Die Orientierungsveranstaltung für Studienanfänger und Studienanfängerinnen im Fach Musikwissenschaft findet am Montag, den 13. April 2026, um 15:00 Uhr in HZ 8 (Hörsaalzentrum, Campus Westend) statt.
Im Anschluss laden wir Sie herzlich zur Erstsemesterbegrüßung um 16:00 Uhr in unseren Besprechungsraum 4B.112 (SKW-Gebäude, Campus Westend) ein.
Für alle Studierenden, die im Sommersemester 2026 mit Harmonielehre I und/oder Tonsatzanalyse beginnen möchten, ist der Besuch des Einführungskurses in Präsenz in der Woche vor Semesterbeginn (7. bis 10. April 2026, täglich 10 bis 14 Uhr in SKW 4B.112) verbindlich. Der viertägige Kurs schließt ab mit einem verpflichtenden Einstufungstest am 13. April 2026 um 12:00 Uhr in HZ 8.
Auf Grundlage der Einstufung wird Ihnen entweder die erneute Teilnahme an den Einführungskursen des darauffolgenden Semesters empfohlen oder direkt die Teilnahme an Harmonielehre I bzw. Tonsatzanalyse.
Details, Räume, Zeiten und Teilnahmevoraussetzungen finden Sie auch in unserem Erstsemester-Wegweiser.
Beachten Sie bitte auch die Angebote der Institutsgruppe (Fachschaft) in der Einführungswoche.
Acoustheology in Late Modernism
Warum ist Klang zu einer der dominierenden Metaphern der Spätmoderne geworden?
Von ASMR und Daten-Sonifikation bis hin zu ökologischer Theorie und Sozialphilosophie versprechen Musik und auditive Wahrnehmung zunehmend Verbindung, Immersion und Sinn. In This Is Not Music beschreibt Magdalena Zorn diese akustische Wende auf Grundlage des Konzepts der „Acoustheology“: einer Denkweise, in der Klang als Ersatz für Theologie fungiert und auf deren Basis Weltbilder, Ethiken und soziale Imaginationen entworfen werden.
Unter Rückgriff auf Musikgeschichte, Sound Studies, Philosophie und Medientheorie wird untersucht, wie Komponist:innen, Theoretiker:innen und Künstler:innen seit der Mitte des 20. Jahrhunderts Musik zu einem grenzenlosen Erklärungsmodell ausgeweitet haben – häufig auf Kosten von Kritik, Distanz und Differenz. Das Buch stellt die weit verbreitete Feier von Resonanz, Vibration und klanglicher Verbundenheit in Frage und zeigt deren politische, epistemologische und affektive Implikationen auf. Was als Intimität und Gemeinschaftsgefühl erscheint, kann seiner These zufolge ebenso Konformität, Gehorsam und Ausschluss bedeuten.
Der Nachlass von Helmuth Osthoff, der von 1938–1963 Direktor des Instituts für Musikwissenschaft und Universitätsmusikdirektor der Goethe-Universität Frankfurt war, ging als Schenkung an das Institut für Musikwissenschaft. Im Rahmen eines Forschungsprojekts wird sein Wirken in Frankfurt während und nach der Zeit des Nationalsozialismus und damit ein wichtiger Abschnitt der Instituts- und Universitätsgeschichte aufgearbeitet.
Kontakt:
Prof. Dr. Magdalena Zorn
Dank der großzügigen Förderung durch die Georg und Franziska Speyer'sche Hochschulstiftung konnte die Notenrollen-Sammlung einer Audio-Emulation unterzogen werden und liegt nun im MP3-Format vor.
Kontakt:
Prof. Dr. Magdalena Zorn
Anna Dietrich
Email: muwi@em.uni-frankfurt.de
Tel: 069/798-22183
Fax: 069/798-28580
Raum 04.B111
Hauspostfach: 206
Öffnungszeiten:
Do. 9 – 12 Uhr
Auf studentische Initiative hat das Institut für Musikwissenschaft mit der Oper Frankfurt vereinbart, dass Studierende der Musikwissenschaft an der Goethe-Universität von nun an zu Vorstellungen der Oper Frankfurt an der Abendkasse 8 € statt 15 € für ein Ticket zahlen müssen. Details zu diesem Angebot finden Sie auf der > Seite der Institutsgruppe.
Der Online Studien Assistent (OSA) Musikwissenschaft bietet die Möglichkeit, das Fach und die Studienrealität besser kennenzulernen. Der Zugang ist auch ohne Registrierung möglich.
Antworten auf die häufigsten Fragen rund um das Studium der Musikwissenschaft in Frankfurt erhalten Sie außerdem in unserem FAQ.
Informationen über die Zulassungsvoraussetzungen finden Sie auf den Seiten zum Studienangebot der Goethe-Universität: