Professur für Religionspädagogik und Mediendidaktik

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Aktuelles

VR

VR Seminar vertagt!

Aufgrund der aktuellen Situation bedingt durch COVID-19 verschiebt sich das Blockseminar "Erinnerungsorte des Glaubens - Virtuelle Realität im (Hoch-)Schulunterricht" (Gruppe 2) auf den 27. und 28. Februar 2021. Alle Teilnehmer*innen werden rechtzeitig über Raum und Uhrzeit informiert.

Ombudsperson

Prof. em. Dr. Bernd Trocholepzcy wurde im Senat der Goethe-Universität in seiner Sitzung vom 16.12.2020 einstimmig  für das Amt der Ombudsperson für Studierende und wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie für das Amt als Ombudsperson für studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte der Goethe-Universität für eine Amtszeit vom 01.01.2021 bis 31.12.2022 bestellt. Die Aufgabe übt er mit dem 1.1.2021 im Ehrenamt aus. Das Team der Professur "Religionspädagogik und Mediendidaktik" gratuliert Professor Trocholepzcy herzlich zu dieser Beauftragung und wünscht sensible Begleitungen zu guten Lösungen.

School

Blogeintrag bei theocare.network

Im Blog theocare.network ist ein neuer Eintrag von Prof.'in Dr. Viera Pirker erschienen zum Thema „Corona und der Religionsunterricht – ein Zwischenstand“ 

Erfahren Sie mehr unter: https://theocare.wordpress.com/2020/12/07/corona-und-der-religionsunterricht-ein-zwischenstand-viera-pirker/

Firework

#relichat wird 100!

Der höchst agile, religionspädagogische Educational Chat auf Twitter ist 100 geworden:
Herzlichen Glückwunsch #relichat!

Erfahren Sie mehr unter: https://www.relichat.org/2020/11/20/relichat-100/ 

Microphone

Interview bei RPP-Katholisch

„Ausprobieren und Diskutieren“ – Die neue Professorin für Religionspädagogik und Mediendidaktik an der Goethe-Universität im Interview mit RPP-Katholisch

Das Interview finden Sie hier: https://www.rpp-katholisch.de/Nachrichten/Detail/tabid/230/ctrlToLoad/Details/nid/12463/Default.aspx

Sprechstunde Prof.'in Dr. Viera Pirker

Prof.in Dr. Viera Pirker bietet in der vorlesungsfreien Zeit einen zusätzlichen Sprechstundentermin am 8. März an.

Die Sprechstunde von Prof.in Dr. Viera Pirker während der Vorlesungszeit im Sommersemester 2021 ist dienstags von 13:45-14:45 Uhr.

Eine vorherige Online-Anmeldung ist erforderlich!

Willkommen Prof.in Dr. Viera Pirker!

Pünktlich zum Beginn des Wintersemesters wurde die Professur für Religionspädagogik und Mediendidaktik durch Prof.in Dr. Viera Pirker neu besetzt.

Sie bietet dieses Semester das digitale Seminar "Religiöse Bildung und Erziehung" an. Informationen und Anmeldungen über LSF.

„Corona und der Religionsunterricht – ein Zwischenstand“: Beobachtungen nach mehr als einem halben Jahr des Religionsunterrichts in Zeiten der Pandemie auf dem Blog „Theo.Care“ des Wiener Instituts für Praktische Theologie. 

https://theocare.wordpress.com/2020/12/07/corona-und-der-religionsunterricht-ein-zwischenstand-viera-pirker/


„Religionspädagogik in der digitalen Transformation“ – die Keynote Lecture von Viera Pirker beim 15. Arbeitsforum Religionspädagogik der Pädagogischen Stiftung Cassianeum /Donauwörth ist am 16.12. online open access erschienen. „RU4.0. Religiöse Bildung und Digitalisierung“ wurde herausgegeben von Markus Tomberg (Theologische Fakultät Fulda) und Winfried Verburg (Bistum Osnabrück). 

 https://kidoks.bsz-bw.de/frontdoor/deliver/index/docId/2048/file/RU4.0.pdf  


Was sind eigentlich Christfluencer? Viera Pirker war im Podcast „Studio Omega“ zu Gast und hat mit Udo Seelhofer (Erzdiözese Wien) über diese derzeit aktueller werdende Frage gesprochen. 

https://studio-omega-der-podcast.simplecast.com/episodes/folge-55-was-sind-eigentlich-christfluencer


Das aktuelle Heft der Katechetischen Blätter, der Zeitschrift für religiöses Lernen in Schule und Gemeinde, zum Thema „Tugenden“ ist erschienen, mit einem Beitrag von Viera Pirker über eine surreale Fotografie von Robert und Shana ParkeHarrison. Es ist das erste Heft der Zeitschrift im Jahr 2021. 


Die älteste unabhängige Fachzeitschrift für religiöse Bildung öffnet im 145. Jahrgang konsequent den Weg in die crossmediale Lektüre. Seit 2020 ist ein Online-Abonnement möglich. Jede Zeitschrift wird mit Arbeitsmaterialien im Downloadbereich der Webseite ergänzt. Die Redaktion setzt zudem auf eine nahtlose Erweiterung des klassischen Printprodukts, indem QR-Codes als Tor zu ausgewählten Webinhalten wirken.


www.katbl.de 



"Maria Magdalena": Zum Arthouse-Film über die Apostolin der Apostel haben Sarah Egger und Viera Pirker ein christlich-jüdisches Filmgespräch geführt, das in der "Zeitschrift für christlich-jüdische Begegnung im Kontext" 3 (2020) erschienen ist.

https://iapt-cs.org/ojs/index.php/cjbk/article/view/415

Die Professur für Religionspädagogik und Mediendidaktik agiert vernetzt. Studierende des Fachbereichs, Lehrkräfte, die an Unterrichtsprojekten in ihrem Religionsunterricht interessiert sind, Nachwuchswissenschaftler*innen mit Forschungsideen und Kooperationspartner*innen, mit denen wir bereits arbeiten, aber auch die, von denen wir noch gar nichts ahnen: Sie sind jederzeit herzlich eingeladen, mit Professorin Dr. Viera Pirker Kontakt aufzunehmen. Sie können sich mit Ihrem Anliegen auch an die Mitglieder im Team wenden.

Studierende, die sich auf eine Prüfung im Bereich Religionspädagogik und Mediendidaktik vorbereiten oder eine Abschlussarbeit schreiben wollen, melden sich bitte mit einer inhaltlichen Vorüberlegung in der Sprechstunde an. 

Aktuelle Informationen zu den Projekten und Aktivitäten der Professur finden Sie auf der Webseite, gerne verweisen wir auch auf unsere Social-Media-Präsenz. Sie können uns auch eine Mailadresse mitteilen, mit der wir Sie zu besonderen Veranstaltungen einladen können.

VR

VR Seminar vertagt!

Aufgrund der aktuellen Situation bedingt durch COVID-19 verschiebt sich das Blockseminar "Erinnerungsorte des Glaubens - Virtuelle Realität im (Hoch-)Schulunterricht" (Gruppe 2) auf den 27. und 28. Februar 2021. Alle Teilnehmer*innen werden rechtzeitig über Raum und Uhrzeit informiert.

Ombudsperson

Prof. em. Dr. Bernd Trocholepzcy wurde im Senat der Goethe-Universität in seiner Sitzung vom 16.12.2020 einstimmig  für das Amt der Ombudsperson für Studierende und wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie für das Amt als Ombudsperson für studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte der Goethe-Universität für eine Amtszeit vom 01.01.2021 bis 31.12.2022 bestellt. Die Aufgabe übt er mit dem 1.1.2021 im Ehrenamt aus. Das Team der Professur "Religionspädagogik und Mediendidaktik" gratuliert Professor Trocholepzcy herzlich zu dieser Beauftragung und wünscht sensible Begleitungen zu guten Lösungen.

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Blogeintrag bei theocare.network

Im Blog theocare.network ist ein neuer Eintrag von Prof.'in Dr. Viera Pirker erschienen zum Thema „Corona und der Religionsunterricht – ein Zwischenstand“ 

Erfahren Sie mehr unter: https://theocare.wordpress.com/2020/12/07/corona-und-der-religionsunterricht-ein-zwischenstand-viera-pirker/

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#relichat wird 100!

Der höchst agile, religionspädagogische Educational Chat auf Twitter ist 100 geworden:
Herzlichen Glückwunsch #relichat!

Erfahren Sie mehr unter: https://www.relichat.org/2020/11/20/relichat-100/ 

Microphone

Interview bei RPP-Katholisch

„Ausprobieren und Diskutieren“ – Die neue Professorin für Religionspädagogik und Mediendidaktik an der Goethe-Universität im Interview mit RPP-Katholisch

Das Interview finden Sie hier: https://www.rpp-katholisch.de/Nachrichten/Detail/tabid/230/ctrlToLoad/Details/nid/12463/Default.aspx

Sprechstunde Prof.'in Dr. Viera Pirker

Prof.in Dr. Viera Pirker bietet in der vorlesungsfreien Zeit einen zusätzlichen Sprechstundentermin am 8. März an.

Die Sprechstunde von Prof.in Dr. Viera Pirker während der Vorlesungszeit im Sommersemester 2021 ist dienstags von 13:45-14:45 Uhr.

Eine vorherige Online-Anmeldung ist erforderlich!

Willkommen Prof.in Dr. Viera Pirker!

Pünktlich zum Beginn des Wintersemesters wurde die Professur für Religionspädagogik und Mediendidaktik durch Prof.in Dr. Viera Pirker neu besetzt.

Sie bietet dieses Semester das digitale Seminar "Religiöse Bildung und Erziehung" an. Informationen und Anmeldungen über LSF.

„Corona und der Religionsunterricht – ein Zwischenstand“: Beobachtungen nach mehr als einem halben Jahr des Religionsunterrichts in Zeiten der Pandemie auf dem Blog „Theo.Care“ des Wiener Instituts für Praktische Theologie. 

https://theocare.wordpress.com/2020/12/07/corona-und-der-religionsunterricht-ein-zwischenstand-viera-pirker/


„Religionspädagogik in der digitalen Transformation“ – die Keynote Lecture von Viera Pirker beim 15. Arbeitsforum Religionspädagogik der Pädagogischen Stiftung Cassianeum /Donauwörth ist am 16.12. online open access erschienen. „RU4.0. Religiöse Bildung und Digitalisierung“ wurde herausgegeben von Markus Tomberg (Theologische Fakultät Fulda) und Winfried Verburg (Bistum Osnabrück). 

 https://kidoks.bsz-bw.de/frontdoor/deliver/index/docId/2048/file/RU4.0.pdf  


Was sind eigentlich Christfluencer? Viera Pirker war im Podcast „Studio Omega“ zu Gast und hat mit Udo Seelhofer (Erzdiözese Wien) über diese derzeit aktueller werdende Frage gesprochen. 

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Das aktuelle Heft der Katechetischen Blätter, der Zeitschrift für religiöses Lernen in Schule und Gemeinde, zum Thema „Tugenden“ ist erschienen, mit einem Beitrag von Viera Pirker über eine surreale Fotografie von Robert und Shana ParkeHarrison. Es ist das erste Heft der Zeitschrift im Jahr 2021. 


Die älteste unabhängige Fachzeitschrift für religiöse Bildung öffnet im 145. Jahrgang konsequent den Weg in die crossmediale Lektüre. Seit 2020 ist ein Online-Abonnement möglich. Jede Zeitschrift wird mit Arbeitsmaterialien im Downloadbereich der Webseite ergänzt. Die Redaktion setzt zudem auf eine nahtlose Erweiterung des klassischen Printprodukts, indem QR-Codes als Tor zu ausgewählten Webinhalten wirken.


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"Maria Magdalena": Zum Arthouse-Film über die Apostolin der Apostel haben Sarah Egger und Viera Pirker ein christlich-jüdisches Filmgespräch geführt, das in der "Zeitschrift für christlich-jüdische Begegnung im Kontext" 3 (2020) erschienen ist.

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Die Professur für Religionspädagogik und Mediendidaktik agiert vernetzt. Studierende des Fachbereichs, Lehrkräfte, die an Unterrichtsprojekten in ihrem Religionsunterricht interessiert sind, Nachwuchswissenschaftler*innen mit Forschungsideen und Kooperationspartner*innen, mit denen wir bereits arbeiten, aber auch die, von denen wir noch gar nichts ahnen: Sie sind jederzeit herzlich eingeladen, mit Professorin Dr. Viera Pirker Kontakt aufzunehmen. Sie können sich mit Ihrem Anliegen auch an die Mitglieder im Team wenden.

Studierende, die sich auf eine Prüfung im Bereich Religionspädagogik und Mediendidaktik vorbereiten oder eine Abschlussarbeit schreiben wollen, melden sich bitte mit einer inhaltlichen Vorüberlegung in der Sprechstunde an. 

Aktuelle Informationen zu den Projekten und Aktivitäten der Professur finden Sie auf der Webseite, gerne verweisen wir auch auf unsere Social-Media-Präsenz. Sie können uns auch eine Mailadresse mitteilen, mit der wir Sie zu besonderen Veranstaltungen einladen können.

Professur

Professurinhaberin

Prof.'in Viera Pirker

Prof.'in Dr. Viera Pirker

E-Mail: pirker@em.uni-frankfurt.de

Sprechzeit: Dienstags, 13:45-14:45 Uhr (nur nach vorheriger Anmeldung hier)

Büro: em. Bauleitgebäude Raum 3

Telefon: 069 / 798 33364

Beruf

Seit 2020: Professur für Religionspädagogik und Mediendidaktik an der Goethe-Universität in Frankfurt

2020: Lehrstuhlvertretung "Praktische Theologie/Religionspädagogik" an der Justus-Liebig-Universität Gießen

2016 – 2020: Universitätsassistentin am Institut für Praktische Theologie der Universität Wien (Fachbereich Religionspädagogik und Katechetik)

2013 – 2016: Studienleiterin am Pädagogischen Zentrum der Bistümer im Lande Hessen Wiesbaden-Naurod, Fachbereich Weiterbildung Katholische Religion

2010 – 2013: Lehrerin für Katholische Religion (Grundschule, Sek I+II), Frankfurt

2004 – 2013: Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Seminar für Religionspädagogik, Katechetik und Didaktik der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen, Frankfurt sowie im Forschungsprojekt „Weltkirchliche Arbeit heute für morgen“ (2007 – 2009)

2003 – 2004: Freie Mitarbeit an der Stabsstelle für Personal- und Organisationsentwicklung im Bischöflichen Ordinariat, Diözese Rottenburg-Stuttgart


Ausbildung und Weiterbildung

2006 – 2012: Doktoratsstudium (Dr. Theol.) am Institut für Pastoralpsychologie und Spiritualität der Philosophisch-theologischen Hochschule Sankt Georgen

1996 – 2003: Studium der Katholischen Theologie (Dipl.Theol.) an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen

1999 – 2000: Jewish Studies im Programm „Studium in Israel“ der EKD, Hebrew University of Jerusalem

Eine aktuelle Publikationsliste steht zum download bereit.

  • Religiöses Lernen im Horizont der Digitalität
  • Visuelle Religionskulturen 
  • Identitätsbegleitung und Subjektorientierung
  • Lernen am Kreuzweg
Anmeldung zur digitalen Sprechstunde

Bitte wählen Sie unter folgendem Link einen oder mehrere Termine (je nach Zeitumfang) aus unter Angabe Ihres Nachnamens und Ihrer Telefonnummer bei einer gewünschten telefonischen Sprechstunde.

Frau Prof.'in Dr. Viera Pirker wird Sie zum entsprechenden Zeitpunkt in das Zoom-Meeting einladen oder telefonisch kontaktieren.


Bitte betreten Sie zur vereinbarten Zeit den Zoom-Raum und warten Sie, bis Sie in die Videokonferenz aufgenommen werden.
Alternativ können Sie sich zu dieser Zeit telefonisch melden: 069-798/33364



Zoom-Meeting beitreten
https://uni-frankfurt.zoom.us/j/94293829669?pwd=eG5UZUJqemFBTUVja3dSV3U3VlRHQT09

Meeting-ID: 942 9382 9669
Kenncode: 927559
Schnelleinwahl mobil: +496971049922 Deutschland

Dr. Viera Pirker (*1977) is a Professor for Religious Education and Media Didactics at Goethe University Frankfurt. Her research focuses on Religious Education facing the Digital, Visual Religious Cultures, Identity and Plurality. The Development of Subject Didactics and Teachers' Professionalization mark other important topics of her work.

Viera Pirker studied Catholic Theology at Tübingen University and focused a year abroad at Hebrew University of Jerusalem on Jewish Studies and Interreligious Dialogue. From 2004 on, she joined the faculty team for Religious Education and Catechetics at Sankt Georgen Graduate School of Philosophy and Theology Frankfurt, where she took her doctorate at the Institute for Pastoral Psychology and Spirituality in 2012. During that time, she also taught the subject Catholic Religion at a senior and a grammar school in Frankfurt. 2013-2016 she worked at a church institution for teachers' training in Wiesbaden. 2016 she headed to Vienna University to enhance her research fields and teaching experience at the Institute for Practical Theology, Department of Catholic Theology. 2020 she has been appointed as Professor at Goethe University.

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Klara Pišonić

Klara Pišonić, geb. Banovčić

E-Mail: pisonic@em.uni-frankfurt.de

Sprechzeit: nach Vereinbarung per E-Mail

Büro: NG 1.719

Telefon: 069 / 798 - 33350

  • seit April 2019: wissenschaftliche Mitarbeiterin und Ansprechpartnerin an der Professur für Religionspädagogik und Mediendidaktik
  • seit 2018: Religionslehrerin an der Obermayr International School in Schwalbach (Ts.)
  • 2016 - 2019: studentische Hilfskraft des Lehrstuhls Religionsphilosophie an der J. W. Goethe-Universität in Frankfurt am Main
  • 2018: Erstes Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien
  • 2013 - 2018: Lehramtsstudium mit den Fächern katholische Religion und Politik & Wirtschaft (L3) an der J. W. Goethe-Universität in Frankfurt am Main 

Pisonic, Klara: Learning Analytics in der Diskussion, feinschwarz.net, 28.07.2020

Pisonic, Klara: „Religion kann separierend sein – das muss sich ändern!, feinschwarz.net, 28.05.2020

Pisonic, Klara: Zwischen Sehnsucht nach Real Life und digitaler Kommunikation, hinsehen.net, 27.03.2020

Verleihung der GAFF-Preise 2018 für die besten Examensarbeiten

Frankfurt am Main, 27. Oktober 2018










Im Rahmen einer akademischen Feier wurden zum Vorlesungsbeginn am 22. Oktober 2018 auf dem Campus Westend die Preise der Gesellschaft der Alumni und Freunde des Fachbereiches Katholische Theologie (GAFF) der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main e.V. für die besten Examensarbeiten am Fachbereich Katholische Theologie im vergangenen akademischen Jahr verliehen.

Insgesamt wurden Preisgelder in Höhe von 700 Euro ausgeschüttet.

Die Jury vergab den dritten Preis an Frau Carla Sicking für ihre Arbeit mit dem Titel: „Was ist lebenswertes Leben – Schwangerschaftsabbruch mit embryopathischer Indikation aus ethischer Sicht“.

Der erste Preis wurde dieses Jahr zweifach vergeben, zum einen an Klara Banovčić für ihre Arbeit mit dem Titel: „Das Theodizeeproblem anhand David Humes, Werk: Dialoge über die natürliche Religion“ und zum anderen an Johannes Moos für die Arbeit mit dem Titel: „Die Erweckung des Lazarus (Joh 11, 1- 54) im Kontext der johanneischen Zeichenhandlungen“.

Die Preise wurden von Prof. Dr. August Heuser, dem Vorsitzenden der GAFF, überreicht.

In seiner Laudatio bedankte sich der Dekan Prof. Dr. Thomas M. Schmidt bei den Preisträgern.

Musikalisch wurde die Feier von einem Violoncello Quartett (Elias Hauth, Jihee Kim, Amelie Trocha und Leo Stoll) begleitet. Vor allem ihre Interpretation des Stückes „Nothing Else Matters“ von Metallica wurde von der Gästen der Preisverleihung mit einem langen Applaus bedacht.

Die Preisverleihung im Eisenhower-Saal war gut besucht und eröffnete würdig das neue Studienjahr.

Sekretariat

David Bartoschek

David Bartoschek 

E-Mail: d.bartoschek@em.uni-frankfurt.de

Sprechzeit: nach Vereinbarung

Büro: NG 1.719

Telefon: 069 / 798 - 33330

  • August 2016 – Juni 2019: Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten an der Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • seit Juni 2019: Sekretär an der Professur für Religionspädagogik und Mediendidaktik sowie an der Professur für Fundamentaltheologie und Dogmatik an der Goethe-Universität Frankfurt am Main


Arbeitsschwerpunkte

  • Studentische Arbeitskräfte
  • Raumreservierungen
  • LSF-Beauftragter Lehraufträge /-planung
  • Sekretariat Professur für Religionspädagogik und Mediendidaktik
  • Sekretariat Professur Fundamentaltheologie und Dogmatik 

Pädagogische Mitarbeiter*innen

Maria Bohrer

E-Mail: m.bohrer@em.uni-frankfurt.de

Sprechzeit: nach Vereinbarung per E-Mail

Büro: NG 1.719

Telefon: 069 / 798 - 33363

Arbeitsschwerpunkte

Schulpraktische Studien für L1, L2, L5:

  • Lehrveranstaltungen zur Vor- und Nachbereitung des Schulpraktikums
  • Begleitung der Praxisphase in der Schule
  • Begleitung Auslandspraktikum in Zusammenarbeit mit dem Referat International Teacher Education der ABL
  • Äquivalenzprüfung und Anerkennung von Schulpraktika

Arbeitsgebiet:

  • Religionsdidaktische Prozesse im Unterricht
  • Kooperation mit ABL, Studienseminar und Religionspädagogisches Amt

Holger Höhl

E-Mail: hoehl@em.uni-frankfurt.de

Sprechzeit: nach Vereinbarung per E-Mail

Büro: NG 1.719

Telefon: 069 / 798 - 33363

Arbeitsschwerpunkte

  • Lehr@mt, Projekt zur Implementierung digitaler Medien in allen Phasen der hessischen Lehrerbildung, Projektkoordination,
  • e-Portfolio, Medienbildung
  • Mitarbeit in den Lehrveranstaltungen der Professur, Schwerpunkt: fachdidaktische und fachmethodische  Fragestellungen, Grund-, Haupt-, Real und Förderschule.
  • Entwicklung online-gestützter Ausbildungsmodule in der zweiten Phase der hessischen Lehrerbildung, Lehreraus- und fortbildung

Frank Wenzel

E-Mail: frank.wenzel@em.uni-frankfurt.de

Sprechzeit: nach Vereinbarung per E-Mail

Büro:  NG 1.719

Telefon: 069 / 798 - 33363

Arbeitsschwerpunkte

  • Lehr@mt, Projekt zur Implementierung der Neuen Medien in allen Phasen der hessischen Lehrerbildung, Projektkoordination, e-Portfolio,
  • Mitarbeit in den Lehrveranstaltungen der Professur, Schwerpunkt: fachdidaktische und fachmethodische Fragestellungen
  • Fachdidaktische Begleitung des Praxissemesters
  • Entwicklung online-gestützter Ausbildungsmodule in der zweiten Phase der hessischen Lehrerbildung, Lehreraus- und fortbildung

Studentische Hilfskräfte

Maximilian Barthel

E-Mail: barthel.mxjm@gmail.com

Büro: NG 1.718

  • Seit 2019: Bachelorstudium Katholische Theologie und Philosophie 
  • Seit April 2020: Studentische Hilfskraft an der Professur für Religionspädagogik und Mediendidaktik

Arbeitsschwerpunkte

  • Tutor
  • Moodle

Sabrina Schön

E-Mail: schoensabrina14@gmail.com

Büro: NG 1.718

  • Seit 2016: Lehramtsstudium (L3) mit den Fächern Deutsch und Mathematik
  • Seit 2017: Lehramtsstudium (L3) mit den Fächern Deutsch, Mathematik und katholische Religion
  • Seit 2020: Doppelstudium Theater-, Film- und Medienwissenschaften und Gender Studies (BA)Seit November 2020: Studentische Hilfskraft an der Professur für Religionspädagogik und Mediendidaktik
  • Oktober 2017 bis März 2020: Studentische Hilfskraft an der Professur für Religionspädagogik und Mediendidaktik
  • Ab Dezember 2020: Studentische Hilfskraft an der Professur für Religionspädagogik und Mediendidaktik

Arbeitsschwerpunkte

  • Homepage

Friederike Horn

E-Mail: friederikehorn@yahoo.de

Büro: NG 1.718

  • Oktober 2010-Oktober 2014 Bachelorstudium der Soziologie (HF) und Psychologie (NF), Friedrich-Schiller-Universität, Jena
  • Oktober 2014-April 2019 Masterstudium der Soziologie mit den Schwerpunkten Arbeits-Organisations- und Umweltsoziologie, Goethe-Universität, Frankfurt am Main
  • Seit Oktober 2020 Wissenschaftliche Rechercheurin am Gartenbaumuseum in Erfurt
  • Seit Februar 2021 Studentische Hilfskraft an der Professur für Religionspädagogik und Mediendidaktik

Arbeitsschwerpunkte

  • Qualitative Datenauswertung (Projekt CONTOC)

Ehemalige Professurinhaber


Prof. Dr. Bernd Trocholepczy

E-Mail: trocholepczy@em.uni-frankfurt.de


Prof. Dr. Michael Raske

E-Mail: michaelraske@aol.com

Religionspädagogik bewegt sich in Forschung und Lehre an vielfältigen Schnittstellen: Theorie und Praxis, Theologie und Pädagogik, Religionssoziologie und Entwicklungspsychologie, formale, nonformelle und informelle Bildungskontexte, Individuum und Gesellschaft, Ästhetik und Ausdruck. Religiöser und medialer Wandel, Veränderungen in Sozialisation und Lebenswelt prägen dieses Fachgebiet der Theologie in besonderer Weise. Auch stellen sich wechselnde bildungspolitische Herausforderungen, wie aktuell die Strategie der Kultusministerien „Bildung in der digitalen Welt“.

Wie Menschen und religiöse Wirklichkeit aufeinander bezogen sind und in ein wechselseitiges Verhältnis eintreten können, reflektiert und diskutiert die Religionspädagogik als praktisch-theologische Disziplin unter Berücksichtigung von religionssoziologisch und entwicklungspsychologisch beschreibbaren Bedingungen. 

Mediendidaktik stellt für die Religionspädagogik eine wichtige Spezifizierung dar. Die im deutschsprachigen Raum einzigartige Kombination der Felder Religionspädagogik und Mediendidaktik eröffnet vielfältige Perspektiven für Forschung und Lehre, insbesondere im Blick auf fachdidaktische Entwicklung. Was bedeuten religiöse Bildung und Entwicklung im Kontext einer medial und digital geprägten Gegenwart, und wie kann diese begleitet werden?

FR-agil: Die Frankfurter Religionspädagogik versteht sich grundsätzlich in agilen Strukturen. Sie setzt auf eine am Kompetenzerwerb orientierte Didaktik, vernetzt die Phasen der Lehrer*innenbildung, und agiert in Forschung, Lehre und Praxisbegleitung grundsätzlich in Netzwerken und Kooperationen. An der Professur werden Ansätze einer visuell orientierten Medienpädagogik verfolgt und die Entwicklung von Digitalkompetenzen begleitet. In der Lebenswelt von digital natives kommt dem Umgang mit Medien eine wesentliche Bedeutung zu. Religionslehrer*innen integrieren diese Alltagswirklichkeit proaktiv in eine identitätsbegleitend verstandene Religionspädagogik, zumal sich in diesem Alltag auch das religiöse Verhältnis der Adressat*innen religiöser Bildung konstelliert. 

Die Professur für Religionspädagogik und Mediendidaktik wendet sich in ihrem Studienangebot an Lehramtsstudierende, ebenso wie an Bachelor- und Masterstudierende am Fachbereich Katholische Theologie und darüber hinaus. Eine besondere und individuelle Vertiefung ist im Masterstudiengang „Religiöse Kommunikation: Interkulturelle und mediale Perspektiven“ möglich. 

Wissenschaftliche Abschluss- und Qualifikationsarbeiten (Promotion, Habilitation) werden mit besonderer Aufmerksamkeit begleitet. Der Bereich Mediendidaktik entwickelt zudem Angebote für die Lehrenden des Fachbereiches und wirkt in die phasenvernetzende Lehrer*innenbildung, beispielsweise durch innovative Projekte im Medienkompetenz-Zertifikat

Forschungsschwerpunkte

Digitalität

Religionspädagogik im Horizont der Digitalität

Mediatisierung als grundlegende Konstante gesellschaftlichen Wandels prägt die Lebenswelt von Lehrenden und Lernenden gleichermaßen. Digitalisierung, digital literacy, Medialität, Fiktionalität gelten derzeit als ‚Trending Topics' im Bildungsbereich, nicht erst seit der Herausforderung durch die Corona-Pandemie.

Verstehen Religionspädagogik und Theologie Digitalität bereits als Zeichen der Zeit, werden in den wissenschaftlichen Fächern die grundlegenden Herausforderungen im Kontext von Ethik, Anthropologie, Interaktion, Kommunikation und Bildung erkannt und bedacht? Wie verändern sich Religion, Religiosität und daran anschließend Religiöse Bildung durch Digitalität? Wie hängen eine scheinbar religionsentleerte Lebenswelt mit zutiefst religionshaltigen Nachrichten zusammen? Welches Menschenbild wird in Social Media valorisiert? In Lehrveranstaltungen, Forschungsprojekten und Publikationen werden Wertebindungen und fachdidaktische Implikationen für eine Religionspädagogik in augmentierter Realität entwickelt.


Aktivitäten 

  • RPP-Katholisch – Interview mit Viera Pirker: Ausprobieren und diskutieren. Religionspädagogik in der digitalen Transformation. https://www.rpp-katholisch.de/Nachrichten/Detail/tabid/230/ctrlToLoad/Details/nid/12463/Default.aspx. 10.11.2020.
  • „Religiöses Lernen im Horizont der Digitalisierung“: Lehrerbildungstag im Erzbistum Bamberg, 20.05.2020.
  • „Religionspädagogik in der digitalen Transformation“. Vortrag bei der Tagung der Pädagogischen Stiftung Cassianeum (dkv, koleischa, akrk), 06.03.2020.
  • „social media – Thema und Praxis im Religionsunterricht“, Lehrerfortbildung an der KPH Wien, 09.03.2020.
  • Lohrer, Jörg; Pirker, Viera (2020): Religionspädagogik in der digitalen Transformation. Podcast RPI Virtuell. https://news.rpi-virtuell.de/2020/05/06/dr-viera-pirker-religionspaedagogik-in-der-digitalen-transformation/ . 06.05.2020
  • „Digitalität als ‚Zeichen der Zeit'? - theologische Thesen“. Vortrag für Schriftleitertreffen theologischer Zeitschriften, Universität Linz, 22.10.2019.
  • „#dnkgtt: Social Media als Kommunikationsort von Religion“. Vortrag an der Universität Freiburg, 10.07.2019.
  • „Religion und Social Media“ - Fachgespräch Digitale Religiöse Kommunikation, Theologische Hochschule Chur, 11.05.2019.
  • „Du sollst Dir kein Bildnis machen - Die Gottesfrage in Social Media“. Workshop bei der Tagung „Religionspädagogische road-trips zur Gottesfrage“ – 14. Religionspädagogisches Forum der Stiftung Cassianeum, 04.04.2019.
  • Repräsentanz und Konstruktion von ‚Wahrheit' auf social media. Impulse für eine identitätsbegleitende Religionspädagogik, Vortrag an der Universität Frankfurt, 28.01.2019.
  • Identität, ihre Konstruktion und Religiosität – wo kommt die Wahrheit ins Spiel? Vortrag bei der AKRK, Leitershofen, 14.09.2018.


Publikationen

  • Pirker, Viera (2020): Religionspädagogik in der digitalen Transformation. In: Markus Tomberg und Winfried Verburg (Hg.): RU 4.0. Religiöse Bildung und Digitalisierung. 15. Arbeitsforum Religionspädagogik Donauwörth. Fulda: kidocs, 19-32. https://kidoks.bsz-bw.de/frontdoor/deliver/index/docId/2048/file/RU4.0.pdf
  • Pirker, Viera (2020): Religiöse Bildung in Zeiten der Corona-Pandemie. Spiegelungen aus Online-Begegnungen zur Situation von Lehrkräften. In: Zeitschrift für Pädagogik und Theologie 72 (4), S. 486–501. DOI: 10.1515/zpt-2020-0053.
  • Pirker, Viera (2020): Digitalität als ‚Zeichen der Zeit'? In: Theologisch-praktische Quartalsschrift 168 (2), S. 147–155.
  • Pirker, Viera (2020): DIGI:Tales about GOD. Religiöse Kommunikation im Netz – Beobachtungen durch das religionspädagogische Kaleidoskop. In: Impulse (2), S. 4–7.
  • Pirker, Viera (2020): die 4k neu f.r.a.m.e.n. Religiöse Bildung im 21. Jahrhundert. https://www.lehren-und-lernen.ch/die-4k-neu-f-r-a-m-e-n-religioese-bildung-im-21-jahrhundert/
  • Pirker, Viera (2020): Religionsunterricht remote - eine Spurensuche. https://theocare.wordpress.com/2020/04/01/religionsunterricht-remote-eine-spurensuche-viera-pirker/, zuletzt aktualisiert am 01.04.2020.
  • Pirker, Viera (2020): „Kirche und Digitalität in Zeiten der Corona-Krise“. https://www.feinschwarz.net/kirche-und-digitalitaet/
  • Pirker, Viera; Freund, Silke (2020): Digitalisierung verändert den Religionsunterricht an beruflichen Schulen! In: Informationen für den Religionsunterricht, S. 6–11.Pirker, Viera (2020): Menschsein im Zeitalter der Digitalität. Perspektiven für religiöse Bildung im zweiten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts. In: Notizblock 67, S. 5–9.
  • Pirker, Viera (2019): „Du sollst Dir kein Bildnis machen“: Die Gottesfrage in Instagram. In: Mirjam Schambeck und Winfried Verburg (Hg.): Roadtrips zur Gottesfrage – Wenn es im Religionsunterricht um Gott geht. München: DKV, 137-151.
  • Pirker, Viera (2019): Digitalität wirkt Wandel. Anthropologische, theologische und ethische Aspekte. In: Hanna Fülling und Gernot Mayer (Hg.): Die digitale Revolution und ihre Kinder. Brennpunkte digitaler Ethik. Berlin: EZW (EZW Text, 63), S. 77–94.
  • Pirker, Viera (2019): Das Geheimnis im Digitalen. Anthropologie und Ekklesiologie im Zeitalter von Big Data und Künstlicher Intelligenz. In: Stimmen der Zeit 144 (2), S. 133–141.
  • Pirker, Viera (2018): Social Media und psychische Gesundheit. Am Beispiel der Identitätskonstruktion auf Instagram. In: Communicatio Socialis 51 (4), S. 467–480. DOI: 10.5771/0010-3497-2018-4-467.
  • Pirker, Viera (2018): 22 Monate - ein ganzes Leben. Online verfügbar unter www.feinschwarz.net/22-monate-ein-ganzes-leben/, zuletzt aktualisiert am 16.07.2018.
  • Pirker, Viera (2018): #theodigital: Theologie im Terrain des Digitalen. Online verfügbar unter www.feinschwarz.net/theodigital-theologie-im-terrain-des-digitalen/, zuletzt aktualisiert am 26.11.2018

Digitalität

CONTOC – Churches Online in Times of Corona

Der Umgang mit dem Corona-Virus hat die Kirchen und Religionsgemeinschaften international in eine für die Gegenwart vollkommen neue Situation gestellt. Die ökumenisch angelegte Studie erhebt Erfahrungen von Hauptamtlichen Mitarbeiter*innen in christlichen Gemeinden im Umgang mit den Herausforderungen während der COVID-19-Pandemie. Besonders im Fokus steht die Frage nach den genutzten digitalen Möglichkeiten, darüber hinaus Wahrnehmungen und Anstöße für die Kirchenentwicklung. Diese wurden über Landeskirchen und Diözesen zur Teilnahme an einer Online-Umfrage gewonnen. Der Zeitraum der Befragung Juni – Juli 2020 verspricht einen genauen Einblick in die konkrete Situation der noch akuten, transformativen Phase. Über 1500 Personen aus römisch-katholischen Gemeinden im gesamten Land – Haupt- und Ehrenamtliche, vor allem Pfarrer, Gemeinde- und Pastoralreferent*innen, Diakone und weitere Berufsgruppen haben an der Umfrage teilgenommen.

Aktivitäten

5.-7.5.2021 Internationale Tagung CONTOC, Wilhelm-Kempf-Haus, Wiesbaden-Naurod

19.10.2020 Background-Gespräch mit Verantwortlichen in katholischen Diözesen


Kooperationen

In Deutschland wird die CONTOC-Studie ökumenisch koordiniert – evangelischerseits Prof. Dr. Ilona Nord (Universität Würzburg), katholischerseits JProf. Dr. Wolfgang Beck (PTH Sankt Georgen, Frankfurt) und Prof. Dr. Viera Pirker (Universität Frankfurt), in enger Zusammenarbeit mit DDr. Hermann-Josef Wagener (PTH Sankt Georgen), Oliver Adam (Universität Würzburg), Simon Eckhardt (Universität Hamburg). Prof. Dr. Udo Wagemann (Goethe-Universität Frankfurt) berät die qualitative Auswertung.

Die internationale CONTOC-Studie (Link zu: www.contoc.org) ist ein gemeinsames Projekt folgender Einrichtungen:

Prof. Dr. Thomas Schlag / Dr. Sabrina Müller, Zentrum für Kirchenentwicklung (ZKE), Universität Zürich; Dr. Arnd Bünker, Schweizerisches Pastoralsoziologisches Institut (SPI); Prof. Dr. Ilona Nord, Institut für Evangelische Theologie, Universität Würzburg; Prof. Dr. Georg Lämmlin, Sozialwissenschaftliches Institut der EKD; JProf. Dr. Wolfgang Beck, Lehrstuhl für Pastoraltheologie, PTH Sankt Georgen Frankfurt am Main


Digitalität

REAL – Religious Education as Augmented Learning

Becoming REAL
... dieses Projekt an der Grenze von Fachdidaktik, Mediendidaktik und Unterrichtsforschung befindet sich im Entstehen … come back 2bREAL

Religionspädagogik und Mediendidaktik befinden sich nicht in einem luftleeren Raum: In Forschung, Ausbildung und Praxis bezieht sich der Fachdiskurs auf prägende Kontexte der Gegenwart. Die sich stellenden Herausforderungen bilden Impulse und Perspektiven für die Arbeit an der Zukunftsfähigkeit religiöser Bildung. Die Professur Religionspädagogik und Mediendidaktik beteiligt sich an der Entwicklung und Konkretisierung von Grundtheorien, an empirischen Forschungszugängen und hermeneutischen Perspektiven. Gegenwärtige Zentralthemen für religiöse Bildung spiegeln insbesondere Fragen und Kontexte der Mediatisierung und Digitalität und visueller Kommunikation. Das Forschungsfeld „Visuelle Religionskulturen“ kooperiert interdisziplinär mit der internationalen Forschungsgruppe „Film und Theologie“, der Arbeitsstelle „Religiöse Bildkompetenz und Bilddidaktik“ der Universität Dortmund und der Forschungsplattform „Mediatised Lifeworlds“ (Universität Wien).

Visuelle Religionskulturen

Kunst und Film als Medien religiöser Bildung in der Gegenwart

In kontinuierlichen Begleitungen, Begehungen und Erschließungen zu bildender Kunst der Gegenwart, vorrangig in internationalen Großausstellungen wie der Documenta oder der Biennale von Venedig, sowie in Analyse und Erschließung von aktuellen Kinofilmen (arthouse) und von Ausstellungen in Museen und Kirchen wird die Entwicklung religiöser und säkularer Bildsprachen beobachtet und religionspädagogisch fruchtbar gemacht. In Begehungen mit Studierenden im Rahmen von Lehrveranstaltungen erfolgen religionsdidaktische Erschließungen. Studierende erweitern auf diesem Wege ihre Wahrnehmungs- und Deutekompetenz für anthropologische und theologische Fragestellungen im öffentlichen, säkularen Raum der Gegenwart.

Aktivitäten

  • Konferenz „Christliche Identität in der Krise“ der Forschergruppe „Film und Theologie“, Katholische Akademie Schwerte, 02.-05.06.2021.
  • Momente des Religiösen - Exkursion zur Kunst (mit TPI Mainz) 16.04.2021
  • „Thomas Bayrle: Zündstoff – Religion und Medialität“. Aschermittwoch der Künstler im Bistum Limburg, Haus am Dom Frankfurt, 06.03.2019. (invited)
    https://www.youtube.com/watch?v=YMjmd4Q3NMU
  • „Partizipative Kunst im Religionsunterricht der Sek I“. Vortrag beim DFG-Netzwerk „Funktion und Wirkweisen von Kunst im Religionsunterricht“, 02./03.03.2012, Köln.
  • „Fließende Phänomene: Religionspädagogik und Medialisierung“. Vortrag beim Kongress „Religionspädagogik ökumenisch: gemeinsame Herausforderungen und unterschiedliche Perspektiven“ von AKRK und GwR, Hildesheim, 13.09.2014.
  • „fare mondi – Welten machen: Religionspädagogische Entdeckungen zu partizipativer zeitgenössischer Kunst“. Vortrag bei der Tagung „Vergessene Zusammenhänge – notwendige Entdeckungen. Auf der Suche nach einer Religionspädagogik, die an der Zeit ist“ der AKRK, Augsburg, 28.09.2010.


Publikationen


Kooperationen

Visuelle Religionskulturen

Creating Catholicism on Instagram

Unter den Bedingungen von digitalen Plattformen geschieht informelle religiöse Bildung, durch Menschen, die sich selbst als religiös verstehen, und durch Institutionen, die diese Plattform für ihre Botschaft nutzen. Die hoch interaktive und rasch wachsende digitale Plattform Instagram ist längst religiös, kirchlich und katechetisch besiedelt, jedoch bislang eine Brachfläche religionspädagogischer Reflexion.

In der Beforschung dieser konkreten Plattform stellen sich komplexe Fragen der Inszenierung, Bildkommunikation, Textstrategien und Interaktionen. Welche Bildstrategien wählen katholische Influencer*innen, und wie geschieht eine Verknüpfung mit Text und Botschaft? Welche informellen Lernwege werden hier beschritten? Wie verbindet sich das Medium der Plattform selbst mit der Modellierung von Religion? Wie unterscheidet sich die Repräsentation katholischer Konfessionalität von einer religionspädagogisch reflektierten Konzeption? Eine Ausweitung auf weitere Konfessionen und Religionen ist angedacht.

Aktivitäten
  • Pirker, Viera; Seelhofer, Udo (2020): Was sind eigentlich Christfluencer? Studio Omega - der Podcast (55). https://studio-omega-der-podcast.simplecast.com/episodes/folge-55-was-sind-eigentlich-christfluencer . „Visuelle Religionskulturen online“, Gastvortrag an der katholisch-theologischen Fakultät der Universität Innsbruck, 08.01.2020.
  • „Visuelle Religionskulturen“, Vortrag an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt, 27.11.2019.
  • „Christsein – Aufbruch oder Krise? Inszenierung, Repräsentation und Praxis von Religiosität in Social Media“, Fachgespräch: Prospektive Glaubenskultur – Zur Zukunft des Christseins, Evangelisch-theologische Fakultät der Universität Wien, 13.09.2019.
  • „Bilder als Bedeutungsträger. Qualitative Forschung zu Instagram am Beispiel religiöser Influencerinnen“, Vortrag bei der Forschungsplattform #youthmediatizedlifeworlds, Universität Wien, 11.04.2019.
  • „Katholisch, weiblich, Instagram. Religionspädagogik in einer mediatisierten Lebenswelt“. Vortrag am Fachbereich Geschichts- und Kulturwissenschaften der Universität Gießen, 06.02.2019.
  • „Creating Catholicism on Instagram“. Vortrag bei der Tagung „Vernetzte Bilder. Visuelle Kommunikation in Sozialen Medien“, DGPuK-Fachgruppe Visuelle Kommunikation, 29.11.-1.12.2018, Universität Wien.
  • „Fließende Phänomene: Religionspädagogik und Medialisierung“. Vortrag beim Kongress „Religionspädagogik ökumenisch: gemeinsame Herausforderungen und unterschiedliche Perspektiven“ von AKRK und GwR, Hildesheim, 13.09.2014.


Publikationen

  • Pirker, Viera (2020): „#monthoftherosary“. Theologische Rekonstruktion zu einem Instagram Image. In: Limina 4 (1), S. 192–216. DOI: 10.25364/17.3:2020.2.10.
  • Pirker, Viera (2020): Konstruktion von Katholizität durch Frauen auf Instagram. Eine theologisch informierte Einzelbildanalyse. In: Cornelia Brantner, Katharina Lobinger, Gerit Götzenbrucker und Maria Schreiber (Hg.): Vernetzte Bilder. Visuelle Kommunikation in Medien. Köln: Herbert von Halem, 44-63.
  • Pirker, Viera (2019): Repräsentanz und Konstruktion von 'Wahrheit' auf Social Media: Impulse für eine identitätsbegleitende Religionspädagogik. In: Religionspädagogische Beiträge 81, S. 31–42. (im Erscheinen).
  • Pirker, Viera (2019): Fragilitätssensible Pastoralanthropologie. Impulse aus Praktiken der (Selbst-)Inszenierung in Social Media. In: Zeitschrift für Pastoraltheologie 39 (1), 43-58.
  • Pirker, Viera (2019): Gebetsgemeinschaft heute: Katholische Praxis in den Instagram Stories. In: MERZ Medien + Erziehung 63 (3), S. 24–31.
  • Pirker, Viera (2019): Katholisch, weiblich, Instagram. Einblicke in plattformspezifische Praktiken. In: Communicatio Socialis 52 (1), S. 96–112. DOI: 10.5771/0010-3497-2019-1-96.
  • Pirker, Viera (2018): Identität und Inszenierung auf Instagram. In: Katechetische Blätter 143 (3), S. 179–183.


Kooperationen

Identität und Pluralität

Identitätssensible religiöse Bildung - Religionspädagogische Grundtheorie

Identität gilt seit Jahrzehnten als Grundbegriff religiöser Bildung und religionspädagogischer Begleitung, doch meist, ohne dass genau geklärt wäre, was mit dem Begriff gemeint sei: Zugehörigkeit, Konfessionalität, Selbstkonzept, Subjektorientierung, Personale Kompetenz, Individualität und Differenzsensibilität lagern sich an den Identitätsbegriff an.

Im Rahmen fortschreitender Auslotungen und Grundüberlegungen zu einem psychologisch und soziologisch informierten, theologisch-anthropologisch gewendeten Nachdenken über Identität entsteht eine Grundlegung von religiöser Bildung: Was gehört zu religiöser Identität? Wie wandeln sich die Begrifflichkeiten, Erfahrungshorizonte und Selbstdeutungen von Menschen, die ihre Identität kontinuierlich konstruieren und weiter entwickeln? Welche Konsequenzen geben sich für Fragen der Ethik und der Fachdidaktik Religion hinsichtlich der Aspekte ethischer Bildung?

Aktivitäten
  • „Abschied vom Fragment. Theologie und Kirche vor der Herausforderung fluider Identität“, Vortrag bei der Tagung: Glaubensbiografien und kirchliche Lebensformen im Umbruch, Theologisches Forschungskolleg der Universität Erfurt, 08.11.2019. (invited)
  • „Christsein – Aufbruch oder Krise? Inszenierung, Repräsentation und Praxis von Religiosität in Social Media“, Vortrag zum Fachgespräch: Prospektive Glaubenskultur – zur Zukunft des Christseins, Evangelisch-theologische Fakultät der Universität Wien, 13.09.2019.
  • „Individuelle Konstruktionen professionell religiöser Identität – aus pastoralpsychologischer Sicht“. Vortrag bei der Konferenz „Die sakramentale Grundstruktur der Kirche und ihrer Dienste und Ämter“, Bundesarbeitsgemeinschaft Diakonat (in Kooperation mit DBK, Pastorale Dienste), Katholische Akademie München, 03.04.2019. (invited)
  • „Identität, ihre Konstruktion und Religiosität: Wo kommt die Wahrheit im Spiel?“. Vortrag bei der Tagung „Wenn die Wahrheitsfrage ins Spiel kommt. Religiöse Bildung in postfaktischer Zeit“ der AKRK, Augsburg, 13.-16.09.2018. (invited)
  • „Was ist Identität? Eine kritisch-theologische Revision neuerer Identitätstheorien“. Vortrag bei der Tagung der AKRK/ESWTR Arbeitsgruppe Religionspädagoginnen, Mainz, 23.-25.02.2018.
  • „Fragmente und Fragilitäten: Herausforderungen für religiöses Lernen in der Gegenwart“. Vortrag bei der Tagung: „#fragmentarisch #leben #lernen: Der Beitrag religiöser Bildung zur Identitätsfindung“, Deutscher Katechetenverein, Brixen, Italien, 30.09.2017. (invited)
  • „inst@nt identity? Aspekte einer fragilitätssensiblen Pastoralanthropologie“. Vortrag bei der Tagung „#OMG!1elf!! Oh mein Gott: Pastoraltheologie im Zeitalter digitaler Transformation“ der Konferenz der deutschsprachigen Pastoraltheologie, Augsburg, Deutschland, 12.09.2017. (invited)
  • “Fluid and Fragile, or in between: Christian Identity in Crisis?" Vortrag bei der Tagung “Challenges for Religious Education in Contemporary Society", Katholisch-Theologische Fakultät Split, Kroatien, 26.05.2017. (invited)
  • „Identitätsbildung unter den Bedingungen der reflexiven Moderne - am Beispiel der Kirchlichen Anforderungen an die Religionslehrer(innen)bildung in Deutschland“. Statement und Diskussion im Panel „Religiöse Identitätsbildung und Moderne“ der Internationalen Theologischen Studientage, Universität Münster, Kath.-Theol. Fakultät, 09.-12.06.2016. (invited)
  • „Glauben, Leben, Lehren - als Beruf? Religionspädagogische Professionalität wissenschaftlich und praktisch betrachtet“. Fachvortrag bei der Jahrestagung des DKV „Follow me: Zur Bedeutung der Lehrenden in religiösen Lernprozessen in Schule und Gemeinde“, Liborianum Paderborn, 27.09.2014. (invited)
  • „Bildung und Identitätsentwicklung: Aktuelle Herausforderungen an Schule und RU“. Vortrag vor der Konferenz der Leiter/innen der Schul- und Bildungsabteilungen in den Bistümern (Koleischa), Erbacher Hof, Mainz, 19.03.2014.

Publikationen
  • Pirker, Viera (2021): Abschied vom Fragment? Theologie und Kirche vor den Herausforderungen fluider Identität. In: Daniel Kosack und u.a. (Hg.): Lebensabschnittspartner? Glaubensbiographien und kirchliche Lebensformen im Umbruch. Würzburg: Echter (Erfurter Theologische Schriften).
  • Pirker, Viera (2020): Individuelle Konstruktionen professionell religiöser Identität. Pastoralpsychologische Blicke. In: Richard Hartmann und Stefan Sander (Hg.): Zeichen und Werkzeug. Die sakramentale Grundstruktur der Kirche und ihrer Dienste und Ämter. Ostfildern: Grünewald, S. 13–29.
  • Pirker, Viera (2019): Subjektorientierte religiöse Bildungsprozesse - medial gespiegelt. In: Jan-Hendrik Herbst und Claudia Gärtner (Hg.): Zukunftsperspektiven: Springer, S. 215–232.
  • Pirker, Viera (2019): Traditionen im Wandel: Eine identitätspolitische Relecture kirchlicher Dokumente zur Religionslehrer_innenbildung. In: Marianne Heimbach-Steins und Judith Könemann (Hg.): Religiöse Identitäten in einer globalisierten Welt. Münster: Aschendorff (Münsteraner Theologische Studien). (im Erscheinen)
  • Pirker, Viera (2018): Identität und Inszenierung auf Instagram. In: Katechetische Blätter 143 (3), S. 179–183.
  • Pirker, Viera (2016): Lernen mit der eigenen Biografie in der Religionslehrerbildung: Theoretische Aspekte. In: Religionspädagogische Beiträge 74 (1), S. 56–68.
  • Pirker, Viera (2016): Lehrkräfte als Bildungsagent(inn)en? Religionspädagogische Reflexion zum Umgang mit Ausgrenzungsphänomenen in schulischer Bildung. In: Bernhard Grümme und Thomas Schlag (Hg.): Gerechter Religionsunterricht. Religionspädagogische, pädagogische und sozialethische Orientierungen. Stuttgart: Kohlhammer (Religionspädagogik innovativ, 11), S. 139–154.
  • Pirker, Viera (2017): Fluid and Fragile, or in between: Christian Identity in Crisis? Perspectives from Pastoral Psychology. In: Jadranka Garmaz und Alojzije Čondić (Hg.): Challenges to Religious Education in Contemporary Society. Split: Crkve u Swijetu (Teologija, 53), S. 116–131. Online verfügbar unter ojs.kbf.unist.hr/index.php/proceedings/article/view/82/59.
  • Pirker, Viera (2015): Identität. In: Burkard Porzelt und Alexander Schimmel (Hg.): Strukturbegriffe der Religionspädagogik. Bad Heilbrunn: Klinkhardt, Julius, S. 38–43.
  • Pirker, Viera (2014): Kreativ und solidarisch: Partizipation erproben mit künstlerischen Überkreuzungsstrategien. (+Material auf CD-Rom). In: Rellis (2), 36–41.
  • Pirker, Viera (2014): "Wir werden gehetzt": Jugendliche unter dem Druck der Individualisierung. In: Klaus Kießling und Heinz Schmidt (Hg.): Diakonisch Menschen bilden. Motivationen - Grundierungen - Impulse. Stuttgart: Kohlhammer (Diakonie. Bildung – Gestaltung - Organisation, 13), S. 183–204.
  • Pirker, Viera (2013): fluide und fragil. Identität als Grundoption zeitsensibler Pastoralpsychologie. Ostfildern: Grünewald (Zeitzeichen, 31).
  • Pirker, Viera (2013): Identität als Fokus und Fluchtpunkt Praktischer Theologie. Psychologische und theologische Verbindungslinien. In: Diakonia 44 (2), S. 127–131.
  • Pirker, Viera (2013): Kinder der Freiheit – ohne Ressourcen? Sozialethisch bewusster und bildungspolitisch profilierter Religionsunterricht mit Jugendlichen im Prekariat. In: Albert Biesinger, Matthias Gronover, Michael Meyer-Blanck, Andreas Obermann, Joachim Ruopp und Friedrich Schweitzer (Hg.): Gott - Bildung - Arbeit. Zukunft des Berufsschulreligionsunterrichts. München, New York, Münster u.a.: Waxmann (Glaube - Wertebildung - Interreligiosität, 4), S. 95–108.
  • Pirker, Viera (2013): Wer hat, dem wird gegeben? Zur bildungspolitischen Problematik der Ressourcen(un)gerechtigkeit in einer identitätsbildenden Religionspädagogik. In: Judith Könemann und Norbert Mette (Hg.): Bildung und Gerechtigkeit?! Warum religiöse Bildung politisch sein muss. Ostfildern: Grünewald (Bildung und Pastoral, 2), S. 67–83.

Identität und Pluralität

Leben und Lernen von und mit geflüchteten Menschen

Die Frage nach der sozialen Kohäsion und dem gesellschaftlichen Zusammenleben wird durch Migration nicht ausgelöst, aber zugespitzt. Auf der Suche nach einer inklusiven Gesellschaft, Kirche und Schule, in der es normal ist, verschieden zu sein, zielt die Forschung auf die Identifikation des Beitrags christlicher Gemeinden und Gemeinschaften zum Zusammenleben („Convivenz“), insbesondere von Diaspora- und Migrationsgemeinden. Besondere Aufmerksamkeit gilt der Wahrnehmung und dem Umgang mit Differenz, Andersheit und Fremdheit sowie dem Umgang mit Konflikten. Weiters wird erforscht, was und wie Menschen mit und ohne Migrationsgeschichte voreinander lernen können. Das Projekt erfolgt in Kooperation mit dem Institut für Praktische Theologie, Universität Wien (Prof. Dr. Regina Polak, Prof. Dr. Andrea Lehner-Hartmann)

Aktivitäten
  • MIGRATIONSKOMPASS: Von Angst bis Zuversicht, Handbuch und Webportal, Kooperationsprojekt der Fachbereiche Pastoraltheologie und Religionspädagogik

Das Handbuch dient der individuellen sowie institutionellen Aus- und Weiterbildung von Personen, die sich im Bereich Migration, Flucht und Integration engagieren. Auf der Basis von 50 Stichworten, 16 Impulsen für Visionen einer inklusiven Gesellschaft, Originalzitaten von Migrant*innen, 33 Bildern sowie Methodentools ermöglicht es selbstständige und niederschwellige (Selbst)reflexion und Aus- und Weiterbildung von Ehrenamtlichen und Freiwilligen, in der Lehrer*innenbildung, im Unterricht und in außerschulischer Bildungsarbeit.
Der MIGRATIONSKOMPASS ist am Institut für Praktische Theologie der Universität Wien um 12 Euro (bei Selbstabholung 10 Euro) erhältlich.
Derzeit entwickeln wir das Webportal 
www.migrationskompass.eu, das das Handbuch auch als digitales Lehr- und Lernmittel zur Verfügung stellen wird.

  • Leben und Lernen von und mit Flüchtlingen: Die Perspektive von ReligionslehrerInnen, Forschungsprojekt zur Entwicklung einer Praxistheorie, Andrea Lehner-Hartmann/Viera Pirker

Die Fluchtbewegungen der letzten Jahre stellen viele Schulen vor große Herausforderungen. Diese zu bestehen, verlangt ein besonderes Engagement von LehrerInnen. Kinder und Jugendliche bringen eigene Flucht- und Migrationserfahrungen mit ins Klassenzimmer. Somit begegnen Lehrkräfte den politischen und persönlichen Megathemen der Gegenwart in ihrem beruflichen Alltag von Mensch zu Mensch.
Was heißt es, mit Flüchtlingen zu leben, sie zu lehren und mit ihnen gemeinsam zu lernen? Dieser Frage geht das Institut für Praktische Theologie der Universität Wien in Kooperation mit dem Institut für Fortbildung Religion und anderen Institutionen nach. Im Fachbereich Religionspädagogik und Katechetik vernetzen ReligionslehrerInnen ihre Erfahrungen hinsichtlich der Herausforderungen, der Hindernisse und Bereicherungen, der Schulentwicklung und der Rolle von Religion in diesem Kontext. Studierende erforschen im Rahmen von fachdidaktischen und forschungsorientierten Seminaren die Frage: Welches ethische Bildungspotenzial entsteht in dieser aktuellen Situation für Menschen, aber auch für Institutionen?

  • Leben und Lernen von und mit Flüchtlingen. Forschungsprojekt Pastoraltheologie und Religionspädagogik

Auf der Basis zweier empirischer Forschungsseminare mit FlüchtlingsbegleiterInnen aus zwei katholischen, zwei evangelischen Gemeinden sowie einer islamischen und einer jüdischen Organisation entwickelten die Fachbereiche Pastoraltheologie und Religionspädagogik Thesen zu den Möglichkeiten und Grenzen, Chancen und Probleme des Lebens und Lernens von und mit geflüchteten Menschen. Die Thesen finden Sie ››› hier


Publikationen
  • Polak, Regina; Lehner-Hartmann, Andrea; Pirker, Viera (2018): Von Angst bis Zuversicht. Migrationskompass. Leben und Lernen von mit geflüchteten Menschen. Wien.
  • Viera Pirker (2018): Flucht und Vielfalt in der Bildungsarbeit. Broschüren, Informationen und Bildungsmaterialien. Digitale Pinnwand, Online verfügbar unter padlet.com/viera_pirker/Flucht_Vielfalt_Bildungsarbeit.
  • Lehner-Hartmann, Andrea; Pirker, Viera (2018): Die Bedeutung von Religion in der Arbeit mit geflüchteten SchülerInnen. In: ÖRF 26 (1), S. 46–60. DOI: 10.25364/10.26:2018.1.7.
  • Lehner-Hartmann, Andrea; Pirker, Viera (2018): “living with and learning from refugees": Schools in Vienna dealing with global challenges. In: Helmut Kury und Sławomir Redo (Hg.): Refugees and Migrants in Law and Policy – Challenges and Opportunities for Global Civic Education. New York, Heidelberg: Springer, S. 235–260.
  • Lehner-Hartmann, Andrea; Pirker, Viera (2017): Religionslehrer*innen und ihr (möglicher) Beitrag zu Integration. In: im Dialog: Schule.Religion.Bildung (12), S. 18–20.
  • Pirker, Viera; Reese-Schnitker, Annegret (2018): Migration und Flucht als Themen der Gegenwartskunst. Erkundungen auf der Documenta 14. In: Annegret Reese-Schnitker, Daniel Bertram und Marcel Franzmann (Hg.): Migration, Flucht und Vertreibung. Theologische Analyse und religionsunterrichtliche Praxis. Stuttgart: Kohlhammer (Religionspädagogik innovativ, 23), S. 99–122.
  • Lehner-Hartmann, Andrea; Pirker, Viera (2018): Geflüchtete Jugendliche verändern Schule: Eine Untersuchung zu Alltagserfahrungen von Religionslehrer_innen. In: Annegret Reese-Schnitker, Daniel Bertram und Marcel Franzmann (Hg.): Migration, Flucht und Vertreibung. Theologische Analyse und religionsunterrichtliche Praxis. Stuttgart: Kohlhammer (Religionspädagogik innovativ, 23), S. 187-206.

Fachdidaktik Religion

Lernen am Kreuzweg

Die Passion Jesu als zutiefst religions- und konfessionshaltige Thematik steht im Zentrum der neutestamentlichen Überlieferung und der Entwicklung des Christentums und hat einen wesentlichen Anteil an religiöser, konfessioneller Bildung. Doch gilt die Passion Lehrkräften als schwieriges Thema im Religionsunterricht, zu dem der Kreuzweg einen möglichen Zugang bildet. Wie bringen Lehrkräfte diesen Unterrichtsgegenstand ein? Wie geschieht im Religionsunterricht die didaktische Operationalisierung durch Lehrkräfte, welche spezifischen religionspädagogischen Grenzziehungen und Positionierungen nehmen sie vor? Was lernen Schüler*innen an diesem Unterricht, welche Voraussetzungen bringen sie mit und wie gehen sie mit konkreten Lernarrangements um? Die qualitativ-empirische Begleitforschung nimmt die Inhaltsdimension des Religionsunterrichts multiperspektivisch in den Blick.

Foto: Kreuzweg in der Donaucity-Kirche– Heinz Tesar und Unbekannt (Foto: Viera Pirker)

Aktivitäten
  • Lehrkräftefortbildung: Lernen am Kreuzweg: Didaktik der Passion, PH Burgenland (10.03.2020)
  • „Unterrichtsbegleitforschung: Ein Blick in (Un-)Tiefen im Projekt ‚Lernen am Kreuzweg: Fallstudien zur Passionsdidaktik'“. Vortrag bei der Tagung der AKRK-Sektion Empirische Religionspädagogik, Nürnberg, 01.-03.03.2018.
  • „Der Kreuzweg - Eine fromme Tradition im Spiegel gegenwärtiger Kunst“. Vortrag bei der Theologischen Akademie Wien, Stephansdom, Wien, 15.02.2018
  • „Unterrichtsforschung am Kreuzweg“. Vortrag im Post-Doc-Seminar Praktische Theologie am Institut für Pastoralpsychologie, Phil.-Theol. Hochschule Sankt Georgen, Frankfurt, 01.12.2017.
  • „Jesus Christus“ lernen mit dem Medium Kreuzweg. Jahrestagung „Rendezvous mit der Realität. Religionspädagogischer Umgang mit ausfordernden Zeichen der Zeit“ der AKRK, Leitershofen, 8.-11. 09.2016.

Publikationen

  • Pirker, Viera; Mayrhofer, Florian (2020): „Das Evangelium nach Mika“: Visuell-interaktionale Bibeldidaktik zur Passionserzählung. In: ÖRF (1), S. 99–123. DOI: 10.25364/10.28:2020.1.6.
  • Pirker, Viera: Theologia Passionis – fragmentarische Betrachtungen. In: Volker Sühs (Hg.): Die entscheidenden Fragen der Zukunft. Theologinnen und Theologen nehmen Stellung. Ostfildern: Grünewald (2019), S. 72–78.
  • „Jesus Christus“ lernen mit dem Medium Kreuzweg, Poster, AKRK 2016.

Fachdidaktik Religion

REMEMBER - Erinnerung an den Holocaust im Religionsunterricht

Ist ‚Erinnerung an den Holocaust / an die Schoah‘ für Religionslehrer*innen ein Thema im Unterricht? Wir wissen von vielen Lehrkräften, die sie das Thema „Erinnerung an den Holocaust / an die Schoah“ in Ihrem Religionsunterricht aufgreifen und auch in schulischen Aktivitäten und Projekten dazu engagiert sind. Eine 2016 durchgeführte Online-Befragung unter evangelischen und katholischen Religionslehrer*innen in Deutschland, Schweiz und Österreich ermöglicht den vertieften Einblick in die Aktivitäten im Kontext des Religionsunterrichts zu diesem Thema.

Foto: Viera Pirker

Publikationen
  • Forschungsgruppe REMEMBER (Hg.) (2020): Erinnerung an den Holocaust im Religionsunterricht. Empirische Einblicke und didaktische Impulse, Stuttgart: Kohlhammer (Religionspädagogik innovativ, 35).
  • Forschungsgruppe REMEMBER (2020): Erinnerung an den Holocaust im Religionsunterricht: Theoretische Ausgangspunkte, gesellschafts- und bildungspolitische Kontexte. In: Forschungsgruppe REMEMBER (Hg.): Erinnerung an den Holocaust im Religionsunterricht. Empirische Einblicke und didaktische Impulse, Stuttgart: Kohlhammer (Religionspädagogik innovativ, 35), S. 19–30.
  • Forschungsgruppe REMEMBER (2020): Religionspädagogische Konsequenzen und Impulse. In: Forschungsgruppe REMEMBER (Hg.): Erinnerung an den Holocaust im Religionsunterricht. Empirische Einblicke und didaktische Impulse, Stuttgart: Kohlhammer (Religionspädagogik innovativ, 35), S. 209–243.
  • Danner, Sonja; Jäggle, Martin; Lehner-Hartmann, Andrea; Pirker, Viera; Rothgangel, Martin (2020): "… kurz in Mauthausen …"? Holocaust und Erinnerungslernen im Religionsunterricht in Österreich. In: Forschungsgruppe REMEMBER (Hg.): Erinnerung an den Holocaust im Religionsunterricht. Empirische Einblicke und didaktische Impulse, Stuttgart: Kohlhammer (Religionspädagogik innovativ, 35), S. 79–102.
  • Pirker, Viera; Habild, Constanze (2003): Auschwitz III Monowitz/Monowice: A Dialogue. In: Memory Work and Post Holocaust Identity. Confronting the Past as a Third Generation - Reflections on the 2002 International Summer Program on The Holocaust. St. Mary's College of Maryland, S. 50–52.


Kooperationen

  • Forschungsgruppe REMEMBER: Universität Mainz – Unversität Tübingen – Universität Zürich – Universität Wien – Hochschule Benediktbeuren
  • Stephan Altmeyer, Reinhold Boschki, Sonja Danner, Ralf Gaus, Burkhard Hennrich, Martin Jäggle, Andrea Lehner-Hartmann, Stefan Lemmermeier, Rebecca Nowack, Viera Pirker, Martin Rothgangel, Thomas Schlag, Wilhelm Schwendemann, Julia Spichal, Angelika Treibel, Anna Weber, Michèle Wenger

Fachdidaktik Religion

Leistungsbeurteilung

Im Zuge der Einführung der Neuen Oberstufe (NOST) in Österreich wurden kompetenzorientierte Modelle der Leistungsbeurteilung implementiert. Ein Kompetenzraster für das Unterrichtsfach Katholische Religion, das eine Arbeitsgruppe von Fachinspektor*innen entwickelt hat, wurde im Rahmen eines Begleitforschungsprojektes in vier Bundesländern (12 Schulklassen der Oberstufe AHS) erprobt und die Erfahrungen der Religionslehrer*innen wissenschaftlich evaluiert.

Die beteiligten Lehrkräfte erprobten und reflektierten die durch die Arbeitsgruppe erstellte Vorlage, sie diskutierten ihre Erfahrungen im Unterricht sowie ihre eigene Leistungsbeurteilungspraxis in mehreren leitfadengestützten Gruppengesprächen. Die Auswertung des Datenmaterials erfolgte inhaltsanalytisch und in Ausschnitten sequenzanalytisch.

Die Forschungsergebnisse wurden zunächst in einen Projektbericht gebündelt (Abschluss November 2017), anschließend erfolgten für die Buchpublikation weitere Analyseschritte, die konsequent das fachdidaktisch                                                                                                         spezifische Spannungsfeld Religion und Leistung im System Schule erschließen.

Aktivitäten
  • Lehrer*innenfortbildung: Religion und Leistung. Kompetenzorientierte Leistungsbeurteilung an AHS/BHS-Oberstufen (Viera Pirker) Institut für Fortbildung Religion, KPH Wien-Krems, 05.12.2018
  • Präsentation des Projekts bei der Konferenz der Schulamtsleiter*innen der österreichischen Diözesen, Wien, 26.01.2018
  • Posterpräsentation bei der Tagung der Sektion Didaktik (AKRK), Würzburg 18.-19.01.2018.
  • Lehrer*innenfortbildung: Welche Note in Religion? Aktuelle Formen und Konzepte der Leistungsfeststellung (Dr. Maria Juen) Institut für religionspädagogische Bildung, Innsbruck, 21.11.2017.
  • Posterpräsentation bei der Tagung des österreichischen Religionspädagogischen Forums, Salzburg, 15.-16.11.2017
  • Präsentation des Projektberichts bei der ARGE Leistungsbeurteilungsverordnung, Wien, 13.11.2017.

Publikationen

  • Pirker, Viera (2019): Weil du wertvoll bist: Anerkennung und Leistung, in: KatBl 144 H. 4, S. 260-265.
  • Pirker, Viera; Juen, Maria (2018): Kompetenzorientierte Leistungsbeurteilung im Religionsunterricht der Oberstufe : Eine Evaluationsstudie, in: OERF 27 H.1, S. 226-244. Link zum Originaltext
  • Pirker, Viera; Juen, Maria (2018): Religion – (k)ein Fach wie jedes andere. Spannungsfelder und Perspektiven in der kompetenzorientierten Leistungsbeurteilung. Stuttgart: Kohlhammer (Religionspädagogik innovativ, 26). Link zum Verlag / Link zum Zusatzmaterial
  • Juen, Maria (2018): Welche Note in Religion? Entscheiden im Kontext der Leistungsbeurteilung an Höheren Schulen, in: ÖKUM 30, H. 1, S. 12-13.
  • Pirker, Viera & Juen, Maria, Abschlussbericht des Begleitforschungsprojekts "Erprobung einer kompetenzorientierten Leistungsbeurteilung Religion", November 2017 (intere Publikation)
  • Poster: Pirker, Viera & Juen, Maria (2017): Religion: (k)ein Fach wie jedes andere.
Kooperationen

Fachdidaktik Religion

Zur Zukunft religiöser Bildung

Ohne Vermittlung, Bildung und Formen der Weitergabe sind Religion und Theologie nicht zu denken. Pädagogischen Überlegungen und Entwicklungen kommt zu jeder Zeit höchste Relevanz zu, wenn ein System sich lebendig halten will. Religionspädagogik kann daher als ein altes Thema betrachtet werden, ist jedoch im universitären Kontext ein eher junges eigenständiges Fach. 2018 feierte der Fachbereich „Religionspädagogik und Katechetik“ der Universität Wien sein 50jähriges Bestehen. Dies wurde zum Anlass genommen, den Blick gezielt in die Zukunft zu richten: Welche Bedeutung kann religiöser Bildung angesichts gesellschaftlicher Veränderungen zukommen? Welche Themen lassen sich identifizieren, die intensiver aufgegriffen werden sollten? Vier gesamtgesellschaftliche Herausforderungen stellen sich exemplarisch: Demokratie und Gerechtigkeit, Digitaler Wandel und Medialität, Plurale Identitätskonzeptionen und die zunehmende Alterung der Gesellschaft.

Auf der Zukunftskonferenz wurden solche Aspekte im Gespräch mit Vertreter*innen anderer universitärer Disziplinen erörtert. Sie geben aus ihren jeweiligen Forschungsperspektiven heraus Impulse, die die Grenzen des religionspädagogischen Reflexionsraums weiten.

Aktivitäten

  • Zur Zukunft religiöser Bildung. Interdisziplinäre Konferenz an der Universität Wien, 18.10.2018.
Publikationen
  • Lehner-Hartmann, Andrea; Pirker, Viera (Hrsg.) Zur Zukunft religiöser Bildung, Ostfildern: Grünewald 2021 (im Erscheinen).
  • 19.10.2018 "Zukunftskonferenz" zu 50 Jahre Religionspädagogik an Uni Wien  https://www.kathpress.at/goto/meldung/1686529/zukunftskonferenz-zu-50-jahre-religionspaedagogik-an-uni-wien

Wintersemester 2020/21

Lehrveranstaltungen

Kooperationen

Studium Digitale

Studium Digitale ist die zentrale eLearning-Einrichtung der Goethe-Universität Frankfurt und baut auf einem erfolgreichen Organisationsentwicklungsprozess zur hochschulweiten Umsetzung von eLearning auf. In Kooperation mit dem Fachbereich 07 bietet Studium Digitale innovative Ansätze zur Verbesserung des Lehrens und Lernens mit Hilfe digitaler Medien an. Dabei steht, neben der didaktisch-technologischen Ausrichtung, die Vereinbarkeit von Forschung und wirtschaftlichem Handeln an zentraler Stelle. 

Vor diesem Hintergrund hat sich als zentrale Lernplattform des FB Katholische Theologie Moodle durchgesetzt. Moodle bietet Online-Lernräume, in denen Lehrende Materialien und unterschiedliche Aktivitäten für Kommunikation, Zusammenarbeit und Selbstlernen bereitstellen. Studierende können die Moodle-Kurse nach eigenen Lernbedürfnissen und unabhängig von Ort und Zeit nutzen.


Akademie für Bildungsforschung und Lehrerbildung

Gute Lehrerbildung benötigt die Beteiligung und Mitwirkung von Lehrenden und Studierenden aller lehrerbildenden Fächer an Entscheidungsprozessen welche die Lehrerbildung betreffen. Um dies zu gewährleisten wurde die Akademie für Bildungsforschung und Lehrerbildung (ABL) an der Goethe-Universität gegründet. Lehramtsstudierenden wird begleitend zu ihrem Studium eine große Bandbreite an Weiterbildungsmöglichkeiten angeboten, wie z.B. die PRO-L Workshops.

Auch Qualifizierungsangebote der ABL können in Anspruch genommen werden. Besonders interessant für angehende Lehrerinnen und Lehrer ist der Erwerb eines Medienkompetenzzertifikates. Da digitale Medien im heutigen Alltag von Kindern und Jugendlichen kaum wegzudenken sind, erfordert die technische Veränderung ganz neue Kompetenzen von Lehrkräften. In einem teilintegrierten Studienprogramm lernen Studierende unterschiedliche digitale Tools (Wiki, Blog, Actionbound, Stop-Motion-Video, etc.) kennen und üben den Umgang damit. In einer Lerngruppe entwickeln sie dabei selbst didaktische Einheiten zu den einzelnen Tools und erstellen am Ende des Semesters ein eigenes Werkstück im Rahmen eines Unterrichtsszenarios.

Verpflichtend für den Erwerb des Zertifikats ist die digitale Ringvorlesung und ein begleitendes obligatorisches Präsenztutorium, sowie die Teilnahme an Veranstaltungen aus dem regulären Studium, welche für das Medienzertifikat akkreditiert sind. Bereits seit vielen Jahren sind die Veranstaltungen der Religionspädagogik und Mediendidaktik für die Anrechnung zugelassen.


Medienzentrum Frankfurt 

Das Medienzentrum Frankfurt steht Lehrer*innen und Schulen als kompetenter Ansprechpartner in allen Fragen rund um das Thema „Medienbildung“ zur Verfügung.

Das Medienzentrum berät nicht nur Schulträger und Schulen in Sachen Medien, sondern bietet darüber hinaus auch Fortbildungen und Projekte an. Regionale Medienzentren sind Kommunikationsschnittstellen und Multiplikatoren der regionalen und landesweiten Akteure und vermitteln und stellen Lehr- und Lernmaterialien. 


Haus am Dom 

Das Haus am Dom ist ein Bildungs-, Kultur- und Tagungszentrum des Bistums Limburg in Frankfurt am Main. Es versteht sich als Plattform zwischen Kirche und Gesellschaft und als Drehscheibe des städtischen und gesellschaftlichen Diskurses. Träger vieler Veranstaltungen ist die Katholische Akademie Rabanus Maurus, die Katholische Erwachsenenbildung, das Amt für katholische Religionspädagogik und die Stadtkirche Frankfurt. 

Das Amt für katholische Religionspädagogik gehört zum Dezernat Schule und Bildung des Bistums Limburg. Es agiert im Stadtgebiet Frankfurt als Ansprechpartner für Schulleitungen, ReligionslehrerInnen, LehrerInnen sowie künftige SeelsorgerInnen in der Ausbildung, pastorale MitarbeiterInnen, und religionspädagogisch engagierte Personen in Einrichtungen und Projekten. Besondere Unterstützung erfahren Studierende und Lehrende mit der zur Verfügung stehenden Bibliothek, mit Fort- und Weiterbildungen und mit Beratung rund um religionspädagogische Themen. In Fragen des Religionsunterrichts arbeitet das religionspädagogische Amt an mehr als 180 Schulen mit dem Staatlichen Schulamt zusammen. Nicht zuletzt pflegen sie eine lebendige Zusammenarbeit mit den evangelischen KollegInnen im RPI, dem kirchlichen Schulamt und Lehrkräften vor Ort.


RPP Katholisch

Das religionspädgogische Portal 
rpp-katholisch.de wird im Auftrag der Deutschen Bischofskonferenz betrieben. Die Kooperationspartner stellen Material für die kostenlose Nutzung im Unterricht zur Verfügung. Darüber hinaus bietet es aktuelle Informationen und eine Übersicht über das Fortbildungsangebot in den Diözesen und Einrichtungen. 

Anschrift

Goethe-Universität Frankfurt
Fachbereich 07 -- Katholische Theologie
Professur für Religionspädagogik und Mediendidaktik

Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main


Anfahrt

Eine Anfahrtsbeschreibung finden Sie hier: https://www.uni-frankfurt.de/76783685/Anfahrt