Personen, die als Erste in ihrer Familie studieren, werden oft als First Generation bezeichnet. Der Begriff stammt aus der englischsprachigen Forschung zu sozialer Herkunft und Bildung. In Deutschland werden die Begriffe First Generation Studierende oder Erstakademiker*innen verwendet. Die Forschung zeigt, dass die soziale Herkunft einen großen Einfluss darauf hat, wie sich die Bildungswege von First Generation Studierende im Vergleich zu nicht Erstakademiker*innen unterscheidet und welchen Herausforderungen First Generation Studierende in der Schule und im Studium begegnen.
Die Goethe-Universität möchte ein Ort sein, an dem alle Studierenden mit ihren unterschiedlichen Biografien und sozialen Hintergründen ihre Potenziale entfalten können. Auf dieser Seite finden Sie Informationen, Ressourcen und Anlaufstellen, die Sie auf Ihrem Weg durch die Universität bis zum Abschluss unterstützen sollen.
Die Goethe-Universität veröffentlicht jedes Semester einen digitalen Wegweiser für Studierende. Dieser enthält zahlreiche Informationen über die Universität, Ratschläge zur Organisation des Studiums, den ersten Schritten an der Uni sowie zum Leben auf und rund um den Campus. Der Wegweiser ist angereichert mit interaktiven Elementen und erklärt im Glossar Begriffe rund ums Studium an der Goethe-Universität.
Hier haben wir nochmal die wichtigsten Themen zusammengestellt:
Suchen Sie Fachbereich spezifische Unterstützungsangebote finden Sie diese auch auf den Homepages der einzelnen Fachbereiche.
Zu Beginn
des Studiums und/oder jedes Semesters kann es überfordernd sein kann, sich
selbst einen Stundenplan für das Semester zu erstellen, da dies viel
Eigenverantwortung erfordert. Einen Blick in die Studienverlaufspläne kann Ihnen
dabei helfen, Ihren Studienalltag besser zu organisieren und sicherzustellen,
dass Sie alle notwendigen Kurse belegen.
Diese Pläne
bieten wichtige Informationen über die Anforderungen Ihres Studiengangs, wie
zum Beispiel den Aufbau, die Dauer und die Inhalte. Die Studien- und auch Prüfungsordnungen aller Fachbereiche können
Sie hier finden. Unterstützung
finden Sie auch in jeweiligen Studienfachberatungen der jeweiligen
Fachbereiche.
Die Ausdrucksweise innerhalb von Lehrveranstaltungen und/oder wissenschaftliche Texte können am Anfang einschüchternd wirken. Es ist völlig normal, dass es Zeit braucht, um sich an die akademische Ausdrucksweise zu gewöhnen. Wichtig jedoch ist, dass die akademische Sprache alleine keine Voraussetzung für ein erfolgreiches Studium darstellt. Die Art und Weise, wie wir in unterschiedlichen sozialen Kontexten sprechen, variiert, und die Fähigkeit, zwischen diesen Sprachstilen zu wechseln, ist eine wertvolle Ressource – genauso wie das Sprechen mehrerer Sprachen. Lassen Sie sich davon nicht entmutigen und nutzen Sie die Gelegenheit, Ihre Sprachfähigkeiten weiterzuentwickeln.
Wir möchten Sie ermutigen, sich nicht einschüchtern zu lassen, wenn Sie das Gefühl haben, dass andere Studierende in Ihren Lehrveranstaltungen viel mehr wissen. Oft kommen in den verschiedenen Lehrveranstaltungen Studierende aus verschiedenen Semestern zusammen. Das bedeutet, dass einige bereits mehr Erfahrung und Wissen haben könnten, weil sie schon länger studieren. Lassen Sie sich davon nicht abhalten, beteiligen Sie sich aktiv am Seminar. Ihre Fragen und Beiträge sind wertvoll und tragen zu einem lebendigen und bereichernden Austausch bei.
Sollten Sie beim Verfassen einer Hausarbeit auf Schwierigkeiten stoßen, steht Ihnen das Schreibzentrum zur Verfügung. Sie können auch die Lehrperson kontaktieren und um ein Beratungsgespräch bitten. Wenn Sie Fragen zur Bewertung Ihrer Hausarbeit haben oder diese erneut durchsehen möchten, können Sie ebenfalls ein persönliches Feedback bei der Lehrveranstaltungsleitung anfragen.
Bei der ersten schriftlichen Kontaktaufnahme mit Lehrveranstaltungsleitungen oder Professor*innen ist es empfehlenswert, deren akademische Titel (z.B. Prof/Prof.in oder Dr./Dr.in) zu verwenden. Eine erste formelle Anrede und Ausdrucksweise hilft, den respektvollen und professionellen Austausch zu fördern.
Alle
Lehrveranstaltungsleitungen und Professor*innen bieten Sprechstunden an. Diese
können genutzt werden, um Haus- oder Abschlussarbeiten zu besprechen, eine
Fristverlängerung zu beantragen, ungeklärte Fragen zu klären oder über private
Schwierigkeiten zu sprechen, die eine Teilnahme an Lehrveranstaltungen
erschweren. Es ist ratsam, die Sprechstunden mehrmals zu besuchen, insbesondere,
wenn Sie bei einer*einem Professor*in eine Abschlussarbeit schreiben möchten
oder ein weiterführendes Studium in Betracht ziehen.
Falls Sie in Erwägung ziehen, bei einer*einem Professor*in eine Abschlussarbeit zu schreiben, oder sich ein weiterführendes Studium vorstellen können, ist es sinnvoll, die Sprechstunde mehrmals zu besuchen. Das kann dabei helfen eine positive Beziehung aufzubauen, die sich positiv auf eine vorgenommene akademische Laufbahn auswirken kann.
Als
studentische Mitarbeitende oder auch studentische Hilfskraft haben Sie nicht
nur die Möglichkeit, während Ihres Studiums zeitnah zu arbeiten, sondern auch
Einblicke in und Erfahrungen aus dem universitären Arbeitskontext zu gewinnen.
Dies kann Ihnen helfen, sich besser auf eine mögliche akademische Karriere
vorzubereiten. Sie können damit nicht nur einen besseren Zugang zu Ressourcen
wie durch Bibliotheken, Labore oder direkte Hilfe von Professor*innen und
Mitarbeitenden, erhalten, sondern können auch gleich die Kontakte zu verschiedenen
Personen und Stellen knüpfen.
Regelmäßige Stellenausschreibung finden Sie auf dem Stellenmarkt oder dem Career Service der Goethe-Universität.
An der Goethe-Universität finden Sie eine Vielzahl von Beratungs- und Unterstützungsangeboten, die Ihnen in diesen und weiteren Anliegen zur Seite stehen:
Möchten Sie sich mit anderen Erstakademiker*innen vernetzen oder sich engagieren? Hier finden Sie verschiedene Organisationen und Netzwerke:
Ein Mentoring-Programm für Studierende ab dem dritten Fachsemester. Studierende werden mit erfahrenen Mentor*innen zusammengebracht, die bei der beruflichen Orientierung helfen.
ProCareer.MINT ist die Förderlinie von Mentoring Hessen für MINT-Studentinnen. Ziel ist es, Sie als Studentin der Natur- oder Ingenieurwissenschaften in ihrer beruflichen und persönlichen Entwicklung zu unterstützen und Ihnen einen praxisnahen Einblick in das Berufsleben zu ermöglichen.
ArbeiterKind.de ist eine bundesweite Organisation, die Personen aus nicht-akademischen Elternhäusern zum Studium ermutigt und unterstützt, sowohl auf dem Weg zum Studienabschluss als auch beim Berufseinstieg. Hier finden sich u.a. auch wichtige Tipps zu Stipendien. Die Frankfurter Gruppe ist per Mail erreichbar unter frankfurt-main@arbeiterkind.de. Auf dem Instagram-Kanal von ArbeiterKind.de Hessen sind weitere Informationen zu Treffen und Info-Angeboten zu finden.
Das Schreibzentrum bietet jedes Sommersemester eine semesterbegleitende, bezahlte Fortbildung zur Peer-Tutor*in an.
Netzwerk Chancen ist ein bundesweites Netzwerk und bietet seinen Mitgliedern Workshops zu verschiedenen Themen, Mentoring sowie ein Netzwerk und Kontakte zu verschiedenen Arbeitgebern an.