Tilmann Gempp-Friedrich

Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Lehrbeauftragter an der Martin-Buber-Professur für Jüdische Religionsphilosophie

z.Z. abgeordnet an das Hessische Landesamt für geschichtliche Landeskunde, Marburg www.hlgl.hessen.de

 

Campus Westend
Raum IG 6.557 (IG-Hauptgebäude)
Norbert-Wollheim-Platz 1
60323 Frankfurt am Main

Email: tgempp[at]yahoo.de 

 
 

Forschungsschwerpunkte und Forschungsinteressen

  • Deutsch-jüdische Geschichte im 19. und 20. Jahrhundert
  • Centralverein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens
  • Zionismus
  • Religiöse Aspekte im europäischen Nationalismus
  • Wissenschaftsgeschichte
  • Deutsch-jüdische Literaturgeschichte

Aktuelles Forschungsprojekt (Promotion)

Biologische Identität im Judentum der Weimarer Republik
(zur Projektbeschreibung)


Kurzbiografie

Seit 2019 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Martin-Buber-Professur für Jüdische Religionsphilosophie
Seit 2016 Lehrbeauftragter an der Martin-Buber-Professur für Jüdische Religionsphilosophie
2012–2016 Stipendiat des Ernst-Ludwig-Ehrlich-Studienwerks
Seit 2012 Promotion an der Martin-Buber-Professur für Jüdische Religionsphilosophie
2010–2012 Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Archiv Bibliographia Judaica e.V.
Seit 2008 Freier Mitarbeiter bei der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung
2001-2011 Studium der Geschichte, Germanistik und Soziologie in Bonn, Hagen und Frankfurt am Main


Herausgeberschaft

Mitgründer und Redakteur von Centralverein.net – Forschungsnetzwerk zum C.V.

Buchbeiträge

Der Roman Tohuwabohu oder Gronemanns Sicht auf die Dinge, in: Renate Heuer, Ludger Heid (Hg.): Deutsche Kultur – Jüdische Ethik. Abgebrochene Lebenswege deutsch-jüdischer Schriftsteller nach 1933, Frankfurt 2011, S. 167–186.

Artikel, Rezensionen, Beiträge

Rez.: Carolin Kosuch, Missratene Söhne. Anarchismus und Sprachkritik im Fin de Siècle, Göttingen 2015, in: Medaon – Zeitschrift für jüdisches Leben in Forschung und Bildung, 12 (2018), 22. online unter www.medaon.de/pdf/medaon_22_gempp-friedrich.pdf

Rez.: Johann Nicolai, „Seid mutig und aufrecht!“. Das Ende des Centralvereins deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens. 1933–1938. Berlin 2016, in: PaRDeS – Zeitschrift der Vereinigung für Jüdische Studien e.V., (2017) Heft 23.

Rez.: Boris Barth, Europa nach dem Großen Krieg. Die Krise der Demokratie in der Zwischenkriegszeit 1918–1938, Frankfurt 2016, in: Das Argument – Zeitschrift für Philosophie und Sozialwissenschaften 322, 2/2017.

Mitarbeit am Lexikon deutsch-jüdischer Autoren, Bd. 20, Berlin 2012, u.a.: Viktor Tausk, Ernst Toller, Jakob Wassermann, Auguste Weldler-Steinberg, Felix Weltsch, Stefan Zweig.

Mitarbeit am Lexikon deutsch-jüdischer Autoren, Bd. 19, Berlin 2011, u.a.: Chajim Steinthal, William Louis Stern, Otto Stössl, Felix Stössinger, Heinrich Stieglitz.

Für Körper, Geist und Seele – Anthroposophische Pflege, CNE.magazin, Georg Thieme Verlag, Heft 2, 2010.

Heinrich Hoffmann – einen Sommer lang Geburtstag feiern, Kinder- und Jugendarzt, Heft 6, 2009.


Konzeption und Organisation von wissenschaftlichen Veranstaltungen

Nachwuchsworkshop „Der Centralverein als Teil des deutsch-jüdischen Kultursystems?“, 7.–8. Dezember 2016, Frankfurt am Main. In Kooperation mit Rebekka Denz, Vereinigung für Jüdische Studien e.V.

Tagung „Geschichtsdidaktik ohne Zeitzeugen. Geschichtsdidaktik im multikulturellen Klassenzimmer. Zur Unterrichtsgestaltung der Zukunft: Das Beispiel Oradour-sûr-Glane“, 16. November 2016, Fulda. Im Auftrag der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung.


Mitgliedschaften

  • Vereinigung für Jüdische Studien e.V.
  • Verband der Historiker und Historikerinnen Deutschlands