DFG Forschungsgruppe: FOR 5778
Macht und Missbrauch in der römisch-katholischen Kirche - Interdisziplinäre Kritik und Analyse
Aktuelles
Die Forschungsgruppe Macht und Missbrauch (MuM) trauert um ihr Mitglied Thomas Schmidt. Einen Nachruf des Fachbereichs 07 finden Sie hier.
Hier finden Sie die Pressemitteilung der DFG und der Goethe-Universität.
Kontakt zur Sprecherin: middelbeck@em.uni-frankfurt.de
Kontakt zur Projektkoordinatorin: ahmadzai@em.uni-frankfurt.de
Verhaltenskodex am Fachbereich Katholische Theologie verabschiedet
Der Fachbereich hat offiziell einen Verhaltenskodex für die Zusammenarbeit in Lehre, Forschung und Administration am Fachbereich Katholische Theologie verabschiedet, der basierend auf einer fachbereichsinternen Schulung zu Grenzverletzungen im Jahr 2022 ausgearbeitet wurde.
In diesem Kodex finden Sie eine Selbstverpflichtung für alle Mitarbeitenden am Fachbereich für einen diskriminierungsfreien Umgang im Alltag.
In diesem Zuge möchten wir auch auf eine frisch veröffentlichte Befragung von Mitarbeitenden und Studierenden an europäischen Hochschulen durch das GESIS Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften in Zusammenarbeit mit der Oxford Brookes University und der Örebro University hinweisen, die aufzeigt, dass nahezu ein Drittel der Befragten geschlechtsbezogene Gewalt in Hochschulen erlebt.
Das Dekaninnenkollegium unseres Fachbereichs bittet deswegen alle Mitarbeitenden, entsprechend sensibel zu sein und hierzu miteinander im Gespräch zu bleiben.
Dem Verhaltenskodex können außerdem Anlauf- und Hilfestellungen entnommen werden, die Sie bei Fällen von Diskriminierung, Grenzverletzungen, sexueller Belästigung oder Mobbing beraten.
Die Forschungsgruppe Macht und Missbrauch (MuM) trauert um ihr Mitglied Thomas Schmidt. Einen Nachruf des Fachbereichs 07 finden Sie hier.
Hier finden Sie die Pressemitteilung der DFG und der Goethe-Universität.
Kontakt zur Sprecherin: middelbeck@em.uni-frankfurt.de
Kontakt zur Projektkoordinatorin: ahmadzai@em.uni-frankfurt.de
Verhaltenskodex am Fachbereich Katholische Theologie verabschiedet
Der Fachbereich hat offiziell einen Verhaltenskodex für die Zusammenarbeit in Lehre, Forschung und Administration am Fachbereich Katholische Theologie verabschiedet, der basierend auf einer fachbereichsinternen Schulung zu Grenzverletzungen im Jahr 2022 ausgearbeitet wurde.
In diesem Kodex finden Sie eine Selbstverpflichtung für alle Mitarbeitenden am Fachbereich für einen diskriminierungsfreien Umgang im Alltag.
In diesem Zuge möchten wir auch auf eine frisch veröffentlichte Befragung von Mitarbeitenden und Studierenden an europäischen Hochschulen durch das GESIS Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften in Zusammenarbeit mit der Oxford Brookes University und der Örebro University hinweisen, die aufzeigt, dass nahezu ein Drittel der Befragten geschlechtsbezogene Gewalt in Hochschulen erlebt.
Das Dekaninnenkollegium unseres Fachbereichs bittet deswegen alle Mitarbeitenden, entsprechend sensibel zu sein und hierzu miteinander im Gespräch zu bleiben.
Dem Verhaltenskodex können außerdem Anlauf- und Hilfestellungen entnommen werden, die Sie bei Fällen von Diskriminierung, Grenzverletzungen, sexueller Belästigung oder Mobbing beraten.
FOR 5778: Macht und Missbrauch in der römisch-katholischen Kirche - Interdisziplinäre Kritik und Analyse
Projektbeschreibung
Das interdisziplinäre Projekt analysiert die Genese, die Konstitution und die Wirkung von Macht und Missbrauch im Kontext der römisch-katholischen Kirche. Ziel ist die Entwicklung einer theologischen Kritik und neuen Theorie der Macht. Das Erkenntnisinteresse gilt dem Zusammenhang sexualisierter Gewalt mit sowohl spezifisch katholischen als auch allgemein intersubjektiven Machtkonstellationen sowie der Verwobenheit individueller Einstellungen mit institutionellen Faktoren. Angestrebt wird eine differenzierte Analyse der in diesem Sinne systemischen Faktoren für den innerkirchlichen Machtmissbrauch. Diese Zielsetzung wird in zwei Forschungsclustern mit je eigenem inhaltlichem Fokus verfolgt: Betroffenenperspektiven, Institutionalisierung und Konstitution von Macht. Gemeinsam ist den Clustern die Orientierung entlang der beiden Frageachsen „Generativität“ und „Gender“. Forschungsdesiderate bestehen aktuell insbesondere im Hinblick auf drei Fragekomplexe: (1) Bedingungen der Verletzlichkeiten von Personen und Systemen, (2) Kritik von Ordnungen und Strukturen der Macht in Institutionen und (3) die theologische Konstitution von Machtungleichgewichten und Machtmissbräuchen. Die Disziplinen Pädagogik, Philosophie und Recht sind entsprechend zentral verankert, politikwissenschaftliche und weitere fachwissenschaftliche Perspektiven werden darüber hinaus einbezogen. Eine detaillierte Beschreibung finden Sie hier.
Teilprojekte
Wissen über die „Dritten" im katholischen Kontext
Das Teilprojekt 1 beschäftigt sich mit Dynamiken von Machtmissbrauch und sexueller Gewalt gegenüber Kindern und Jugendlichen.
Prof. Sabine Andresen forscht zu Gewalt in Kindheit und Jugend und zur Aufarbeitung sexueller Gewalt. Sie leitete von 2016 bis 2021 die Unabhängige Kommission zur systematischen Aufarbeitung von Kindesmissbrauch und ist seit 2023 Präsidentin des deutschen Kinderschutzbundes. Aktuell ist sie Vizepräsidentin für Chancen, Diversität und Gleichstellung der Goethe-Universität.
Ausführlichere Angaben zur Person finden Sie hier.
Eine detaillierte Projektbeschreibung ist hier zu finden: Teilprojekt Andresen
Dr. Silke Müller
Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Teilprojekt 1
Einen ausführlichen Lebenslauf mit Publikationsverzeichnis finden Sie auf ORCID, Researchgate sowie academia.
Link zur Webpage Erziehungswissenschaften
(folgt)
Prof. Sabine Andresen forscht zu Gewalt in Kindheit und Jugend und zur Aufarbeitung sexueller Gewalt. Sie leitete von 2016 bis 2021 die Unabhängige Kommission zur systematischen Aufarbeitung von Kindesmissbrauch und ist seit 2023 Präsidentin des deutschen Kinderschutzbundes. Aktuell ist sie Vizepräsidentin für Chancen, Diversität und Gleichstellung der Goethe-Universität.
Ausführlichere Angaben zur Person finden Sie hier.
Eine detaillierte Projektbeschreibung ist hier zu finden: Teilprojekt Andresen
Dr. Silke Müller
Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Teilprojekt 1
Einen ausführlichen Lebenslauf mit Publikationsverzeichnis finden Sie auf ORCID, Researchgate sowie academia.
Link zur Webpage Erziehungswissenschaften
(folgt)
Handlungsfähigkeit
Das Teilprojekt 2 beschäftigt sich mit der Verletzlichkeit und Wiederermächtigung in Betroffenenperspektiven.
Prof. Christof Mandry widmet sich im Rahmen der Erforschung von Betroffenenperspektiven insbesondere dem Aspekt der Handlungsfähigkeit (agency) als einer grundlegenden Dimension im Zusammenhang von Macht und Missbrauch.
Ausführlichere Angaben zur Person finden Sie hier.
Maria Wißner
Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Teilprojekt 2
Akademischer Werdegang
Studium der Soziologie und Philosophie (B.A.
2020) sowie der Religionswissenschaft (M.A. 2024) an der Goethe-Universität
Frankfurt am Main.
Wissenschaftliche und berufliche Laufbahn
06/2024 – 09/2025: Referentin bei der katholischen Friedensbewegung pax christi Rhein-Main.
03/2022 – 02/2024: Hilfswissenschaftliche
Mitarbeiterin am Fachbereich Religionswissenschaft, Goethe-Universität
Frankfurt am Main.
Publikationen (Auswahl)
„Gottfried Simon“. In: Christian-Muslim
Relations. A Bibliographical History, Bd. 22: Central Europe (1800–1914).
Leiden/Boston: Brill, 2024. (doi)
„Walther Eickmann“. In: Christian-Muslim Relations. A Bibliographical
History, Bd. 22: Central Europe (1800–1914). Leiden/Boston: Brill,
2024.
Dissertationsprojekt (Arbeitstitel)
Macht und Missbrauch in der Katholischen
Kirche: Narration, Agency und Tabu in Autobiografien von Betroffenen
sexualisierter Gewalt in Kindheit und Jugend
Inhalt
Die Dissertation untersucht autobiografische
Texte von Betroffenen sexualisierter Gewalt im Kontext der katholischen Kirche
und analysiert, wie das Erlebte narrativ rekonstruiert, verortet und gedeutet
wird. Im Zentrum steht die Frage nach Agency: Inwiefern kann autobiografisches
Erzählen zur (Re-)Konstruktion von Identität und zur Wiedergewinnung von
Handlungsfähigkeit beitragen? Darüber hinaus wird untersucht, welche Rolle
Tabus – verstanden als soziale, institutionelle und sprachliche Grenzen des Sagbaren
– in diesen Erzählprozessen spielen und wie sie Agency begrenzen oder
ermöglichen.
Prof. Christof Mandry widmet sich im Rahmen der Erforschung von Betroffenenperspektiven insbesondere dem Aspekt der Handlungsfähigkeit (agency) als einer grundlegenden Dimension im Zusammenhang von Macht und Missbrauch.
Ausführlichere Angaben zur Person finden Sie hier.
Maria Wißner
Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Teilprojekt 2
Akademischer Werdegang
Studium der Soziologie und Philosophie (B.A.
2020) sowie der Religionswissenschaft (M.A. 2024) an der Goethe-Universität
Frankfurt am Main.
Wissenschaftliche und berufliche Laufbahn
06/2024 – 09/2025: Referentin bei der katholischen Friedensbewegung pax christi Rhein-Main.
03/2022 – 02/2024: Hilfswissenschaftliche
Mitarbeiterin am Fachbereich Religionswissenschaft, Goethe-Universität
Frankfurt am Main.
Publikationen (Auswahl)
„Gottfried Simon“. In: Christian-Muslim
Relations. A Bibliographical History, Bd. 22: Central Europe (1800–1914).
Leiden/Boston: Brill, 2024. (doi)
„Walther Eickmann“. In: Christian-Muslim Relations. A Bibliographical
History, Bd. 22: Central Europe (1800–1914). Leiden/Boston: Brill,
2024.
Dissertationsprojekt (Arbeitstitel)
Macht und Missbrauch in der Katholischen
Kirche: Narration, Agency und Tabu in Autobiografien von Betroffenen
sexualisierter Gewalt in Kindheit und Jugend
Inhalt
Die Dissertation untersucht autobiografische
Texte von Betroffenen sexualisierter Gewalt im Kontext der katholischen Kirche
und analysiert, wie das Erlebte narrativ rekonstruiert, verortet und gedeutet
wird. Im Zentrum steht die Frage nach Agency: Inwiefern kann autobiografisches
Erzählen zur (Re-)Konstruktion von Identität und zur Wiedergewinnung von
Handlungsfähigkeit beitragen? Darüber hinaus wird untersucht, welche Rolle
Tabus – verstanden als soziale, institutionelle und sprachliche Grenzen des Sagbaren
– in diesen Erzählprozessen spielen und wie sie Agency begrenzen oder
ermöglichen.
Macht fällt nicht vom Himmel
Das Teilprojekt 3 beschäftigt sich mit der Konstruktion klerikaler Macht durch die Gemeinschaft der Gläubigen.
Ausführlichere Angaben zur Person finden Sie hier.
Eine detaillierte Projektbeschreibung ist hier zu finden: Teilprojekt Langner-Pitschmann
Maria Clara Müller
Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Teilprojekt 3
Akademischer Werdegang
Studium der Politikwissenschaft und Philosophie
(B.A. 2021) sowie der Religionsphilosophie (M.A. 2023) an der
Goethe-Universität Frankfurt am Main.
Wissenschaftliche und berufliche Laufbahn
2023-2025: Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Drittmittelprojekt der Stiftung Innovation in der Hochschullehre „Digital Teaching and Learning Lab“ (DigiTeLL).
2021-2023: Studentische Hilfskraft an der
Professur für Theologie in globalisierter Gegenwart (Prof.in Dr. Annette
Langner-Pitschmann), Fachbereich 07, Goethe-Universität Frankfurt am Main.
Dissertationsprojekt (Arbeitstitel)
Macht, Co-Klerikalismus und Selbstbestimmung in
der katholischen Kirche
Inhalt
Das Dissertationsprojekt untersucht Entstehung und Persistenz von Machtstrukturen in der katholischen Kirche, die Machtmissbrauch begünstigen. Ein besonderer Fokus liegt auf dem Phänomen des sogenannten Co-Klerikalismus, verstanden als freiwillige Zuschreibung von Macht an Amtsträger durch Laien. Mittels einer qualitativen empirischen Erhebung werden Selbstbeschreibungen aktiver Kirchenmitglieder analysiert, um Motive, Deutungsschemata und Faktoren zu rekonstruieren, die zum Verzicht auf Selbstbestimmung zugunsten klerikaler Fremdbestimmung führen. Ziel ist es, systemische Sollbruchstellen innerkirchlicher Machtverhältnisse sichtbar zu machen und Handlungsalternativen auf der Mikroebene zu eröffnen.
Ausführlichere Angaben zur Person finden Sie hier.
Eine detaillierte Projektbeschreibung ist hier zu finden: Teilprojekt Langner-Pitschmann
Maria Clara Müller
Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Teilprojekt 3
Akademischer Werdegang
Studium der Politikwissenschaft und Philosophie
(B.A. 2021) sowie der Religionsphilosophie (M.A. 2023) an der
Goethe-Universität Frankfurt am Main.
Wissenschaftliche und berufliche Laufbahn
2023-2025: Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Drittmittelprojekt der Stiftung Innovation in der Hochschullehre „Digital Teaching and Learning Lab“ (DigiTeLL).
2021-2023: Studentische Hilfskraft an der
Professur für Theologie in globalisierter Gegenwart (Prof.in Dr. Annette
Langner-Pitschmann), Fachbereich 07, Goethe-Universität Frankfurt am Main.
Dissertationsprojekt (Arbeitstitel)
Macht, Co-Klerikalismus und Selbstbestimmung in
der katholischen Kirche
Inhalt
Das Dissertationsprojekt untersucht Entstehung und Persistenz von Machtstrukturen in der katholischen Kirche, die Machtmissbrauch begünstigen. Ein besonderer Fokus liegt auf dem Phänomen des sogenannten Co-Klerikalismus, verstanden als freiwillige Zuschreibung von Macht an Amtsträger durch Laien. Mittels einer qualitativen empirischen Erhebung werden Selbstbeschreibungen aktiver Kirchenmitglieder analysiert, um Motive, Deutungsschemata und Faktoren zu rekonstruieren, die zum Verzicht auf Selbstbestimmung zugunsten klerikaler Fremdbestimmung führen. Ziel ist es, systemische Sollbruchstellen innerkirchlicher Machtverhältnisse sichtbar zu machen und Handlungsalternativen auf der Mikroebene zu eröffnen.
Selbstbestimmungsrecht von Religionsgemeinschaften und die Verhinderung von Machtmissbrauch
Das Teilprojekt 4 beschäftigt sich mit dem Selbstbestimmungsrecht von Religionsgemeinschaften und der Verhinderung von Machtmissbrauch.
Prof. Ute
Sacksofsky hat einen Forschungsschwerpunkt im Verfassungsrecht,
dem Antidiskriminierungsrecht sowie in der rechtlichen
Geschlechterforschung. Sie hat sich intensiv mit Fragen der Gleichheit und
Nicht-Diskriminierung, fokussiert auf den rechtlichen Umgang mit Machtasymmetrien
befasst, auch in Bezug auf das Religionsverfassungsrecht. Frau Sacksofsky
ist Ko-Direktorin des Cornelia Goethe Centrums für Geschlechterforschung
und Vizepräsidentin des Staatsgerichtshofs des Landes Hessen.
Ausführlichere Angaben zur Person finden Sie hier.
Eine detaillierte Projektbeschreibung ist hier zu finden: Teilprojekt Sacksofsky
Asena Karaca
Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Teilprojekt 4
Akademischer Werdegang
Studium der Rechtswissenschaft an der
Goethe-Universität Frankfurt am Main mit dem Schwerpunkt „Grundlagen des
Rechts“.
Erstes Staatsexamen 2025.
Seit 10/2024: Zertifikatsprogramm Gender Studies (M.A.) am Cornelia Goethe
Centrum, Frankfurt am Main.
Wissenschaftliche und berufliche Laufbahn
Seit 01/2025: Wissenschaftliche Mitarbeiterin
im Bereich Corporate M&A bei Hogan Lovells LLP, Frankfurt am Main.
Dissertationsprojekt (Arbeitstitel)
Staatliches Schutzkonzept für die Verhinderung von
Machtmissbrauch. Eine Erarbeitung unter Berücksichtigung von Vulnerabilitätsdiskursen
im Recht
Inhalt:
Vor dem Hintergrund der grundrechtlichen
Schutzpflichtdimension wird erforscht, wie ein staatliches Schutzkonzept zur
Verhinderung von Machtmissbrauch in der römisch-katholischen Kirche aussehen kann.
Methodisch soll durch die Sichtung, Systematisierung und Entwicklung staatlicher
Instrumente erarbeitet werden, wie sexualisierte Gewalt in Machtasymmetrien
durch Prozeduralisierung verhindert, erschwert und aufgeklärt werden kann, um
den Weg für einen angemessenen und wirksamen Schutz in Institutionen zu bereiten.
Dabei wird sich der Frage angenähert, welche Rolle die Verletzlichkeit von (potenziell)
Betroffenen in Macht- und Abhängigkeitsverhältnissen bei der Erarbeitung eines staatlichen
Schutzkonzepts einnehmen kann und soll, womit aktuell geführte Vulnerabilitätsdiskurse
im Recht aufgegriffen werden.
Prof. Ute
Sacksofsky hat einen Forschungsschwerpunkt im Verfassungsrecht,
dem Antidiskriminierungsrecht sowie in der rechtlichen
Geschlechterforschung. Sie hat sich intensiv mit Fragen der Gleichheit und
Nicht-Diskriminierung, fokussiert auf den rechtlichen Umgang mit Machtasymmetrien
befasst, auch in Bezug auf das Religionsverfassungsrecht. Frau Sacksofsky
ist Ko-Direktorin des Cornelia Goethe Centrums für Geschlechterforschung
und Vizepräsidentin des Staatsgerichtshofs des Landes Hessen.
Ausführlichere Angaben zur Person finden Sie hier.
Eine detaillierte Projektbeschreibung ist hier zu finden: Teilprojekt Sacksofsky
Asena Karaca
Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Teilprojekt 4
Akademischer Werdegang
Studium der Rechtswissenschaft an der
Goethe-Universität Frankfurt am Main mit dem Schwerpunkt „Grundlagen des
Rechts“.
Erstes Staatsexamen 2025.
Seit 10/2024: Zertifikatsprogramm Gender Studies (M.A.) am Cornelia Goethe
Centrum, Frankfurt am Main.
Wissenschaftliche und berufliche Laufbahn
Seit 01/2025: Wissenschaftliche Mitarbeiterin
im Bereich Corporate M&A bei Hogan Lovells LLP, Frankfurt am Main.
Dissertationsprojekt (Arbeitstitel)
Staatliches Schutzkonzept für die Verhinderung von
Machtmissbrauch. Eine Erarbeitung unter Berücksichtigung von Vulnerabilitätsdiskursen
im Recht
Inhalt:
Vor dem Hintergrund der grundrechtlichen
Schutzpflichtdimension wird erforscht, wie ein staatliches Schutzkonzept zur
Verhinderung von Machtmissbrauch in der römisch-katholischen Kirche aussehen kann.
Methodisch soll durch die Sichtung, Systematisierung und Entwicklung staatlicher
Instrumente erarbeitet werden, wie sexualisierte Gewalt in Machtasymmetrien
durch Prozeduralisierung verhindert, erschwert und aufgeklärt werden kann, um
den Weg für einen angemessenen und wirksamen Schutz in Institutionen zu bereiten.
Dabei wird sich der Frage angenähert, welche Rolle die Verletzlichkeit von (potenziell)
Betroffenen in Macht- und Abhängigkeitsverhältnissen bei der Erarbeitung eines staatlichen
Schutzkonzepts einnehmen kann und soll, womit aktuell geführte Vulnerabilitätsdiskurse
im Recht aufgegriffen werden.
Autonomie des Rechts oder ius divinum?
Das Teilprojekt 5 beschäftigt sich mit der Kritik des Naturrechts in machttheoretischer Perspektive.
Prof. Thomas
Schmidt nimmt eine Kritik des Naturrechts aus machttheoretischer
Perspektive vor.
Ausführlichere Angaben zur Person finden Sie hier.
Eine detaillierte Projektbeschreibung ist hier zu finden: Teilprojekt Schmidt
Dr. Michael Roseneck
Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Teilprojekt 5
Akademischer Werdegang
Studium der Empirischen Demokratieforschung
(M.A. 2014) an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.
Studium der Religionsphilosophie (M.A. 2019, mit Auszeichnung) an der
Goethe-Universität Frankfurt am Main.
Promotion zum Dr. phil. 2020 an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.
Wissenschaftliche und berufliche Laufbahn
Seit 2023: Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für Praktische
Philosophie II, Johannes Gutenberg-Universität Mainz.
2022-2025: Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für
Religionsphilosophie, Goethe-Universität Frankfurt am Main.
2014–2021: Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für Politische
Theorie, Johannes Gutenberg-Universität Mainz.
Publikationen (Auswahl)
Religiöse Geltungsansprüche und demokratische
Deliberation.
Baden-Baden: Nomos, 2026.
(mit Annette Langner-Pitschmann und Tobias Müller) Den Diskurs bestreiten.
Religion im Spannungsfeld von Erfahrung und Begriff. Baden-Baden: Nomos,
2025.
„Religious reasons and democratic deliberation“. In: Fraternity as an
overlooked element of global politics. Abingdon: Routledge, 2025, 55–69.
Zwischen Tradition und Geltung. Baden-Baden: Nomos, 2021.
Forschungsprojekt (Arbeitstitel)
Differenztheorie des Rechts
Inhalt:
Das
Forschungsprojekt erarbeitet eine für die Theologie anschlussfähige Rechtstheorie,
die das Recht als eigenständige, funktional differenzierte Sphäre begreift. Aus
dieser Perspektive wird die Legitimität von Recht nicht aus metaphysischen
Ordnungsvorstellungen abgeleitet, sondern aus inklusiven, deliberativen und
legalen Verfahren gewonnen. Dadurch werden Risiken naturrechtlich geprägter
Machtstrukturen minimiert und der Beitrag des Rechts zu Würde, Frieden und
gesellschaftlicher Stabilität hervorgehoben. Religion kann sich in diesem
Modell als kritische Stimme im öffentlichen Diskurs neu verorten.Das Forschungsprojekt
erarbeitet eine für die Theologie anschlussfähige Rechtstheorie, die das Recht
als eigenständige, funktional differenzierte Sphäre begreift. Aus dieser
Perspektive wird die Legitimität von Recht nicht aus metaphysischen Ordnungsvorstellungen
abgeleitet, sondern aus inklusiven, deliberativen und legalen Verfahren
gewonnen. Dadurch werden Risiken naturrechtlich geprägter Machtstrukturen
minimiert und der Beitrag des Rechts zu Würde, Frieden und gesellschaftlicher
Stabilität hervorgehoben. Religion kann sich in diesem Modell als kritische
Stimme im öffentlichen Diskurs neu verorten.
Prof. Thomas
Schmidt nimmt eine Kritik des Naturrechts aus machttheoretischer
Perspektive vor.
Ausführlichere Angaben zur Person finden Sie hier.
Eine detaillierte Projektbeschreibung ist hier zu finden: Teilprojekt Schmidt
Dr. Michael Roseneck
Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Teilprojekt 5
Akademischer Werdegang
Studium der Empirischen Demokratieforschung
(M.A. 2014) an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.
Studium der Religionsphilosophie (M.A. 2019, mit Auszeichnung) an der
Goethe-Universität Frankfurt am Main.
Promotion zum Dr. phil. 2020 an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.
Wissenschaftliche und berufliche Laufbahn
Seit 2023: Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für Praktische
Philosophie II, Johannes Gutenberg-Universität Mainz.
2022-2025: Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für
Religionsphilosophie, Goethe-Universität Frankfurt am Main.
2014–2021: Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für Politische
Theorie, Johannes Gutenberg-Universität Mainz.
Publikationen (Auswahl)
Religiöse Geltungsansprüche und demokratische
Deliberation.
Baden-Baden: Nomos, 2026.
(mit Annette Langner-Pitschmann und Tobias Müller) Den Diskurs bestreiten.
Religion im Spannungsfeld von Erfahrung und Begriff. Baden-Baden: Nomos,
2025.
„Religious reasons and democratic deliberation“. In: Fraternity as an
overlooked element of global politics. Abingdon: Routledge, 2025, 55–69.
Zwischen Tradition und Geltung. Baden-Baden: Nomos, 2021.
Forschungsprojekt (Arbeitstitel)
Differenztheorie des Rechts
Inhalt:
Das
Forschungsprojekt erarbeitet eine für die Theologie anschlussfähige Rechtstheorie,
die das Recht als eigenständige, funktional differenzierte Sphäre begreift. Aus
dieser Perspektive wird die Legitimität von Recht nicht aus metaphysischen
Ordnungsvorstellungen abgeleitet, sondern aus inklusiven, deliberativen und
legalen Verfahren gewonnen. Dadurch werden Risiken naturrechtlich geprägter
Machtstrukturen minimiert und der Beitrag des Rechts zu Würde, Frieden und
gesellschaftlicher Stabilität hervorgehoben. Religion kann sich in diesem
Modell als kritische Stimme im öffentlichen Diskurs neu verorten.Das Forschungsprojekt
erarbeitet eine für die Theologie anschlussfähige Rechtstheorie, die das Recht
als eigenständige, funktional differenzierte Sphäre begreift. Aus dieser
Perspektive wird die Legitimität von Recht nicht aus metaphysischen Ordnungsvorstellungen
abgeleitet, sondern aus inklusiven, deliberativen und legalen Verfahren
gewonnen. Dadurch werden Risiken naturrechtlich geprägter Machtstrukturen
minimiert und der Beitrag des Rechts zu Würde, Frieden und gesellschaftlicher
Stabilität hervorgehoben. Religion kann sich in diesem Modell als kritische
Stimme im öffentlichen Diskurs neu verorten.
Zur Macht von Geschlechterordnungen
Das Teilprojekt 6 beschäftigt sich mit feministischer Kritik im Kontext römisch-katholischer theologischer Reformen seit 2010.
Prof. Anja Middelbeck-Varwick fragt im Kontext von Gender-Studies und interkultureller Theorie nach Macht-Faktoren, die sexualisierte Gewalt und geschlechtsspezifische Diskriminierungen begünstigen.
Ausführlichere Angaben zur Person finden Sie hier.
Eine detaillierte Projektbeschreibung ist hier zu finden: Teilprojekt Middelbeck-Varwick
Laura Schlösser
Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Teilprojekt 6
Akademischer Werdegang
Studium der Angewandten Theologie und
Religionspädagogik (B.A. 2023) an der Katholischen Hochschule Freiburg.
Studium der Katholischen Theologie (Magister 2025) an der Eberhard Karls
Universität Tübingen.
Wissenschaftliche und berufliche Laufbahn
05/2025 – 10/2025: Referentin der Hauptabteilung Pastoral des Bistums Erfurt.
06/2023 – 10/2025: Studentische Mitarbeiterin am Institut für Ökumene und
Interreligiöse Forschung, Universität Tübingen.
Stipendiatin der Bischöflichen Studienförderung des Cusanuswerks e. V.
Publikationen (Auswahl)
Schlösser, Laura; Bartholomé, Christina; Kannegießer, Clemes, Erstarken von Rechts – Was tun in Kirche?, https://y-nachten.de/2024/05/erstarken-von-rechts-was-tun-in-der-kirche/ (06.05.2024).
Schlösser, Laura, Neue Generation – Neues Hinterfragen, in: Zentrum für Berufungspastoral, Werkheft Nr. 60 (05/2022).
Dissertationsprojekt (Arbeitstitel)
Zur Macht von Geschlechterordnungen –
Feministische Kritik römisch-katholischer theologischer Reformen seit 2010
Inhat:
Auf das Öffentlichwerden einer Vielzahl von
Missbrauchsfällen innerhalb der römisch-katholischen Kirche seit dem Jahr 2010
und dem Erkennen eines strukturellen Missbrauchsskandals, folgte innerhalb jener
eine multidimensionale Krise. Daraufhin formulierte theologische und
innerkirchliche Reformforderungen zeigen eine großflächige Kritik an
missbrauchs- und machtbegünstigenden kirchlichen Strukturen, in der die
Dimension Geschlecht und Gender zentral wird. Ziel des Forschungsvorhabens ist
es daher, die Thematik der Geschlechterordnungen in ihrer Relevanz für die
Macht- und Missbrauchsthematik in Rückblick auf die jüngste kirchliche Praxis
aufzuzeigen und anhand einer Konkretisierung von Generativität und Gender den
Begriff der Macht neu auszuformulieren.
Prof. Anja Middelbeck-Varwick fragt im Kontext von Gender-Studies und interkultureller Theorie nach Macht-Faktoren, die sexualisierte Gewalt und geschlechtsspezifische Diskriminierungen begünstigen.
Ausführlichere Angaben zur Person finden Sie hier.
Eine detaillierte Projektbeschreibung ist hier zu finden: Teilprojekt Middelbeck-Varwick
Laura Schlösser
Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Teilprojekt 6
Akademischer Werdegang
Studium der Angewandten Theologie und
Religionspädagogik (B.A. 2023) an der Katholischen Hochschule Freiburg.
Studium der Katholischen Theologie (Magister 2025) an der Eberhard Karls
Universität Tübingen.
Wissenschaftliche und berufliche Laufbahn
05/2025 – 10/2025: Referentin der Hauptabteilung Pastoral des Bistums Erfurt.
06/2023 – 10/2025: Studentische Mitarbeiterin am Institut für Ökumene und
Interreligiöse Forschung, Universität Tübingen.
Stipendiatin der Bischöflichen Studienförderung des Cusanuswerks e. V.
Publikationen (Auswahl)
Schlösser, Laura; Bartholomé, Christina; Kannegießer, Clemes, Erstarken von Rechts – Was tun in Kirche?, https://y-nachten.de/2024/05/erstarken-von-rechts-was-tun-in-der-kirche/ (06.05.2024).
Schlösser, Laura, Neue Generation – Neues Hinterfragen, in: Zentrum für Berufungspastoral, Werkheft Nr. 60 (05/2022).
Dissertationsprojekt (Arbeitstitel)
Zur Macht von Geschlechterordnungen –
Feministische Kritik römisch-katholischer theologischer Reformen seit 2010
Inhat:
Auf das Öffentlichwerden einer Vielzahl von
Missbrauchsfällen innerhalb der römisch-katholischen Kirche seit dem Jahr 2010
und dem Erkennen eines strukturellen Missbrauchsskandals, folgte innerhalb jener
eine multidimensionale Krise. Daraufhin formulierte theologische und
innerkirchliche Reformforderungen zeigen eine großflächige Kritik an
missbrauchs- und machtbegünstigenden kirchlichen Strukturen, in der die
Dimension Geschlecht und Gender zentral wird. Ziel des Forschungsvorhabens ist
es daher, die Thematik der Geschlechterordnungen in ihrer Relevanz für die
Macht- und Missbrauchsthematik in Rückblick auf die jüngste kirchliche Praxis
aufzuzeigen und anhand einer Konkretisierung von Generativität und Gender den
Begriff der Macht neu auszuformulieren.
Veröffentlichungen
Veröffentlichung von Christof Mandry und Sabine Andresen
Doris Reisinger / Christof Mandry / Sabine Andresen (Eds.)
Narrativity and Violence. Conceptual, Ethical and Methodological Challenges
Survivors' narratives are an invaluable source for the study of violence across academic fields. At the same time, they present several difficulties for academic research. Sources may be marked by the effects of trauma, the lasting impact of perpetrators' political power or blurred lines between reality and fiction. Ethical and legal problems, distances in time between a violent event and the moment of its narration, and the variation in linguistic phrasing chosen by survivors present additional problems. Based on several case studies, the contributors explore typical problems in the study of violence through survivors' narratives, and possible ways of dealing with them
Veröffentlichung des Tagungsbandes "Kirchliche Macht und kindliche Ohnmacht"
Die Frage nach Macht und Ohnmacht in der Kirche erhält durch die Folgen und Aufarbeitung der Fälle von Missbrauch und sexualisierter Gewalt eine neue Dimension und Dringlichkeit. Der Fachbereich katholische Theologie hat sich der Thematik im Rahmen des Forschungsschwerpunktes Macht und Missbrauch in zwei Tagungen gewidmet und dabei Fragen nach religiös konstituierter Macht und Ohnmacht gestellt.
Der nun veröffentliche Band enthält die erarbeiteten Beiträge zu den Tagungen und nimmt transdisziplinär die wichtigen Fragen in den Blick: Was sind Spezifika katholischer Konstitution von Macht und Ohnmacht? Wie schlagen diese sich in kirchlichem Selbstverständnis, Lehre, Organisation und Binnenkultur sowie in der verfassungsrechtlichen Haltung gegenüber den Kirchen in Deutschland nieder? Und nicht zuletzt: Wie wirken sie sich auf die Dokumentation von Missbrauchsfällen und die Missbrauchsforschung selbst aus?
Das Buch ist im Aschendorff Verlag erschienen und wurde von Prof. Dr. Anja Middelbeck-Varwick, Dr. Doris Reisinger und Lia Alessandro herausgegeben. Wir gratulieren herzlich zur Veröffentlichung!
Die Verlagsseite des Bandes finden Sie hier.Hört, ihr Himmel, ich will reden
Sehen Sie hier die Buchvorstellung vom 26.10.23 die im Haus am Dom stattgefunden hat.
Theologie angesichts des Missbrauchs
Prof. Dr. Knut Wenzel, Professor für Fundamentaltheologie und Dogmatik des Fachbereichs, hat auf dem Portal feinschwarz.net einen Artikel mit dem Titel „Wozu noch Theologie – angesichts des Missbrauchs“ veröffentlicht.
Basierend auf den Ergebnissen eines aufwendigen Projekts des Bistums Limburg zur Aufarbeitung der Krise des spirituellen und sexuellen Missbrauchs in der Katholischen Kirche stellt Prof. Wenzel in dem Text Auswegperspektiven vor, jeweils für die drei grundlegenden Themenfelder Gottesbild, Heiligkeit und Hoffnung.
News-Archiv
Auftaktveranstaltung MuM am 13.11
Zum Auftakt der interdisziplinären DFG-Forschungsgruppe „Macht und Missbrauch in der römisch-katholischen Kirche (MuM)" sprach Prof. Dr. Stephan Rixen (Köln) über „die Gegenmacht des Rechts nach Unrechtskatastrophen".
Sein juristischer Impuls machte uns deutlich, wie entscheidend vielfältige Betroffenenperspektiven und ein machtsensibler, reflektierter Umgang mit ihnen für jede verantwortungsvolle Aufarbeitung sind.
Wir haben uns über diese besondere Eröffnung für unsere Forschungsgruppe sehr
gefreut.
Danke!
Podiumsgespräch auf der Bad Homburg Conference
Bei der diesjährigen Bad Homburg Conference „Kindheit und Gewalt - Wie können wir eine Kultur des Wegsehens überwinden?“ am 16. und 17.09.2022 hat Prof. Dr. Christof Mandry, Professor für Moraltheologie und Sozialethik am Fachbereich Katholische Theologie, ein Podiumsgespräch mit der Schriftstellerin Ines Geipel unter dem Themenschwerpunkt „Kindheit und Gewalt im politisch-historischen Kontext“ geführt.
Das Gespräch sowie die anderen Programmpunkte der Konferenz können Sie auf dem YouTube-Kanal des Forschungskollegs Humanwissenschaften ansehen.
Das Programm der Konferenz finden Sie hier sowie auf der Internetseite des FKH.
Reaktionen auf Missbrauchsgutachten
Dr. Doris Reisinger, die am Fachbereich Katholische Theologie im Forschungsschwerpunkt Macht und Missbrauch arbeitet, hat in verschiedenen Medien auf die Veröffentlichung des Missbrauchsgutachtens zur Erzdiözese München-Freising reagiert, das am 20. Januar 2022 veröffentlicht wurde.
Interview mit Deutschlandfunk Kultur
Vortrag im Symposium Gender, Sex and Power
Mitarbeit in internationaler Arbeitsgruppe
Wir gratulieren Frau Reisinger ganz herzlich zu dieser besonderen Zusammenarbeit!
Verleihung des Christine Schenk Awards an Dr. Doris Reisinger
Frau Dr. Doris Reisinger hat im Oktober 2020 von Future Church
den Christine Schenk Award verliehen bekommen.
Future Church bezeichnet Frau Dr. Reisinger als “one of the rising voices for reform in the Catholic Church". Der Fachbereich gratuliert Frau Dr. Reisinger ganz herzlich zu dieser besonderen Ehre!
Vergangene Veranstaltungen
- Workshop zu Machtstrukturen und Machtmissbrauch im Hochschulkontext
- Lehre
- Early Career Researchers Workshop
- Theologie Interkulturell Vorlesungsreihe
- Narrativity-Workshop
- Macht, missbrauch, dokumente
- Interne Schulung
- Filmthementag
Machtstrukturen und Machtmissbrauch im Hochschulkontext
- Workshop zu Machtstrukturen und Machtmissbrauch im Hochschulkontext
- Lehre
- Early Career Researchers Workshop
- Theologie Interkulturell Vorlesungsreihe
- Narrativity-Workshop
- Macht, missbrauch, dokumente
- Interne Schulung
- Filmthementag
Im Wintersemester 2023 und im Sommersemester 2024 fand das von Prof. Wustmans und Dr. Reisinger geführte Seminar "Sexueller Missbrauch an Kindern und Jugendlichen" im Rahmen der Lehrausbildung für Bachelor- und Lehramtsstudierene statt. Über einen Zeitraum von vier Samstagen wurden die Studierenden unterrichtet. Der Blick ging dabei auf die MHG Studie zu Machtmissbrauch im Klerikalismus und auf die Vorgänge in der Odenwaldschule ein.
- Workshop zu Machtstrukturen und Machtmissbrauch im Hochschulkontext
- Lehre
- Early Career Researchers Workshop
- Theologie Interkulturell Vorlesungsreihe
- Narrativity-Workshop
- Macht, missbrauch, dokumente
- Interne Schulung
- Filmthementag
Early Career Researchers Workshops
Am Fachbereich Katholische Theologie finden im kommenden Winter drei Early Career Reserachers Workshops statt. Diese dauern jeweils 1,5 Tage und bestehen sowohl aus Präsentationen von ECRs und PI-Beiträgen und werden voraussichtlich auch internationale Key Notes umfassen.
Folgende Workshops werden in diesem Zuge angeboten:
- 3./4. November 2022: Thema Macht in der Missbrauchsforschung: phänomenologisch, methodisch und forschungsethisch
- 8./9. Dezember: Partizipative Forschung – Einbeziehen von Betroffenen
- Workshop zu Machtstrukturen und Machtmissbrauch im Hochschulkontext
- Lehre
- Early Career Researchers Workshop
- Theologie Interkulturell Vorlesungsreihe
- Narrativity-Workshop
- Macht, missbrauch, dokumente
- Interne Schulung
- Filmthementag
"On violence and power": Vorlesung Theologie interkulturell
Im Rahmen unseres Schwerpunktes „Theologie interkulturell“ begrüßen wir sehr herzlich Frau Prof.'in Dr.'in Josée Ngalula aus Kinshasa (DR Kongo) als Gastprofessorin an unserem Fachbereich!
Die Eröffnungsvorlesung unter dem Titel "On violence and power. Theological perspectives in African Church context" findet am Dienstag, den 25.10.2022 von 18-20 Uhr (c.t.) in Raum NG 1.731 statt, im Anschluss findet ein kleiner Umtrunk statt.
Folgende drei Veranstaltungen werden im Rahmen der Gastprofessur an unserem Fachbereich angeboten:
- Vorlesung "On violence and power, Theological perspectives in African Church context"
- Seminar "Rape as a weapon of war"
- Masterclass "New religious movements of Africa exported to Europe".
Professorin Ngalula ist Ordensschwester der Sisters of Saint Andrew, hat an der Katholischen Universität von Lyon in der Theologie promoviert und lebt in Kinshasa, Kongo. Dort lehrt sie an der Katholischen Universität. Am FB 07 werden neben ihrer Vorlesung "On violence and power, Theological perspectives in African Church context" zwei weitere Seminare von ihr angeboten werden: "Rape as a weapon of war" und "New religious movements of Africa exported to Europe".
Den Flyer zur Veranstaltung finden Sie hier.
- Workshop zu Machtstrukturen und Machtmissbrauch im Hochschulkontext
- Lehre
- Early Career Researchers Workshop
- Theologie Interkulturell Vorlesungsreihe
- Narrativity-Workshop
- Macht, missbrauch, dokumente
- Interne Schulung
- Filmthementag
Workshops: Narratives and Narrativity in the Study of Violence
Am 3. und 4. November sowie am 8. und 9. Dezember finden zwei Workshops im Rahmen des Forschungsprojekts Macht und Missbrauch statt, die sich mit den Erzählungen befassen, in denen von Gewalt und Missbrauch berichtet wird und die eine tragende Rolle in diesem Forschungsbereich spielen:
Workshop I: The Role of Narrativity in the Study of Violence (Nov. 3-4, 2022),
Workshop II: Factual and Fictional Narratives of Violence – Conceptual and Ethical Issues in an Interdisciplinary Perspective (Dec. 8-9, 2022).
Den Call for Papers finden Sie hier.
Informationen zu den Workshops finden Sie auch auf der Website, die weiter ergänzt werden wird.
- Workshop zu Machtstrukturen und Machtmissbrauch im Hochschulkontext
- Lehre
- Early Career Researchers Workshop
- Theologie Interkulturell Vorlesungsreihe
- Narrativity-Workshop
- Macht, missbrauch, dokumente
- Interne Schulung
- Filmthementag
In den Medien wurde unsere Tagung auf katholisch.de aufgenommen.
Das vollständige Programm können Sie dem Veranstaltungsflyer entnehmen.
- Workshop zu Machtstrukturen und Machtmissbrauch im Hochschulkontext
- Lehre
- Early Career Researchers Workshop
- Theologie Interkulturell Vorlesungsreihe
- Narrativity-Workshop
- Macht, missbrauch, dokumente
- Interne Schulung
- Filmthementag
Interne Schulung zu Antidiskriminierung und Vermeiden von Grenzverletzungen
Der Fachbereich Katholische Theologie hat am Mittwoch, den 27. April 2022 eine fachbereichsinterne Schulung für alle Mitarbeitenden zum Thema Antidiskriminierung und Vermeiden von Grenzverletzungen im Hochschulkontext angeboten.
Der Schulungstag umfasste verschiedene Segmente, die sich auch speziell an das Professorium bzw. den akademischen Mittelbau richteten und von Frau Dr. Sabine Blackmore, Coach im Bereich Wissenschaft und Gleichstellung, begleitet wurden. In den geschützten Räumen konnten die Mitglieder der Statusgruppen sich mit der Verantwortung als Lehrpersonen in Seminar- oder Prüfungskontexten auseinandersetzen und sich untereinander über Prüfungs-, Lehr- und Lernsituationen austauschen.
Auf Grundlage der Ergebnisse der Diskussionen und Erkenntnisse aus dem Schulungstag werden die Mitglieder des Fachbereichs in den kommenden Wochen Punkte für eine fachbereichsweite Leitlinie zum diskriminierungsfreien Lehren erarbeiten.
- Workshop zu Machtstrukturen und Machtmissbrauch im Hochschulkontext
- Lehre
- Early Career Researchers Workshop
- Theologie Interkulturell Vorlesungsreihe
- Narrativity-Workshop
- Macht, missbrauch, dokumente
- Interne Schulung
- Filmthementag
Theologischer Filmthementag Gender & Diversity
Der Thementag Gender & Diversity der Fachbereiche 06 und 07, veranstaltet durch die Gleichstellungsbeauftragten der Fachbereiche, beschäftigte sich am Mittwoch, 22. Januar 2020 mit dem Thema Missbrauchsaufklärung.
Dazu wurde der Film „Spotlight“ aus dem Jahr 2015 gezeigt. Das Thema des Films ist die Aufklärung des großen Missbrauchsskandals in Boston. Anschließend fand eine Diskussion zum Thema statt.
Hier finden Sie den deutschen Trailer zum Film.
Machtstrukturen und Machtmissbrauch im Hochschulkontext
Im Wintersemester 2023 und im Sommersemester 2024 fand das von Prof. Wustmans und Dr. Reisinger geführte Seminar "Sexueller Missbrauch an Kindern und Jugendlichen" im Rahmen der Lehrausbildung für Bachelor- und Lehramtsstudierene statt. Über einen Zeitraum von vier Samstagen wurden die Studierenden unterrichtet. Der Blick ging dabei auf die MHG Studie zu Machtmissbrauch im Klerikalismus und auf die Vorgänge in der Odenwaldschule ein.
Early Career Researchers Workshops
Am Fachbereich Katholische Theologie finden im kommenden Winter drei Early Career Reserachers Workshops statt. Diese dauern jeweils 1,5 Tage und bestehen sowohl aus Präsentationen von ECRs und PI-Beiträgen und werden voraussichtlich auch internationale Key Notes umfassen.
Folgende Workshops werden in diesem Zuge angeboten:
- 3./4. November 2022: Thema Macht in der Missbrauchsforschung: phänomenologisch, methodisch und forschungsethisch
- 8./9. Dezember: Partizipative Forschung – Einbeziehen von Betroffenen
"On violence and power": Vorlesung Theologie interkulturell
Im Rahmen unseres Schwerpunktes „Theologie interkulturell“ begrüßen wir sehr herzlich Frau Prof.'in Dr.'in Josée Ngalula aus Kinshasa (DR Kongo) als Gastprofessorin an unserem Fachbereich!
Die Eröffnungsvorlesung unter dem Titel "On violence and power. Theological perspectives in African Church context" findet am Dienstag, den 25.10.2022 von 18-20 Uhr (c.t.) in Raum NG 1.731 statt, im Anschluss findet ein kleiner Umtrunk statt.
Folgende drei Veranstaltungen werden im Rahmen der Gastprofessur an unserem Fachbereich angeboten:
- Vorlesung "On violence and power, Theological perspectives in African Church context"
- Seminar "Rape as a weapon of war"
- Masterclass "New religious movements of Africa exported to Europe".
Professorin Ngalula ist Ordensschwester der Sisters of Saint Andrew, hat an der Katholischen Universität von Lyon in der Theologie promoviert und lebt in Kinshasa, Kongo. Dort lehrt sie an der Katholischen Universität. Am FB 07 werden neben ihrer Vorlesung "On violence and power, Theological perspectives in African Church context" zwei weitere Seminare von ihr angeboten werden: "Rape as a weapon of war" und "New religious movements of Africa exported to Europe".
Den Flyer zur Veranstaltung finden Sie hier.
Workshops: Narratives and Narrativity in the Study of Violence
Am 3. und 4. November sowie am 8. und 9. Dezember finden zwei Workshops im Rahmen des Forschungsprojekts Macht und Missbrauch statt, die sich mit den Erzählungen befassen, in denen von Gewalt und Missbrauch berichtet wird und die eine tragende Rolle in diesem Forschungsbereich spielen:
Workshop I: The Role of Narrativity in the Study of Violence (Nov. 3-4, 2022),
Workshop II: Factual and Fictional Narratives of Violence – Conceptual and Ethical Issues in an Interdisciplinary Perspective (Dec. 8-9, 2022).
Den Call for Papers finden Sie hier.
Informationen zu den Workshops finden Sie auch auf der Website, die weiter ergänzt werden wird.
In den Medien wurde unsere Tagung auf katholisch.de aufgenommen.
Das vollständige Programm können Sie dem Veranstaltungsflyer entnehmen.
Interne Schulung zu Antidiskriminierung und Vermeiden von Grenzverletzungen
Der Fachbereich Katholische Theologie hat am Mittwoch, den 27. April 2022 eine fachbereichsinterne Schulung für alle Mitarbeitenden zum Thema Antidiskriminierung und Vermeiden von Grenzverletzungen im Hochschulkontext angeboten.
Der Schulungstag umfasste verschiedene Segmente, die sich auch speziell an das Professorium bzw. den akademischen Mittelbau richteten und von Frau Dr. Sabine Blackmore, Coach im Bereich Wissenschaft und Gleichstellung, begleitet wurden. In den geschützten Räumen konnten die Mitglieder der Statusgruppen sich mit der Verantwortung als Lehrpersonen in Seminar- oder Prüfungskontexten auseinandersetzen und sich untereinander über Prüfungs-, Lehr- und Lernsituationen austauschen.
Auf Grundlage der Ergebnisse der Diskussionen und Erkenntnisse aus dem Schulungstag werden die Mitglieder des Fachbereichs in den kommenden Wochen Punkte für eine fachbereichsweite Leitlinie zum diskriminierungsfreien Lehren erarbeiten.
Theologischer Filmthementag Gender & Diversity
Der Thementag Gender & Diversity der Fachbereiche 06 und 07, veranstaltet durch die Gleichstellungsbeauftragten der Fachbereiche, beschäftigte sich am Mittwoch, 22. Januar 2020 mit dem Thema Missbrauchsaufklärung.
Dazu wurde der Film „Spotlight“ aus dem Jahr 2015 gezeigt. Das Thema des Films ist die Aufklärung des großen Missbrauchsskandals in Boston. Anschließend fand eine Diskussion zum Thema statt.
Hier finden Sie den deutschen Trailer zum Film.
Vorträge der vergangenen Tagungen:
Mit einem Klick auf die jeweilige Tagung kommen Sie auf die Youtube-Playlist mit den Vorträgen und Podiumsdiskussionen der Veranstaltung.
Stellungnahme: Der Fachbereich Katholische Theologie der Goethe-Universität hat sich entschlossen, mit der untenstehenden Erklärung auf die Missbrauchsfälle in der Katholischen Kirche zu reagieren. Er sieht sich damit in enger Verbindung mit der Initiative von neun Unterzeichnenden eines am 3. Februar 2019 veröffentlichtenoffenen Briefs an Kardinal Reinhard Marx. Dass Papst Franziskus im Herbst 2018 die Vorsitzenden aller Bischofskonferenzen zu einer Sonderkonferenz am 21.–24. Februar 2019 in Rom eingeladen hat, um mit ihnen über die Missbrauchsfälle zu beraten, ist ein notwendiger Schritt.
Der Fachbereich hat sich entschlossen, in der Vielfalt seiner Fächer und die Kooperation mit nichttheologischen Fächern suchend das Thema der Macht und ihres Missbrauchs ins Zentrum von Forschung und Lehre zu rücken.