Afrika im Anthropozän

 

40. Jahrestagung der Afrikagruppe deutscher Geowissenschaftler (AdG)


Liebe Kolleginnen und Kollegen,                                                                                                     sehr geehrte Damen und Herren,

am Freitag und Samstag, 25. und 26. Juni 2021, findet die Jahrestagung der Afrikagruppe deutscher Geowissenschaftler (AdG) nach 2010 und 2015 erneut an der Goethe-Universität Frankfurt statt. Aufgrund der COVID-19 Pandemie wird die Konferenz ausschließlich im virtuellen Format durchgeführt. In Zusammenarbeit mit dem Zentrum für interdisziplinäre Afrikaforschung (ZIAF, www.ziaf.de ) und dem Institut für Physische Geographie (IPG) wird die Veranstaltung organisiert. Bitte merken Sie den AdG-Termin bereits jetzt für Ihre Jahresplanung vor, und leiten Sie gerne die Information auch an andere an Afrika interessierte Kolleginnen und Kollegen weiter, damit unser AdG-Verteiler vergrößert und auf einen aktuellen Stand gebracht werden kann.

Das Rahmenthema 2021 lautet: "Afrika im Anthropozän" - Ressourcen, Menschen, Klima & Umwelt

Der Mensch verändert(e) die Erde…, natürlich auch auf dem afrikanischen Kontinent. Heute werden meist globale Umweltbelastungen mit dem Anthropozän negativ assoziiert. Die Reichweite des Begriffes hat inzwischen die geowissenschaftlichen Disziplinen verlassen und ist auch zu einem Schlagwort in den Geisteswissenschaften und der politisch interessierten Öffentlichkeit geworden. Die AdG-Jahrestagung widmet sich dem Anthropozän-Diskurs aus interdisziplinärer, regionaler und zeitlicher Perspektive, und sie möchte den Meinungsaustausch und eine aktuelle Bestandsaufnahme zum Anthropozän-Begriff mit Blick auf Afrika fördern und kritisch diskutieren. Wo und wie sind Forschungen der AdG in afrikanischen Ländern mit dem Anthropozän verknüpft?

Wir freuen uns, Sie nach Frankfurt einladen zu dürfen. Die Frankfurter Afrikaforschung blickt auf eine fast 200-jährige Tradition zurück. Noch lange vor der Gründung der Johann Wolfgang Goethe-Universität 1914 sind mit Eduard Rüppell und Leo Frobenius zwei große Frankfurter Afrikaforscher des 19. Jahrhunderts zu nennen. Die besondere Kompetenz der Frankfurter Afrikaforschung besteht darin, dass aus nahezu allen Fachbereichen Wissenschaftler sich mit der Erforschung Afrikas befassen und in zahlreichen Projekten interdisziplinär zusammenarbeiten. Die Gründung des Zentrums für interdisziplinäre Afrikaforschung (ZIAF) an der Goethe-Universität im Jahre 2003 ist Ausdruck dieser langen Tradition und garantiert einen offenen und interdisziplinären Austausch.

Wir freuen uns auf Ihre zahlreiche und aktive Teilnahme!

Hier geht es zum Anmeldeformular!


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