Was heißt es, als Erste*r in der Familie zu studieren?

Herausforderungen und Chancen für Schüler:innen und Lehrkräfte


Der Bildungsweg ist elementar im Leben eines Menschen und bestimmt die Chancen auf gesellschaftliche Teilhabe und soziale Mobilität. Die Bildungslaufbahn ist in Deutschland aber immer noch eng mit dem Elternhaus verknüpft: In Deutschland lässt sich die Wahrscheinlichkeit, ob ein Kind studieren wird, immer noch am Bildungsstand der Eltern ablesen. Um dieser Ausgangslage bewusst entgegenzutreten werden wir mit der gemeinnützigen Organisation ArbeiterKind.de in diesem Online-Workshop Wirkweisen und Erleben von Bildungsbenachteiligung reflektieren und Handlungsmöglichkeiten für die Anerkennung, Wertschätzung und Stärkung von Schüler*innen ohne akademische Tradition gemeinsam erarbeiten.

Im Workshop werden Sie für die besonderen Hürden und Problemlagen von Schüler*innen aus nicht-akademischen Familien sensibilisiert. Gemeinsam setzen wir uns damit auseinander, was Kinder aus Familien ohne akademische Tradition brauchen, um neue Perspektiven zu entwickeln.

Methoden zur Selbsterfahrung und -reflexion stehen dabei im Mittelpunkt um Antworten auf die Fragen zu finden: “Was brauchen Schüler*innen aus Familien ohne akademische Tradition? Wie können Lehrkräfte den Bildungsaufstieg fördern?”

Workshop-Ziele:

  • Sensibilisierung für die ungleiche Verteilung von Bildungschancen
  • Bewusstsein für die eigenen Privilegien
  • Bewusstsein für Intersektionalität
  • Erkennen von Ausdrucksformen von Benachteiligungen aufgrund der sozialen Herkunft auf individueller und struktureller Ebene
  • Entwicklung von Handlungsmöglichkeiten für (angehende) Lehrkräfte


TERMINE UND ORT

Termin Donnerstag, 09.06.2022 - ENTFÄLLT
Uhrzeit 10:00 – 16:00 Uhr s.t. (Keine akademische Viertelstunde - der Workshop beginnt pünktlich!)
Ort Online
Zertifikat B - Diversität und Heterogenität
Workshoptage: 1 WT

 

 

Seminarleitung Anna Spengler, Referent*in der Organisation Arbeiterkind.de
www.arbeiterkind.de



Die Teilnehmendenzahl ist begrenzt auf 20 Personen pro Workshop.



Teilnahmebedingungen

Die Teilnahme an den PRO-L Workshops ist kostenlos und freiwillig; es ist jedoch nur eine einmalige Teilnahme pro Workshopthema möglich. Eine Anmeldung zu mehreren Workshops, die gleichzeitig stattfinden, ist nicht möglich.

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Die Workshops sind ausschließlich an immatrikulierte Lehramtsstudierende der Goethe-Universität gerichtet. An- und Abmeldungen sind nur über die E-Mail-Adresse der Goethe-Universität (...@stud.uni-frankfurt.de) möglich.

Abmeldungen sind bis spätestens fünf Tage vor dem Workshop möglich. Dies bedeutet beispielsweise, dass, wenn der Workshop am Freitag stattfindet, Sie sich noch bis inklusive Sonntag vom Workshop abmelden können. Die Abmeldung verläuft über den Link, den Sie in der Anmeldebestätigung per Mail von uns erhalten.

Es ist bei allen Workshops die Anwesenheit über die gesamte Trainingszeit erforderlich. Die Workshops beginnen jeweils sine tempore (s.t. = pünktlich zur angegebenen Uhrzeit). Plätze von ZuspätkommerInnen werden an Studierende auf der Warteliste vergeben.

Sollten Sie unentschuldigt am Training fehlen bzw. sich zu spät abmelden, behalten wir uns vor, Sie von zukünftigen PRO-L Trainings auszuschließen. Bei Krankheit ist bis spätestens eine Woche nach dem ausgefallenen Workshop-Termin per Mail ein Attest vorzuweisen.

Zum abschließenden Erhalt der Teilnahmebescheinigung ist die Bearbeitung einer Reflexion über die E-Learning Plattform Vigor notwendig.

Nachdem Sie einen Workshop einmal besucht haben, ist es nicht möglich, diesen ein zweites Mal zu besuchen.

 

Anmeldung

Eine Anmeldung ist nur noch über die folgende Anmeldemaske möglich:


Wichtiger Hinweis: Bitte überprüfen Sie Ihre Mailadresse bei der Eingabe in die Anmeldemaske noch einmal, bevor Sie die Anmeldungen abschicken. Falls Sie dennoch keine Bestätigungsmail vom System erhalten sollten, geben Sie uns unter Angabe der Kurswünsche und Ihrer Mailadresse bitte Bescheid unter: pro-l@uni-frankfurt.de.