Aktuelles ​​aus dem Institut ​

Hier finden Sie aktuelle Nachrichten aus dem Institut. Schauen Sie auch auf unsere Veranstaltungsseite. Studierende der KAEE finden alle Informationen zur Durchführung ihres Studiums inkl. Fristen und Termine unter Im BA-Studium.

Sommersemester 2022

STS Lecture Series 
Liebe Studierende, Kolleg:innen und Interessierte,
auch dieses Semester laden wir Sie/euch herzlich zu unserer Lecture Series 'Fixing Futures' ein. Dieses Mal ist die Lecture Series in Zusammenarbeit mit der Humangeografie, der Soziologie und im Rahmen von LaSST organisiert worden. Wir freuen uns sehr, dass wir dieses Sommersemester außerordentliche Wissenschaftler:innen begrüßen dürfen und freuen uns auf rege Teilnahme (sowohl online als offline).

Wintersemester 2021/22

Am Institut für Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie des Fachbereichs Sprach- und Kulturwissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt ist zum 01.07.2022 die Stelle für eine*n

Wissenschaftliche*n Mitarbeiter*in (m/w/d)
(E13 TV-G-U, halbtags)

zunächst befristet für die Dauer von drei Jahren zu besetzen. Die Eingruppierung richtet sich nach den Tätigkeitsmerkmalen des für die Goethe-Universität geltenden Tarifvertrags (TV-G-U).

Der*die Stelleninhaber*in wird wissenschaftlich in Forschung und Lehre arbeiten. Die Stelle bietet die Möglichkeit zur Promotion.

Was erwarten wir von Ihnen:


  • Mitarbeit an der Lehre: Der*die Stelleninhaber*in bietet regelmäßig Lehre mit einem wöchentlichen Umfang von zwei LVS in den beiden Studiengängen BA-Studiengang “Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie" und MA-Studiengang „Science and Technology Studies“ (englischsprachig) an. Der*die Stelleninhaber*in übernimmt Dienstleistungen im Bereich der Studienberatung und -verwaltung und unterstützt das Institut für Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie in administrativen Aufgaben und in der Außendarstellung.
  • Eigenständige Forschung mit dem Ziel der Promotion: Der*die Stelleninhaber*in entwickelt und bearbeitet ein ethnographisches Forschungsvorhaben im Bereich ethnologischer Stadtforschung und/oder Ökologischer Anthropologie. Von besonderem Interesse sind Vorhaben, die sich mit (städtischen) Infrastrukturen, Nachhaltigkeit und Umweltwandel auseinandersetzen.

Einstellungsvoraussetzungen:

Sie verfügen über ein sehr gutes abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (MA, Magister-Abschluss oder vergleichbarer Abschluss) in Kulturanthropologie und/oder Europäischer Ethnologie bzw. verwandten Fächern. Vorkenntnisse in den Science and Technology Studies werden ebenso erwartet wie sehr gute Englischkenntnisse und belastbare Erfahrungen mit ethnographischer Feldforschung und/oder Methoden qualitativer Sozialforschung.

Den Willen zur Weiterverfolgung der eigenen professionellen Entwicklung und Qualifikation (Promotion) setzen wir voraus. Die Stelle soll auf eine weitere akademische Laufbahn vorbereiten.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen sowie einer Arbeitsprobe (ein veröffentlichter Aufsatz oder die Examensarbeit als PDF) richten Sie bitte bis 05.04.2022 elektronisch an Prof´in Dr. Martina Klausner, Geschäftsführende Direktorin, Institut für Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie, Campus Westend, Norbert-Wollheim-Platz 1, 60629 Frankfurt bzw. per E-Mail an Alexandra Kühn, M.A. a.kuehn@em.uni-frankfurt.de.


Zur Stellenausschreibung im PDF-Format.

Wintersemester 2021/22

Das nächste Lehrforschungsprojekt (LFP) im BA-Studiengang am Institut für Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie beginnt im Sommersemester 2022. Es richtet sich am alle Hauptfachstudierenden, die z.Z. im 3. Semester sind und die Pflichtmodule PM1 und PM2 absolviert haben. Selbstverständlich sind auch Studierende höherer Semester sehr willkommen, die bisher noch kein LFP belegen bzw. abschließen konnten.


Das Thema des LFP lautet “Stadt | Wasser: Alltagsleben, Infrastruktur, Klimawandel". In der Kulturanthropologie ist Wasser - als Lebensmittel, als symbolischer Bedeutungsträger, als Ressource, deren Nutzung gesellschaftlich geregelt werden muss - schon lange Thema. Zudem sind Wasser und urbanes Leben aufs Engste verbunden. Der Klimawandel bringt neue Herausforderungen: Städte wie Frankfurt müssen Vorkehrungen treffen gegen häufiger zu erwartende Extremwetterlagen mit Starkregen und Spontanhochwassern. Anhaltende Trockenperioden bewirken, dass in städtischen Parks und Wäldern Bäume absterben. Dass der Grundwasserspiegel sinkt, bedeutet auch eine Intensivierung der Konkurrenz um die Ressource Trinkwasser. Städtische Ballungsräume beziehen ihr Leitungswasser aus immer weiter entfernt liegenden Regionen. Kulturanthropologiestudierende können im Rahmen des Lehrforschungsprojekts ethnographische Forschungsmethoden erproben und Fallstudien zur Beziehung zwischen Stadt und Wasser am Beispiel Frankfurts durchführen. Das Oberthema des Projekts bietet einen Rahmen für die Entwicklung und Umsetzung breit gefächerter Forschungsinteressen.


Der Start ins LFP ist eine online durchgeführte Einführungs- und Informationssitzung am 1. Februar 2022 um 18 Uhr. Wichtig: Diese Sitzung ist eine Pflichtveranstaltung - es werden Arbeitsaufgaben für die vorlesungsfreie Zeit vergeben!

Die Hauptfachstudierenden im dritten Semester sowie Studierende höherer Semester, die noch kein LFP absolviert haben, sind bereits über ihre studentische Emailadresse angeschrieben und informiert worden. Falls Sie keine Email mit dem ZOOM-Link erhalten haben, wenden Sie sich bitte an Johanna Storz im Hiwi-Team des Instituts: J.Storz@em.uni-frankfut.de

Wintersemester 2021/22

Data

CfP: "Methoden in digitalen Feldern", KA Notizen Band 85

Die 85. Ausgabe der Kulturanthropologie Notizen, die Publikationsreihe des IfKAEE, widmet sich Methoden in digitalen Feldern – anhand von Fallbeispielen ethnografischer Methoden in digitalen Feldern und daran anschließenden methodologischen Reflexionen.

Wir freuen uns auf eine Rückmeldung über grundsätzliches Interesse und gerne mit einem groben Vorschlag (300 Wörter) für einen inhaltlichen Fokus bis zum 31.01.2022 an Martina Klausner und Dennis Eckhardt und grüßen herzlich

Martina Klausner (Frankfurt), Dennis Eckhardt (Berlin) - für das Redaktionsteam der KA Notizen

Methoden in digitalen Feldern

Fallbeispiele zu ethnografischen Methoden in digitalen Feldern und methodologische Reflexionen

Am Frankfurter Institut für Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie planen wir eine intensive Auseinandersetzung mit Methoden und Methodologien in, für und mit digitalen Feldern und die Veröffentlichung einer entsprechenden Publikation mit verschiedenen Beiträgen aus dem Fach. Am Frankfurter Institut besteht seit vielen Jahren ein Schwerpunkt "Digitalisierung" in der Lehre und wir möchten die hier bestehende Expertise nutzen und uns mit Kolleg:innen aus dem Fach dezidiert dem Thema Methoden in digitalen Feldern widmen. Auch in der Kommission Digitalisierung im Alltag der DGEKW besteht schon seit langem der Wunsch für die neuen Herausforderungen digitaler Felder auch entsprechende Methoden aufzubereiten und diese Studierenden und Forschenden zur Verfügung zu stellen. Sowohl Phänomene in Social Media, E-Commerce wie auch in Plattformökonomien oder digital entgrenzter Arbeit, Wissensproduktion und Daten-Politiken spielen hier eine Rolle. Wie lassen sich die Unmengen von Tweets oder Kommentare auf Instagram analysieren und welche Probleme gehen damit einher? Wie beobachten wir ethnographisch Algorithmen oder die Arbeit mit und an ihnen? Wie analysieren wir Datenpolitiken und Praxen, die nicht nur digital 'sind', sondern auch selbst digitalisieren?

Wir wünschen uns Beiträge, die zweigliedrig sind: Zum einen sollen sie methodische Möglichkeiten, Verfahren und Anwendungen sichtbar machen (hands-on). Vor allem für Studierende fehlen Texte, die differenziert darstellen, wie welche Methoden eingesetzt werden können. Anhand von Fallbeispielen sollen die Beiträge ihre Methoden vorstellen und wie sie angewendet wurden. Zum anderen sollen die Beiträge aber methodologisch zu einer Reflexion einladen: Für welche Fragestellungen eignen sich welche Methoden? Wie gehen wir mit den Unmengen von potentiell verfügbaren digitalen Daten um? Welche Grenzen, Chancen und Herausforderungen bieten ethnographische Methoden in digitalen Feldern? Wir wünschen uns daher Beiträge zu den folgenden Problemfeldern:<(p>

  1. Analoge Methoden in digitalen Feldern
  2. Quantitative und qualitative Methoden als Cross-Over
  3. Methoden in (populärkulturellen-)digitalen Feldern wie Social Media
  4. Ethnografieren von Daten-Praktiken (Generierung, Analyse, Repräsentationen)
  5. Analyse von Codes, Algorithmen und digitalen Infrastrukturen sowie die damit verschränkten Praxen
  6. Umgang mit digital verfügbaren Forschungsdaten, Datenmanagement und Reanalyse
  7. Notwendige ethische Reflexionen und gute wissenschaftliche Praxis in digitalen Feldern

Die Beiträge werden in den Kulturanthropologie Notizen (KA N), dem open access-Publikationsorgan des IfKAEE erscheinen (siehe: ka-notizen.de). Wir würden gerne qualifizierte studentische Beiträge - soweit möglich - miteinbinden. Idealerweise betreuen Sie/Du bereits Arbeiten, die zu oben genannten Problemfeldern Beiträge liefern und die mit einer methodologischen und reflexiven Klammer als Beitrag in die Publikation eingebunden werden können. Der Publikationsprozess soll von Autor:innen-Workshops begleitet werden, in denen wir die Diskussion vertiefen und Gemeinsamkeiten und Differenzen benennen, sowie gemeinsame Begriffe und sprachliche Konventionen bestimmen. Flankiert wird die Veröffentlichung außerdem von einem Institutskolloquium des IfKAEE im Wintersemester 22/23, zu dem wir gesondert einladen.

Wintersemester 2021/22

PhD Award Otto

Wir gratulieren Dr. Laura McAdam-Otto herzlich zur Auszeichnung ihrer Dissertation „Unbegleitet, minderjährig, Flüchtling?! Fixierungen, Ambivalenzen und Aushandlungen von ‚adult minors' im Europäischen Grenzregime am Beispiel Malta“ mit dem Augsburger Wissenschaftspreis für interkulturelle Studien.