Pharmazie

Aktuelle Informationen

Wahlpflichtfach COVID-19

Liebe Studierende der Pharmazie,

zur Bewältigung der Coronavirus-Krise werden in den nächsten Wochen viele Helfer in unserem Gesundheitssystem benötigt. Falls Sie als freiwillige Krisenhelfer tätig sind, können diese Leistungen im Rahmen des Wahlpflichtfachs (Nr. 76 der Studienordnung Pharmazie) für das Studium anerkannt werden, unabhängig von Ihrem Fachsemester.

Wenn Sie dies wahrnehmen möchten, informieren Sie sich bitte selbstständig bei den Institutionen des Gesundheitswesens (z.B. Kliniken, Gesundheitsämter, Deutsches Rotes Kreuz), wo eine Mitarbeit als Krisenhelfer benötigt wird und dies auch abhängig von Ihren Vorerfahrungen möglich bzw. sinnvoll ist.
Auch Krisenhilfe in Apotheken kann für das Wahlpflichtfach anerkannt werden. Die Tätigkeit muss aber im Zusammenhang mit der Corona-Krise stehen und kann nicht schon vorher erbracht worden sein.
Es können aber keine Tätigkeiten „doppelt“ als Famulatur und Wahlpflichtfach angerechnet werden.

Nach der Aufnahme der Tätigkeit als Krisenhelfer melden Sie sich bitte im LSF zum „Wahlpflichtfach COVID-19“ (25199) an.
Sobald 84 Zeitstunden (entsprechend 8 SWS gemäß der Studienordnung) als Krisenhelfer abgeleistet sind, kann von der betreffenden Institution eine Bescheinigung ausgestellt werden. Diese leiten Sie dann bitte ans Prüfungsamt Pharmazie weiter.

Mit freundlichen Grüßen
Prof. Achim Schmidtko
Vorsitzender der Studienkommission Pharmazie


500x210 pharma

Studiengang Pharmazie (Staatsexamen)

Das Studium der Pharmazie wird bundesweit durch die Approbationsordnung für Apotheker geregelt. Im Mittelpunkt der Ausbildung steht das Arzneimittel und der Auftrag des Gesetzgebers, zur Sicherstellung und ordnungsgemäßen Versorgung der Bevölkerung mit Arzneimitteln. Dies umfasst insbesondere die Entwicklung, Herstellung, Prüfung, Lagerung, Abgabe und die Risikoerfassung von Arzneimitteln sowie die Information und Beratung über Arzneimittel und im Bereich Gesundheitsvorsorge.
Das Pharmaziestudium ist vor allem ein praktisches Studium in mehreren Teilbereichen, welche durch theoretische Unterrichtsveranstaltungen sinnvoll ergänzt werden. Im Grundstudium liegt der Schwerpunkt der Ausbildung in den Fächern Chemie, Pharmazeutische Biologie, Physik, Arzneiformenlehre, Physiologie sowie Pharmazeutische Analytik.
Im Hauptstudium werden die Studierenden befähigt, Arzneimittel zu entwickeln, herzustellen, zu prüfen und zu beurteilen.
An den zweiten Abschnitt der Pharmazeutischen Prüfung schließt sich das zwölfmonatige Berufspraktikum an, das zumindest zur Hälfte in einer Apotheke durchgeführt wird.