MOBILITÄTSFORSCHUNG                                                                                               

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Die Entwicklung von Mobilität und Verkehr steht in enger Wechselwirkung mit vielfältigen gesellschaftlichen Veränderungsprozessen, so dass einfache Erklärungsmuster für solche Zusammenhänge zum Teil zwar erfolgreich sind, immer häufiger jedoch die Defizite traditioneller Erklärungsperspektiven deutlich werden. Insbesondere mit dem Wissen um den einsetzenden Klimawandel müssen sich die Metropolregionen heute der Herausforderung stellen, wie sie in Zukunft die Mobilität für erforderliche ökonomische Prozesse gewährleisten wollen, ohne die Teilhabe einzelner sozialer Gruppen an gesellschaftlichen Aktivitäten zu gefährden und dabei gleichzeitig die ökologisch negativen Folgen von Mobilität möglichst gering zu halten. In den letzten Jahren hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass hierfür spezifische Kenntnisse zum Verkehrshandeln der Einzelnen notwendig sind, um mit nachfrageorientierten Instrumenten – zusammenfassend häufig als Mobilitätsmanagement bezeichnet – effiziente und gesellschaftlich akzeptierte Lösungen für drängende Verkehrsprobleme zu finden.

Als Arbeitsgruppe Mobilitätsforschung stehen wir hinter der Stellungnahme der Scientists for Future (S4F), die von über 26.800 Wissenschaftler:innen im Jahr 2019 unterzeichnet wurde und Maßnahmen zum Klimaschutz und zum Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen als wesentliches Anliegen formuliert (siehe auch: IPCC-Berichte).

In den Arbeitspapieren zur Mobilitätsforschung veröffentlichen wir Ergebnisse aus Forschung und Lehre der Goethe-Universität.


Aktuelles

Die 18. Jahrestagung des Arbeitskreises „Mobilität und Verkehr“ (AK MoVe) und Konferenz des Projektes QuartierMobil 2 wird vom 15. - 16. Juni 2023 an der Goethe-Universität, Frankfurt am Main stattfinden. Bis zum 20. Januar 2023 läuft der Call for Paper - Aufruf zur Einreichung von Beiträgen.