Arbeits- und Forschungsbereiche

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Empirische Bildungs- und Geschlechterforschung

Im Forschungsschwerpunkt stehen empirische Forschungsmethoden im quantitativen und qualitativen Paradigma, Erziehungs-, Bildungs- Sozialisations- und Schulforschung im Zentrum. Weitere Schwerpunkte sind die empirisch-pädagogische Geschlechterforschung, Jugendforschung, Übergänge, Statuspassagen und Bildungsprozesse im menschlichen Lebenslauf, pädagogische Beziehungen, Strukturprobleme moderner Erziehung, Erziehung und Gesellschaft, Institutionalisierung früher Kindheit …

Prof. Dr. Barbara Friebertshäuser (Leitung) | Sabine Landvogt  (Administration) | Dipl. Päd. Anna Bitzer |  Dr. Michael Knoll |  Dr. Sophia Richter | Sandra Henze, M.A.



Erziehung, Politik und Gesellschaft

Die systematische Reflexion des Verhältnisses von Erziehung, Politik und Gesellschaft bildet den Lehr- und Forschungsschwerpunkt dieses Arbeitsbereichs. Gefragt wird insbesondere nach den Aufgaben, Ausgestaltungsmöglichkeiten und -weisen von Erziehung in modernen und von Migration geprägten Gesellschaften. Erörtert werden die pädagogischen Formen und Ordnungsbildungen, in denen sich Erziehung realisiert. Systematisierungsmöglichkeiten des hier skizzierten Lehr- und Forschungsprogramms beziehen sich auf unterschiedliche Beobachtungsebenen: die Mikroebene (z.B. Interaktionen in pädagogischen Kontexten), die Mesoebene (Organisationen des Erziehungssystems) sowie die Makroebene (z.B. das Verhältnis zwischen dem Erziehungs- und dem Wirtschaftssystem in Form der Thematisierung von Ökonomisierungstendenzen). Erkenntnis- und wissenschaftstheoretisch von zentraler Bedeutung ist im Arbeitsschwerpunkt eine konstruktivistisch informierte Perspektive auf den Gegenstand.

Prof. Dr. Isabell Diehm (Leitung) | Prof. Dr. Wolfgang Meseth | Dr. Tomoko Kojima  | Seniorprof. Dr. Annedore Prengel | Seniorprof. Dr. Edwin Keiner |  Nicole Stelter (Administration) | Dr. Patricia Stošić | Annika Schelling | Benjamin Rensch | Jürgen Braun | Carola Cafantaris

 


Theorie und Geschichte von Erziehung und Bildung

Der Arbeitsbereich „Theorie und Geschichte von Bildung und Erziehung“ befasst sich mit pädagogischen Theorieformationen von der Antike bis zur Gegenwart, die in ihrer Reichweite und Geltung einer kritischen Diskussion zugänglich gemacht werden. Besondere Aufmerksamkeit erhalten erstens die gleichermaßen grundlegenden wie unauflösbaren Problemstellungen pädagogischer Theorie, welche das pädagogische Denken von Anbeginn bestimmen: darunter das Machtproblem in der Erziehung, das Verhältnis von Individualität und allgemeiner Vernunft im Bildungsgedanken, die Negativität pädagogischer Prozesse etc. Diese Problemstellungen werden bearbeitet auf der Grundlage philosophischer und gesellschaftstheoretischer Referenzdiskurse zu Subjektivität, Praxis und Sozialität. Die Theorien und Geschichte der Bildung und Erziehung werden zweitens im Kontext (bislang kaum ausgeschöpfter) kulturwissenschaftlicher Bezüge diskutiert. Kulturtheorien wie die cultural studies, die Psychoanalyse oder auch macht- bzw. diskursanalytische Ansätze werden daraufhin befragt, was sie für eine Analyse pädagogischer Phänomene und eine produktive und interdisziplinär orientierte Verknüpfung von Theorie und Empirie beitragen können.

Prof. Dr. Christiane Thompson (Leitung) | Seniorprof. Dr. Margret Kraul | Seniorprof. Dr. Barbara Rendtorff | Dr. Sabrina Schenk | Johanna Weckenmann, M.A. | Judith Mahnert, Mag. A. | Anke Kathrin Engemann M. A. | Estella Ferraro, M.A. | Ricarda Biemüller | Michelle Simon (Administration)


Gender Studies und qualitative Methoden

Die systematische Reflexion und empirische Erforschung der Beziehungen zwischen Geschlecht und Begehren, gesellschaftlichen Verhältnissen sowie Erziehung, Sozialisation und Bildung bilden Lehr- und Forschungsschwerpunkte des Arbeitsbereichs. Analysiert werden zum einen mögliche Vermittlungen bildungs-, erziehungs-, sozialisations- und geschlechtertheoretischer Ansätze und zum anderen Wechselwirkungen von Erziehung, Bildung und sich wandelnden Geschlechterverhältnissen. Erkenntnis- und wissenschaftstheoretisch werden poststrukturalistische, diskurstheoretische sowie queer-feministische und postkoloniale Perspektiven bevorzugt, die es erlauben, eine globale Perspektive auf „Geschlechterbildung“ anzuwenden und der Reifizierung von Differenz Rechnung zu tragen.

Besondere Aufmerksamkeit kommt dem Verhältnis von Subjektivierung und Bildung im Kontext von Geschlechterverhältnissen sowie –ordnungen und deren Transformation zu. Für den empirischen Zugang zu entsprechenden Fragestellungen stehen rekonstruktive Verfahren wie etwa Interviews, diskurstheoretische Ansätze und ethnographische Beobachtungen im Mittelpunkt.

Prof. Dr. Bettina Kleiner | Henning Gutfleisch | Clara Kretzschmar | Michelle Simon (Administration)