Gender Studies und qualitative Methoden

Arbeitsbereich des Instituts für allgemeine Erziehungswissenschaft WEI

Die systematische Reflexion und empirische Erforschung der Beziehungen zwischen Geschlecht und Begehren, gesellschaftlichen Verhältnissen sowie Erziehung, Sozialisation und Bildung bilden Lehr- und Forschungsschwerpunkte des Arbeitsbereichs. Analysiert werden zum einen mögliche Vermittlungen bildungs-, erziehungs-, sozialisations- und geschlechtertheoretischer Ansätze und zum anderen Wechselwirkungen von Erziehung, Bildung und sich wandelnden Geschlechterverhältnissen. Erkenntnis- und wissenschaftstheoretisch werden poststrukturalistische, diskurstheoretische sowie queer-feministische und postkoloniale Perspektiven bevorzugt, die es erlauben, eine globale Perspektive auf „Geschlechterbildung“ anzuwenden und der Reifizierung von Differenz Rechnung zu tragen.

Besondere Aufmerksamkeit kommt dem Verhältnis von Subjektivierung und Bildung im Kontext von Geschlechterverhältnissen sowie –ordnungen und deren Transformation zu. Für den empirischen Zugang zu entsprechenden Fragestellungen stehen rekonstruktive Verfahren wie etwa Interviews, diskurstheoretische Ansätze und ethnographische Beobachtungen im Mittelpunkt.

Aktuelle Forschungsprojekte am Arbeitsbereich

  • Erziehungswissenschaftliche Subjektivierungsanalysen
  • Verhältnis von Programmatik und Praxis in „Schulen der Vielfalt“
  • Geflüchtete als Zielgruppe der Gedenkstättenpädagogik