Lehrkräfte als Change Agents im digitalen Zeitalter und damit im Spannungsfeld zwischen überfachlichem Wissen und Expertenwissen

Allgemeine Beschreibung/Didaktik
Schule ist Resonanzraum der Gesellschaft. Als Ort formaler Bildungsprozesse soll sie der Gesellschaft von morgen Orientierung bieten und auf zukünftige Herausforderungen vorbereiten, welche sich durch Fragen der Globalisierung, den Klimawandel sowie technologische und soziale Transformationen mit samt ihren sich daraus ergebenden Folgen stellen. Formale Bildungsprozesse charakterisieren sich dabei im Kern über das didaktische Dreieck.

Im traditionellen Sinn des Erschließens von Welt über Bildung muss der Unterricht daher insbesondere auch auf digitale Transformationsprozesse reagieren. Im Schulalltag hängt vieles von individuellen Lehrkräften ab, die sich dieser Querschnittsaufgabe stellen. Zudem sind Unterrichtsfächer in unterschiedlicher Weise von der Digitalisierung betroffen und Digital Natives treffen auf analog sozialisiert und so auch primär arbeitende Kolleg*innen.

Basierend auf diesen Überlegungen werden im Beitrag Konzeptualisierungen zu einem „big picture“ zur Frage der Digitalisierung diskutiert. Ausgangspunkt bilden terminologische Klärungen, sowie die Diskussion über Möglichkeiten und Grenzen, die sich unter anderem durch die Erfahrungen der letzten Monate im Rahmen des Fernunterrichts ergeben haben.

Referentin
Dr. Daniela Worek (Hessische Lehrkräfteakademie)

Zielgruppe
Lehrkräfte und Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst aller Schulformen und Fächer

Die Veranstaltung ist bei der Hessischen Lehrkräfteakademie nach § 65 Hessisches Lehrerbildungsgesetz mit einer Veranstaltungsdauer von 0,5 Tagen akkreditiert (LA-Nr.: 02000882).


Informationen auf einen Blick:

Termine:

13.07.2021 (15:00 - 17:00 Uhr) und
15.07.2021 (15:00 - 17:00 Uhr).

Ort: online (Link wird zur Verfügung gestellt)

Teilnahmeentgelt: 35 EUR


Online-Anmeldung