Fachbereich 07 - Katholische Theologie

Einladung zum Studientag Dies Academicus

Sehr geehrte Studierende und Mitarbeitende am Fachbereich 07

die Fachschaft 007 lädt Sie ganz herzlich zum diesjährigen Dies Academicus ein, der am Mittwoch, den 07.07.2021, von 09:30 Uhr bis 16:30 Uhr stattfinden wird. Der Dies Academicus ist ein von der Fachschaft veranstalteter Studientag, bei dem wir Studierenden über das zu bearbeitende Thema entscheiden. An diesem Tag fallen alle anderen Lehrveranstaltungen des Fachbereichs 07 aus, sodass eine Teilnahme an eben diesem möglich gemacht wird.

Das diesjährige Thema lautet: "laut*stark gegen sexualisierte Gewalt" - grenzverletzendes Verhalten und sexualisierte Gewalt im Hochschulkontext.

Wir möchten vorab auf einige Verhaltensregeln aufmerksam machen, die wir im Rahmen der Veranstaltung aufgesetzt haben (siehe Anhang für vollständige Einsicht). Diese sind als Voraussetzung für die Teilnahme an dieser zur Kenntnis zu nehmen. Mit dem Beitritt über den Zoom-Link zu unserem Raum erklären Sie sich mit diesen einverstanden.

Die Veranstaltung beginnt am Mittwochmorgen mit einen digitalen Museumsrundgang zum oben genannten Thema. Diese schalten wir bereits ab Montagmorgen für Sie frei, sodass Sie diese auch vor oder nach der Veranstaltung noch besuchen können.

Anbei finden Sie ebenfalls den Flyer sowie das Programm für den Dies Academicus.

Unter folgendem Zoom-Link können Sie sich einschalten und teilnehmen: Meeting-ID: 982 1475 0374, Kenncode: 9d8Fdd. 

Wir freuen uns auf die bevorstehenden Beiträge, den Austausch und zahlreiche Teilnehmer*innen.

Herzliche Grüße,

Die Fachschaft 007

​Berufsbegleitender Zertifizierungskurs „Medizinethik in der Klinikseelsorge“ 2021

Am 25. März 2021 startete der sechste Zertifizierungskurs „Medizinethik in der Klinikseelsorge“ an der Goethe-Universität Frankfurt, in dem sich Klinikseelsorgerinnen und -seelsorger aus ganz Deutschland mit medizinethischen Fragestellungen in der Klinikseelsorge befassen.

Aufgrund der Corona-Pandemie fand die Eröffnungsfeier online statt. Das herzliche Grußwort des Dekans und Projektleiters Prof. Dr. Christof Mandry, eine musikalische Darbietung sowie Sekt aus Care-Paketen ließen trotz des Online-Formates eine feierliche Stimmung aufkommen.

Der berufsbegleitende Kurs, der sich über ein halbes Jahr erstreckt, umfasst insgesamt sechs Module. In diesen werden medizinethische Themen behandelt, wie sie Klinikseelsorgerinnen und Klinikseelsorgern im Krankenhaus begegnen, insbesondere medizinethische Fragen am Ende des Lebens, ethische Fragen vor interkulturellem Hintergrund sowie organisationsethische Fragen.

Das in Deutschland nach wie vor einzigartige Zertifizierungsangebot, das die spezifischen Fragen einer Medizinethik in der Klinikseelsorge in den Mittelpunkt rückt, stieß erneut auf großes Interesse. Die 17 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus insgesamt acht Bistümern und Landeskirchen sollen sich unter der Leitung von Prof. Dr. Christof Mandry und Dr. des. Gwendolin Wanderer (beide Goethe-Universität) berufsspezifische Kompetenzen in theologischer Ethik und Medizinethik aneignen. Darüber hinaus sind Methoden ethischer Fallbesprechung und Modelle der Ethikberatung in der Klinik Teil der Weiterbildung.

Die ersten vier Module fanden bereits online statt und boten einen ertragreichen Austausch unter den Kursteilnehmenden. In Anbetracht der sinkenden Inzidenzen konnten die Seelsorgerinnen und Seelsorger am 24. und 25. Juni 2021 unter Wahrung der Hygienevorschriften in den Räumlichkeiten der Goethe-Universität Frankfurt zusammenkommen.

Mit erfolgreichem Abschluss des Kurses am 1. Oktober 2021 können sich die Absolventinnen und Absolventen als Ethikberater:innen im Gesundheitswesen bei der Akademie für Ethik in der Medizin zertifizieren lassen.

Reaktionen zur Tagung „Macht: Legitimation, Ausübung, Missbrauch“

Die Online-Tagung „Machtlegitimation, Machtausübung und Machtmissbrauch“, die am Donnerstag und Freitag, den 10. und 11. Juni stattgefunden hat und vom Fachbereich Katholische Theologie ausgerichtet wurde, hat breite und positive Reaktionen der Öffentlichkeit und der Presse hervorgerufen. Überregionale Medien berichten auf ihren Seiten, so etwa katholisch.de, Deutschlandfunk, Domradio und der ORF.

Eine große Anzahl Livezuschauer*innen verfolgte die beiden Konferenztage live auf dem YouTube-Kanal des Fachbereichs. Dort werden in Kürze auch einige Vortragsmitschnitte zur Verfügung gestellt.

Den Flyer der Veranstaltung mit allen Vortragenden finden Sie hier.

Sozialethik im Gesundheitswesen - Studienplatzbewerbung bis 31.07.21

Der duale Master Sozialethik im Gesundheitswesen ist ein anwendungsorientierter und berufspraxisnaher Studiengang, der die Absolvent*innen für interessante und verantwortungsvolle Tätigkeitsfelder im Gesundheitsbereich qualifiziert. Die Kombination von Studienbestandteilen aus den Bereichen Medizin- und Sozialethik, Sozialwissenschaften und Medizin sowie die kontinuierliche Integration von Praxiselementen in den Studienverlauf ergeben ein einzigartiges Kompetenzprofil.
Der Master ist eine Kooperation zwischen dem Fachbereich Kath. Theologie an der Goethe-Universität Frankfurt und der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen. Damit profitieren die Studierenden von einem breiten und abwechslungsreichen Lehrangebot an einem attraktiven, urbanen Standort. Partnerschaften mit renommierten Unternehmen und Institutionen des Gesundheitswesens im Rhein-Main-Gebiet erschließen belastbare Kompetenzen und wertvolle Kontakte für die berufliche Tätigkeit durch die Praxis in diesen Arbeitsfeldern.
Eine Bewerbung für den Studiengang setzt einen deutschen oder internationalen BA-Abschluss in geistes- oder sozialwissenschaftlichen Fächern sowie den Nachweis von Kenntnissen in Ethik / Sozialethik oder Medizin oder Theologie voraus. Wegen der ausgeprägten Praxisorientierung ist der Master zulassungsbeschränkt. Die genauen Voraussetzungen für Bewerbung und Zulassung entnehmen Sie bitte der Master-Informationsseite.

Kontakt: Studiengangkoordinatorin Julia Westendorff westendorff@em.uni-frankfurt.de

Lernunterstützung für Abiturient*innen

Für alle Abiturient*innen, die sich dieses schriftlich oder mündlich in Katholischer Religion im Abitur prüfen lassen wollen, bietet der Fachbereich 07 nach dem großen Erfolg im letzten Jahr auch dieses Jahr wieder den Abi-Support an.

Prüflinge, die noch Fragen haben, ein Lerngebiet nochmal durchsprechen wollen oder ihre Präsentationsprüfung zur Probe vortragen möchten, können sich an unsere Mailadresse abisupportfb07@dlist.uni-frankfurt.de wenden und bekommen dann Unterstützung von einem / einer erfahrenen Studierenden unseres Fachbereichs  – ob per Mail oder per Videocall steht dem Prüfling frei.

Alle Informationen zu dem Angebot finden Sie hier.

Kooperationen Theologie interkulturell

Schwerpunkt Asien

Die Religionswissenschaften des Fachbereich Katholische Theologie konzentrieren sich seit langem auf die Religionen Südasiens, bieten regelmäßig Seminare an und organisieren Konferenzen und Feldstudien über religiöse Traditionen mit Ursprung in Indien: Hinduismus (Vishnu, Shiva, Devī-Traditionen), Buddhismus, Jainismus, Sikhismus.

Studenten der Religionswissenschaften mit Schwerpunkt auf indischen Religionen haben die Möglichkeit, in Zusammenarbeit mit dem Institut für vergleichende Sprachwissenschaft (Fachbereich 09 Sprach- und Kulturwissenschaften) Sanskrit, Vedisch, Pali, Ardhamagadhi, Hindi zu lernen.

Neben dem systematischen und historischen Überblick liegt unser Schwerpunkt auf der Dynamik von Zusammenflüssen, Interaktionen und Differenzierungen sowie dem interreligiösen Dialog zwischen indischen Traditionen, dem Islam und dem Christentum in Europa und in Südasien.

 Indische Generalkonsulin am Fachbereich

Die indische Generalkonsulin, Frau Parkar, hat am 17. Januar 2020 den Fachbereich besucht, um sich über die Interfaith-Studies zu informieren. Bei dem Treffen wurden weitere Kooperationsmöglichkeiten hinsichtlich des Forschungsschwerpunktes Asian Theology ausgelotet. Wir freuen uns sehr über die erfolgreiche Zusammenarbeit!

Auf dem Foto sind v.l.n.r. zu sehen: Herr Sikand, Frau Prof.'in Dr. Middelbeck-Varwick, die indische Generalkonsulin Frau Parkar, Dekan Herr Prof. Dr. Thomas M. Schmidt

Tagung "Celebrating 550. Birthday of Guru Nanak"

von links: Dekan Prof. Schmidt, indische Generalkonsulin Ms. Parkar, Vizepräsident van Dick und Prof. Sikand

Am 5. Juni besuchte die indische Generalkonsulin Pratibha Parkar sowie der indische Generalkonsul Chauhan den Fachbereich Katholische Theologie, um über gemeinsame Kooperationen zu sprechen.
Frau Parkar wird am Pfingstwochenende auf der Konferenz anlässlich des 550.Geburtstag von Guru Nanak einen Vortrag mit dem Titel "Why India is Celebrating Worldwide the Philosophy of Guru Nanak" halten.

Gastprofessur von Prof. Dr. Felix Wilfred (Indien)

Im Rahmen der Vorlesungsreihe Theologie interkulturell war Prof. Dr. Felix Wilfred zu Gast. Das Thema seiner Vorlesung lautete "Wandel religiöser Identitäten in einer globalisierten Welt. Annäherung in indisch-interkultureller Perspektive". Unter diesem Titel ist eine Publikation in Vorbereitung.

Hier finden Sie das Plakat mit den einzelnen Vorlesungsinhalten.


Buddha-Pilgerreise

Im Frühjahr 2015 fand dieFeldstudienreise "Buddha-Pilgerreise - Buddha Yatra" nach Nordindien und Nepal in Zusammenarbeit mit dem Institut für vergleichende Sprachwissenschaft (Fachbereich 09) statt.

Forschungsschwerpunkt Macht und Missbrauch

Vorbemerkung. Der Fachbereich Katholische Theologie der Goethe-Universität hat sich entschlossen, mit der untenstehenden Erklärung auf die Missbrauchsfälle in der Katholischen Kirche zu reagieren. Er sieht sich damit in enger Verbindung mit der Initiative von neun Unterzeichnenden eines am 3. Februar 2019 veröffentlichtenoffenen Briefs an Kardinal Reinhard Marx. Dass Papst Franziskus im Herbst 2018 die Vorsitzenden aller Bischofskonferenzen zu einer Sonderkonferenz am 21.–24. Februar 2019 in Rom eingeladen hat, um mit ihnen über die Missbrauchsfälle zu beraten, ist ein notwendiger Schritt. Der Fachbereich hat sich entschlossen, in der Vielfalt seiner Fächer und die Kooperation mit nichttheologischen Fächern suchend das Thema der Macht und ihres Missbrauchs ins Zentrum von Forschung und Lehre zu rücken.