Veranstaltungen – Mai 2024

BfCG


Brückenschlag in die Zukunft: Sicherung der fachspezifischen Expertise


Diese 75-minütige Lunch&Learn-Session beleuchtet den spürbaren Generationswechsel an der Universität und thematisiert mögliche Strategien, wie die hohe fachspezifische Expertise der Mitarbeitenden auch in Zukunft gesichert werden kann.

Angesichts des erwarteten Ausscheidens von voraussichtlich mehr als 250 Mitarbeitenden im wissenschaftsstützenden Bereich in den nächsten 5-10 Jahren, sowohl durch Altersgründe als auch durch Fluktuation, sollen Konzepte für beruflichen Wiedereinstieg, Stellenwechsel, Aufgabenänderungen und den Übergang in den Ruhestand vorgestellt und diskutiert werden. Das Einbringen eigener Ideen ist erwünscht!


Termin: 29.05. 12.00 - 13.15 Uhr, Wdh. am 17.07. 12.00 - 13:15 Uhr


Veranstaltungsort:
online, BBB Link kommt nach Anmeldung

Format: Lunch&Learn (online)

Zielgruppe: alle administrativ-technisch Mitarbeitenden der Goethe Universität

Referentin: Ulrike Schneider-Gladbach, Stellv. Gleichstellungsbeauftragte ATM

An
meldung: erforderlich bis je 3 Wochen vorher an training.gleichstellung@uni-frankfurt.de

 

Uhrzeit: 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr

Ort: Campus Westend, Cas. 1.811

Unter dem Motto "Interdisziplinäre Perspektiven auf Intersektionalität" laden wir zum bundesweiten Diversity-Tag 2024 ein.

Die Veranstaltung spürt den Fragen nach, was Intersektionalität eigentlich bedeutet und wie sie sich in den verschiedenen Disziplinen und Bereichen unserer Universität manifestiert.

Intersektionalität beschreibt die Überschneidung verschiedener sozialer Kategorien wie Geschlecht, sexuelle Orientierung bzw. Identität, rassistische Zuschreibungen, Religionszugehörigkeit und/oder die eigene und familiäre Migrationserfahrung und wie sich diese in Kombination auf die Erfahrungen von Diskriminierung und Privilegien auswirken.

Dr. Rena Onat wird uns mit einem Impulsvortrag in das Thema einführen. Anschließend erkunden wir mit unseren Podiumsgästen die vielfältigen Facetten von Intersektionalität in den Natur- und Geisteswissenschaften, im Recht, in den Künsten und in der Praxis, z.B. in der Gleichstellungspolitik und Antidiskriminierungsarbeit.

Gemeinsam wollen wir herausfinden, welche Möglichkeiten wir haben, Intersektionaliät zu denken, zu erforschen und/oder in unserer Arbeit umzusetzen.
Wir laden Sie herzlich ein, Ihre Perspektiven einzubringen und diese Fragen mit uns in einer offenen Diskussion zu erörtern und zu vertiefen.

Nähere Informationen und Anmeldung hier.

FmF

Mai 21 2024

"Academy for Women Entrepreneurs - Rebuild Ukraine“

Frauen mit Format - Einladung mit der U.S. Botschafterin Prof. Amy Gutmann


Frauen mit Format in Wissenschaft und Wirtschaft lädt in Kooperation mit dem U.S. Generalkonsulat Frankfurt zur Abschlusszeremonie "Academy for Women Entrepreneurs - Rebuild Ukraine“

Zu den Gästen gehören: 
  • I.E. Prof. Amy Gutmann, Botschafterin der USA in Deutschland 
  • S.E. Vadym Kostiuk, Generalkonsul der Ukraine 
  • Prof. Dr. Michael Huth, Vizepräsident der GU. Anschließend wird zum Empfang eingeladen.

Hintergrund: Irgendwann wird dieser entsetzliche Krieg enden - doch schon jetzt benötigt die Ukraine Pläne für die Zukunft und den Wiederaufbau. Das US-Außenministerium hat ein innovatives Programm entwickelt, "AWE - Rebuild Ukraine"  mit dem Ziel, ukrainische Frauen, die auf der Flucht sind, zu Unternehmerinnen zu machen. Eine vom U.S. Generalkonsulat geförderte Ausbildung sorgt dafür, dass Frauen aus der Ukraine, am Wiederaufbau ihres Landes aktiv teilhaben können. Dieses Ziel wird durch zwei Bausteine erreicht: Kurse und Netzwerke.

Veranstalter*in: FmF in Kooperation mit dem U.S. Generalkonsulat Frankfurt

Veranstaltungsort: Campus Westend, Casinogebäude, Renate v. Metzler Saal, Norbert-Wollheim-Platz, 60323 Frankfurt

Teilnahme: für FmF Mitglieder kostenlos, für Gäste 25 Euro; Anmeldung erforderlich

BfCG / Career Support


Die Teilnehmerinnen erlernen, wie sie ihre wissenschaftliche Karriere proaktiv gestalten können. Themen sind die vielfältigen Anbindungswege an die Scientific Community und die proaktive Optimierung der eigenen Sichtbarkeit im wissenschaftlichen Fachgebiet sowie die effiziente Nutzung von Synergieeffekten. Dabei werden Genderaspekte spezifisch angesprochen. Gerade informelle und formale Netzwerke sowie gezielte Funktionsübernahmen sind neben den fachlichen Kompetenzen und zielgerichteten Forschungsaktivitäten wichtige Karrierefaktoren. Der Workshop fokussiert daher besonders den strategischen Netzwerkaufbau im akademischen (ggf. auch im nicht-akademischen Bereich) sowie eine Ist-Analyse und Reflektion der Entwicklungspotentiale. Zusätzlich hat jede Teilnehmerin die Möglichkeit, im Anschluss ein Einzelcoaching in Anspruch zu nehmen.

Ziele: Diese Veranstaltung unterstützt die Teilnehmerinnen im individuellen Karrieremanagement und in der Netzwerkanalyse und Weiterentwicklung bzw. dem Aufbau von Netzwerken.

Inhalte: Feldwissen Wissenschaft; normative Praktiken; Chancengleichheit und Wissenschaftspersönlichkeiten; akademische Netzwerke: proaktive Partizipation, Sichtbarkeit und Synergien; Ist-Analysis und Entwicklungspotenziale

Datum: 15.05.2024 von 09:00-17:00 Uhr, Online; anschließendes Einzelcoaching nach Absprache, Online

Methodik: Input durch den Coach; Austausch und Diskussion im Plenum; Gruppenarbeit; kollegiale Beratung; Reflexionselemente (Offscreen-Phase), Einzelcoaching im Umfang von drei Stunden, das in 1-2 Sitzungen aufgeteilt werden kann.

Trainerin*: Dr. Dunja M. Mohr, Go Academic!, Anglistin; zertifizierter Coach und Trainerin; bietet seit über 15 Jahren Seminare und Coachings für Wissenschaftseinrichtungen, Stiftungen, außeruniversitäre Forschung und Mentoringprogramme auf Deutsch und Englisch an

Sprache: Deutsch

Zielgruppe: (Nachwuchs-)Gruppenleiterinnen*, Tenure Track Professorinnen*, fortgeschrittene Postdoktorandinnen*, habilitierende und habilitierte Wissenschaftlerinnen* aller Fächer

Anmeldung: Verbindlich bis zum 29.04.2024 mit dem Anmeldebogen (hier) an Dr. Katrin Springsgut über training.gleichstellung@uni-frankfurt.de

Das Training steht allen Personen offen, die sich als Frau identifizieren.

Goethe-Universität und Jüdische Akademie


Teil der Veranstaltungsreihe "Diskurs und Resonanz: Akademische Lehre und jüdische Perspektiven"

Antisemitische Erzählungen sind tief in die europäische Kulturgeschichte eingeschrieben. Über Jahrhunderte haben sich antijüdische Feindbildkonstruktionen zum „Gerücht über die Juden“ (Adorno) verdichtet. Im antisemitischen Weltbild fungieren Jüdinnen und Juden als ‚Verkörperung' abstrakter, unverstandener und/oder negativer Phänomene der Moderne. Auch nach dem Zivilisationsbruch der Shoah wirken antisemitische Ressentiments fort und sind noch heute Teil des kollektiven Bewusstseins moderner Gesellschaften.

Der Vortrag bietet einen umfassenden Überblick über verschiedene Dimensionen des Antisemitismus und zeichnet dessen historische Entwicklungen nach. Zudem wird ein besonderer Fokus auf die Spezifika der antisemitischen Agitation und Gewalt seit dem 7. Oktober 2023 gelegt.

Termin: 15. Mai 2024, 14:00 Uhr (s.t.) bis 16:30 Uhr

Veranstaltungsort: Campus Westend

Referent: Jakob Baier, geboren 1986, ist Politikwissenschaftler und forscht an der Universität Bielefeld zum Thema Antisemitismus in der Kulturproduktion und Verschwörungsideologien in modernen Medien. Zuvor war er Lehrbeauftragter für deutsch-jüdische Bildungsgeschichte sowie für die Zeitgeschichte und Gegenwart des Antisemitismus an der Universität Kassel. Im Rahmen seines Dissertationsprojekts hat er sich mit Antisemitismus im deutschsprachigen Gangsta-Rap beschäftigt. Zudem ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Prävention und Intervention im Kindes- und Jugendalter (ZPI) der Universität Bielefeld.

Die Veranstaltungsreihe richtet sich an lehrendes Personal der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Sie wird in Kooperation zwischen der Goethe-Universität (Dilara Kanbıcak, Prof. Dr. Harry Harun Behr) und der Jüdischen Akademie (Sabena Donath) durchgeführt und umfasst in 2024 zunächst vier Termine. Den Abschluss bildet eine moderierte Exkursion in die Frankfurter Westend-Synagoge. Die Teilnahme an den einzelnen Terminen erfordert eine persönliche Anmeldung.


BfCG

Mai 7 2024

Workshop & Coaching für Führungskräfte

Diversitätsbewusste Führung in der Wissenschaft


In Wissenschaft und Forschung arbeiten häufig Menschen zusammen, die sich in ihren Kulturen, Merkmalen und Einstellungen, ihrem Denken, Fühlen und Handeln unterscheiden. Ebenso sind Universitäten angehalten, Wissenschaftler*innen aus bisher unterrepräsentierten Gruppen stärker zu rekrutieren. Das Arbeiten in heterogenen Teams birgt sowohl große Potenziale für Kreativität und Erkenntnisgewinn als auch Konflikte und Diskriminierungsrisiken. In diesem Workshop setzen wir uns mit Diversität und der Umsetzung von „Diversity Management“ im Arbeitsalltag und den damit verbundenen Konflikten, Herausforderungen und Strategien und vor allem Chancen auseinander. Gemeinsam wird am Vormittag erarbeitet wie Diversitätsförderung als ganzheitliche Organisations-Strategie begriffen und geleitet werden kann. Überdies gibt es für die Teilnehmenden die exklusive Möglichkeit sich für ein individuelles Einzelcoaching à 45 min am Nachmittag anzumelden. Anhand von eigenen eingebrachten Fallbeispielen und dem Einzelcoaching orientiert sich dieses Angebot nah an der Praxis und gibt den Teilnehmenden viele Werkzeuge und Handlungsoptionen an die Hand.

Termin: 07. Mail 2024, 9:00-13:30 Uhr Workshop; 14:00-17:00 Uhr Coachings á 45 min (Bitte hierfür gesondert anmelden unter kanbicak@em.uni-frankfurt.de)

Ort: Campus Westend, SKW-Gebäude, Raum 05.C112

Format: Workshop und nach Anmeldung Coaching

Zielgruppe: Führungskräfte, Habilitierende, Juniorprofessuren, Nachwuchsgruppenleitungen, Postdocs mit Führungsaufgaben/-verantwortung

Hinweis: Der Workshop wird im Rahmen des ELLVIS-Teilprojekts „Fachbereiche: Kompetent für Diversity!“ angeboten.

Referentin: Dr. Annah Keige-Huge ist promovierte Chemikerin, zertifizierte Projektmanagerin, Beraterin, Coach und Trainerin aus der Wissenschaft, Wirtschaft und Industrie. Ihre Schwerpunkte liegen in den Bereichen Diversität, Diskriminierungs- & Rassismuskritik, Empowerment, Führung und Organisationsentwicklung.

Teilnehmer*innen: max. 16 Teilnehmer*

Anmeldung: erforderlin bis 15. April 2024 (hier). Wir bitten Sie, sich möglichst verbindlich an- und abzumelden, da der Workshop bei einer zu geringen Teilnehmer*innenzahl vor Ort ausfallen muss.)