Veranstaltungen – März 2024

Gleichstellungsbüro

In diesem 1,5 tägigen Workshop für weibliche Führungskräfte im Hochschulkontext geht es darum, die Herausforderungen von Macht und Mikropolitik zu verstehen. Der Fokus liegt auf geschlechterspezifischen Aspekten und der Entwicklung von Strategien, um Ziele unter Berücksichtigung unterschiedlicher Interessen zu erreichen.

Die Teilnehmerinnen sollen Machtstrukturen begreifen, Unterschiede in der Kommunikation von Frauen und Männern besser einordnen und eine reflektierte Haltung zu Macht und Mikropolitik entwickeln. Der praxis- und dialogorientierte Workshop ermöglicht es den Teilnehmerinnen, ihre Handlungsspielräume zu identifizieren, ihre Selbstwirksamkeit zu steigern und effektive Strategien zu entwickeln. Der Einsatz von Rollenspielen und die Erforschung sozialer Dynamiken bieten praktische Einblicke und fördern die Anwendung erlernter Fertigkeiten und Strategien im mikropolitischen Umfeld.


Nach dem Workshop sollen die Teilnehmerinnen…

  • Macht und Mikropolitik verstehen
  • Unterschiede „weiblicher“ und „männlicher“ Kommunikation besser einordnen können
  • eine eigene reflektierte Haltung zu Macht und Mikropolitik entwickeln
  • eigenen Handlungsspielräume und Grenzen identifizieren können
  • eine erhöhte Selbstwirksamkeit im Umfang mit Macht und Mikropolitik haben
  • Strategien entwickeln können, um die eigenen Ziele effektiv umsetzen zu können

Termin: 20.03.2024 14:00-17:00 Uhr und 21.03.24 9:00-16:30 Uhr


Veranstaltungsort: Campus Westend, SKW-Gebäude, Raum 05.C112

Format: Workshop

Zielgruppe: Administrativ-technisch Mitarbeitende der Goethe Universität mit Führungsverantwortung (Gruppen-, Abteilungs-, Dekanats- oder Projektleitung)

Referentin: Gabriele Holzner, Lukas Bischof Hochschulberatung

Anmeldung: erforderlich bis 06.03.2024 unter training.gleichstellung@uni-frankfurt.de

Gleichstellungsbüro


Welche Bedeutung haben Diversität und Antidiskriminierung für Ihre Arbeit? Dieser Workshop soll administrativ-technischen Mitarbeitenden der Goethe-Universität dabei helfen, Hintergründe zu Diversitätskonzepten und Antidiskriminierung zu verstehen. Hierzu gehört nicht nur die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Voraussetzungen und Lebensrealitäten im Kontext von Chancengerechtigkeit im Hochschulsystem, sondern auch die Reflektion der eigenen Wahrnehmung von sozialen Kategorisierungen und der Umgang mit (unbewussten) Vorannahmen und Stereotypen, um eine diskriminierungskritische Haltung zu entwickeln.

Über ein differenzsensibles Diversitätsverständnis verschaffen wir uns Zugang zu unterschiedlichen Diversitätskategorien, ihrer Verwobenheit (Intersektionalität) und ihrem Einfluss auf Alltagssituationen an der Goethe-Universität. Überdies versuchen wir unsere eigenen Verstrickungen in Ungleichheitssysteme machtkritisch zu betrachten und eine Haltung dazu zu entwickeln. Das Grundlagenmodul bietet Ihnen, unabhängig der eigenen Vorkenntnisse, eine Übersicht über die wichtigsten Diversitätskonzepte, wie z.B. das Diversityverständnis der GU, sowie Kategorien und Anwendungsgebiete in der Antidiskriminierungsrichtlinie. Sie werden zudem die Gelegenheit haben, sich gemeinsam über Fragen zur Thematik und aktuelle Diskurse auszutauschen.

Datum: 19. März 2024, 14:00-17:00 Uhr

Ort: Campus Riedberg, Geozentrum, Raum GW 2.102

Zielgruppe: Administrativ-technische Mitarbeitende

Referentin: Dr. Anna Carolin Müller – Diversity Policies im Gleichstellungsbüro der Goethe-Universität

Hinweis: Der Workshop wird im Rahmen des ELLVIS-Teilprojekts „Fachbereiche: Kompetent für Diversity!“ angeboten.

Bei Rückfragen zum Projekt oder Interesse an einer Kooperation melden Sie sich gerne bei Dr. Anna Carolin Müller (Mail).

Anmeldung bis 15.03.2024: Link zur Anmeldung

Wir bitten Sie, sich möglichst verbindlich an- und abzumelden, da der Workshop bei einer zu geringen Teilnehmer*innenzahl vor Ort ausfallen muss.

Gleichstellungsbüro

Mär 14 2024

Workshop-Reihe: „Frauen und Finanzen“

Teil I: Struktur der Altersvorsorge in Deutschland

Die Workshop-Reihe "Frauen und Finanzen" adressiert die finanziellen Herausforderungen von Frauen in Deutschland, insbesondere im Kontext der Altersvorsorge. Mit einer durchschnittlichen Rente von 801 € (2022) sind Frauen besonders von Altersarmut betroffen. Ursächlich dafür sind vor allem strukturelle Faktoren wie Teilzeitarbeit, Unterbrechungen der Erwerbsarbeit für Kindererziehung und Pflege sowie die bestehende geschlechterspezifische Lohnungleichheit.

Die drei Workshops dieser Reihe erkunden nicht nur die finanziellen Grundlagen, sondern beleuchten auch die psychologischen und geschlechterspezifischen Unterschiede im Umgang mit Finanzen und insbesondere im Anlageverhalten, um ein umfassendes Verständnis für individuelle Bedürfnisse und Herangehensweisen für eine bessere finanzielle Absicherung insbesondere von Frauen zu fördern.

In den Workshops werden die Grundlagen der Altersvorsorge, Investitionsmöglichkeiten sowie die praktische Umsetzung eines langfristigen Vermögensaufbaus bzw. -anlage an der Börse behandelt. Ziel ist es, den Teilnehmerinnen konkrete Handlungsschritte für ihre individuelle finanzielle Situation zu vermitteln. Spezielles Vorwissen wird nicht vorausgesetzt, und die Workshops sind praxis- und dialogorientiert.


Teil 1 (dieser Termin): 14.03 9:00 – 12:00 Uhr

Struktur der Altersvorsorge in Deutschland

  • Berechnung der eigenen Rentenlücke und des notwendigen Investitionsbedarfs, um diese Lücke zu schließen
  • Sparen & Budgetieren auch in Zeiten steigender Preise
  • Solide Kontostruktur für eine sichere Finanzübersicht im Alltag
  • Kurz-, mittel- und langfristige Finanzplanung


Teil 2: 29.04 Verschiedene Möglichkeiten der Geldanlage


Teil 3: 13.06. Vertiefung: (Nachhaltig) Investieren mit ETFs


Veranstaltungsort: wird noch mitgeteilt

Format: Workshop

Hinweis: im 2. Teil wird wichtiges Vorwissen für den 3. Teil vermittelt, daher ist die Teilnahme am 29. April wichtig.

Zielgruppe: Alle sich als weiblich identifizierenden Mitarbeiter*innen der Goethe Universität

Referentin:  Claudia Müller, Female Finance Forum

AnmeldungDer Termin ist bereits ausgebucht. Eine Wiederholung der Workshop-Reihe ist für Herbst 2024 geplant.

 


6. März 2024


Die durchschnittlichen Entgeltlücken in Hessen haben sich im Jahr 2022 weiter verringert. Damit setzt sich die positive Entwicklung der Verkleinerung von Lohnlücken zwischen Frauen und Männern in Hessen, auch nach der kurzfristigen Einwirkung von Pandemieeffekten, weiter stabil fort. Im Jahr 2022 betrug die Entgeltlücke zwischen Frauen und Männern in Vollzeit noch 8,4 Prozent und war damit seit 2012 um 7,5 Prozentpunkte kleiner geworden. 

Trotz dieser günstigen Entwicklung bestehen deutliche Unterschiede in den Entgeltlücken zwischen den unterschiedlichen Anforderungsniveaus von Stellen. Besonders stark war in den vergangenen 12 Jahren der Rückgang der Lücken bei Stellen mit Fachkraftaufgaben. Auch für Frauen in Helferfunktionen sind die Lohnlücken deutlich kleiner geworden, jedoch nicht mit der gleichen Kontinuität wie bei Frauen mit Fachkraftfunktionen. Demgegenüber zeigten sich kaum Veränderungen in den Entgeltlücken bei Stellen mit Führungsverantwortung. Hier blieb die Entgeltlücke konstant hoch. Frauen verdienen in Vollzeit im Schnitt ein Viertel weniger als Männer mit vergleichbaren Abschlüssen.

Zum Equal Pay Day 2024 sollen zwei Perspektiven unter dem gemeinsamen Dach der Verbesserung der Entgeltlage von Frauen in Hessen eingenommen werden. Der erste Fokus richtet sich auf Frauen, die Stellen im unteren und mittleren Entgeltsegment besetzen. Hier erfolgt die inhaltliche Ausgestaltung in Kooperation mit dem Gleichstellungsbüro der Goethe Universität. Der zweite Fokus nimmt Frauen auf dem Weg in Führungsfunktionen in den Blick. Der Business and Professional Women Germany – Club Frankfurt am Main e.V. (BPW) fungiert in diesem Falle als Kooperationspartner. Für jeden Themenstrang wird eine Veranstaltung angeboten.  

Format: Online via Zoom


Veranstalter:  Hessisches Ministerium für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales, Institut für Wirtschaft, Arbeit und Kultur (IWAK) der Goethe-Universität Frankfurt am Main
in Kooperation: Gleichstellungsbüro der Goethe-Universität Frankfurt am Main Business and Professional Women Germany – Club Frankfurt am Main e.V. (BPW)

Anmeldung: Bitte melden Sie sich bis zum 26. Februar 2024 hier an. Nach Ihrer Anmeldung erhalten Sie per E-Mail eine Anmeldebestätigung und den folgenden Zugangslink zur Veranstaltung.

Zentrum für Hochschulsport


Was hat unsere Ernährung eigentlich damit zu tun, wer wir sind? Wie beeinflusst unsere soziale Stellung oder unser Geschlecht was und wieviel wir essen? Ernährung ist viel mehr als die körperliche Notwendigkeit der Nahrungsaufnahme. Die Frage danach, wer was und wieviel isst, ist eng an gesellschaftliche und soziale Strukturen und Prozesse geknüpft. Auch die gelebten und gesellschaftlich idealisierten Praktiken des Zubereitens von Nahrung sind in diese eingebettet. So ist beispielswiese die Tätigkeit des „Grillens“ nach wie vor gesellschaftlich männlich konnotiert, während das alltägliche Kochen noch immer zum Großteil von Frauen übernommen wird. Welche Lebensmittel es zum Erreichen von Körperidealen zu konsumieren gilt unterliegt dabei auch einem historischen Wandel: Welche Lebensmittel generell als gesund gelten oder – im Gegenteil – vermieden werden sollten verändert sich im Angesicht wissenschaftlicher Erkenntnisse und gesellschaftlicher Transformationen.

In diesem Vortrag werden diese sozialen, politischen und gesellschaftlichen Prozesse aus soziologischer Perspektive betrachtet und die Transformationen von Ernährungspraktiken basierend auf aktueller Forschung beleuchtet. Grundlage dessen ist ein Forschungsprojekt, welches an der TU Darmstadt durchgeführt wird und sich mit nachhaltiger Proteinversorgung beschäftigt.

Referentinnen: Désirée Janowsky & Sandra Seeger (TU Darmstadt)
Termin: 05. März 2024, 16:00 Uhr
Veranstaltungsort: Neuer Hörsaal (Campus Ginnheim)

Format: Vortrag

Veranstaltet vom Zentrum für Hochschulsport. Eine Voranmeldung ist nicht notwendig.