Projekt: Archival Studies Master Program Jos

Der Master Filmkultur ab dem WiSe 2019 auch in Jos, Nigeria

Der Master Filmkultur als Prototyp: Ab Wintersemester 2019 wird die University of Jos gemeinsam mit dem Nigerian Film Institute den ersten Masterstudiengang für Filmarchivierung und Filmkultur in Afrika anbieten. Dieser Master wird sich am Frankfurter Modell orientieren und ebenfalls wissenschaftliches Personal für Film- und Medienarchive und Institutionen der Filmkultur ausbilden.

Das Projekt ging aus der bereits bestehenden Kooperation der Filmwissenschaft der Goethe-Universität und dem Arsenal – Institut für Film und Videokunst im Rahmen des 2016 gestarteten, interdisziplinären Forschungsprojekts „Archive außer sich“ hervor, das sich mit dem filmkulturellen Erbe und seinen Archiven beschäftigt (http://wwww.archive-ausser-sich.de/de). Zudem ist die Nigerian Film Corporation seit 2017 Kooperationspartner des Arsenal und der Goethe-Universität.

Unter dem Motto „Filmkulturen außer sich“ wurde 2018 das auf vier Jahre angelegte Projekt „Archival Studies Master Program Jos“ von der Goethe-Universität in Kooperation mit der Nigerian Film Corporation, dem National Film Institute of Nigeria und dem National Film, Video and Sound Archive in Jos sowie im Zusammenarbeit mit dem Deutschen Filminstitut und Filmmuseum und dem Arsenal – Institut für Film und Videokunst gelegt.

Mit Unterstützung des Deutschen Akademischen Austauschdiensts (DAAD) bilden das Deutsche Filminstitut und Filmmuseum, das Arsenal – Institut für Film und Videokunst und die Goethe-Universität gemeinsam Lehrpersonal für den Masterstudiengang in Jos aus. Darüber hinaus werden Lehrende der Goethe-Universität und Fachleute des Deutschen Filminstituts im „Co-Teaching“ mit Lehrenden in Jos die verschiedenen Module des Studiengangs entwickeln und umsetzen. Wechselseitige Internships für Studierende beider Studiengänge sind ebenso Bestandteil der Planung. Jos wurde als Destination für Praktika im Rahmen des Filmkultur Masters bereits in das bestehende internationale Netzwerk der Universität aufgenommen.

Finanziert wird die Aufbauarbeit vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) im Rahmen des Programms Transnationale Bildung.

 

Projektkoordination: Fabienne Wolf (wolf@tfm.uni-frankfurt.de)