werden wie aufführungs-, stoff- und motiv- sowie rezeptionsgeschichtliche Momente.

Flyer

Unter dem Thema „Aufführung und Edition“ findet an der Goethe-Universität Frankfurt am Main vom 14.-17. Februar 2018 die 17. internationale Tagung der Arbeitsgemeinschaft für germanistische Edition statt. Sie wird erstmals federführend von der Musikwissenschaft veranstaltet, in Kooperation mit der Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz, sowie der Fachgruppe Freie Forschungsinstitute der Gesellschaft für Musikforschung. Die Tagung führt Editionsspezialisten aus Literatur-, Musik- Theater- und Medienwissenschaft zusammen. 

Die Kategorie der Aufführung bzw. ‘Performance’ hat in den Geistes- und Kulturwissenschaften in den letzten beiden Dezennien einen großen Wandel erfahren. Nicht nur rückte die Aufführung selbst zunehmend ins Zentrum der Betrachtung der performativen Künste, sondern mehr noch wurden auch die verschiedensten Textsorten auf ihre ‚performativen Akte‘ bzw. ihre Performanz hin befragt. Vor diesem Hintergrund werden die vielfältigen Formen von Aufführungstexten, seien sie musikalischer, dramatischer, poetischer, historischer, philosophischer oder medialer Provenienz, im Hinblick inblickHinHinblHiauf ihre Performanz in bzw. eine Edition befragt. Der Aufführungsbegriff wird dabei als gleichermaßen weit gefasst verstanden wie der Textbegriff.

Im Mittelpunkt der Diskussionen wird nicht nur das Verhältnis von ‚Werktext‘ und Aufführung stehen, sondern auch die (in den verschiedenen Disziplinen) unterschiedlich gelagerten ‚Performance‘-Konstellationen. Daneben gilt es als zunehmend bedeutsam werdender Faktor auch den Aufführungsbegriff innerhalb der Edition in den Blick zu nehmen, das heißt die Performanz der Edition selbst. Dies betrifft die Formate der analogen wie der digitalen Edition, insbesondere aber multidimensionale digitale oder multimediale Editionsformen, bei denen die Grenzen zwischen ‘user’ und ‘performer’ fließend werden.

Im Rahmen der Tagung finden zwei Konzerte statt, in welchen musikalische Editionen vorgestellt werden, die in besonderer Weise von der Kategorie der Aufführung geleitet sind.

Die Tagung findet am Campus Westend statt; die Teilnahme ist kostenlos.
Weitere Details entnehmen Sie bitte dem Programm sowie dem Konferenz Guide.

Für Fragen steht Ihnen Frau Lena Nieper zur Verfügung (lena.nieper@gmail.com).

 

Telemanns Gelegenheitsmusik als musikalisches Tagebuch

Symposium, Frankfurt am Main, 5.−7. Oktober 2017

Tagungsort: Holzhausenschlössschen der Frankfurter Bürgerstiftung

Veranstalter: Frankfurter Telemann-Gesellschaft e.V. in Kooperation mit dem Institut für Musikwissenschaft der Goethe-Universität Frankfurt

Georg Philipp Telemann wurde durch seine 86 Lebensjahre Zeuge einer sich stark wandelnden Epoche. Seine anlassgebundenen Kompositionen erscheinen aus heutiger Sicht wie Eintragungen in einem Tagebuch, in dem wichtige Ereignisse festgehalten werden. So dokumentieren sowohl die Textvorlagen als auch die Vertonungen Reaktionen auf zeitgeschichtliche Ereignisse wie Krieg und Frieden, Naturkatastrophen oder einen ‚Börsencrash‘ und begleiten das Leben Telemanns an seinen Wirkungsstätten (etwa bei Hochzeiten, Predigereinführungen, Beerdigungen, Feiern bestimmter Bevölkerungsgruppen) und im höfischen Umfeld (Geburtstagsmusiken). Telemanns Kompositionen eröffnen somit Einblicke in eine Welt lokaler Ereignisse, die in der Zusammenschau vielfältige Wechselwirkungen zwischen Komponist und Gesellschaft transparent werden lassen. Die Komposi-tionen – gemeinhin mit dem Terminus Gelegenheitsmusik gefasst – sind somit nicht allein von musikalischem Interesse, sondern sie stellen in ihrer Gesamtheit einen zeitgeschichtlichen Spiegel des Wirkungsumfeldes von Telemann dar.

Mehr Informationen hierzu auf der Website der Frankfurter Telemann Gesellschaft.

Programm

Plakat

Musik und Erinnerung: Gedächtnis. Geschichte. Gegenwart. (28.DVSM Symposium)

Zeit & Ort: 22.-24.01.2016, Renate von Metzler Saal, Goethe-Universität Frankfurt am Main

Das 28. DVSM Symposium widmet sich erinnerungstheoretischen Perspektiven in der Musikwissenschaft. Der kulturtheoretische Ansatz zeichnet sich durch eine Reflexion von Geschichte am/im/vom Kunstwerken in seiner Einbettung sozialen Handelns aus. Die Tagung verfolgt das Ziel, die Dynamiken des Erinnerns und Vergessens zu erforschen und somit das Thema in der Musikwissenschaft fruchtbarer zu machen. Die Themen Intertextualität, Historiographie sowie theoretische Überlegungen zum Thema Erinnerungsforschung stehen im Zentrum der Tagung. Dabei soll über einen allgemein geschichtstheoretischen Zugang zur Erinnerung hinausgegangen werden und Musik auch als Medium kulturellen Erinnerns begriffen werden. Die Workshops mit den renommierten Wissenschaftlerinnen Gesa Finke und Melanie Unseld geben hierzu Einblicke in aktuelle Forschungserkenntnisse. Der Dachverband der Studierenden der Musikwissenschaft fördert derren Interessen, besonders im Bereich des wissenschaftlichen Nachwuchses sowie der Vernetzung innerhalb des deutschsprachigen Wissenschaftsraum. 

Die Ergebnisse der Tagung sind in einem Tagungsband bei Transcript erschienen. 

Konzeption und Durchführung: Lena Nieper, Julian Schmitz, Nora Eggers, Viola Großbach, Lisa Gleiß.

Programm

Ringvorlesungen

Transoceanic Exchanges in African Culture, Music and Literature

Wintersemester 2025/26

My Favorite Performance

Wintersemester 2023/24

Wege in die Moderne? Jacques Offenbach, Europa und die Kultur des 19. Jahrhunderts

Sommersemester 2019

Spiel² – Die Integration von Spielkonzepten in zeitgenössische Musik, Musiktheater und Klangkunst

Wintersemester 2018/19