Aktuelles ​​aus dem Institut ​

Hier finden Sie aktuelle Nachrichten aus dem Institut. Schauen Sie auch auf unsere Veranstaltungsseite. Studierende der KAEE finden alle Informationen zur Durchführung ihres Studiums inkl. Fristen und Termine unter Im BA-Studium.

Sommersemester 2024

Im Rahmen des QSL-Projektes "Goethe Teaches Sustainability" wird eine interdisziplinäre Ringvorlesung zum Thema Nachhaltigkeit angeboten.

Sie ist für Nebenfächler:innen KAEE anrechenbar für das Optionalmodul


DIENSTAGS 18:15 | CAMPUS WESTEND | HZ15

Sommersemester 2024

Das Belegverfahren für das Sommersemester 2024 beginnt am Montag 26.02.2024, 09:00 Uhr, und endet am Montag 18.03.2024, 09:00 Uhr. Innerhalb dieses Zeitraums können Studierende im Bachelorstudiengang KAEE im Haupt- und Nebenfach am Belegverfahren teilnehmen.

Bitte beachten Sie: leider kann das Institut aus Kapazitätsgründen im Sommersemester 2024 keine fachfremden Studierenden in die Bachelor-Seminare aufnehmen. Zugelassen werden ausschließlich Studierende der KAEE im Haupt- und Nebenfach.

Bei den Wahlpflichtmodulen und beim Pflichtmodul 3 können Sie sich lediglich vormerken lassen. Bitte beachten Sie: Eine Vormerkung bedeutet nicht, dass Sie einen Platz erhalten haben! Sie sind erst dann zur Veranstaltung zugelassen, wenn Sie eine Bestätigung erhalten, dass Sie einen Platz erhalten haben.

Spätestens ab Montag, 25.03.2024 können Sie einsehen, ob Sie einen Platz erhalten haben. Die Zulassung zu den Modulen erfolgt ausschließlich zentral, um eine faire Verteilung zu gewährleisten. Bitte kontaktieren Sie auf keinen Fall die einzelnen Lehrenden, denn diese können Ihnen keine Teilnahme an ihren Seminaren zusichern.

Weitere Informationen zum Belegverfahren finden Sie hier.

Wintersemester 2023/24

Im Winterkolloquium des IfKAEE an der Goethe Universität widmen wir uns Praxen des Sammelns und Kuratierens an öffentlichen Wissensorten. Wie konfigurieren diese mehr oder weniger virtuellen und materiellen Orte Wissensdinge und -formate? Zusammen mit Gästen diskutieren wir Politiken epistemischer Konfigurationen in Datenbanken, Sammlungen, Reallaboren und Museen. Uns interessieren die intendierten und nicht-intendierten politischen Effekte wie auch die situierten Verhandlungen solcher Effekte.

Wissen teilen? Epistemische Konfigurationen öffentlicher Wissensorte - Museen, Sammlungen, Archive, Real- & Stadtlabore 

Sharing knowledge? Epistemic configurations of public places of knowledge - museums, collections, archives, real world and urban laboratories

Winterkolloquium / Winter Seminar Series 2023-2024
Institut für Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie & Studiengruppe „sammeln, ordnen, darstellen“ des Forschungszentrum für Historische Geisteswissenschaften

Goethe University's Institute for Cultural Anthropology and European Ethnology's 2023-2024 seminar series addresses public places of collecting and curating knowledges. We are interested in how these places – in more or less virtual, physical, embodied spaces – configure the entities known. We invite contributors to discuss the politics of epistemic configurations across databases, collections, real world laboratories and museums. We are curious about intended and unintended political effects as well as the situated negotiation of such effects.

Im Winterkolloquium des IfKAEE an der Goethe Universität widmen wir uns Praxen des Sammelns und Kuratierens an öffentlichen Wissensorten. Wie konfigurieren diese mehr oder weniger virtuellen und materiellen Orte Wissensdinge und -formate? Zusammen mit Gästen diskutieren wir Politiken epistemischer Konfigurationen in Datenbanken, Sammlungen, Reallaboren und Museen. Uns interessieren die intendierten und nicht-intendierten politischen Effekte wie auch die situierten Verhandlungen solcher Effekte.

Programm:
08.11.2023, 18:00-20:00 | Braubachstraße 7:
Vom sozialen Museum Frankfurt zum urbanen Reallabor?

Timotheus Kartmann (Institut für Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie, Universität Frankfurt), Tobias Krauch (Deutsches Architekturmuseum und Agentur des städtischen Wandels) 

Zu Gast in der Agentur des städtischen Wandels (Braubachstraße 7)

Das soziale Museum Frankfurt (ca. 1902 - ca. 1934) galt bis zum Nationalsozialismus als wohl wichtigste sozialpolitische Sammlung in deutscher Sprache. Sozialmuseen können im Anschluss an die Sozialhistorikerin Janet Horne als "Laboratorien der Moderne" beschrieben werden.

Gegenwärtig gewinnt der Begriff des (Real-)Labors in urbanen Transformationsprozessen zunehmend an Bedeutung. Was kann vom historischen Beispiel des sozialen Museums Frankfurts heute, im Kontext der drängenden sozialpolitischen Fragen und mit Blick auf demokratische Mitgestaltung des urbanen Zusammenlebens und seiner Transformation, gelernt werden? Gemeinsam mit Tobias Krauch aus dem DAM-Team Reallabor wollen wir das Experimentierfeld Innenstadt in der Agentur des städtischen Wandels aus kulturanthropologischer Perspektive auf Potenziale und Schwierigkeiten hin untersuchen und der Frage nachgehen, wie kollektiv wirksames fundiertes Stadtwissen produziert wird und in planerisch-politische Zusammenhänge eingebracht werden kann?

22.11.2023, 14:00-16:00 | SH 3.105:
Ich sehe was, was Du nicht siehst: Wissenspolitik digitaler Infrastrukturen.

Judith Blume (Sammlungskoordination, Universitätsbibliothek Frankfurt), Matthias Harbeck (FID Sozial- und Kulturanthropologie / Universitätsbibliothek, Humboldt-Universität zu Berlin), Ingmar Lippert (Institut für Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie, Universität Frankfurt)

Wie machen digitale und digitalisierende Infrastrukturen Wissen sichtbar oder unsichtbar, was wird durch sie gewusst, was nicht, mit welchen Konsequenzen? Diese Fragen verhandeln wir an drei Fällen, einem wilden Museum zwischen Industrie und authochthonen Volk in Deutschland, Sammlungs- und Objektpräsentationen in unterschiedlichen Portalen und Datenbanken der Frankfurter Universitätssammlungen und der Auseinandersetzung mit der Digitalisierung "schwieriger" Materialien (u.a. aus kolonialen Kontexten) im Fachinformationsdienst Sozial- und Kulturanthropologie. Welche Visionen digitaler Infrastrukturen lassen sich an diesen drei Beispielen entwickeln?

06.12.2023, 16:00-18:00 | SH 4.104:
„Niemand bleibt unverändert.“ Im Gespräch mit Stadtlaborant*innen. Eine individuelle und kollaborative Auseinandersetzung mit NS-Geschichte.

Işıl Seçil Yıldırım (Institut für Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie, Universität Frankfurt)

Die zunehmend vielfältige Gesellschaft fordert ein sozial integratives, von allen Teilen der Bevölkerung mitgestaltetes öffentliches Gedächtnis. Mit diesem Ansatz startete im Rahmen des Stadtlabors im Historischen Museum die Erinnerungsarbeit zur NS-Geschichte. Teil der inklusiven Erinnerungsarbeit ist auch die Partizipation von Personen mit Migrationsgeschichte. Was bedeutet diese Arbeit für soziale Akteur*innen, die im Rahmen des Projektes zusammenkommen und dabei über ihre Familiengeschichte sprechen? Einige von ihnen erzählen über konkrete Erfahrungen im Frankfurt der NS-Zeit, andere sind als Geflüchtete oder Migranten erst vor kurzer Zeit nach Frankfurt gekommen und hatten bisher nichts mit dem NS-Thema zu tun.

20.12.2023, 14:00-16:00 | SH 3.105:
Museumswissen digital - von Open Access zu sozio-affektiven Räumen.

Franziska Mucha (Historisches Museum Frankfurt)

Mit der Digitalisierung und Veröffentlichung von Museumssammlungen geht das Versprechen einher, ‚Open Access' zu diesen sonst nicht zugänglichen Wissensbeständen zu ermöglichen. In der Realität bedeutet Zugang jedoch noch lange nicht Nutzung. Das Forschungsprojekt POEM zeigt auf, welche sozio-affektiven Räume es für kritische Aushandlung und kreative Weiternutzung von Museumswissen braucht.

17.01.2024, 14:00-16:00 | SH 4.104:
Tangled Threads of Heritage and Care in Southern Europe.

Magdalena Buchczyk (Humboldt-Universität zu Berlin)

By integrating critical heritage studies, and environmental anthropology, the paper aims to challenge the foundational frameworks of safeguarding cultural and natural heritage. Drawing on research conducted with weavers in Sardinia, the talk explores how heritage vitality serves as a lens through which we examine various approaches to caretaking and environmental justice.

31.01.2024, 14:00-17:00:
A Workshop on PECE – the Platform for Experimental, Collaborative Ethnography – Philosophy and Practice

The PECE platform seeks to be a database for ethnographic endeavours, prefiguring critical and collaborative research. To prepare students and ourselves for the discussion with Lindsay Poirier (member of the PECE design group, see event on 7th February), we critically investigate the ontologies shaping the design of PECE, and experiment with tracing these ontologies in the use of PECE. We start with a late but collaborative lunch at 2pm, and then turn, at 3pm, to a discussion of (precirculated) papers by PECE development and design participants. Register for this workshop via a.kuehn@em.uni-frankfurt.de by 10th of January 2024.

07.02.2024, 18:00-20:00 | SH 4.104:
Infrastructuring Collaborative Hermeneutics: Databasing Double Bind while Pursuing PECE.

Lindsay Poirier (Smith College, USA)

In this talk, I will narrate the tensions of designing the Platform for Experimental Collaborative Ethnography (PECE) - a software distribution for supporting multi-sited and multi-perspectival ethnographic research. In particular, I will discuss the architectural challenges to designing data storage systems, interfaces, and workflows that foster collaborative analysis while leaving ethnographic data open to productive reinterpretation. NOTE: The colloquium organisers are going to host a workshop with Lindsay Poirier around her talk, to learn more about PECE from her perspective and practically engage with the functions and options of PECE. Check out our website for updates on this workshop.

Wintersemester 2023/24

Wir laden Sie/euch herzlich zu unserer multisensorischen Aufführung „Cyborg Cooks in Frankfurter Küchen“ ein: am 3. und 10. November 2023, zwischen 16 und 19 Uhr, im Ernst-May-Haus, Im Burgfeld 136, Frankfurt-Römerstadt! 

Auf unkonventionelle Art und Weise möchten wir erste Ergebnisse des ethnographischen Forschungsprojekts „Cyborg Cooks: Häusliche Nahrungszubereitung im digitalen Zeitalter“ unter der Leitung von Dr. Katharina Graf, einer breiten Öffentlichkeit präsentieren. In der historischen Umgebung der „Frankfurter Küche“ aus den 1920er Jahren, der ersten industriell-geplanten Einbauküche für Privathaushalte im Stadtplanungsprojekts Neues Frankfurt, interagieren Schauspieler*innen und moderne Küchenmaschinen und machen den Zuschauer*innen erfahrbar: Wer kocht hier eigentlich?

Die Veranstaltung ist kostenlos und findet in einmaliger Kooperation zwischen der ernst-may-gesellschaft e.V., der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt (HfMDK) und der Goethe-Universität Frankfurt statt. Wir bitten um Anmeldung vorab, da die Plätze limitiert sind: https://cyborgcook.wordpress.com/2023/10/06/cyborg-cooks-in-frankfurter-kuchen!


Kontakt: Dr. Katharina Graf, Institut für Kulturanthropologie, Goethe-Uni: k.graf@em.uni-frankfurt.de

Wintersemester 2023/24

Bachelor-Erstsemester
Timotheus Kartmann / Ingmar Lippert: Obligatorische Orientierungsveranstaltung für BA-Erstsemester
Zeit und Ort: 16.10.2023, 14:00-16:00 Uhr, Raum CAS 1.812

Master-Erstsemester

Gisela Welz / Martina Klausner: MA STS Orientation Course, 17.10.2023
Zeit und Ort: 14:00-16:00 Uhr, Raum IG 1.515