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IAW

Interdisziplinäre Alternswissenschaft

Seit August 2009 leitet Prof. Dr. Frank Oswald den am Institut für Sozialpädagogik und Erwachsenenbildung angesiedelten Arbeitsbereich Interdisziplinäre Alternswissenschaft. Er ist außerdem Vorstandssprecher des Frankfurter Forums für interdisziplinäre Alternsforschung (FFIA)

Mit der Einrichtung einer durch die BHF-Bank Stiftung geförderten Stiftungsprofessur für Interdisziplinäre Alternswissenschaft am Fachbereich Erziehungswissenschaften von 2009-2014 wurde der kultur- und sozialwissenschaftliche Ansatz in der Frankfurter Alternsforschung auch institutionell an der Goethe-Universität verankert. 2014 wurde die Professur von der Goethe-Universität verstetigt.

Leitlinien
1) Die Person immer in ihrem sozialen und räumlichen Kontext betrachten!
2) Die Vielfalt des Alters anerkennen!
3) Entwicklungsverläufe und "Übergänge" gezielt in den Blick nehmen!
4) Alternsforschung auch als methodische Herausforderung sehen!

Alle Fotos auf den Seiten der IAW sind von Klaus Ditté http://www.fine-photography.de

Bürgerforschung

Ein Schwerpuntk der IAW stellt seit dem Forschungsprojekt BEWOHNT (2010-2012) die aktive Beiteilung von Nichtwissenschaftler*innen an Alternsforschungsprojekten dar. Studierende und ältere Bürger treten dabei aktiv als Ko-Forscher*innen auf, die die Forsschungsprojekte auch selbst mitgestalten.

Aktuelle Projekte:

  • Utopien-Werkstatt Digitalisierung - Generationen gestalten Zukunft gemeinsam, gefördert durch die BHF-BANK-Stiftung (2020-2022)
  • Projekt ALIVE „Altern gemeinsam verantworten - Ein Beitrag zur zukunftsorientierten und quartiersnahen Altersplanung in Frankfurt am Main“ (2018 - 2021)

  • DENTA Discovering European Neighbours in the Third Age, gefördert durch Erasmus+ Programm der Europäischen Kommission (2019-2021)
  • "Nichts über uns ohne uns!" Zur Bedeutung Partizipative Forschung in der Gerontologie, Vortragsreihe Gerontologie der Universität des 3. Lebensalters (U3L) im SoSe 2020

Abgeschlossene Projekte:

  • Partizipatives Forschungsseminar zu Sehnsüchten im Alter (WiSe 2018/19 und SoSe 2019) mit Studierenden im Master Erziehungswissenschaften und Universität des 3. Lebensalters (U3L)

  • Goethe-Platz-Projekt

  • Projekt BEWOHNT "Hier will ich wohnen bleiben - Zur Bedeutung des Wohnens in der Nachbarschaft für gesundes Altern" (2010-2012)

Profil

Frankfurter Alternsforschung: Person-Umwelt Austausch

Die IAW steht für ein kultur- und sozialwissenschaftliches Verständnis des Alterns als Austausch von Person und Umwelt und ist Teil des im Jahr 2014 gegründeten fakultätsübergreifenden Verbundes Frankfurter Forum für interdisziplinäre Alternsforschung der Goethe-Universität (FFIA). Projekte der IAW sind in der Grundlagenforschung und in der Anwendungsforschung verortet. Fragen des Alterns werden mit Blick auf Ressourcen, Befähigung und Gesundheitsförderung erforscht. Dabei kommen deskriptive, explanative und interventionsbezogene Forschungsdesigns zum Einsatz.

Im Mittelpunkt unseres Verständnisses stehen die Wechselwirkungen zwischen alternden Menschen und der sie umgebenden Umwelt. Dabei werden insbesondere Bezüge zu Konzepten und Modellen der Ökologischen Gerontologie hergestellt. Lesen Sie hier weiter...

Aktuelles

Neues Forschungsprojekt: DigiGen - Generationen gestalten Zukunft gemeinsam

Die digitale Transformation und ihre Schlüsseltechnologie, die künstliche Intelligenz (KI), verändern Lebenswelt und Alltag. KI-Anwendungen wirken einerseits als nützliche Alltagsbegleiter, und andererseits werden in der öffentlichen Debatte über KI Bedenken formuliert.

Parallel dazu vollzieht sich auch eine gesellschaftliche Transformation: Lebensentwürfe und Werte pluralisieren sich, Gewissheiten und Ordnungsschemata schwinden und der Zusammenhalt zwischen den Generationen wird brüchig. Die Geschwindigkeit des Wandels droht, viele Menschen in eine passive Haltung zu drängen. Hier setzt das von der BHF BANK Stiftung geförderte intergenerationelle Citizen Science Projekt DigiGen der Gothe-Universität Frankfurt am Main an. Es tritt für eine aktive Auseinandersetzung und Gestaltung der digitalen Zukunft im Austausch der Generationen in Frankfurt am Main ein. 

An DigiGen beteiligt sind vor allem die Generationen, die in besonderem Maße von der Digitalisierung betroffen sind und künftig sein werden: Kinder und Jugendliche, die mit heute getroffenen Entscheidungen leben werden und ältere Menschen, deren gesellschaftliche Partizipation und individuelle Lebensgestaltung vor allem durch körperliche Einschränkungen und in zunehmendem Maße durch die Aneignung neuer Technologien bestimmt sein werden.

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Beteiligung an neuem Forschungsprojekt

HÖHERE LEBENSQUALITÄT IM ALTER MITHILFE VERNETZTER DIGITALER ASSISTENZSYSTEME (SMART-AGE)

Können vernetzte digitale Assistenzsysteme die Lebensqualität von Menschen in höherem Alter verbessern? Dieser Frage gehen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in einem interdisziplinären Forschungsprojekt an der Universität Heidelberg nach. Wie gut sich diese technologischen Hilfsmittel bedienen lassen und welchen Nutzen sie bringen, wollen die beteiligten Forscher im Rahmen einer repräsentativen Praxisstudie untersuchen. Das Vorhaben SMART-AGE wird von der Carl-Zeiss-Stiftung mit rund 4,5 Millionen Euro im Rahmen des Programms „Durchbrüche“ gefördert. Die Laufzeit beträgt fünf Jahre. 

Mehr zum Projekt

 

Ausschreibung

Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in im Projekt DECIDE (Uni Siegen)

Im Projekt DECIDE soll die Hypothese überprüft werden, dass Vertrautheit (durch vertrauensschaffende Prozesse und vertraute Orte) Komplexität reduziert und hierdurch Menschen mit Alzheimer Demenz zu selbstbestimmten Vorausentscheidungen (Patientenverfügung) befähigt werden können. Das Projekt soll zu einer weiteren Verbreitung von validen Patientenverfügungen und hiermit zu einer Stärkung der Autonomie und Teilhabe von Menschen mit Alzheimer Demenz und zur Entlastung von Stellvertreter:innen bei Entscheidungen am Lebensende beitragen. 

Das Projekt DECIDE wird in Kooperation mit der Professur für Interdisziplinäre Alternswissenschaft (Prof. Dr. Frank Oswald) sowie der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Klinikums der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt (Prof. Dr. med. Andreas Reif), dem Institut für Medizinische Biometrie, Epidemiologie und Informatik der Universitätsmedizin Mainz (Dr. Irene Schmidtmann) und dem Kreisklinikum Siegen (Prof. Dr. med. Martin Grond) durchgeführt.

In der Fakultät II - Bildung, Architektur, Künste, Erziehungswissenschaft-Psychologie, suchen wir im Rahmen des Forschungsvorhabens „Decision-making places in Alzheimer’s dementia – supporting advance decision-making by improving person-environment fit“ (DECIDE) eine/n wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in zum 01.08.2021  zu folgenden Konditionen:

  • 70% = 27,88 Stunden 
  • Entgeltgruppe 13  TV-L
  • befristet  bis 31.03.2024

weitere Informationen




Zertifikate

Zertifikate interdisziplinäre Alternsforschung

Das Frankfurter Forum für interdisziplinäre Alternsforschung (FFIA) organisiert ein Studienprogramm welches die intensive fachübergreifende Beschäftigung mit Fragen des Alterns ermöglicht. Für die erfolgreiche Teilnahme erhalten Studierende ein Zertifikat, das ihre besonderen Kenntnisse im Bereich der Alternsforschung ausweist.

Das Studienprogramm beinhaltet ein Lehrangebot für den Bereich interdisziplinäre Alternsforschung, in dem disziplinäre Lehrveranstaltungen aus den regulären Studiengängen, mit zusätzlichen interdisziplinären Veranstaltungen und Kolloquien verbunden werden.

Ausführliche Informationen zum Zertifikat erhalten Sie hier.


Neben dem Zertifikat interdisziplinäre Alternsforschung für Studierende bietet das FFIA auch ein spezielles Zertifikat für Promovierende und Postdoktoranden an.

Ausfürhliche Informationen zum Zertifikat für Doktoranden und Postdoktoranden finden Sie hier.